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Die strategische Aufgabe der Beschaffung besteht nicht nur darin, Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten effektiv und effizient zu gestalten, sondern auch darin, alternative Lieferanten zu finden. Felix Hansen untersucht, wie beschaffende Unternehmen bessere Anbieteralternativen entdecken und welche Folgen dies für die Geschäftsbeziehungen hat. Dabei überträgt er die Idee der Wachsamkeit aus der Entrepreneurship-Forschung in den Kontext der organisationalen Beschaffung. Der Autor analysiert, wie sich das Phänomen der Wachsamkeit konzeptualisieren lässt, welche Faktoren die Intensität der Wachsamkeit bestimmen sowie die Konsequenzen dieser Wachsamkeit.
Peter Kinne beschreibt Entwicklung und Test einer Methodik zur effektiven Steuerung immaterieller Ressourcen, welche auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen abgestimmt ist. Das Buch eröffnet mitten in der Wirtschaftskrise neue Perspektiven für die Ressourcensteuerung.
Natürlich bin ich meiner Frau und zunehmend auch meinem kleinen Sohn die Beantwortung der Frage, was es mit den ¿Latenzen¿ so auf sich hat, schuldig geblieben. Das macht auch insoweit nichts, als dass ich darüber froh bin, dass die Beiden nicht nur ¿latent¿ da sind und mich zum Glück ganz ¿real¿ immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Im November 2009 Rüdiger Loitz 6 Inhaltsübersicht Vorwort zur zweiten Auf age 5 Abkürzungsverzeichnis 14 Literaturverzeichnis 19 § 1 Grundlegende Regelungen für die Bilanzierung, Bewertung und den Ausweis latenter Steuern 33 A. Die Bedeutung latenter Steuern in T eorie und Praxis 33 I. Einleitung 33 II. Überblick über die Bilanzierungspraxis 37 B. Konvergenzprojekt zwischen IAS 12 und FAS 109 42 I. Überblick 42 II. Verabschiedung des Entwurfs ED/2009/2 Income Taxes 44 III. Anwendungszeitpunkt und Übergangsregelungen 45 C. Ansatz von latenten Steueransprüchen und -schulden 47 I. Konzeptionelle Grundlagen 47 II. Die Def nition des Steuerwerts 47 III. Temporäre Dif erenzen zwischen IFRS-Ansatz und Steuerwert 48 IV. Kriterien für den Ansatz latenter Steuern 49 V. Ausnahmen von der Bilanzierung latenter Steuern 51 1. Initial dif erences ¿ Dif erenzen aus dem erstmaligen Ansatz von Vermögenswerten und Schulden 51 2. Goodwill 53 VI. Auswirkungen des Konvergenzprojektes 54 1. Konzeptionelle Unterscheidung 54 2. Auswirkungen des Konvergenzprojektes auf den Ansatz latenter Steueransprüche und -schulden 55 D. Bewertung von latenten Steuern 63 I. Anwendung von Steuersätzen und -gesetzen 63 II. Diskontierung latenter Steuern 66 III.
In der praktischen Umsetzung wird die Speicherung von Wissen meist unter dem Aspekt des technisch Möglichen und nicht unter jenem des funktional Sinnvollen gesehen. Barbara Müller zeigt, dass die ¿Theorie sozialer Systeme¿ neue Perspektiven in die Wissensmanagement-Diskussion einbringen kann, indem sie den Einfluss von Erwartungsstrukturen auf den Prozess der Wissensretention in High Tech und Beratungsunternehmen analysiert.
Dienstleistungsunternehmungen, die in verschiedenen Ländern tätig sind, müssen nicht nur spezifische Strategien für die einzelnen Auslandsmärkte entwickeln, sondern ihre in- und ausländischen Engagements auch in eine globale Unternehmensstrategie integrieren, um dadurch länderübergreifende Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dazu dienen vor allem drei Instrumente: die länderübergreifende Konfiguration der Wertaktivitäten, deren unternehmensinterne Koordination und die Kundenintegration.
