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Auch wenn die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise die Zukunft der internationalen - nanzmärkte verdunkelt hat und zu erwarten ist, dass die Regierungen weltweit wieder stärker in ihre Funktionsfähigkeit eingreifen werden, so haben doch die Veränderungen der letzten zwanzig Jahre derart tiefgreifende Spuren hinterlassen, dass an eine Rü- kehr in die Zeiten der alten, obrigkeitlich gesteuerten Finanzmärkte nicht mehr zu denken ist. Denn die derzeit modische Kritik an den vermeintlichen Übertreibungen der internationalen Finanzmärkte und der mangelnden moralischen Qualifikation ihrer Akteure kann ja nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Strukturwandel der inter- tionalen Kapital- und Finanzmärkte in den vergangenen Jahrzehnten sich keineswegs der Gier und Habsucht der Banker verdankte, sondern selbst Teil und Motor des wi- schaftlichen Globalisierungsprozesses war, von dem er ebenso profitierte wie er ihn förderte. Auch die inhärente Tendenz zu spekulativen Übertreibungen und Krisen ist im Grunde nichts Ungewöhnliches, so sehr man im Einzelnen Fehlverhalten zu Recht beklagen mag. Im Kern des Strukturwandels liegt dieses Fehlverhalten indes nicht, wie bereits Karl Marx nüchtern konstatierte: ¿Gerade das wiederholte Auftreten von Krisen in regelmäßigen Abständen trotz aller Warnungen der Vergangenheit schließt indessen die Vorstellung aus, ihre letzten Gründe in der Rücksichtslosigkeit einzelner zu - chen¿, schrieb er am 15. Dezember 1857 in der New York Daily Tribune.
Tobias von Martens entwickelt ein Managementmodell für die Kapazitätssteuerung unter Berücksichtigung des Kundenwertes. Dazu systematisiert er Umfeldfaktoren und Entscheidungsoptionen im Rahmen des Revenue Managements und konzipiert Vorgehensmodelle für die erforderlichen Managementaufgaben. Er gibt Entscheidungsempfehlungen und leitet aus Simulationsstudien Implikationen für die praktische Anwendung des Modells ab.
Seit langer Zeit wird die strenge sektorale Trennung des deutschen Gesundheitswesens in ambulante Versorgung einerseits und stationäre Versorgung andererseits als ein Hauptgrund für Ineffizienzen im System genannt. Dies manifestiert sich in den bekannten Doppeluntersuchungen, Schnittstellenproblemen und Kommunikatio- defiziten. Es verwundert daher nicht, dass der Gesetzgeber einer verbesserten V- zahnung der beiden Sektoren seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts hohe Priorität einräumt. Erste erfolgreiche Ansätze einer Entwicklungen zu mehr Integration sind allerdings erst seit der 2004 erfolgten Reform der im Jahre 2000 geschaffenen Möglichkeit zur ¿Integrierten Versorgung¿ nach §§ 140 a-d SGB V zu verzeichnen. Dabei scheint unstrittig, dass entsprechende Versorgungskonzepte zu mehr Effizienz und möglichst auch zu einer verbesserten Qualität der Patientenversorgung führen so- ten. Zumindest im Rahmen der umlagenfinanzierten gesetzlichen Krankenversic- rung erfordert eine streng wissenschaftliche Vorgehensweise dabei die Durchführung breit angelegter, kontrollierter Studien, in denen die neuen Versorgungskonzepte hinsichtlich Outcome und Effizienz mit der Status Quo Versorgung verglichen werden können. Hier offenbart sich jedoch schnell ein Problem, denn bereits die Schaffung entsprechender Strukturen für die integrierte Versorgung, etwa in Form von Schw- punktpraxen für bestimmte Krankheitsbilder, erfordert erhebliche Investitionen. Da in Deutschland 90% der Bevölkerung Mitglied der Gesetzlichen Krankenversicherung sind, erfordert dies fast zwingend eine Kooperation mit diesen Kostenträgern. Diese werden aber nur dann bereit sein, entsprechende Projekte zu unterstützen, wenn sie von deren ökonomischen und qualitativen Vorteilen überzeugt sind. Dies kann u. a.
