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Dieses Werk befasst sich mit den möglichen zivil- und aktienrechtlichen Folgen unangemessener Gehaltsvereinbarungen mit Vorständen deutscher Aktiengesellschaften. Zentrale Norm in diesem Zusammenhang ist § 87 AktG, welche im Zuge der Finanzkrise durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) reformiert wurde. Der Autor untersucht, ob die möglichen Rechtsfolgen unangemessener Vergütungsabreden aufgrund der Gesetzesänderungen neu zu bewerten sind. Zunächst erfolgt eine Darstellung des Meinungsstands in Rechtsprechung und Literatur vor und nach dem VorstAG. Anschließend betrachtet er die Auswirkungen der Gesetzesänderungen detailliert im Einzelnen, nimmt anschließend eine Gesamtbewertung vor und liefert einen kurzen Ausblick.
«Bandes dessinées» (BD) und ihre didaktisch-methodischen Einsatzmöglichkeiten im Fremdsprachenunterricht Französisch sind bisher empirisch nicht erforscht. In dieser Studie wurden didaktische Veröffentlichungen, Lehrpläne, Lehrwerke sowie Erfahrungen von Lehrenden und Lernenden bei der BD-Arbeit anhand von qualitativen Forschungsmethoden untersucht und verglichen. Die komparatistisch gewonnenen Aussagen zu Zielen, Inhalten und Methoden der BD-Arbeit zeigen die vielfältigen Lernpotentiale von BD in unterschiedlichen Kompetenzbereichen, verdeutlichen jedoch auch grundlegende Widersprüche und Leerstellen in bisherigen Materialien, Publikationen und Lehrplänen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für eine empirisch fundierte BD-Didaktik und weisen konkrete Wege für die Unterrichtsentwicklung.
Obwohl unserer tabulosen Gesellschaft zunehmend Schamlosigkeit attestiert wird, ist die Auseinandersetzung mit Schamgefühlen gerade im «Zeitalter des Narzissmus» nicht obsolet. Dieses Buch liefert eine vergleichende Untersuchung der literarischen Darstellung von Scham in Dostojewskis «Der Doppelgänger» und «Aufzeichnungen aus dem Kellerloch», Hamsuns «Hunger» und Kafkas «Die Verwandlung». Mithilfe psychosozialer Theorien zu Scham und Narzissmus werden psychologische und gesellschaftliche Ursachen von Scham sowie Kompensationsstrategien aufgezeigt. Wiederkehrende Metaphern der Scham geraten in den Blick. Scham erscheint als ein ambivalentes Produkt narzisstischer Krisen, deren Entstehung auch auf gesellschaftliche Umbrüche im Zuge des anbrechenden modernen Kapitalismus zurückgeführt werden kann.
Der Sammelband vergleicht unter Ruckgriff auf die komparatistische Methode den Werdegang der als Patrizier titulierten Geschlechter zur Fuhrungsschicht in suddeutschen Stadten. Im Ergebnis wird der Begriff Patrizier auf die Reichsstadt Nurnberg beschrankt und die Bezeichnungen Herren oder Geschlechter stadteubergreifend definiert.
This book provides research-based analyses about the different roles of love including forms that have aroused contradictory feelings and prejudices, such as falling in love in the old age and love in people with intellectual disability are discussed.
Jeder Zivilprozess verursacht Kosten. Am Ende eines jeden Gerichtsverfahrens stellt sich daher die Frage: Wer trägt diese Kosten? Das deutsche Zivilprozessrecht beantwortet diese Frage nach der Kostengrundentscheidung mit dem Unterliegensprinzip. Da dieser Grundsatz seit seiner Einführung mit der Civilprozeßordnung 1877 durch zahlreiche Rechtsetzungen und Rechtsfortbildungen aufgeweicht wurde, führt das deutsche Kostenrecht heute ein komplexes und umstrittenes Eigenleben. Der Autor stellt die wesentlichen Problemstellungen und Kritiken systematisch dar und vergleicht die deutsche mit der englischen Rechtslage. Darauf aufbauend unterbreitet er einen Vorschlag für eine gesetzgeberische Neuregelung, die dem richterlichen Entscheidungsspielraum stärkeres Gewicht verleiht.
