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Driften die europäischen Staaten nach 60 Jahren der immer intensiveren und weiträumigeren Integration wieder auseinander? Geht uns der Sinn für die europäischen Gemeinsamkeiten verloren? Die "Europäischen Erinnerungsorte" sind ein Beitrag zur Standortbestimmung. Autorinnen und Autoren aus mehr als 15 Ländern folgen der Annahme, dass es eine Vielzahl von Erinnerungsorten gibt, die für Europäer aller Länder eine Bedeutung haben, die ihre Identität mitformen und die wir mitdenken, wenn wir "Europa" sagen. Erstmals werden nicht die Erinnerungsorte einer einzelnen Nation, Region oder Epoche beschrieben, sondern Konzepte, Plätze, Ereignisse, Kunstwerke, Konsumgegenstände, die gesamteuropäisch von Bedeutung sind. Der erste Band des Werks behandelt, ausgehend vom Mythos Europa, grundlegende Faktoren des europäischen Selbstverständnisses, zum Beispiel Christentum, Judentum, Antike, Aufklärung, Gewaltenteilung. Menschenrechte, Himmelsrichtungen, Sprachenvielfalt, Friedensvisionen, Das Europa der Kriege, Europas Wirtschaftsbegriff. Zum Gesamtwerk gehören noch die Bände 2 "Das Haus Europa" und Band 3 "Europa und die Welt".
Das linguistische Wissen über die deutschen Satztypen hat in den letzten 30 Jahren enorm zugenommen. Satztypen sind zweifellos ein ganz zentraler Gegenstand der deutschen Grammatik. In diesem Band wird zum ersten Mal der Stand der Forschung ausführlich dokumentiert und von ausgewiesenen Fachleuten in verständlicher Weise dargestellt. Dabei geht es um formale und funktionale Aspekte von selbständigen Satztypen wie dem Deklarativsatz, Interrogativsatz, Imperativsatz, Optativsatz und Exklamativsatz wie auch von unselbständigen Satztypen wie den durch ¿dass¿, ¿ob¿, ¿wer¿, ¿der¿ oder ¿wie¿ eingeleiteten Sätzen. Neben der genauen Beschreibung der verschiedenen Satztypen bietet der Band auch Artikel zu den wesentlichen übergreifenden Fragestellungen, zum Beispiel zum Verhältnis von Koordination und Subordination, zur Beziehung zwischen Satztyp und Sprechakt, Textkonstitution, Informationsgewichtung und anderem mehr. Nicht nur die Rolle von Satztypen im Spracherwerb und in der Gebärdensprache wird beleuchtet, sondern auch Satztypen im Dialekt, im Sprachvergleich und in der historischen Entwicklung. Der Band ist daher von Interesse für alle, die sich mit der deutschen Sprache beschäftigen.
Das Frame-Modell ist eine der wichtigsten Neuentwicklungen in der Sprachtheorie der letzten Jahrzehnte und zu einem Bindeglied zwischen Linguistik, Kognitionspsychologie, allgemeiner Kognitionswissenschaft und KI-Forschung geworden. In dieser handbuchartigen Einfuhrung werden die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Frame-Semantik erstmals aus linguistischer Perspektive umfassend dargestellt, diskutiert und weiterentwickelt. Neben Begrundern wie Fillmore, Minsky, Schank/Abelson und wichtigen theoretischen Vorlaufer wie Bartlett werden neuere Konzeptionen (wie Barsalou) ebenso behandelt wie Weiterentwicklungen in der angewandten linguistischen Forschung. Im Anschluss an die einfuhrende Darstellung und Diskussion frame-theoretischer Ansatze und Forschungspraktiken wird ein umfassendes integratives Arbeitsmodell zur Frame-Semantik vorgestellt und werden die verschiedenen linguistischen Anwendungsmoglichkeiten einer Frame-Analyse demonstriert. Das Buch schliet eine empfindliche Lucke auf dem Buchmarkt, da bis jetzt weder im deutschsprachigen Bereich noch in der internationalen Literatur eine zusammenfassende Darstellung und Einfuhrung in diese Forschungsrichtung und theoretische Perspektive der Semantik existiert.