Stefan Hagen leistet mit seiner Arbeit einen innovativen Beitrag zur aktuellen Reformdiskussion öffentlicher Verwaltungen. Auf der Basis einer breiten theoretischen Fundierung führte er eine qualitativ orientierte Einzelfallstudie durch. Die Ergebnisse sind gleichermaßen für praktisch als auch für wissenschaftlich orientierte Berufsgruppen relevant.
Ulrike Seegy untersucht, wie sich Dienstleistungskompetenz konkret definieren und operationalisieren lässt. Sie zeigt, dass diese nicht nur zu einem innovativen und nutzenorientierten Dienstleistungsangebot führt, sondern auch zu einem ausgewogenen Maß zwischen Effizienz- und Effektivität der Kundenorientierung der Dienstleistungsprozesse.
Geleitwort In der Vergangenheit ist eine Reihe von Fällen zu beobachten, in denen junge Unternehmen sich in einem Markt zu etablieren vermochten, obwohl es theoretisch etablierte Konkurrenz gab, die das neue Geschäft gleichermaßen erfolgreich zu gestalten in der Lage waren. So hat sich im Online-Buchmarkt ein Unternehmen wie Amazon etabliert und durchgesetzt, obwohl Border¿s oder Barnes and Nobles bereits im Buchmarkt sehr aktiv waren und nur ein paralleles Online-Geschäft benötigt hätten. So hat sich im deutschen Markt für Online- Auktionen ein junges und kleines Unternehmen namens alando z. B. gegenüber Bertelsmann mit ihrer Plattform andsold. de durchgesetzt und wurde letztlich zu ebay Deutschland, obwohl man Bertelsmann deutlich mehr Erfahrung und Ressourcen zugesprochen hat. Ressourcen spielen scheinbar nur eine untergeordnete Rolle bei der Durchsetzung in neuen und innovativen Bereichen. Mindestens so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, scheint ein ¿unternehmerischer Geist¿ zu sein. Deshalb sind große und etablierte Unternehmen zunehmend dazu übergegangen, unternehmerische Persönlichkeit zu suchen und das unternehmerische Verhalten im eigenen Unternehmen zu fördern. Diese Tendenz schlägt sich allgemein als ¿Corporate Entrepreneurship¿ in der Diskussion nieder. Dabei wurde erkannt, dass ein solches unternehmerisches Verhalten nicht von alleine bei Mitarbeitern vorhanden ist. Vielmehr muss das Management ein solches Verhalten in geeigneter Weise zu fördern verstehen. Wie das allerdings zu machen ist, darüber herrscht in der Praxis durchaus noch Unklarheit. Genau an dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit von Ralf Schmelter an.
Martin Kurt Treml untersucht aus der Perspektive des Controlling, wie die Handhabung immaterieller Ressourcen im Krankenhaus gelingen kann. Er zeigt, dass eine Steuerung im Sinne von Soll-Ist-Abweichungsanalysen nicht metrisch, sondern nur durch Abstimmung von Aufgabeninhalten und Prozessen vorgenommen werden kann.
Das Gemeinschaftsrecht innerhalb der europäischen Gemeinschaft greift nachhaltig in das deutsche Ertragsteuer- und Gesellschaftsrecht ein. Mobilitätsbeschränkungen für Unternehmen stehen damit unter dem Vorbehalt des Gemeinschaftsrechts.José A. Campos Nave untersucht die ertragsteuerlichen und gesellschaftsrechtlichen Probleme einer identitätswahrenden Sitzverlegung der GmbH in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Der Autor stellt die betriebswirtschaftliche Ausgangssituation dar, die ein Unternehmen zu einer Sitzverlegung motivieren könnte, und analysiert die gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten, eine Sitzverlegung durchzuführen. Darauf aufbauend zeigt er die ertragsteuerlichen Konsequenzen einer derartigen Sitzverlegung auf und beleuchtet die europarechtlichen Grundlagen zur Durchführung der gesellschaftsrechtlichen Sitzverlegung. Die sich hieraus ableitenden steuerrechtlichen Konsequenzen bewertet er auch im Hinblick auf die europäischen Grundfreiheiten. Eine Empfehlung zur Anpassung der entsprechenden Normen und zur europarechtskonformen Lösung der Problematik schließt die Arbeit ab.