Der Eingriff in private Vermögensrechte ist nur dann legitimiert, wenn dem Sozialbeitrag eine teilhabäquivalente Leistung gegenübersteht. Vor diesem Hintergrund untersucht der Autor theoretisch, welche Auswirkungen das Absinken der GRV-Leistungen unterhalb des soziokulturellen Existenzminimums auf das individuelle Arbeitsangebots- und Sparverhalten hat. Er liefert in einem verhaltensökonomisch unterfütterten Mikrosimulationsmodell der Alterssicherung in Deutschland wichtige empirische Erkenntnisse zur zukünftigen Verbreitung von Altersarmut im Haushaltskontext und evaluiert auf dieser Basis einige Reformoptionen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich an individuellen Rentenzahlbeträgen orientierende sozialpolitische Debatten fehlgeleitet sind und sie zukünftig die Haushaltsebene betrachten müssen.
Pyotr Ilyich Tchaikovsky remains to this day one of the most-performed Russian composers. Based on recent studies and source editions, this book demonstrates the close interrelationship between Tchaikovsky's life and his work.
Die Entwicklung eines sogenannten Smart Grid ist für die Bewältigung der Energiewende unverzichtbar. Das Energieversorgungssystem muss technisch hochwertiger ausgestattet, besser vernetzt und insgesamt flexibler werden. Die Autorin stellt den im Aufbau befindlichen Rechtsrahmen für verschiedene Teilbereiche eines Smart Grid systematisch dar und geht dabei insbesondere auf die in jüngster Vergangenheit gestellten gesetzlichen Weichen für den Fortgang der Transformation des Energiesystems ein. Sie fokussiert intelligente Messsysteme (Smart Meter), das Energieinformationsnetz, einen intelligenten Strommarkt (Smart Market), Stromspeicher sowie Elektromobilität. In jedem Bereich werden die bereits bestehenden Implementationsansätze untersucht und Weiterentwicklungsoptionen vorgeschlagen.
Das Kapitalmarktrecht war in der jüngeren Vergangenheit einer dynamischen Entwicklung unterworfen. Daher untersucht der Autor die Veränderungen der kapitalmarktrechtlichen Beteiligungstransparenz durch das Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz sowie die Umsetzung der Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie in deutsches Recht. Die hiermit einhergehende Entwicklung arbeitet er in systematischer, dogmatischer und rechtspolitischer Hinsicht an Hand der Grundlagen der Beteiligungstransparenz, ihrer grundlegenden Veränderungen durch die genannten Gesetzgebungsmaßnahmen sowie des rechtspolitischen Für und Wider auf.
Der Autor untersucht die Frage, ob das Recht der nichtinternationalen bewaffneten Konflikte einen territorialen Anwendungsbereich hat und wenn ja, wie dieser zu bestimmen ist. Dazu wertet er die hiermit befasste Rechtsprechung, relevante Staatenpraxis sowie die bisher von der Literatur entwickelten Antworten aus.Praktische Relevanz erhält die Frage besonders vor dem Hintergrund der von den USA mittels Drohnenangriffen vorgenommenen gezielten Tötungen von Al-Qaida Kämpfern in Regionen, in denen beide Parteien im relevanten Zeitraum keine andauernden gegenseitigen Kampfhandlungen ausgetragen haben. Denn gezielte Tötungen könnten dort nur dann rechtmäßig sein, wenn die sie legitimierenden Genfer Konventionen auch außerhalb des konkreten Konfliktgebiets anwendbar sind. Maßgeblich hierfür ist ihr territorialer Anwendungsbereich.
This book presents the perspectives of different Polish authors on challenges in science and practice of management. The authors compare and discuss change models and strategies enabling organizations to anticipate change or respond to it.
