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Der ¿Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung¿ (SVR) stellt eines der ältesten wirtschaftswissenschaftlichen Beratungsgremien in Deutschland dar. Nicht zuletzt durch die Effekte der jüngsten Wirtschaftskrise sieht er sich zunehmend starker Kritik ausgesetzt und gezwungen, seine privilegierte Stellung innerhalb der politischen Beratungslandschaft zu verteidigen. Seit dem Stabilitätsgesetz von 1968 ist die Bundesregierung alljährlich dazu angehalten, in ihrem Jahreswirtschaftsbericht auf die Gutachten des fünfköpfigen Beratungsgremiums zu reagieren und ihre Wirtschaftspolitik dementsprechend auszurichten. Inwiefern durch diese Tradition das ursprüngliche Ziel des SVR, die Förderung einer wertfreien Wirtschaftspolitik, erreicht werden konnte, wird längsschnittartig untersucht. Unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Verhältnisses von Ratsbesetzung und amtierender Regierungskoalition werden zu diesem Zweck sowohl die Jahresgutachten des SVR als auch die Jahreswirtschaftsberichte der Bundesregierung analysiert. Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Politikwissenschaft und der Wirtschaftswissenschaften sowie an PolitikberaterInnen.
Following the political and economic transformation processes in Eastern Europe the religious landscapes have also changed. While some countries display a revitalization of religion, others are continuously secularizing. This book explores this contrast, including empirical based studies on the topic in a range of Eastern European countries.
Im vorliegenden Band zeichnen namhafte Fachvertreter zentrale Entwicklungslinien ausgewählter Gebiete der empirischen Sozial- und Politikforschung in den letzten Jahrzehnten nach. Dargestellt werden die soziale Entwicklung (soziale Ungleichheit, Familie im Wandel, demographische Entwicklung), der Wandel von Einstellungen und Werten, Entwicklungen im Bereich der Politikforschung sowie verschiedener Teilbereiche der Methodenforschung (Datenanalyse, Datengrundlagen, Umfrageforschung).
Coaching mit System ist ein Coachingkonzept für die nachhaltige Begleitung von Führungs- und Veränderungsprozessen. Das Motto lautet ¿Quer denken, kreativ handeln, Diverses integrieren¿. Das Buch vermittelt Zusammenhangswissen für dieses Beratungskonzept, fördert soziale Kompetenz und bietet anwendungsbezogene Anregungen für die Praxis. Die Autoren verbinden humanwissenschaftliche Fundierung mit lebendiger, bildlicher und praxisnaher Darstellung. Ein Buch sowohl für Fachleute als auch für allgemein am Thema Coaching Interessierte.
Pädagogische Überlegungen zur Verbindung von Spiel und Lernen stehen im Zentrum dieses Bandes der Reihe 'Medienbildung und Gesellschaft'. Es geht um die spannende Frage, ob das geforderte lebenslange Lernen, das oft nur mühsam erfolgt, durch die Integration spielerischer Elemente erleichtert werden kann: Können Spiele mehr Motivation in der Weiterbildung schaffen und das formale Lernen effektivieren?Auf der Grundlage empirischer Daten gibt diese Darstellung einen aktuellen Überblick über die tatsächliche Motivation und Bereitschaft zur Weiterbildung mit und durch digitale Lernspiele.