Die Sichtweise, dass Unternehmen nicht losgelöst von ihrem gesellschaftlichen Umfeld agieren können, ist in Theorie und Praxis weitestgehend anerkannt. Der Austausch mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren löst sowohl ökonomische als auch ökologische und gesellschaftliche Wirkungen aus, die sich in verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen auf sehr unterschiedliche Weise manifestieren. Obwohl viele gesellschaftliche Nachhaltigkeitsthemen eine deutliche unternehmerische Relevanz haben, werden sie jedoch häufig noch nur punktuell berücksichtigt und nur äußerst selten systematisch gemanagt. Zur Realisierung unternehmerischer Nachhaltigkeit ist ein systematisches unternehmerisches Management sozial-gesellschaftlicher Themen jedoch notwendig. Nur dadurch kann eine nachhaltige Organisationsentwicklung und eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft erreicht werden. Genau an dieser Stelle setzt Frank Dubielzig mit seiner sehr systematischen Arbeit an, indem er ein umfassendes Spektrum an Controlling-Ansätzen und unternehmerischen Sozialmanagementmethoden analysiert und hierauf aufbauend ein innovatives Managementkonzept zu diesem komplexen Themengebiet entwickelt. Wesentliche Stärke der Arbeit ist die klare Konzeptionalisierung sowohl in der Analyse als auch in der Entwicklung einer theoretisch begründeten, praxisorientierten Vorgehensmethodik. Die exzellente Literaturverarbeitung mündet in einer gelungenen, wissenschaftlich fundierten Argumentation sowie Systematisierung von für ein Management sozialer Themen zu beachtenden Kernaspekten. Frank Dubielzig liefert eine sehr gelungene Übersicht der bisher sehr dispers, mit unterschiedlichen Zugängen behandelten Thematik und vermag die Erkenntnisse kapitelweise auf dem Punkt gebracht zu verdichten. Die Arbeitleistet einen wertvollen konzeptionellen Beitrag von hoher Handlungsrelevanz, insbesondere für multinationale Unternehmen in öffentlich exponierten Branchen. Die innovativen, konzeptionellen Folgerungen und die vorgeschlagenen Handlungsansätze werden überzeugend begründet und detailliert ausgearbeitet.
Das Globale schließt das Lokale nicht aus. Der Autor sucht nach der Brücke zwischen nationalem Empfinden und transnationaler Wirklichkeit, d. h. zwischen lokaler und globaler Unternehmensführung. Die Unternehmenskultur und die künftigen Unternehmensziele stellen die Gemeinsamkeit dar, die inländische und ausländische Führungskräfte miteinander verbindet. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stehen der integrierte Prozess moderner strategisch-/operativer Unternehmensplanung und Managerbeurteilung, Kriterien quantitativ messbarer Managementleistungen und qualitatives Führungsverhalten im globalen Umfeld.
Private Equity hat in den vergangenen Jahren in der wirtschaftlichen, öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion stark an Bedeutung gewonnen. Im Vordergrund steht dabei oftmals die hohe Verschuldung im Rahmen von Buyouts. Ein Buyout hat jedoch für das involvierte Unternehmen über die Veränderung des Eigentümers und der - nanzierungsstruktur hinaus weitreichende Implikationen. Zur Erzielung der erwarteten Wertsteigerung erfolgen auch wesentliche Veränderungen innerhalb der Buyout- Unternehmen. Dieser Wertsteigerungshebel hat in den vergangenen Jahren bereits an Bedeutung hinzugewonnen und wird in den nächsten Jahren verstärkt Anwendungen finden. An dieser Stelle setzt die Arbeit von Frau Geidner an. Sie untersucht die Auswirk- gen eines Buyouts auf die Unternehmensführung mit dem Schwerpunkt auf Des- vestitionen von Konzerneinheiten. Im Rahmen eines Führungssystem-orientierten Rahmens trägt sie bestehende Ergebnisse strukturiert zusammen und führt darauf a- bauend Interviews mit 25 deutschen CEOs und CFOs von Buyout-Unternehmen. - durch gibt die Arbeit einen sehr guten, fundierten Einblick in einen Bereich, der bisher nur am Rande der wissenschaftlichen Auseinandersetzung behandelt wurde, für die Unternehmen und deren Management in seiner Bedeutung jedoch nicht zu untersch- zen ist. Die Arbeit liefert damit wichtige Impulse für die weitere wissenschaftliche Diskussion der Wertsteigerung in Buyouts. Ich wünsche ihr daher eine weite Verbr- tung in Wissenschaft und Praxis und freue mich auf zukünftige Forschungsarbeiten, welche die Fragestellung aufnehmen. München im November 2008 Prof. Dr. Dr.