Adalbert Friedrich Marcus (1753-1816) setzte als bedeutender Mediziner zahlreiche gesundheitspolitische Innovationen durch. Eine Voraussetzung für diese weitreichenden Handlungsoptionen war die Konversion vom jüdischen zum christlichen Glauben. Die Beiträge dieses Bandes verorten Marcus in seinen familiären, gesellschaftlichen und kulturellen Bezügen und Vernetzungen. Im Vergleich mit anderen jüdischen Ärzten der Sattelzeit (Stieglitz, Herz, Wolf, Henle, Stilling, Eichelberg) werden Bedingungen des Wirkens und Strategien der Karriereplanung analysiert. Nicht alle konvertierten, so dass auch der persönliche Stellenwert ihrer Religionszugehörigkeit thematisiert wird. Das Rundtisch-Gespräch zielt auf eine strukturelle Zusammenschau und Bewertung der individuellen Strategien jüdischer Ärzte; sie werden in ihren Bedingungszusammenhängen diskutiert, um zugleich weitere Forschungsperspektiven zu konturieren.
Dieses Buch beschäftigt sich mit den Rechtsgrundlagen, der Rechtfertigung, den historischen Phänomenen und der gewohnheitsrechtlichen Verpflichtung zur Gewährung von fiskalischen Immunitäten an internationale Organisationen und ihres Personals. Darüber hinaus vergleicht die Autorin die völkervertraglich gewährten Steuerbefreiungen von internationalen Organisationen und ihres Personals mit Sitz in Deutschland und setzt sich mit den Auswirkungen der Steuerbefreiungen im Rahmen der deutschen Besteuerung auseinander. Abschließend enthält das Werk rechtspolitische Regelungsvorschläge für eine vereinheitlichende Kodifikation der fiskalischen Immunitäten aller internationalen Organisationen und ihres Personals mit Sitz in Deutschland.
Das Konzept des Allgemeinen Teils des Privatrechts ist ein Beispiel für die Innovationskraft der Rechtswissenschaft des 18. und 19. Jahrhunderts. Für die Gegenwart fragt sich, ob eine vergleichbare Innovation in einer Ersetzung des Allgemeinen Teils durch neue systematische Schöpfungen der digitalen Ära bestehen könnte. Die in diesem Band gesammelten Aufsätze arbeiten heraus, dass bei der Suche nach einer innovativen Alternative zum Allgemeinen Teil mindestens drei Aspekte der Rechtserfahrung nicht übergangen werden dürfen: die historische Verwurzelung der Begriffe und Institute; die Frage, inwieweit die Rechtswissenschaft Elemente anderer Wissenschaften verwerten kann; die innere Verbindung der Verallgemeinerungsmodelle zum Rechtstoff mit den Grundlagen juristischer Methode.
Der Autor untersucht, beginnend mit der Rechtssache Kommission/Frankreich («avoir fiscal») und mit Fokus auf der Niederlassungs- sowie der Kapitalverkehrsfreiheit, die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zu ertragsteuerlichen Vorschriften der Mitgliedstaaten. Anhand mehrerer Schwerpunkte zeigt er auf, dass sich die frühere freiheitsbetonende Judikatur nicht zu einer für den Binnenmarkt positiven Linie verstetigen konnte. Die Betrachtung thematisiert unter Einbeziehung und Auseinandersetzung mit der Literatur sowie der deutschen Finanzgerichtsbarkeit diese Entwicklung in kritischer Weise. Im Ergebnis plädiert der Autor trotz einer geringer werdenden Wahrscheinlichkeit für ein harmonisiertes europäisches Steuerrecht.
Die in Ostpreußen in Ziegelbauweise entstandenen Dorfhäuser, Siedlungshäuser, Förstereien und ländliche Villen bilden im heutigen Ermland und Masuren den wesentlichsten Teil des deutschen Bauerbes. Dieses Erbe bringt eine komplexe Problematik mit sich ¿ es fand hier nicht nur ein gewaltsamer Einwohneraustausch statt; auch die bautechnische und nutzungstechnische Seite des Ziegelbaus bleibt von den jetzigen, polnischen Bewohnern unbekannt. Die Autorin greift in ihrem Buch diese Problematik auf. Sie beschreibt die historischen Häuser in Ermland und Masuren und schafft somit das erste Architekturstudium dieser Bauten. Im Schlussteil des Buches beantwortet sie Fragen nach den Zukunftsperspektiven für den ostpreußischen Ziegelbau.