André Schulz betrachtet Diversitätsmanagement als strategische Konzeption der internationalen Unternehmensführung. Er zeigt, wie mithilfe eines diversitätsbewussten Personal- und Umweltmanagements sowohl die kulturelle Vielfalt der internen Mitarbeiter als auch der externen Kunden, Märkte und Gesellschaften ökonomisch nutzbar gemacht werden können.
Falk Werner Raschke gibt einen umfassenden Überblick über das Clusterkonzept nach Michael E. Porter, das zu den wichtigsten Instrumenten der strategischen Unternehmensführung und der politischen Gestaltung von Wirtschaftsräumen gehört. Das Buch kann als Einführung in die mikroökonomischen Grundlagen regionaler Wettbewerbsfähigkeit gelesen, als Vorlage für quantitative und qualitative Clusteranalysen genutzt und als Leitfaden für das strategische Clustermanagement angewendet werden.
Weltweit vertrauen immer mehr Anleger ihr Geld Investmentfondsmanagern an in der Hoffnung, dass diese das Geld optimal in ihrem Sinne anlegen. Dies ist aber nicht zwingend der Fall, da die Ziele von Fondsmanagern und Anlegern auseinanderfallen können. Während Anleger oft an einer langfristig guten Performance interessiert sind, streben Fondsmanager häufig eher den kurzfristigen Erfolg an. Sie wollen in den ¿ typischerweise zum Jahresende veröffentlichten ¿ Fonds-Ranglisten ganz oben stehen, um so möglichst viele neue Mittel für ihren Fonds einzuwerben und als Folge hiervon ein höheres Einkommen zu erzielen. Seit der Arbeit von Brown, Harlow und Starks (1996) wissen wir, dass Fondsmanager dieses Ziel zu erreichen suchen, indem sie das Risiko der von ihnen verwalteten Portfolios strategisch anpassen: Ein Fondsmanager, der in den Ranglisten bisher schon oben steht, reduziert sein Risiko, um seine führende Position nicht zu gefährden. Liegt der Manager dagegen bisher nur im Mittelfeld, wird er dagegen das Risiko erhöhen, um so seine Chance zu vergrößern, zu den obersten Rangplätzen aufzuschließen. Allerdings ist dieser Befund in der Literatur nicht un- stritten. Es scheint Zeiträume zu geben, in denen sich Manager entsprechend der Hypothese von Brown, Harlow und Starks (1996) verhalten, aber auch Zeiträume mit völlig anderem Verhalten: Dann reduzieren Fondsmanager ihr Risiko, selbst wenn sie bisher nicht an der Spitze stehen. Dieses empirische Puzzle ist Ausgangspunkt für die vorliegende Arbeit von Tanja Thiele.
Christian Schmidt analysiert Theorie und Praxis des Architekturmanagements. Ausgehend von mehreren empirischen Untersuchungen identifziert er die wichtigsten Erfolgsfaktoren und leitet hieraus konkrete Handlungsempfehlungen ab.
Ziel der strategischen Vorausschau ist es, frühzeitig Chancen und Risiken zu identifizieren und die Strategie des Unternehmens entsprechend auszurichten. Dana Mietzner liefert einen systematischen Überblick zu Methoden der strategischen Vorausschau mit einem Schwerpunkt auf unterschiedlichen Ansätzen der Szenarioanalyse. Sie zeigt auf, wie Szenarioanalysen im Rahmen eines Open-Foresight-Ansatzes implementiert werden können. Die Evaluation des Szenarioprozesses bildet die Grundlage für die Diskussion von Erfolgsfaktoren und die Entwicklung einer szenariobasierten strategischen Vorausschau.