Vieles spricht dafür, dass in Zukunft Wettbewerbsvorteile nicht nur durch überlegene Produkte oder Geschäftsprozesse erzielt werden, sondern auch ¿ wenn nicht sogar überwiegend ¿ durch überlegene Geschäftsmodelle. Gerade im Bereich von digitalen Diensten konnten in den letzten Jahren zahlreiche Beispiele beobachtet werden, die zeigen, dass Geschäftsmodelle für den Erfolg oder den Misserfolg eines Unternehmens verantwortlich sind. Analysen dieser Geschäftsmodelle wurden bisher oftmals auf einer rein ökonomischen Ebene durchgeführt. Diese eindimensionale Betrachtung schafft jedoch meist nicht die notwendigen Grundlagen für die Erklärung der beobachtbaren Phänomene. Vielmehr zeigt sich, dass komplexe akzeptanz- und diffusionstheoretische Zugänge hinzuge- gen werden müssen, um aussagekräftige Erklärungen über Geschäftsmodelle treffen zu können ¿ und Handlungsempfehlungen für deren zukünftige Gestaltung abzuleiten. Aus dieser Motivation heraus analysiert der Autor zunächst alternative Geschäfts- dellansätze, um danach eine komparative Analyse von Forschungsansätzen zur K- denakzeptanz von digitalen Diensten durchzuführen. Hierbei wird ein besonderer Wert auf den Faktor Vertrauen gelegt. Jener Faktor, der gerade im Bereich der digitalen Dienste wohl noch immer deutlich zu wenig beachtet wird und oftmals mit Fragen der Sicherheit gleichgesetzt wird. Ebenso untersucht der Autor unterschiedliche Ansätze zur Messung und Verbesserung des Kundenerlebnisses im Kontext von digitalen Diensten. Im vorgestellten ¿Integrierten Modell von Kundenakzeptanz und Geschäf- relevanz¿ werden anschließend diese beiden Zugänge verbunden, wobei das ent- ckelte Modell auch in mehreren Fallstudien zum Einsatz kommt.
Oliver Gediehn examines the determinants of managerial long-term (growth) orientation. Quantitative evidence casts serious doubts on the existence of a dysfunctional effect between the emphasis on short-term goals and myopic management behavior.
Tobias Umbeck untersucht anhand von neun Fallbeispielen aus der Luftfahrtbranche, wie sich Muster im eigenen Geschäftsmodell gezielt analysieren, bewerten und sinnvoll brechen lassen. Es entsteht ein Framework, welches eingesetzt werden kann, um das Gesamtsystem der Unternehmung nachhaltig zu stärken und die Innovationskraft aller Mitarbeiter zu fördern.
Aufsichtsräte können die Unternehmensführung nur in dem Ausmaß überwachen und beraten, wie den Aufsichtsratsmitgliedern angemessene Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die vorliegende Dissertation von Frau Beckmann zeigt, wie eine effiziente und effektive - formationsversorgung des Aufsichtsrats etabliert werden kann. Dies ist vor allem aus zwei Gründen bedeutsam: Erstens ist eine große Anzahl von Aufsichtsratsmitgliedern nicht in das Tagesgeschäft der Gesellschaft eingebunden und verfügt somit aus eigener Anschauung oft nur über geringe Kenntnisse hinsichtlich der aktuellen und geplanten Geschäftsführung sowie der Branchenentwicklung. Zweitens gehen Aufsichtsratsmitglieder ihren Pflichten i. d. R. nur nebenamtlich nach, sodass die Möglichkeiten für sie in der Praxis begrenzt sind, selbst Inf- mationen zu sammeln. Vor diesem Hintergrund wurde in Aufsichtsräten deutscher börsennotierter Aktiengesellsch- ten eine großzahlige empirische Untersuchung durchgeführt, mit der die Informationsvers- gung der Aufsichtsratsmitglieder in Bezug auf die Inhalte und Qualität erhoben und diese vor dem Hintergrund bestehender Vorschriften, Empfehlungen und Anregungen einer umfass- den Bewertung unterzogen wurde. In der Studie wurden 700 Aufsichtsratsmitglieder de- scher Aktiengesellschaften mit Notierung im DAX, MDAX, SDAX oder TecDAX schriftlich befragt. Durch die empirische Analyse werden die Lücken zwischen der tatsächlichen und der - wünschten Informationsversorgung von Mitgliedern des Aufsichtsrats aufgezeigt. Dies - möglicht ein verbessertes Verständnis der Prozesse, die zur Informationsversorgung der A- sichtsratsmitglieder notwendig sind. Gleichzeitig werden anhand bestehender Vorschriften und Richtlinien sowie aus Empfehlungen derAufsichtsratsmitglieder die notwendigen V- besserungspotenziale für die Informationsversorgung von Aufsichtsräten identifiziert.