Tra le piu note realta linguistiche italiane all'estero spicca quella italoamericana, risultato dell'emigrazione degli italiani negli USA, contraddistinta da una durata di oltre 400 anni e da un dinamismo particolare. La monografia e incentrata sulla descrizione diacronica delle dinamiche e del cambio linguistico nel contatto italoamericano, laddove l'inglese e in contatto con l'italiano e/o con i dialetti italo-romanzi. L'analisi si basa, a grandi linee, sulla triplice percezione della lingua in quanto sapere, attivita e prodotto e si svolge sistematicamente per ciascuna delle singole fasi del contatto. L'intensita e l'estensione del contatto nel tempo e nello spazio si rispecchiano nella composizione del corpus dei dati empirici. Essi coprono un arco temporale di quasi quattro secoli e consistono in 47 interviste, circa 1.300 lettere di migranti e numerosi altri documenti. Questo tipo di analisi linguistica, diacronica variazionale e migrazionale, rappresenta una novita metodologica nella ricerca contattuale e va inoltre a completare la storiografia linguistica dell'italiano, nel cui ambito, alle varieta italo-romanze parlate al di fuori dell'Italia, solo sporadicamente e stata prestata attenzione. La prefazione e di Tullio De Mauro. Insignito del Premio Kurt-Ringger 2013 dall'Accademia delle Scienze e della Letteratura di Magonza.
Dieses Buch handelt davon, wie ein Haus zum Eigenheim wird, zum Zuhause seiner Bewohnenden. Besonders bei der Anschaffung und Nutzung von Wärmetechnologien wird deutlich, wie eng die Aneignung neuer Technik in Privathaushalten verwoben ist mit der Herausbildung von Identitäten von Paaren und Familien. Paarerzählungen über Kaufentscheidungen, Interaktionen mit Handwerkern, Bedienung und Reparatur von Heizanlagen, Verständnisse von Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Holzöfen, von selbst gemachtem Scheitholz sowie damit verbundene Gemütlichkeitsvorstellungen ¿ all diese Praktiken der Entstehung von Häuslichkeit sind zugleich Praktiken der Geschlechterdifferenzierung. Durch sie werden geschlechtsungleiche Paare als Paar hervorgebracht, als Einheit von Geschlechtsverschiedenen. Die Untersuchung trägt zum einen zum Verständnis der Ko-Konstruktion von Geschlecht und Technik bei. Zum anderen richtet sie sich an die sozialwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung: Sie plädiert für ein Verständnis von Konsumdynamiken, das über Theorien rationaler Wahl hinausgeht.
Im Jahre 1488 lud der in der Kirchenreform engagierte Augsburger Bischof Friedrich von Zollern seinen engen Freund, den berühmten charismatischen Straßburger Münsterprediger Johannes Geiler von Kaysersberg (1445¿1510), nach Augsburg ein, um ihn in der Stadt mit einer Prädikatur am Dom zu etablieren, was allerdings nicht gelang. Geiler, der bekannteste deutsche Prediger des 15. Jahrhunderts, hielt seine Ansprachen zwischen dem 29. September und dem 28. Dezember 1488 vor einem enthusiastischen Augsburger Publikum und bot den Hörern mit einer geschickten rhetorischen Strategie recht anspruchsvolle theologische Lehre. Sein Predigtwerk ist in der äußerst seltenen Überlieferungsform der Predigtnachschriften erhalten. Es handelt sich dabei um die ersten zur Veröffentlichung gekommenen Predigten Geilers überhaupt. Verfasser der Nachschriften war höchstwahrscheinlich der Weber und Liederdichter Jörg Preining, der sich in der Nähe von Ketzergruppen bewegte und schließlich 1504 aus Augsburg vertrieben wurde. Das Predigtwerk ist in fünf Redaktionen überliefert, wovon vier nach der überlieferungsgeschichtlichen Methode synoptisch ediert werden und eine späte Version in einem vollständigen Variantenapparat dokumentiert wird.
