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Johann Jakob Hemmer, Hofkaplan des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor in Mannheim, hat theologische Schriften aus dem Französischen übersetzt, sprachwissenschaftliche Arbeiten verfasst, Franklins Blitzableiter weiterentwickelt, physikalische und medizinische Forschungen besonders zur Elektrizität und ihrer Wirkung betrieben, Klimatologie, Meteorologie und Astronomie gefördert und sich als Dichter betätigt. Zumindest seine naturwissenschaftliche Forschungstätigkeit war von den Prinzipien der Aufklärung bestimmt. Sein wissenschaftliches Werk ist bisher meist nur an naturwissenschaftlichen Einzelbeispielen untersucht worden. Die Beiträge des Bandes wollen alle Aspekte seiner Arbeit berücksichtigen, besonders aber seine sprachwissenschaftlichen Leistungen darstellen. Das Buch enthält die um zwei Aufsätze erweiterten Referate, die auf dem Symposium zum 80. Geburtstag des Germanisten Gerhard Bauer im Juni 2009 gehalten wurden, das die Academia Domitor und das Landesmuseum für Technik und Arbeit/Technoseum Mannheim veranstaltet hat.
La recherche dans le domaine des inscriptions dites « mineures » connaît un essor important depuis une quarantaine d¿années. Riches de renseignements d¿ordre socio-économique et culturel, ces témoignages du quotidien des populations antiques constituent un patrimoine épigraphique reconnu et de plus en plus exploité dans la recherche archéologique, épigraphique et historique. Sur l¿initiative de Ductus, association internationale pour l¿étude des inscriptions mineures, un colloque international d¿envergure est organisé en 2008 à l¿Université de Lausanne. Pour la première fois, un grand nombre de spécialistes internationaux ont abordé un vaste éventail des problématiques liées à l¿écrit et au dessin dans toutes les catégories des inscriptions mineures, graffiti, estampilles et inscriptions peintes sur des supports aussi variés que la céramique, la peinture murale, les objets métalliques ou le bois. Cet ouvrage réunit des contributions écrites en cinq langues (français, allemand, anglais, italien et espagnol). Toutes les périodes de l¿Antiquité sont couvertes ; les régions étudiées vont de l¿Hispanie au Bosphore Cimmérien. Les aspects méthodologiques, la terminologie et les spécificités de l¿écriture complètent les thématiques abordées dans ce premier opus de l¿association Ductus.
Wie «entstehen» Bilder? Wie entwickeln sich Bilder in ihrer Frühzeit, in der Onto- wie in der Phylogenese? Sind frühe Bilder durchgängig von einer einzelnen Kultur bestimmt, oder weisen sie kulturübergreifende Eigenheiten auf? Steht die Entwicklung von Bildern in einer Beziehung zur ihrer möglichen Degeneration? ¿ Sind Bilder Zeichen, oder sind sie nur als Eigenständige zu bestimmen? ¿ Worauf lässt uns das Nachdenken über Musik und Tanz, und worauf das Nachdenken über die Form ganz allgemein in Hinsicht auf die Frühzeit von Bildern aufmerksam werden? Im Jahre 2007 fand an der Zürcher Hochschule der Künste ein Symposium mit dem Titel «Bild und Bildgenese» statt. Die am Symposium gehaltenen Referate liegen nun als überarbeitete Aufsätze in diesem Sammelband vor. Sie weisen einerseits auf die Notwendigkeit hin, das Genetische von Bildern als einen erstrangigen Aspekt des Bildhaften selbst zu bedenken, und versuchen andererseits, die Frage der Bildgenese in eine breite Erörterung von Form, Ästhetik und symbolischem Ausdruck einzubetten.
Die Richard Wagner-Sammlung der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek Bern verfügt mit über 2¿500 Titeln über einen einzigartigen und repräsentativen Querschnitt durch 160 Jahre Wagner-Rezeption. Mit der Schenkung der privaten Sammlung von Paul Richard 1982 und durch die konsequente Ergänzung von Erstdrucken und Forschungsliteratur durch die Bibliothek entstand eine bemerkenswerte Wagneriana mit Musikalien, Schriften und Sekundärliteratur, über 700 Fotografien und etwa 200 Grafiken, Theaterzetteln und Plakaten. Eine Briefsammlung von 225 meist unveröffentlichten Autographen von Richard Wagner und seinem engsten Freundeskreis ergänzt die seltene Sammlung. Die Berner Wagneriana zeichnet sich insbesondere durch seltene Erstausgaben und längst vergriffene deutsch-, französisch- und englischsprachige Dokumentationen aus. Die reich illustrierten Ausgaben von Wagners Dramentexten und Schriften zeichnen die Stilgeschichte der Buchillustration des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts nach und nehmen manche Sujets heutiger Mystery- und Fantasyfilme vorweg. Die Veröffentlichung des vorliegenden kommentierten Katalogs soll Anregung sein, in die Wagner-Rezeption mit all ihren Wucherungen, wunderlichen Philosophemen und ideologischen Vereinnahmungen einzusteigen.