Ausgehend von der strategischen Grundorientierung der Unternehmen analysiert Sandra Schwarz die Ausgestaltung der markt- und beschaffungsseitigen Wertschöpfungsaktivitäten sowie der Führung bei international agierenden Handelsunternehmen.
Raina Schweikle analysiert besonders innovative und dynamische Schlüsselbranchen und Unternehmen in Japan und Deutschland. Anhand empirischer Fallstudien im Bereich der Automobilelektronik, der Flachbildschirmindustrie und der Mobile Payment Industrie identifiziert sie wesentliche erfolgsbestimmende Faktoren für japanische und deutsche Unternehmen in innovativen Schlüsselbranchen.
Mit der zunehmenden Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnik ist heutzutage immer häufiger zu beobachten, dass auch im Privatkundengeschäft der Nutzen vieler Produkte und Systeme sich nicht nur aus den Verwendungsmöglichk- ten der konkret erworbenen Komponenten selbst ergibt, sondern sehr stark auch von anderen erwerbbaren und den bereits erworbenen Komponenten, vernetzbaren Sachgütern und Dienstleistungen, abhängt. Man nennt derartige Produkte und Systeme ¿komplex¿ und grenzt sie dadurch von ¿einfachen¿ Produkten und Systemen ab. Dabei wird die Nutzenbewertung der erworbenen Produkte und Systeme nicht nur von zum Zeitpunkt des Kaufs bereits zusätzlich erwerbbaren Komponenten - einflusst, sondern auch vom künftigen Angebot an vernetzbaren Komponenten und deren Wirksamkeit, während andererseits der eigene Erwerb eines derartigen P- dukts oder Systems deren Verbreitung und damit das künftige Angebot an verne- baren Komponenten beeinflusst. So kann etwa ein Bauherr eine Basisausstattung ¿Intelligentes Haus¿ oder ¿Heimautomatisierung¿ beim Bau eines Einfamilienhauses erwerben inklusive eines Bussystems, einer Steuerungseinheit sowie mehrerer Ak- ren und Sensoren. Die Rentabilität dieser Investition hängt aber vielleicht stark von einer schnellen Verbreitung des gewählten Bussystems und der aufgrund dieser Verbreitung erst für Hersteller interessanten Entwicklung und Vermarktung pass- der kostengünstiger Energiemanagementsysteme ab. Umgekehrt wird aber auch die Verbreitung des Bussystems und seiner Komponenten durch die Käufe des Bauherrn beeinflusst. Frau Schmidt hat sich in ihrer Arbeit damit beschäftigt, wie die Verbreitung und der wirtschaftliche Erfolg derartiger komplexer Produkte und Systeme modelliert werden kann und wieHersteller in solchen Märkten aus diesen Modellierungen Hinweise auf einen zielgerechten Einsatz des Marketinginstrumentariums gewinnen können.