In der Forschung zum Turnaround von Unternehmungen ist die Bedeutung des Erwerbs von Routinen bislang so gut wie nicht untersucht worden. Das ist insofern verwunderlich, weil gerade dort die Existenz von Rigiditäten, Inflexibilitäten und Widerständen eine große Rolle spielt und deren Bestehen wiederholt beschrieben wurde (letztlich ist das gesamte Verständnis von ?unfreezing? und ?refreezing? im Turnaround durch das Vorhandensein von Rigiditäten geleitet). Das gilt nicht nur für die Krisenbewältigung, sondern auch für die Krisenentstehung. Gerade die aktuelle Routinenforschung (in der Tradition von NELSON/WINTER (1982) e- standen, dann aber wesentlich in den aktuellen Arbeiten von COHEN/BURKHART/DOSI/ EGIDI/MARENGO/WARGLIEN/WINTER (1996), FELDMAN (2000), PENTLAND/ FELDMAN (2005), BETSCH (2005) und vielen anderen weiter entwickelt) hat eine Anzahl von Konzepten erarbeitet, die sich offensichtlich zur Analyse dieser Phänomene eignen. B- lang hat es allerdings keinen substanziellen Rückgriff auf die Resultate dieser Forschung zur Untersuchung von Unternehmenskrisen gegeben. Hier setzt die Arbeit von Richard Federowski an und schließt eine wichtige Forschungslücke, indem sie die beiden Forschungsfelder ?Turnaround? und ?Routine? erstmals systematisch miteinander verbindet. Dabei ist es dem Autor gelungen, die wesentlichen Wirkungsmec- nismen und -effekte von Routinen im Turnaroundmanagement zu identifizieren und zu v- orten. Im Ergebnis dieser Analyse wird deutlich, dass Routinen auf unterschiedlichste Weise auf den Kontext, Inhalt und Prozess des Turnaroundmanagements wirken. Sie sind nicht nur Bremser, sondern wirken auch als stabilisierende Faktoren in unruhigen Zeiten des radikalen Wandels. Routinen zeigen sich vor diesem Hintergrund als komplexePhänomene mit vielen Gesichtern.
Manuel Teschke analysiert die beiden grundsätzlichen Möglichkeiten einer Besteuerung von Netzwerken Nahestehender. Er erarbeitet sowohl Vorschläge einer sachgerechteren Ausgestaltung des Fremdvergleichs als auch der formelhaften Gewinnaufteilung und zeigt Gestaltungsmöglichkeiten auf.
Miriam Flickinger investigates the stock market reaction to divestiture announcements from an institutionally-based perspective. Using meta-analytic procedures, the author extends the present financially dominated understanding of divestiture performance implications. She shows that divestitures are socially embedded when the value of a firm¿s divestiture depends on the prevailing institutional logics within the business society.
Gundula Ganter stellt aktuelle Forschungsergebnisse und Lösungsansätze für ein professionelles Expatriate Management vor. Sie identifiziert auf Basis einer qualitativen und quantitativen Befragung die Hauptursachen für Unzufriedenheit und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung der Entsendepraxis sowie für das Management ausländischer Tochtergesellschaften ab.
Matthias Häsel untersucht die Präferenzen und die Wertwahrnehmung von Internet-Gründern in Hinblick auf die Kompetenzprofile von IT-Experten. Er entwickelt ein Kompetenzmodell und stellt ein conjointanalytisches Untersuchungsdesign vor, mit dem er prototypische Kompetenzprofile ermittelt und Zusammenhänge zwischen dem bevorzugten Kompetenzprofil und dem Produkt eines Unternehmens sowie der Erfahrung und eigenen Kompetenz des Bewertenden überprüft.
Benjamin I. Behar untersucht, inwieweit Krankenhäuser in verschiedenartig organisierten Verbundtypen den Anforderungen gerecht werden können, ihre operative Exzellenz zu steigern und sich an die sich ständig ändernden institutionellen Rahmenbedingungen anzupassen.
Rüdiger Hahn diskutiert mit dem Ansatz ¿Base of the Pyramid¿ Geschäftsmodelle, die die ¿Ärmsten der Armen¿ in effiziente Marktstrukturen und unternehmerische Wertschöpfungsketten einbinden sollen. Er untersucht, ob und wie solche Geschäftsmodelle entwicklungs- und nachhaltigkeitsfördernd sind, und setzt sich intensiv mit der aktuellen Diskussion um Corporate Citizenship und Corporate Responsibility auseinander.
