Gjør som tusenvis av andre bokelskere
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.Du kan når som helst melde deg av våre nyhetsbrev.
Die Bibliothek der Historischen Gesellschaft von Johann Gustav Droysen bildet den ältesten Bestandteil der Zweigbibliothek Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Diese Büchersammlung wurde ab 1860 angelegt und stellte nach Droysens Tod am 19. Juni 1884 den ersten umfangreichen geschlossenen Bücherfundus dar, der an die Bibliothek des durch Julius Weizsäcker am 30. Januar 1885 gegründeten Historischen Seminars gelangte.Ihre Rückerschließung machte aufwendige Untersuchungen am Bestand selbst nötig. Wenn als Ergebnis nun zum 200. Geburtstag Johann Gustav Droysens ein Katalog der einstigen Bibliothek seiner Historischen Gesellschaft vorgelegt werden kann, so versteht sich dieser in erster Linie als wissenschaftshistorischer Beitrag zu den Anfängen des Historischen Seminars und seiner Bibliothek, im weiteren Sinn aber auch als Reminiszenz an die reiche Tradition der Berliner Alma Mater, nicht zuletzt im Hinblick auf ihr bevorstehendes Jubiläum 2010. Zum Historischen Institut der Universität Rostock: http://www.phf.uni-rostock.de/fbg/ Zum Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin: http://www.geschichte.hu-berlin.de/ Pressestimmen: "Nicht nur für Droysens Werk, sondern auch (in institutionengeschichtlicher Hinsicht) aufschlußreich für den Entstehungshintergrund des Historischen Seminars zu Berlin ist der unter der Leitung Wolfgang Eric Wagners rekonstruierte Bibliothekskatalog der Historischen Gesellschaft. [¿] [Er stellt eine nützliche Grundlage] zur Verfügung, um sich wieder näher mit Droysen als Geschichtstheoretiker zu beschäftigen [¿]." Stefan Jordan in: Historische Zeitschrift, Bd. 289, Okt. 2009
Mit diesem Band präsentiert das Schwerpunktprogramm 1173 der Deutschen Forschungsgemeinschaft ¿Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter¿ erste Ergebnisse seiner Arbeit. Von Anfang an war ihm die Aufgabe gestellt, das mittelalterliche Europa in transkultureller Perspektive und auf Wegen einer transdisziplinären Wissenschaft zu erforschen und zu begreifen. Immer ging es darum, die disziplinär verfassten Einzelwissenschaften durch transdisziplinäre Arbeit zu ergänzen. Das wissenschaftliche Anliegen des Programms ist es, das europäische Mittelalter von seinen geografischen Rändern und seinen kulturellen Differenzen her zu erforschen und zu beschreiben. Der holistischen Frage nach der Einheit Europas wird die innere Vielfalt als gegenständlicher Ausgangspunkt entgegengesetzt. Europa wird nicht als abgeschlossenes, kohärentes Gebilde verstanden, sondern als ein Kontinent, dessen permanente Austausch- und Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen Regionen und Kulturen überhaupt erst zur Ausbildung seiner charakteristischen Merkmale geführt haben.
Im Zentrum dieses Bandes steht die Untersuchung des Wechselspiels und der Eigenlogik von Politik, Religion und Philosophie im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Untersucht wird die Differenzierung religiöser und politischer Diskurse im Medium der aristotelischen Philosophietradition. Den Leitgedanken bildet dabei die Frage nach der Art und Weise, in der verschiedene Autoren jener Epoche ¿ teils affirmativ, teils polemisch ¿ auf Aristoteles und seine Philosophie Bezug nahmen und so zur Herausbildung einer bestimmten Form von Politischem Aristotelismus beitrugen, der religiöse und philosophische Argumentationen in ihren Geltungsansprüchen kritisch gegeneinander abhebt. Die diachrone Perspektive und die Gleichzeitigkeit von historischer und philosophischer Betrachtungsweise der Studien dieses Buchs fördern nicht nur bedeutende Ergebnisse im Hinblick auf die jeweils untersuchten Autoren und Problemzusammenhänge zutage, sondern erproben anhand des Politischen Aristotelismus zugleich ein Deutungsmuster für das Verhältnis von Wissenskultur und gesellschaftlichem Wandel überhaupt.