In zionistischer Publizistik und Literatur der Ersten Weltkriegs wird die poetische Sprache des Zionismus zu einer Sprache des Krieges transformiert. Eva Edelmann-Ohler zeichnet die Entwicklung dieser Sprache des Zionismus nach und zeigt, wie sie in einer Sprache des Krieges auf drei verschiedenen Diskursfeldern wirksam ist- im Diskurs einer Sprache der Überhöhung, von Patho-Logien und anhand von Topologien der Transgression. Dabei zeigt sich, dass die zionistischen Kriegsdeutungen auf diskursive Argumentationen und kulturelle Deutungsmuster des Zionismus rekurrieren, die vor dem Krieg entstanden sind. Literarische Resonanzen dieses Deutungsgeschehens dokumentiert die Arbeit an Texten von Franz Kafka und Arnold Zweig, wie auch anhand von weniger bekannten Arbeiten wie etwa Felix Theilhabers "Schlichten Kriegserlebnissen" (1916).
In der strukturalistisch gepragten Linguistik wird Ikonizitat meist als zu vernachlassigendes Randphanomen beschrieben. Diese Einschatzung beruht jedoch vor allem auf Untersuchungen zur Lautsprache. Analysen des gebardensprachlichen Lexikons belegen hingegen ein hohes Ausma an sprachlicher Ikonizitat. Es ist deshalb fraglich, ob ihr Status als Randphanomen vor allem an die Grenzen des lautsprachlich genutzten Mediums geknupft ist, und ob demgegenuber das visuell-gestische Medium einen begunstigenden Einfluss nimmt. Die vorliegende Untersuchung zur Rolle der Ikonizitat in Grammatik und Syntax der deutschen Gebardensprache (DGS) liefert neue Evidenz zur weiteren Aufklarung dieser Fragen. Die Analyse zeigt, dass der Ikonizitat gegenuber der Arbitraritat in Gebardensprachen eine mindestens gleichwertige Rolle zuzuweisen ist und dabei sowohl medienspezifische als auch fur Lautsprachen geltende Ikonizitatsprinzipien herrschen. Die Ergebnisse sprechen gegen die Betrachtung der Ikonizitat als sprachliches Randphanomen und fur ihre Berucksichtigung in der linguistischen Theoriebildung.
Keine ausführliche Beschreibung für "Buch XII - XVI" verfügbar.
Jetzt beim Akademie Verlag: Sammlung Tusculum - die berühmte zweisprachige Bibliothek der Antike! Die 1923 gegründete Sammlung Tusculum umfasst ca. 200 klassische Werke der griechischen und lateinischen Literatur des Altertums und bildet damit das Fundament der abendländischen Geistesgeschichte ab. Die Werke Ciceros, Ovids und Horaz¿ gehören ebenso zum Programm wie die philosophischen Schriften Platons, die Dramen des Sophokles oder die enzyklopädische Naturgeschichte des Plinius. Die Reihe bietet die weltliterarisch bedeutenden Originaltexte zusammen mit exzellenten deutschen Übersetzungen und kurzen Sachkommentaren. Von renommierten Altphilologen betreut, präsentiert Tusculum zuverlässige Standardausgaben mit klassischer Einbandgestaltung für Wissenschaftler und Bibliotheken, Studenten und Lehrer sowie das allgemeine Publikum mit Interesse an antiker Dichtung und Philosophie. Der Name der Reihe geht auf die ehemalige Stadt Tusculum in Latium zurück, in der Cicero eine Villa besaß, die ihm als Refugium diente und in der er die Tuskulanen verfasste. Neben der hochwertig ausgestatteten Hauptreihe erscheinen in der Serie Tusculum Studienausgaben einschlägige Texte für Universität und Schule im Taschenbuch. Im Akademie Verlag startet die Reihe 2011 mit sieben wichtigen Neuerscheinungen.
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