This book presents a study focusing on household biomass energy use and its impacts on livelihoods in rural China. It advances the literature by triangulating the existing econometric approaches to robustly analyze energy using behaviors at the micro level.
We forget all kinds of things, topics and techniques, in different ways. Forgetting grave political factors can lead to repeating the same mistakes. Repression, personal and social, will lead to catastrophe. The analysis of things and techniques relinquished offers counter-strategies to the loss of social experience and memory.
Der Band präsentiert innovative Beiträge methodischer und empirischer Ausrichtung, die sich Kommunikationsprozessen in den Neuen Medien am Beispiel des Französischen widmen. Trotz (oder gerade wegen) vielfältiger Entwicklungsprozesse stehen digitale und analoge Kommunikationsräume in einer engen Interdependenzbeziehung, da innovative kommunikative Praktiken, die in den Neuen Medien verbreitet sind, Eingang in die traditionellen Textgattungen finden und tradierte Konventionen beeinflussen. Zugleich greifen Kommunikationsvorgänge in den Neuen Medien auf Prinzipien der analogen Kommunikation zurück. Die Beiträge gehen auf ausgewählte Vorträge zurück, die in der Sektion «Sprache und digitale Medien: Grenzbeziehungen und Brückenschläge von Sprache zwischen digitalem und analogem Raum» des 10. Frankoromanistenkongresses in Saarbrücken gehalten wurden.
With case studies from ten European cities, this book looks at how the local environment and the services available for young people affect their socialization. It shows experiences of discrimination and marginalization but also positive transformation and tactics that young people deploy toovercome their daily struggles.
Dieses Buch charakterisiert und analysiert sogenannte autobiographische Fragmente. Ausgewählte experimentelle Beispiele aus der Jahrhundertwende zeigen mögliche Zugänge zur modernen Subjekt- und Sprachkrise und ihre Spiegelung im Genre der Autobiographie. Anhand von kommunikativer Offenheit, Ironie und Witz wird die Veränderung des Denkens in der Moderne sichtbar. Die Fragmente thematisieren die Struktur der Grenze und des liminalen Seins, samt den Grenzüberschreitungen im Faktischen, Textuellen und Sprachlichen. Die Autorin zeigt mit Ihrer Untersuchung die Praxis der Selbstinszenierung und der In-Frage-Stellung des Bezugs zwischen dem Text und der dargestellten «Wirklichkeit» auf.
Das Buch versammelt die Ergebnisse des ersten internationalen Lehrgangs «Klinisches Risikomanagement». Klinisches Risikomanagement ist ein nicht mehr weg zu denkender Bestandteil der Abläufe im Krankenhaus. Litigationen und Haftpflichtfälle im Zusammenhang mit Schadensfällen bei der Behandlung von Patienten steigen kontinuierlich an. Doch nicht nur Risiken in einem immer rascher werdenden Behandlungsprozess selbst sind ein Problem, auch andere, teilweise durch externe Einflüsse verursachte Risiken für die Gesundheitsversorgung existieren. Die mittel- und langfristige Verfügbarkeit und Bindung von Mitarbeitern in einer überalterten Gesellschaft, und auch der Umgang mit Katastrophen, oder wie in jüngster Zeit gesehen auch Cyberattacken stellen große Probleme für die Gesundheitsversorgung dar. Als gemeinsames Projekt von Krankenhäusern in Slowenien, Steiermark und Kärnten gestartet, geben die Beiträge einen umfassenden Einblick in verschiedenste praktische Anwendungsgebiete des klinischen Risikomanagements.