Aus dem Inhalt: Thorsten Stolz: Grußwort ¿ Jürgen Michaelis: Grußwort ¿ Ulrich Heinen: «Auctores generis Venerem Martemque fatemur» ¿ Peter Paul Rubens¿ Konzepte von Erotik und Gewalt ¿ Thomas Kossert: «daß der rothe Safft hernach gienge...». Die Darstellung von Gewalt bei Grimmelshausen und in Selbstzeugnissen des Dreißigjährigen Krieges ¿ Rüdiger Zymner: Folter in Grimmelshausens Simplicissimus Teutsch ¿ Matthias Bauer: Ausgleichende Gewalt? Der Kampf der Geschlechter und die Liebe zur Gerechtigkeit in Grimmelshausens Simplicissimus, Courasche und Springinsfeld ¿ Andreas Merzhäuser: Der Leser als Voyeur und Komplice. Zur problematischen Verschränkung von Lust und Gewalt in Grimmelshausens simplicianischem Zyklus ¿ Ulrike Zeuch: Verführung als die wahre Gewalt? Weibliche Macht und Ohnmacht in Grimmelshausens Courasche und Simplicissimus ¿ Jean Schillinger: Simplicissimi erotische Abenteuer in Paris ¿ Michael Kaiser: Gewaltspezialistin und Gewaltopfer. Historische Beobachtungen zu Grimmelshausens Courasche ¿ Dirk Niefanger: Erzählweisen der Gewalt im XII. Kapitel von Grimmelshausens Courasche ¿ Nicola Kaminski: gender crossing: Narrative Versuchsanordnungen zwischen Eros und Krieg in Grimmelshausens Courasche und Lohensteins Arminius ¿ Rosmarie Zeller: Liebe und Gewalt als Konstituenten von Männlichkeit im Roman der Frühen Neuzeit ¿ Dieter Breuer: Erotik und Gewalt in Grimmelshausens Legendenromanen ¿ Franz M. Eybl: Vom Blick zur Brunst, vom Schimpf zum Schlag. Körpersteuerung bei Grimmelshausen und Beer ¿ Klaus Haberkamm: Gewalt der Alltagsnöte im schäferlichen ¿Integumentum¿. Johann Thomas¿ Lisille (1663) ¿ Hans-Joachim Jakob: Verführung und Grausamkeit in Johann Gorgias¿ «Liebes- und Klägliche[r] TraurGeschicht» Betrogener Frontalbo (um 1670) im Kontext des Misogynie-Diskurses im 17. Jahrhundert ¿ Dieter Martin: «Venus im Gesichte» und «Mars im Herzen». Forcierte Affektdarstellung in Ziglers Die Asiatische Banise ¿ Gesa Dane: Geraubt - Gefangen. Zu Grimmelshausens Courasche und Ziglers Die Asiatische Banise ¿ Christine Baro: Wenn Göttergatten Jungfrauenÿÿ
Ein zyklischer Novellen-Gedanke wird in der Liederreihe aufgedeckt. Nachgewiesen wird eine unterschwellige Lebensverlaufsform, thematisiert ein in hohem Maße zum Ausdruck gebrachtes romantisches Geistesprinzip psychischer Lebensbedrohung, verabsolutierter Sehnsucht, des Schwindens der Lebensressourcen usw. Dieses Buch bietet eine erstmalige Analyse der frühen Kerner-Lieder (von 1828). Die notwendige Auseinandersetzung mit der Lyrik Kerners versucht, die Künstlerverbindung Kerner-Schumann (neben Heine-Schumann oder Eichendorff-Schumann) in ihrer epochalen Dimension zu sichten: als Synonym und gedanklich-sensorische Erweiterung des Begriffs der musikalischen Hochromantik. Eine Interpretationshilfe für den Liedgesang, entstanden aus dem praktischen und theoretischen Zugang (des Musikwissenschaftlers sowie des Pianisten). Der Verfasser ordnet eine rein analytische Vorgangsweise einer suggestiven Übermittlungsstrategie unter.
Die theologische Bedeutung, die Hans Urs von Balthasar der menschlichen Sexualität beimißt, prägt wichtige Teile seiner Theologie. Ausgehend von der Analyse eines zentralen Textes über «Mann und Frau» wird untersucht, welches geschlechteranthropologische Konzept die weitreichenden theologischen Schlüsse trägt, die Balthasar aus seiner Sicht der Zweigeschlechtlichkeit ableitet. Die Arbeit wird insbesondere von der Frage geleitet, ob der häufig empfohlene Versuch einer (kritischen) Vermittlung Balthasarscher Theologie mit feministisch-theologischen Optionen fruchtbar oder schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt wäre.
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