die in der Diplomarbeit abgehandelte soziale Problemstellung, das erkenntnisleitende Interesse und die Ziele der Arbeit, die sozialarbeitswissenschaftliche Theoriebasis der Arbeit sowie re- vante wissenschaftliche Erkenntnisse mit Bezug zur Problemstellung,
Mit dem Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren ist die Nachkriegsordnung aus den Fugen geraten. Mit der Öffnung Mittel- und Osteuropas und der Erweiterung der EU haben sich die Gleichgewichte zwischen den alten Mitgliedstaaten verschoben; alte Gewissheiten und gewohnte Beziehungsmuster machten einer neuen Verunsicherung Platz. Diese Entwicklungen stellten für die politischen, wirtschaftlichen und univ- sitären Milieus in Frankreich eine ernste Herausforderung dar. Gleichzeitig sind neue Kooperationsstrukturen in den Geistes- und Sozialw- senschaften zwischen Deutschland und Frankreich entstanden: das ¿ schon 1980 - gründete ¿ CIRAC, das Centre Marc Bloch, die Deutsch-Französische Hochschule, das CIERA (Centre interdisciplinaire d¿études et de recherches sur l¿Allemagne) und das Deutsche Forum für Kunstgeschichte. Diese Intensivierung der Zusammenarbeit und des Interesses trägt mittlerweile Früchte, die es genauer zu untersuchen lohnt. Wie immer sind die hier versammelten Schwerpunktbeiträge aus der Jahr- tagung des Deutsch-Französischen Instituts hervorgegangen, die vom 25.-27. Juni 2009 zum Thema ¿Französische Blicke auf das zeitgenössische Deutschland: Eine Zustands-beschreibung¿ in Ludwigsburg stattfand. Die Tagung wurde zusammen mit dem CIERA veranstaltet, dem wir danken, hierfür eine inhaltliche wie nanzielle Partnerschaft übernommen zu haben. Ein Dank geht auch an das CIRAC für seine Unterstützung. Der Firma Energie Baden-Württemberg (EnBW) danken wir für die großzügige Förderung der Tagung und der Publikation. Ein weiterer Dank gilt Silvia Wientzek, die wieder in professioneller Weise das komplette Layout besorgt hat.
In diesem Buch widmet sich die Autorin einem Anlass, der im Arbeitsleben jeder Führungskraft mindestens einmal eine Rolle spielt: dem Wechsel in eine neue Führungsposition. Dieses Schlüsselerlebnis ist ein brisantes Ereignis, Ausgangspunkt für Erfolg und Misserfolg. Somit lohnt sich Coaching hier ganz besonders. Neben wissenschaftlichen Grundlagen, konzeptionellem und methodischem Rüstzeug enthält das Buch handfeste Praxisanweisungen. So können Coach und Klient den "Schonraum Coaching" erfolgreich nutzen, um Chancen und Risiken der neuen Position zu untersuchen, entsprechende Strategien zu planen und passende Handlungsmuster einzuüben.
In Zeiten beschleunigten gesellschaftlichen Wandels lassen sich komplexe Aufgabenstellungen immer weniger mit herkömmlichen Methoden und Mitteln bewältigen. Effizientes Projektmanagement ist deshalb in allen gesellschaftlichen Bereichen das zentrale Instrument, um bei begrenzten Ressourcen bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Das Buch stellt daher die Grundzüge des Projektmanagements im Kulturbereich dar, erläutert die einzelnen Instrumente und verdeutlicht an zahlreichen Praxisbeispielen, wie sie richtig eingesetzt werden."Dem Buch fehlt es an fast nichts, und so schafft Klein den Spagat, ein sehr empfehlenswertes Buch zu veröffentlichen, das den Laien und Projektneuling ausführlich und sicher in das Thema Projektmanagement mit all seinen Facetten einführt und dem Profi und projekterfahrenen Kulturmanager ein guter Sparringspartner in der täglichen Projektpraxis und der Reflexion der eigenen Erfahrungen und Erlebnisse sein kann." Kulturmanagement Newsletter, 01.03.2004
Das Lehrbuch ¿Supervision¿ von Astrid Schreyögg ist längst als Standardwerk etabliert. Neben seiner Systematik und Verständlichkeit zeichnet es sich insbesondere durch seinen konzeptuellen Ansatz aus: Eine Vielzahl supervisionsrelevanter (Organisations-)Theorien und Methoden werden zu einem in sich konsistenten, ¿integrativen¿ Ansatz verbunden. Psychoanalyse und Komunikationstheorie finden ebenso Berücksichtigung wie methodische Elemente z.B. aus Gestalttherapie und Psychodrama. Die 5. Auflage ist ergänzt um ein neues Kapitel zur Personalentwicklung, in dem auch Abgrenzungen zwischen Supervision und anderen derzeit populären Beratungsformaten, wie z.B. Coaching, thematisiert werden.
