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Die richtige Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Investitionen ist eine zentrale Aufgabe der Unternehmensplanung. Dieses Lehrbuch behandelt den vollkommenen und unvollkommenen Kapitalmarkt unter Sicherheit sowie die Investitionstheorie unter Unsicherheit.
Wie verhielten sich mittelständische Unternehmer im Dritten Reich? Profitierten sie, wie oft gesagt wird, vom Nationalsozialismus und unterstützten ihn tatkräftig? Am Beispiel der baden- und württembergischen Schuh- und Lederindustrie geht die Autorin diesen Fragen nach. Da die Betriebe stark von Im- und Exporten abhängig waren, hatten die Eingriffe der NS-Planungsbehörden oft existenzbedrohende Folgen. Beide Branchen, in denen Juden überdurchschnittlich repräsentiert waren, waren in extrem hohem Maße der sogenannten Arisierung ausgesetzt. Etliche Unternehmer beider Branchen verweigerten die Umsetzung antijüdischer Maßnahmen, selbst wenn dies der betrieblichen Entwicklung schadete. Erpreßte "Verkäufe" lehnten die meisten ab, zeigten sich also resistent gegen diese Folge nationalsozialistischer Weltanschauung und suchten den Entrechteten zu helfen. Einer der Unternehmer fand schließlich in Litauen, konfrontiert mit der Mord-Politik der Nationalsozialisten, zum entscheidenen Widerstand, der vielen Juden das Leben rettete. Da er früh Mitglied der NSDAP geworden war, hatte er nach 1945 ein schwieriges Entnazifizierungsverfahren zu überstehen. Auch dieses Nachkriegsgeschehen betrachtet die Autorin.
Das Jahrbuch des Oldenburger Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte, dessen erster Band 1993 erschien, legt den Akzent auf Berichte über neue wissenschaftliche Forschungsergebnisse im Bereich Kultur und Geschichte der historischen deutschen Ostprovinzen. Die Dokumentation von Archivbeständen, thematische Bibliographien und Forschungsberichte bilden die inhaltlichen Schwerpunkte; Aufsätze behandeln Einzelaspekte. Das Jahrbuch enthält den für jede Ausgabe aktualisierten "Wissenschaftlichen Informationsdienst", eine Dokumentation von Forschungsarbeiten, die im Entstehen begriffen, aber noch nicht erschienen sind. Das Jahrbuch steht Autoren aus dem In- und Ausland offen.
Drei mittelständische Unternehmer der württembergischen Maschinenbaubranche stehen im Zentrum der vorliegenden Studie: Rolf Boehringer von der gleichnamigen Göppinger Werkzeugmaschinenfabrik, Max Knorr von den Fortuna-Werken in Bad-Cannstatt und Otto Fahr von der Firma Werner & Pfleiderer in Stuttgart-Feuerbach. Daß die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft erst durch die militärische Niederlage beseitigt werden konnte und nicht an ihren polykratischen Strukturen zerbrochen ist, lag nicht zuletzt an der Kooperation der ökonomischen Funktionselite. Um deren Verhalten und Handeln geht es in der Studie von Astrid Gehrig. Leitfragen der Untersuchung sind: Wie verhielten die Industriellen sich als privatkapitalistische Unternehmer, als nationalsozialistische "Betriebsführer" und als Funktionäre im NS-Wirtschaftslenkungsapparat? Die Fallstudien spüren also der Frage nach, warum das NS-Regime trotz aller internen Kritik auf die Unterstützung der wirtschaftlichen Funktionselite bis zum letzten Augenblick rechnen konnte. Sie machen anschaulich, was in der Forschung abstrakt Polykratie genannt wird. Und sie arbeiten heraus, daß die ökonomische Funktionselite, auf deren Mitarbeit schon das NS-Regime nicht verzichten konnte, auch nach 1945 bruchlos an ihre betriebliche und außerbetriebliche Karriere anknüpfen konnte. Die Autorin: Astrid Gehrig arbeitet als freiberufliche Historikerin in Stuttgart.
Seit über 30 Jahren beschäftigt sich Lothar Gall mit dem Bürgertum. Die inzwischen etablierte Bürgertumsforschung hat von ihm entscheidende Impulse erfahren. Davon zeugt nicht zuletzt die von ihm herausgegebene Reihe "Stadt und Bürgertum".Hier legen drei seiner Schüler einen Band seiner wichtigsten Aufsätze zu folgenden Themenkreisen vor:- Bürgertum und bürgerliche Gesellschaft,- Liberalismus und liberale Bewegung,- Nation und Nationalstaat,- Die Deutschen und ihre Geschichte.