Produktivität ist ein Schlüsselbegriff für die moderne, ökonomisch orientierte Leistungsgesellschaft. Vorstellungen von Fortschritt, Zuwachs, Wettbewerb und Expansion sind mit ihm ebenso unlösbar verknüpft, wie ihm zugleich ein spezifisches Verständnis von Arbeit als ethisch hochrangige, geistige oder körperliche Tätigkeit zugrunde liegt. Das war nicht immer so, doch ist die historische Dimension des Konzepts "Produktivität" in Vergessenheit geraten. Ihr widmen sich die Beiträge in diesem Band, die im Rahmen der zweiten interdisziplinären Tagung des Arbeitskreises "ARGUS ¿ Brüche und Kontinuitäten. Vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit" entstanden sind. Als heuristisches Instrument zur Erforschung von Entstehungsprozessen geistiger wie materieller Kulturgüter in der Vormoderne wird hier der Begriff "Produktivität" durch innovative Fragestellungen in seiner historischen Dimension erkennbar.
Immer wieder hegten Laien oder Weltkleriker im Frühen Mittelalter den Wunsch, im Kloster zu wohnen, ohne das monastische Versprechen abzulegen, womit sie zu Grenzgängern zwischen den religiösen Ständen des Mittelalters wurden. Gesine Jordan untersucht vergleichend die Motive und individuellen Handlungsräume dieser weltlichen Wohngäste in den Klöstern St. Gallen und Redon. Laien und Kleriker, die sich aus der Welt zurückzogen und erklärten, sie wollten als Wohngäste der Mönche ¿nichts als Nahrung und Kleidung¿ beanspruchen, wählten einen Weg der religiösen Konversion, der nicht über die benediktinische Profess führte. In Alemannien wie in der Bretagne bedeutete jedoch der dauerhafte Aufenthalt an einem heiligen Ort ein Privileg, das nicht allein aufgrund einer Güterschenkung, sondern auch aufgrund eines bestimmten sozialen Ranges gewährt wurde. Auf unterschiedliche und doch in vielem gleichartige Weise verwirklichten die Wohngäste individuelle Annäherungen an die monastische Lebensform und verbanden sich so den Mönchsgemeinschaften noch enger, als es etwa im Rahmen von Gebetsgemeinschaft und Stiftungen möglich war. Aus dem Inhalt: I. Einführung II. Grundlagen des Vergleichs III. Wohngäste im Kloster St. Gallen 1. Das Kloster St. Gallen im 8. und 9. Jahrhundert 2. Das Kloster und seine Urkunden 3. Wer waren die Wohngäste? 4. Motive der Tradenten in St. Gallen IV. Wohngäste im Kloster Redon 1. Eine Klostergründung in der Bretagne des 9. Jahrhunderts 2. Das Kloster und seine Urkunden 3. Wer waren die Laien, Priester und Mönche? 4. Diplomatik und soziale Praxis. victus et vestitus in Redon 5. Motive der Tradenten in Redon V. Vergleichende Schlussfolgerungen 1. Übereinstimmungen, trügerische und wirkliche Ähnlichkeiten 2. Unterschiede in der sozialen Praxis VI. Resümee
Grenze und Grenzüberschreitung war das Thema des 11. Symposiums des Mediävistenverbandes, das im März 2005 in den beiden Grenzstädten Frankfurt und Slubice an der Oder stattgefunden hat. Gastgebende Universität war die Europa-Universität Viadrina. Der Gegenstand impliziert nicht nur räumlich-geographische, sondern auch soziale, kulturelle und intellektuelle Grenzen und Grenzüberschreitungen. So hat sich der Mediävistenverband dem Thema ¿ wie bei all seinen Konferenzen ¿ interdisziplinär genähert. Aus dem Inhalt: Eröffnungsvortrag Karl Schlögel: Grenzen und Grenzerfahrungen im alten und neuen Europa Leben an Grenzen Mit Beiträgen von Gerhard Wolf, Georg Jostkleigrewe, Adam Szweda, Mario Müller, Aline Kottmann, Rafal Siminski Grenzen der Gesellschaft Mit Beiträgen von Heike Johann Mierau, Kirsten O. Frieling, Wieslaw Dlugokecki, Silke Winst, Peter Klein, Martin Przybilski, Ruth Sassenhausen Grenzen der Kommunikation Mit Beiträgen von Joern-Martin Becker, Doris Bulach, Ulrich Müller, Romedio Schmitz-Esser, Marcello Garzaniti, Katharina Philipowski, Felicitas Schmieder, Christiane Witthöft, Heike Schlie, Corinna Laude, Hanns Peter Neuheuser