Governance: Ein Modebegriff oder ein sinnvolles wissenschaftliches Konzept? Das Buch erläutert das Konzept in unterschiedlichen Diskussionszusammenhängen und begründet seine Relevanz.Der Begriff "Governance" umschreibt neue Formen gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Regulierung, Koordinierung und Steuerung in komplexen institutionellen Strukturen, in denen meistens staatliche und private Akteure zusammenwirken. Mit ihm werden Veränderungen in der Herrschaftspraxis des modernen Staates, neue Formen der internationalen Politik sowie der Wandel von Organisationsformen und Interorganisationsbeziehungen in der öffentlichen Verwaltung, in Verbänden, in Unternehmen, in Märkten und in Regionen bezeichnet. Die Beiträge stellen den Governance-Begriff und die damit verbundenen Diskussionen und Fragestellungen für unterschiedliche Anwendungsfelder dar. Sie geben damit eine Einführung in ein wichtiges sozialwissenschaftliches Konzept und tragen dazu bei, dessen Konturen zu klären.
Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die international viel diskutierte und neuerdings auch in Deutschland lebhaft verfolgte Resilienzforschung. ¿Resilienz¿ bedeutet ¿seelische Widerstandsfähigkeit¿ in belasteten und risikobehafteten Lebenssituationen. Aufwachsen in Armut ist ein zentrales Entwicklungsrisiko für Kinder.Wichtigste Erkenntnis ist, dass ¿Resilienz¿ durch pädagogisches und sozialpädagogisches Handeln gefördert werden kann. Bisher fehlte jedoch eine theoretisch fundierte Begründung und eine substanzielle fachliche Erörterung, wie sich das Resilienzkonzept für Kinder und Familien in Armutslagen übertragen und anwenden lässt. Diese Lücke schließt das Buch.
Thematisiert werden Probleme der Abgrenzung von wissenschaftlichen und alltaglichen psychologischen Aussagen, Methoden der modernen Logik, erkenntnistheoretische Positionen sowie Strategien der Begrundung und Prufung von Wissen. Im Lichte der Entwicklung wissenschaftstheoretischer Ansatze des 20. Jahrhunderts werden psychologische Theorien und Forschungsparadigmen beleuchtet und vergleichend analysiert. Probleme der psychologischen Gegenstandsbestimmung werden ebenso erortert wie die Begrifflichkeit der Psychologie, Formen der Erkenntnisgewinnung, Theoriebildung und wissenschaftlichen Erklarung, die Metaphorik der psychologischen Sprache, Konzepte der Kausalitat, die Modellierung psychischer Wirklichkeit, die Bedeutung der experimentellen Forschung und weitere grundsatzliche Fragen der Disziplin.
¿Das Interview erscheint als einfache Methode, nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zum Alltagsgespräch. Fragen zu stellen liegt nahe und erscheint so leicht. Darin liegt etwas Verführerisches¿¿ (Friedrichs 1990) Täglich werden auf der Erde vielmillionenfach Informationen ausgetauscht. Die Tendenzen der letzten Jahre zeigen, dass der Begriff der ¿Informationsgese- schaft¿ sehr zu Recht besteht. Gerade aber unter den Aspekten des Einsatzes von Computern zum schnellen Verarbeiten von Informationen werden Stimmen laut, die Nachteile solcher technisierten Abläufe sehen. Bei allen zu begrüßenden Formen der Nutzung von Informationen zur weiteren Entwicklung technischer und technologischer ¿ also ökonomischer ¿ Prozesse bleiben dabei mitunter die 1 genuin Menschen verbindenden Informationstransfers auf der Strecke. Klagen über eine kalte, akommunikative, nur auf Gewinn fokussierte Gesellschaft sind uns nicht fremd. Auch die Erziehungs- und Sozialwissenschaften beschäftigen sich unter mann- faltigen Fragestellungen mit dem Problemkreis der zwischenmenschlichen Kommunikation. Dabei geht es in erster Linie darum, Heranwachsenden sowohl Möglichkeiten zum Erlernen der vielfältigen sprachlichen und nichtsprachlichen Riten und Regeln zwischenmenschlicher Kommunikation nahe zu bringen, als auch ihr problemarmes Hineinwachsen in die Informationsgesellschaft zu - möglichen. Kindheit als Medienkindheit, zunehmende Verinselung, Kinder als Konsumentenzielgruppe ¿ all diese Schlagworte machen die Vielschichtigkeit der Problemlagen deutlich, mit denen Kinder aufwachsen und mit denen Eltern und Lehrpersonen konfrontiert werden. Mitunter wird beklagt, dass Kinder - nig von sich erzählen, dass Zeit fehlt, sich zu unterhalten, dass die Kultur des Gesprächs auf derStrecke bleibt u. v. a.