Felix Hoehne beschreibt die neu eingeführten, umfangreichen Vorschriften zur konzernbilanziellen Abbildung von Anteilsveräußerungen, sog. End- und Übergangskonsolidierungsvorgänge, und analysiert sie sowohl vor dem Hintergrund eines theoretischen Untersuchungskonzepts als auch hinsichtlich praktischer Auswirkungen.
Die Bedeutung der Rechnungslegung nach International Financial Accounting St- dards (IFRS) hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Durch die Vero- nung Nr. 1606/2002 (EG) wurden die IFRS unmittelbar geltendes Recht in den M- gliedstaaten der Europäischen Union. Ein Meilenstein auf dem Weg der IFRS zum vorrangigen Rechnungslegungssystem wurde erst jüngst durch den amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) gesetzt. Dieser entschied, dass die bisher erforderliche Überleitungsrechnung von IFRS zu US-GAAP künftig für die Listung an der New York Stock Exchange nicht mehr erforderlich ist. Noch we- reichender sind die jüngst vom FASB angestellten Überlegungen, die IFRS wa- weise oder gar ausschließlich als Bilanzierungsgrundlage für US-amerikanische Unternehmen einzuführen. Mit der Ausweitung der Rechnungslegungspflichten sehen sich auch immer mehr deutsche Unternehmen mit der hohen Komplexität und dem ständigen Wandel der IFRS konfrontiert. Insbesondere die grundlegende Überarbeitung und Verabsch- dung einer Vielzahl von Standards in der jüngsten Vergangenheit stellen Theorie und Praxis vor ständig neue Herausforderungen. Dies gilt auch für den im Januar 2008 verabschiedeten IFRS 3 zur Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen. Aufgrund der verpflichtenden Anwendung des neuen Standards auf Unternehme- zusammenschlüsse in Berichtsperioden, die nach dem 30. Juni 2009 beginnen, besitzt dieser Themenbereich eine besonders hohe Aktualität und erfordert eine zeitnahe und eingehende Auseinandersetzung von Theorie und Praxis mit den anstehenden Ne- rungen.
Christian Rohrlack analysiert die Besonderheiten zum erfolgreichen Management des Reverse Technology Transfers und zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Koordination zu traditionellen Forward Technology Transfers auf.
Komik und Konflikt in Organisationen ¿ wo immer ich auf das Thema von Rainer Zeichhardts Dissertation zu sprechen komme, ob im Kreis von Fachkollegen oder bei anderen Gesprächspartnern, immer stoße ich auf neugieriges Interesse und lebendige Zustimmung, eine bei betriebswirtschaftlichen Arbeiten eher ungewöhnliche Reaktion. ¿Ja natürlich, dazu fällt mir eine passende Story aus meinem Berufsalltag ein . . . ¿, er- nert sich manch einer. ¿Klar, mit Humor kann man Konflikte doch besser bewältigen¿, meint ein anderer. Auf die Frage, die sich anschließend stellen könnte, ob dieses T- ma denn eigentlich geeignet für eine Dissertation sei, schließlich ist Wissenschaft - was Ernstes und Ökonomie auch, lässt sich einfach und gut begründet antworten: Ja, dafür ist es geeignet, und es wird in geeigneter Form dargestellt. Zum einen behandelt die Dissertation einen Gegenstand von ganz unmittelbarer und wichtiger Lebenswi- lichkeit, und zum zweiten gelingt dem Autor eine ebenso fundierte wie anregende Darstellung. Zum ersten. In der betriebswirtschaftlichen Literatur über die Geschehnisse in - ternehmen und in anderen Organisationen wird ein wichtiger Aspekt fast nicht berü- sichtigt: Die arbeitenden Menschen lachen viel, erfreuen sich an komischen Situat- nen, machen sich über andere lustig, ironisieren (ohne all das würden sie möglich- weise die Arbeitssituation gar nicht ertragen können). Aber sie streiten auch mitein- der, sie intrigieren, täuschen, mobben vielleicht sogar, versöhnen sich aber in vielen Fällen auch wieder. Ebenso deutlich ist, dass beides nicht unverbunden nebeneinander steht: Konflikte sind oft komisch, Humor kann Konfliktintensität vermindern, Sark- mus kann Konflikte verschärfen, Komik verdeutlicht Konfliktkonstellationenusw.