Grenzen des Wissens Mit Beiträgen von Mechthild Dreyer, Stefan Seit, Matthias Vollet, Rolf Darge, Ortrun Riha, Florian Steger, Marzena Gorecka, Gerhard Krieger, Folker Reichert, Patrizia Licini, Silke Grothues Pressestimmen: "Die Dichte des Sammelbandes ist kaum zu überbieten, eine Fundgrube für jeden Mediävisten und nicht nur für diejenigen, die an Grenzen des Mittelalters interessiert sind." Stephanie Irrgang in: ZfG - Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 56. Jg., Heft 10, 2008 "[Der Band] bietet ein Forschungspanorama." Sven Rabeler in: Das Historisch-Politische Buch, 56. Jg., Heft 1, 2008
Im April 2006 traf sich eine Gruppe international geachteter Experten aus dem Gebiet der Handschriften- und Bibliotheksforschung in Trier, um über neue Formen der Erschließung mittelalterlicher Handschriften zu diskutieren.Die Ergebnisse des Workshops werden im vorliegenden Band publiziert. Die Spannweite der Beiträge reicht von der Beschreibung aktueller Katalogisierungsprojekte in Koblenz, Luxemburg und Trier über die Frage nach der Bedeutung mittelalterlicher Bibliothekskataloge bis hin zu Problemen der Digitalisierung und virtuellen Rekonstruktion dislozierter Bibliotheken. Ein besonderes Augenmerk ist dem Komplex der Förderung aktueller Digitalisierungsprojekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gewidmet. Die Tagung fand statt unter dem Dach des ¿Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrums Mainz-Trier¿ (HKFZ), dessen Generalthema die Erforschung historischer Wissensräume ist.
Die Terroranschläge seit dem 11. September 2001 stellen eine neuartige Bedrohung der westlichen Gesellschaften dar. In der außenpolitischen Reaktion demokratischer Staaten auf diese Bedrohungslage zeichnet sich die Alternative ab, entweder den Niedergangsprozess des Islamismus als politische Ideologie zu befördern oder offensiv und präventiv in die islamische Welt hinein zu agieren. Innenpolitisch ist als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage die Sicherheitsarchitektur legislativ und administrativ zum Nachteil von Freiheitsräumen tiefgreifend verändert worden. Die entscheidende Frage in diesem Zusammenhang lautet: Welche Eingriffe in ihre Freiheitsrechte müssen Zivilgesellschaften hinnehmen, wenn diese ein höheres Maß an Sicherheit versprechen ¿ und welche Alternativen gibt es? Die 2004 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eingerichtete interdisziplinäre Projektgruppe ¿Justizgewährung, Staatsräson und Geheimdienste¿ hat sowohl Motivation und Ziele des international agierenden islamistischen Terrorismus als auch die politischen, gesellschaftlichen, militärischen und sicherheitsrechtlichen Möglichkeiten langfristiger strategischer Gegenmaßnahmen untersucht. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie die erweiterten Handlungsbefugnisse der Sicherheitsdienste einer ebenfalls erweiterten rechtsstaatlichen Kontrolle unterworfen werden können. Mit Beiträgen von: Rudolf Adam, Clemens Arzt, Werner Bohleber, Lothar Brock, Hans Peter Bull, Christopher Daase, Julia Eckert, Alexander Eisvogel, Kurt Graulich, Rainer Griesbaum, Rainer Grote, Christoph Gusy, Kai Hirschmann, Martin Klingst, Dirk Lammer, Reinhard Merkel, Herfried Münkler, Friedhelm Neidhardt, Regina Ogorek, Wilfried Röhrich, Sebastian Scheerer, Werner Schiffauer, Ernst Uhrlau, Peter Waldmann, Eckart Werthebach und Klaus Dieter Wolf. Aus dem Inhalt: 1. Islam und Staatlichkeit 2. Weltweiter Terrorismus ¿ Neue Bedrohungsszenarien 3. Terrorismus ¿ Eine neue Form der Kriegsführung 4. Justizgewährung 5. Präventionsstaat zwischen Rechtsgüterschutz und Abbau von Freiheitsrechten 6. Wie weit reicht das Sicherheitsversprechen des Staates an seine Bürger? 7. Zivilgesellschaft und Friedensstaatlichkeit 8. Staatsräson in der Bundesrepublik Deutschland
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.