Temperenz ist als Fachbegriff in der Psychologie, Soziologie oder Sozialen - beit kaum bekannt. Er (wie seine eher schwache deutsche Übersetzung ¿Mä- gung¿) erscheint weder im Sachregister des Wörterbuchs Soziale Arbeit von Kreft & Mielenz (2008) noch im Anhang des Psychologie-Handbuchs von - ers (2004) oder im Neuen Handbuch der Sozialisationsforschung von Hurr- mann & Ulich (1997), um nur drei Beispiele anzuführen. Derartige Belege ließen sich in den Humanwissenschaften vermehrt finden. Wieso also einen scheinbar unbekannten, vielleicht auch veralteten Terminus in einem sozialwissenschaft- chen bzw. sozialarbeitswissenschaftlichen Zusammenhang bemühen und ihm eine Monographie widmen? Die Antwort ist relativ simpel, und sie lautet: Gerade deshalb! Denn mit ¿Temperenz¿ scheint ein Moralbegriff verlorengegangen, der menschliche We- heit von Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden, transportiert und heute darauf wartet, wiederentdeckt zu werden. Dies gilt in einer engen Auslegung - nächst für das Handlungsfeld Gesundheit/Suchterkrankungen. Wir finden ¿T- perenz¿ als Fachbegriff zum einen in der Mäßigungsliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Zum anderen stellt der Fachbereich Sozial- und Gesundhei- wesen an der Hochschule Magdeburg-Stendal mit einer kulturwissenschaftlichen Datenbank einen aktuellen Bezug her: Denn das Deutsche Archiv für Tem- renz- und Abstinenzliteratur transportiert den Terminus in seinem Titel. Das Archiv verwaltet kulturwissenschaftliche Sammlungen alkohol- und drogen- zogener Literatur mit spezifischem Forschungsfokus auf Mäßigkeits- und Abs- nenzbewegungen. Es zielt darauf ab, kulturwissenschaftliche Erfahrungen in den 1 aktuellen Suchthilfediskurs zurückfließen zu lassen.
Was ist Professionalität in der Sozialen Arbeit? Wie lassen sich Formen und Kriterien professionellen Handelns bestimmen? Diesen Fragen wird anhand empirischer Befunde aus Forschung und Praxis nachgegangen. Die Themenschwerpunkte 'Prekäre Lebenslagen und gesundheitliche Einschränkungen', 'Jugendhilfe' und 'Genese von Professionalität' bilden die Grundlage für kritische Kommentare und neue Perspektiven im Professionalitätsdiskurs.
¿Wo nehmt ihr bloß die Stärke her?¿ Das Phänomen kennt jeder ¿ aber nur wenige wissen, dass man es ¿Resilienz¿ nennt. Momentan sind in der Fachwelt die Begriffe Resilienz und Resilienzförderung in aller Munde. In einem Augenblick, in dem hierzulande noch kaum Konzepte zur praktischen Umsetzung vorliegen, Resilienzförderung aber manchmal wie das neue Zauberwort betrachtet wird, versucht dieses Handbuch, eine erste Orientierung zu geben. Im Anfangsteil kommen namhafte Autorinnen und Autoren des angelsächsischen Raumes zu Wort, dem die Idee entstammt. Ein mittlerer Teil reflektiert die grundsätzlichen Chancen und Grenzen des Konzepts, fragt aber auch nach dem gesellschaftlichen Kontext in der Bundesrepublik, in welchem dieser neue Ansatz wirken soll. Was meint hier ein Perspektivenwechsel hin zu den Stärken von Kindern und Jugendlichen? Wem kann überhaupt geholfen werden? Welche sozialen Schieflagen bleiben bestehen? Was bedeutet es, jemanden zu 'stärken' in einer Gesellschaft, die längst nur auf die 'Starken' setzt? Ein umfangreicher Praxisteil dokumentiert dann die Vielfalt der auf verschiedensten Feldern bisher verfolgten Ansätze, gibt Anregungen für die alltägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und versucht das spezifisch Neuartige von Resilienzförderung herauszustellen, einer Idee, die sich bei uns gerade erst durchzusetzen beginnt.