Gegenstand der Arbeit ist die in der Praxis sich vollziehende Entwicklung zur Institutiona- sierung von Konzerndatenschutzbeauftragten, die im deutschen und europäischen Recht aber ¿ noch ¿ keine gesetzliche Anerkennung gefunden hat. Nach der europäischen Datenschutzrichtlinie können die Mitgliedstaaten regeln, dass die v- antwortlichen Stellen Datenschutzbeauftragte bestellen, die auf die Umsetzung des Dat- schutzrechts hinwirken. In diesem Fall kann auf die Vorlage eines Verfahrensverzeichnisses gegenüber den Aufsichtsbehörden verzichtet werden. Von dieser Möglichkeit haben neben der Bundesrepublik Deutschland Frankreich, Luxemburg, Schweden und die Niederlande Gebrauch gemacht. In der Bundesrepublik ist sogar in § 4f BDSG geregelt, dass jede nic- öffentliche Stelle, in der zehn Beschäftigte mit der automatisierten Verarbeitung personen- zogener Daten beschäftigt sind, einen Datenschutzbeauftragten bestellen muss. Die Kontrolle des Datenschutzes in der verantwortlichen Stelle durch einen selbst ernannten Datenschutzbeauftragten ist eine moderne Form der Selbstkontrolle. Sie entlastet den Staat und weist der verantwortlichen Stelle ein hohes Maß an Eigenverantwortung zu. Die Funktion des Datenschutzbeauftragten ist es, diese Verantwortung gepaart mit den erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten an einer Stelle im Unternehmen zu bündeln, ohne damit die - samtverantwortung der Unternehmensführung für den Datenschutz zu nehmen. Aufgaben des Datenschutzbeauftragten sind, auf die Umsetzung des Datenschutzes hinzuwirken und sie zu kontrollieren, die Beschäftigten zu schulen, über Datenschutzfragen im Unternehmen zu kommunizieren und an der datenschutzgerechten Gestaltung von Informationstechniksys- men mitzuwirken.
Alexander Koeberle-Schmid analysiert für die zentralen Gremien der Governance von Familienunternehmen - das Aufsichtsgremium und die Familienrepräsentanz - die Zusammenhänge zwischen den Attributen, der intensiven Erfüllung der jeweiligen Aufgaben der Gremien und dem Markterfolg des Familienunternehmens.
Mathias Hain untersucht Performanceunterschiede zwischen öffentlichen und privaten Wohnungsunternehmen in Deutschland und zeigt, dass öffentliche Wohnungsunternehmen im Hinblick auf Profitabilität und Produktivität Performancenachteile gegenüber privaten Wohnungsunternehmen aufweisen.
Die hier anzuzeigende Dissertation betrifft im Grundsatz ein Problem, das von höchster Aktualität ist. Banken müssen in ihrem Firmenkundengeschäft gru- sätzlich mit der Möglichkeit rechnen, dass der Kunde in Krisen und akute Ex- tenzgefährdung durch drohende Insolvenz gerät. Wie sollen sich Banken als Gläubiger in solchen Schuldnerkrisen verhalten? Etwa nach dem Grundsatz ¿Rette sich wer kann!¿ das Kreditengagement beenden? Oder in der Hoffnung, es handele sich lediglich um eine zeitlich eng begrenzte Krise in einer anso- ten erfolgreichen Geschäftsbeziehung, den Schuldner weiter stützen und den Kredit ggf. ausweiten? Es ist diese zweite Möglichkeit, die im Bankenjargon anschaulich so beschrieben wird, dass man dem schlechten Geld noch gutes hinterher werfe. Im Kern geht es der Verfasserin allerdings um eine engere Problemstellung. Sie betrachtet in ihrer empirischen Untersuchung ¿ eben hier liegt das zentrale Anliegen ¿ vor allem das Bankverhalten angesichts mög- cher Poolvereinbarungen. Diese Einschränkung ist keineswegs ein Nachteil, da die Verfasserin sich so von der umfangreichen Literatur generell zum bankbetrieblichen Krisenmanagement abhebt und durchaus Neuland betritt. Die empirischen Befunde zu Gläubigerpools sind in der einschlägigen Literatur überaus spärlich. Hier existiert offensichtlich eine Lücke, und die Verfasserin schickt sich an, zur Schließung dieser Lücke beizutragen. Die Arbeit eröffnet zahlreiche Einsichten, die sich für Praktiker und Forscher in den Bereichen Banken und Finanzierung als nützlich erweisen werden. Prof. Dr.
Heiko Roßnagel diskutiert die Ursachen für den fehlenden Markterfolg elektronischer Signaturen. Er stellt mobile qualifizierte elektronische Signaturen als Alternative vor und zeigt unter welchen Voraussetzungen Investitionen in diese Technik für Mobilfunkanbieter und Zertifizierungsdienstleister sinnvoll sind.
Auf der Basis der Neuen Institutionenökonomik identifiziert Timo Defren zentrale Erfolgsfaktoren zur Überwindung des Informationsproblems in der Verhandlungsphase eines Sell-Offs. Er untersucht die Erfolgswirkung dieser Faktoren vor dem Hintergrund moderierender Variablen und betrachtet die Determinanten der Erfolgsfaktoren.
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