In der angelsächsischen Welt herrschte lange Zeit das Urteil vor, Großbritannien habe es in den entscheidenden sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts versäumt, durch beherztes Eingreifen die Bismarcksche Reichsgründung zu verhindern, die der Welt im 20. Jahrhundert zwei Kriege beschert habe. Der Autor untersucht im vorliegenden Werk diese populäre Einschätzung umfassend und kritisch. Die die Darstellung leitenden Fragen lauten: Wie beurteilte das zeitgenössische Großbritannien den Vorgang der deutschen Reichsgründung? Wie beurteilte die englische Weltmacht die Existenz des jungen deutschen Nationalstaates in den ersten Jahren seit der Reichsgründung? War die in diesem Zusammenhang viel geschmähte Nichteinmischungspolitik der Briten ein Ergebnis von Schwäche und Dekadenz oder von politischem Kalkül und wohlberechneter Interessenpolitik? Die Monographie stellt Grundbegriffe, Grundzüge und Grundmuster englischer Weltpolitik im 19. Jahrhundert dar, fragt nach den Spezifika der "British Interests" im 19. Jahrhundert und vergleicht die unterschiedlichen politischen Kulturen Preußens und Großbritanniens in politischer und militärischer, in wirtschaftlicher und zivilisatorischer Hinsicht: Unter welchen Bedingungen vermochten der preußische Kontinentalstaat, der revisionistische Ziele verfolgte, und die englische Weltmacht, die am Status quo interessiert war, zu koexistieren, und wo war die Grenze ihrer Koexistenzfähigkeit?
Die Kollektivbiographie analysiert Voraussetzungen und Spielräume des Verhaltens der Juristen in den Innenverwaltungen Badens, Württembergs und Hohenzollerns beim Übergang von einem demokratisch verfaßten zu einem totalitären Regime und unter dessen Herrschaft. Den politischen Systembruch von 1933 haben die administrativen Eliten Südwestdeutschlands nahezu unbeschadet überstanden. Widerstand gegen das Hitler-Regime leisteten sie von Beginn an weder aktiv noch passiv. Jederzeit loyal gegenüber dem NS-Staat waren sie vor allem bestrebt, ihren Status einer herausgehobenen, teilautonomen Sozialgruppe zu bewahren. Der Korpsgeist der Beamtenschaft und das Beharrungsvermögen des traditionellen Elitenkartells wirkten durch die NS-Zeit hindurch bis an die Gegenwart heran. Nicht die Jahre 1918, 1933 oder 1945 markieren die eigentliche Zäsur der personellen Verwaltungsgeschichte des 20. Jahrhunderts in Südwestdeutschland, sondern jener Generationenwechsel, der um 1970 mit dem Beginn eines tiefgreifenden Wertewandels innerhab der westdeutschen Gesellschaft zusammenfiel. Der Autor: Michael Ruck, Dr. phil. habil., geboren 1954, ist Hochschuldozent an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim.
Der Hof der römischen Kaiser von Augustus bis Commodus ist in systematischen Zusammenhängen zuletzt in den großen staatsrechtlichen und kulturgeschichtlichen Handbüchern des 19. Jahrhunderts behandelt worden, seitdem aber weitgehend unbeachtet geblieben. Die vorliegende Arbeit analysiert die forschungsgeschichtlichen Hintergründe dieser Sachlage und rekonstruiert, wie das "Haus" der römischen Kaiser seit der frühen Kaiserzeit eine Transformation erfuhr, die es zu einer neuartigen, von aristokratischen "Häusern" in grundlegenden Hinsichten unterschiedenen und schon von Zeitgenossen als "Hof" (aula) bezeichneten politisch-sozialen Größe machte. Untersucht werden die Entstehung der Paläste auf dem Palatin, die dort belegte materielle Kultur, die Ausdifferenzierung einer neuartigen höfischen Organisation und die soziale Interaktion des Kaisers mit seiner Umgebung.
München im 19. Jahrhundert: Stadt des Hofes und des Adels, der Universität und der Akademien, der Künstler, Beamten, Diplomaten und Offiziere, der Professoren und der Geistlichen. Wie behauptete sich unter diesen Umständen das Stadtbürgertum: die Bankiers, die Kaufleute, die Fabrikanten und die Handwerksmeister? Und wie behauptete sich die Stadtgemeinde mit ihren gewählten Repräsentanten gegenüber Staatsverwaltung und Königsherrschaft? Ralf Zerbacks Studie greift ins 18.Jahrhundert zurück und zeichnet nach, wie das städtische Bürgertum auch unter erschwerten Bedingungen seinen Weg in die moderne Gesellschaft des 19. Jahrhunderts fand. Als einziger gesellschaftlicher Kraft gelang es ihm, von einer Traditionsbasis aus moderne Anliegen zu formulieren. Wie sich dies im einzelnen ausnahm, wird an den Beispielen der politischen Interessenwahrnehmung, der gesellschaftlichen Zusammenschlüsse, der wirtschaftlichen Entwicklung und der sozialen Initiativen gezeigt.
Das "Kriegsende im Osten" ist auch heute noch bei Deutschen und Russen von traumatischen Erinnerungen belastet. Es gehört, zusammen mit der deutschen Kriegs- und Besatzungspolitik in der Sowjetunion ab 1941, zu den dunkelsten und schmerzvollsten Kapiteln der gemeinsamen Vergangenheit beider Länder.Auf der Grundlage sowjetischer und deutscher Quellen untersucht der Autor Planung und Ablauf der militärischen Operationen der Roten Armee gegen das Reichsgebiet - von Ostpreußen bis Schlesien - im letzten Kriegshalbjahr.Einen Schwerpunkt bildet die Darstellung der politisch-psychologischen Schulung der Roten Armee und das Verhalten der Truppe beim Eindringen in Deutschland. Der Autor: Manfred Zeidler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden.