Der amerikanische Familiendiskurs hat sich als Folge der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Massachusetts Ende November 2003 erneut manifestiert. Verstanden als ein sich im permanenten Fluss befindlicher Prozess des Aus- und Verhandelns von Institutionen, spiegelt der Diskurs - in der vorliegenden Arbeit diskursanalytisch konstruiert und als Diskursausschnitt betrachtet - einen Kampf um Deutungshoheiten wider, der nicht nur die Frage der vermeintlich richtigen sexuellen Konstellationder Institution Ehe betrifft, sondern auch das die amerikanische Gesellschaft tragende kulturelle Selbstverständnis berührt. Über die Identifikation konkurrierender Legitimationsebenen zur Bestimmungvon Wirklichkeit offenbart sich der amerikanische Kulturkampf, der an der Frage des "wahren" und "richtigen" Bezugspunktes menschlichen Handelns entbrennt.
"Good local governance" reflects the dual functions of local government. On the one hand, democratic regimes gain input legitimacy by responsiveness and by being inclusive towards the preferences of their citizens. On the other hand, they achieve output legitimacy by effectively delivering public goods and services. Their governance strategies follow three major paths - "decentralisation," "political administrative reforms" and "participatory reforms". But national contexts, actors, political culture and path dependency matter a lot. In this book continent-wide developments are compared by using relevant country studies. This comparative approach focuses on "developing countries" in Asia, Africa and Latin America, comparing and contrasting their experience with that of European countries
Mit Beginn des neuen Millenniums wird auch in den Unterstützungskonzepten für Menschen, die als geistig behindert bezeichnet werden, mehr und mehr Int- esse auf die Rahmenbedingungen ihrer Lebensführung gerichtet. Dies ist eine konsequente Folge der Orientierung an Chancen, ein Leben in gesellschaftlicher Teilhabe so zu führen, dass es möglichst weitgehend Selbstständigkeit, Selb- verantwortung und Sinnerfahrung enthält und erweitert. In einer Umgebung, die durch ihre formalen Strukturen, ihre konzeptionellen Leitlinien, den Personale- satz und die materielle Ausstattung insgesamt darauf ausgerichtet ist, Kenntnisse bzw. Kompetenzen zu vermitteln und zu fördern, soll der Weg zur Selbst- stimmung und sozialen Teilhabe auch für Menschen mit schwereren Behin- rungen geebnet werden. Diesen Maßstäben einer ressourcenförderlichen Umwelt müssen sich alle Rehabilitationsangebote stellen, die in Anspruch nehmen, die Lebensqualität ihrer Klientel nachhaltig zu gewährleisten. Für Leistungsanbieter bemisst sich dann der Erfolg ihrer Angebote danach, wie viel ¿Ermöglichun- charakter¿ sie haben und ob sich positive Wirkungen bei Teilhabe und Selb- wertgefühl der Nutzerinnen und Nutzer zeigen: Maßstäbe für Qualität sind d- nach subjektiv erfahrene und objektiv hergestellte Chancen auf Autonomie und Inklusion. Dass dies im Kontext traditioneller Behindertenhilfe ¿ und insbesondere in einem ihrer Kernbereiche, dem stationären Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung ¿ keine neue und keine einfache Zielsetzung ist, wissen nicht nur Fachkräfte.
Das von Ulrich Oevermann begründete Verfahren der Objektiven Hermeneutik stößt vor allem in den Sozial- und Erziehungswissenschaften auf breites Interesse. Die zentrale methodologische Idee der Objektiven Hermeneutik besteht darin, die Rekonstruktion der Sinnstrukturen der sozialen Wirklichkeit methodisch an textliche Protokolle dieser Wirklichkeit zurückzubinden. So wird der Text zum Gegenstand einer empirisch-hermeneutischen, wirklichkeitswissenschaftlichen Sinnrekonstruktion. Dieses Buch bietet eine Einführung in das interpretatorische Vorgehen der Objektiven Hermeneutik. Zu Beginn werden die methodologischen Grundannahmen der Objektiven Hermeneutik vorgestellt. Im Zentrum stehen dann aber die methodischen Kernoperationen des Verfahrens. Diese werden an Beispielen vorgestellt und erläutert. Der Leser erhält damit einen Einblick in die interpretatorische Praxis dieser Methode und zugleich Anregungen für die eigene Forschungspraxis.
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