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Nach dem Sturz des Kommunismus in Osteuropa haben sich das Geschichtsbewußtsein, die kollektive Identität und damit auch die Landschaft der Gedächtnisorte verändert. Anhand einzelner Fallbeispiele wird in diesem Sammelband der Neusetzung und Umwertung dieser Gedächtnisorte unter veränderten Vorzeichen nachgegangen. Mehrfachbeanspruchungen werden hierbei ebenso deutlich wie die Wiederaufnahme verschüttet geglaubter Traditionslinien.
Für diese Arbeit ist der Autor mit dem Johann-Peter-Hebel-Preis 2002 der Evangelischen Landeskirche Baden ausgezeichnet worden. Das Spannungsverhältnis von Mission und interreligiösem Dialog ist Gegenstand dieser Arbeit. Der Autor untersucht die wichtigsten ökumenischen und evangelikalen (Welt-)Missionskonferenzen des 20. Jahrhunderts und das II. Vatikanische Konzil nach dem Selbst- und Missionsverständnis, die Sicht auf die nichtchristlichen Religionen sowie die missiologischen Neuansätze. Der systematische Teil entfaltet das Missions- und Dialogverständnis der gängigen religionstheologischen Modelle Exklusivismus, Inklusivismus und Pluralismus. Dabei werden Möglichkeiten aufgezeigt, das Dreierschema zu überwinden. Zuletzt wird eine theologische Begründung für Mission und den interreligiösen Dialog sowie die konkrete Umsetzung eines interreligiösen Dialogs im Klassenzimmer vorgestellt. Dabei werden die Bedeutung der Konvivenz, des Dialogs und des Zeugnisses für den Religionsunterricht aufgezeigt.
Das Sein wurde als einer der bedeutendsten Grundbegriffe in der Geschichte der Philosophie immer wieder behandelt; das Nichts wurde in der Philosophie des Abendlandes zwar ebenso wie das Sein von Anfang an, aber wohl nicht von allen Denkern mit gleicher Nachdrücklichkeit erörtert. Betrachtet man die Philosophiegeschichte Ostasiens, so findet man dort die Genealogie der Reflexion über das Sein und Nichts. Das dynamische Verhältnis von Sein und Nichts wurde im Zen-Buddhismus intensiv reflektiert und es überlieferte der Philosophie der Kyoto-Schule und der zeitgenössischen Zen-Philosophie eine wichtige Grundlage. In dieser Schrift wurde beabsichtigt, die Dynamik von Sein und Nichts sowohl aus der Perspektive des Zen u.a. als auch aus der der Werke von Kant, Hegel, Heidegger u.a. zu reflektieren und vergleichend abzuhandeln. Zur Zen-Philosophie und zur Philosophie der Kyoto-Schule sind nötige sprachwissenschaftliche und philologische Erläuterungen beigefügt. So klären sich offene Fragen, und dem Leser wird die Möglichkeit der dynamischen Umwandlung seiner Reflexionsgrundlage an die Hand gegeben.
Während philologische Studien in der internationalen Volkserzählforschung auf eine lange Tradition zurückblicken können, haben Betrachtungen der Wirkungsweisen und Rezeptionsformen einzelner Erzählungen noch immer nicht jenen Stellenwert erlangt, der ihnen wegen ihrer gesellschaftlichen Relevanz zustehen würde. In diesem Band haben vierzehn renommierte Erzählforscher/innen in einprägsamen Fallbeispielen aus neun europäischen Ländern ein breites Panorama der Wirkungsgeschichte von Volkserzählungen entworfen. Bemerkenswert ist auch die Vielzahl der theoretischen Zugänge, die von der ikonographischen Analyse und der altnordischen Philologie über die moderne Sagen- und Brauchforschung bis hin zur Tiefenpsychologie reichen und die gerade das besondere Gesprächsklima dieser interdisziplinären Symposien ausmachen.
Beim Wiederaufbau eines demokratischen Bildungssystems in Westdeutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Magda Kelber eine der einflussreichsten Repräsentantinnen der Reeducation. Sie wurde zur Initiatorin einer demokratischen Gruppenpädagogik, die es vorher in Deutschland noch nicht gegeben hatte. Im Zuge der allgemeinen politischen Restauration, die dem Beginn einer demokratischen Lebensform von den fünfziger Jahren an folgte, geriet das Wirken Magda Kelbers bald in Vergessenheit. Aus historischer Distanz wird in dieser Untersuchung versucht, Persönlichkeit und Lebenswerk Magda Kelbers kritisch darzustellen und angemessen zu würdigen. Es ist die erste umfassende Monographie über Kelbers Engagement für eine Gruppenpädagogik, der es darum geht, Demokratie nicht so sehr als politische Institution als vielmehr als «way of life» zu begreifen.
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