In der Reihe werden fast ausschließlich Manuskripte veröffentlicht, die dem Institut von außerhalb angeboten werden. Eine Veröffentlichung erfolgt erst nach einem mehrstufigen ¿ positiv verlaufenen ¿ Begutachtungsverfahren. Zumeist werden pro Jahr zwei Monographien publiziert, deren Umfang 500 Seiten nicht überschreiten sollte. Die bisher erschienenen Arbeiten weisen ein breites Themenspektrum auf, wobei der Schwerpunkt bisher auf der NS-Forschung lag. Die Reihe beschränkt sich nicht auf Darstellungen über die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, sondern rückt zunehmend auch geschichtliche Entwicklungen in anderen europäischen Staaten in den Blick. Für die redaktionelle Betreuung der Manuskripte ist Petra Weber zuständig.
Hochrangige Zeitzeugen - unter ihnen die ehemaligen Verteidigungsminister Leber, Apel und Stoltenberg sowie die Generale Altenburg, Graf Kielmansegg, de Maizière, Naumann und Schmückle - berichten über die Schlüsselereignisse aus fünfzig Jahren deutscher Militärgeschichte nach 1945. Ausgewiesene Sachkenner - Wissenschaftler aus Universitäts- und Forschungsinstituten - analysieren sie unter Einbeziehung auch neuer sowjetischer Quellen.
Jürgen Angelow stellt die Militärkonzeption und die Kriegsverfassung des Deutschen Bundes dar. Er erläutert seine Entwicklung und sein Scheitern aus dem Zusammenhang: die sich verschiebenden Mächtekonstellationen in Europa und Deutschland und der allgemein-europäische Entwicklungsprozeß zu Nationalstaaten. Militärkonzeption und Sicherheitspolitik des Deutschen Bundes dienten ursprünglich europäischen Interessen als Kernstück im Konzept des europäischen Gleichgewichts. Die europäische Staatenwelt wurde jedoch mehr und mehr von nationalstaatlichen Interessen bestimmt, der Deutsche Bund war als sicherheitspolitisches Instrument ungeeignet - er konnte für die Mitte Europas keine ausreichende Stabilität mehr garantieren. Die Auflösung des Deutschen Bundes 1866 lag also durchaus in der Logik der europäischen Entwicklung. Die Sicherheitspolitik Deutschlands orientierte sich nach dem Ausschluß Österreichs unter Preußens Führung an nationalstaatlichen, nicht mehr an europäischen Interessen.
Vernünftigerweise tut man das, was die besten Folgen hat. Diese scheinbar trivial richtige These ist falsch. Warum sie falsch ist, zeigt dieses Buch.
Die 25 Beiträge des Sammelbandes entstanden zum 70. Geburtstag des Historikers Eberhard Weis. In ihnen spiegeln sich jene Themen und Epochen, die die wissenschaftliche Arbeit von Eberhard Weis vor allem geprägt haben: die europäische und deutsche Geschichte der Aufklärung, der Französischen Revolution und des napoleonischen Kaiserreichs, der Restauration und der Vormärzzeit. Dabei bilden Forschungen zur französisch-italienischen sowie zur bayerischen Geschichte einen besonderen Schwerpunkt.
"Pensionopolis", "Weltkurstadt", nennt sich Wiesbaden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts voller Selbstbewußtsein und frei von jeder Bescheidenheit. Der steile Aufstieg der kleinen Landstadt mit kaum mehr als 2000 Einwohnern zu einer Großstadt innerhalb eines Jahrhunderts ist sicher eine Erfolgsgeschichte sui generis. In Wiesbaden wurde das Geld verzehrt, das anderswo verdient oder ererbt worden war. Hier wohnten reiche Rentiers und machten die Stadt zum "Pensionopolis" (Max Weber), erholten sich die Eliten aus ganz Europa im Sommer bei der Kur. Wer waren die Bürger dieser Stadt? In welchem Verhältnis standen die alte bürgerliche Führungsschicht, die verschiedenen Einwanderergruppen, die Staatsbeamten und die Offiziere zueinander? Die Frage nach den Trägern des Aufstiegs und jenen, die Widerstand gegen Modernisierung und Ausbau leisteten, steht im Mittelpunkt der Arbeit von Thomas Weichel. Für einen Zeitraum von 130 Jahren werden die innerstädtischen Konflikte beschrieben, von denen manche heute tragikomisch anmuten, den Zeitgenossen aber waren sie bitter ernst.
Der vierte, die Buchreihe abschließende Band behandelt ein von der deutschen Forschung vernachlässigtes Feld: die Institutionen, Entscheidungsprozesse und Ressourcen. Im Vordergrund steht eine empirisch fundierte Bestandsaufnahme der Funktionen und des Stellenwerts jener Institutionen, die die Außenbeziehungen Deutschlands beeinflussen und gestalten oder diese Beziehungen durch eigene internationale Aktivitäten ergänzen.
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