Das Wort ¿Klimakatastrophe¿ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) als Wort des Jahres 2007 gekürt. In keinem Jahr zuvor hat das Thema Klimawandel die Berichterstattung in den Medien so dominiert wie 2007. Die wissenschaftlichen Befunde für den anthropogenen Klimawandel wurden durch den 4. Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) noch eindeutiger. Eine neue Qualität erhielt die Klimadiskussion dadurch, dass die Wirtschaftswissenschaften das Thema zunehmend aufgegriffen haben. Ein wesentlicher Meilenstein zu einer ökonomischen Sicht des Klimawandels war die Publikation des Stern- Review im Herbst 2006. Danach wurde allgemein erkannt, dass der Klimaw- del nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein massiv ökonomisches Problem darstellt. Die meisten Analysen in den ökonomischen Klimawandelstudien - fassen sich jedoch nur mit volkswirtschaftlichen Aspekten. Die Konsequenzen für einzelne Unternehmen in den verschiedenen Branchen blieben bis heute in den meisten Studien unbeantwortet. Diese Lücke in der Klimadiskussion war die Motivation für die F- schungsarbeit von Herrn Hasenmüller, die in diesem Buch abgedruckt ist. Er stellt eine Systematik für das Management von Klimarisiken auf Unternehme- ebene vor und zeigt auf, wie Unternehmen ihre Klimarisiken erkennen, prioris- ren und managen können. Diese Fragen behandelt Herr Hasenmüller in einer bisher für den deutschsprachigen Raum einzigartigen Tiefe. Er liefert damit vor allem den kleineren und mittleren Unternehmen, die in diesem Gebiet bisher kein eigenes Know-how aufbauen konnten, einen Leitfaden zum Management von Klimarisiken.
Henrik Hautzinger analysiert die Wechselwirkungen zwischen Branchen- und Unternehmensruf auf Grundlage der Informations- und Industrieökonomik und zeigt anhand seines Messansatzes, dass die Bewerbungsabsicht von Jobsuchenden mit besserem Branchenruf steigt.
Globalisierung und Digitalisierung haben Unternehmen eine Fülle neuer Möglichkeiten weltweiter Kooperation und effizienterer Wertschöpfung eröffnet. Doch damit einher ging auch eine Intensivierung der Diskussion um die Verantwortung von Unternehmen. Sieht man von der zwar verbreiteten, aber verfehlten Interpretation ab, nach der Unternehmensverantwortung primär in einem (wohltätigen) gesellschaftlichen Engagement jenseits des Kerngeschäfts gesehen wird, zeigt sich immer deutlicher, dass der Fokus dieser Verantwortung die Vermeidung ¿ oder ggf. möglichst raschen Bewältigung ¿ von Konflikten zwischen Gewinnerzielung und Verletzung legitimer Interessen von Stakeholdern (z. B. durch Korruption, Umweltverschmutzung, Unterbietung von Sicherheitsstandards etc.) zu sehen ist. Im Zusammenhang mit einer Reihe teilweise sehr prominent gewordener Konfliktfälle und den daraus resultierenden gesetzlichen Regulierungen wie dem Sarbanes-Oxley Act in den USA sind in den letzten Jahren viele Unternehmen dazu übergegangen, den damit verbundenen Risiken mit stark formalisierten Compliance-Programmen entgegenzuwirken. Ein für die Um- und Durchsetzung dieser Programme noch vergleichsweise selten genutztes Mittel ist die systematische Einbindung der Mitarbeiter zur Aufdeckung illegalen oder illegitimen Verhaltens. Diese besitzen aufgrund ihrer Position bzw. Tätigkeit meist sehr frühzeitig Informationen über Missstände, problematische Praktiken, Prozessschwächen usw.
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