In Berlin leben seit über 150 Jahren Menschen aus Rumänien. Diese Gruppe, die rumänische Diaspora, ist heute heterogener denn je. Und sie wächst weiter an. Die Studie untersucht, wie Menschen aus Rumänien in Berlin leben. Sie erkundet die Orte dieser Diaspora und legt ihre vielfältige Geschichte in dieser Stadt frei. Dass die heutige rumänische Diaspora in Berlin eine neue Form migrantischen Lebens ist, wird anhand von Ergebnissen einer Umfrage zur sozialen Situation der MigrantInnen, ihrer Integration in Berlin und ihrer Beziehung zum Herkunftsland Rumänien dargestellt. Mit einem kritischen Blick auf die rumänische Diaspora-Politik eröffnet sich die Frage, ob die Diaspora den dringend nötigen politischen Wandel in Rumänien selbst in die Hand nehmen wird. Auch von Berlin aus.
Die Monographie bietet einen Überblick über den Forschungsstand, die historische Entwicklung, den aktuellen rechtlichen Rahmen für die Namengebung, die häufigsten Personennamen (in getrennten Kapiteln zu Ruf- und Familiennamen) sowie über Fragen der Benennungsmotivation und Laienonomastik in einer Reihe spanischsprachiger Länder (Spanien, Méxiko, Argentinien usw.). La monografía ofrece una visión sintética del estado de la investigación, la evolución histórica, el marco legislativo de la atribución de nombres, los nombres personales más frecuentes (en capítulos separados dedicados a nombres de pila y apellidos) así como de cuestiones de la motivación de los nombramientos y onomástica popular en una serie de países hispanohablantes (España, México, Argentina, etc.).
The author analyzes selected historical films of Steven Spielberg and Andrzej Wajda with respect to historical memory and its impact on national identity. The Holocaust, self-scrutiny in historical memory, and foundation myths are focused in relation to the sense of covenant in the films drawn from the respective national communities.
Der Sammelband umfasst (sprach-)wissenschaftliche Beiträge der Romanistik aus den Bereichen Lexikologie und -graphie; Philologie; Semantik, Pragmatik und Grammatik; Etymologie und Entlehnungen. In diesen Themenkomplexen hat sich Jutta Langenbacher-Liebgott durch ihre Forschung und ihr Wirken an der Universität Paderborn in der internationalen Romanisten-Community fest etabliert. Zudem arbeiten in einer interdisziplinaren Sektion auch Wissenschaftler aus anderen Fachgebieten, wie beispielsweise der Rechtswissenschaft und der Politik, die Verbindung zur Sprache heraus. Diese Festschrift wurde anlässlich der Emeritierung und zu Ehren von Frau Professor Dr. Jutta Langenbacher-Liebgott von ihren langjährigen Wissenschaftlichen Mitarbeitern, Anna-Susan Franke und Dr. Vicente Álvarez Vives, als Zeichen des Danks und Respekts herausgegeben.
Die mittelalterliche armenische Geschichtsschreibung ist von Bedeutung nicht nur für die Kenntnis der Ereignisse im Gebiet des Transkaukasus, sondern auch Kleinasiens, des Nahen Ostens und Zentralasiens. Ebenso grundlegend ist sie aber auch für das Verständnis der modernen Entwicklungen und politischen Verhältnisse in diesem geographischen Großraum. Wie sehr die armenische mit der Geschichte der gesamten Region verknüpft ist, wird im Werk des Kirakos Ganjekec¿i (d.h. aus Ganjak, dem heutigen G¿nc¿/Gandscha) anschaulich. Die Darstellung fasst Ereignisse vom 4. bis zum 13. Jahrhundert zusammen und beschreibt Armenien neben kurzen Perioden der politischen Machtentfaltung als Schlüsselposition konkurrierender Großmächte, Schauplatz von Invasionen, Kampfplatz religiös-politischer Konzepte und Durchgangsroute von Handelswegen. Diese Quelle in ihrem Kontext zu analysieren, ist Zielsetzung dieses Buches.
In der Hochindustrialisierungsphase zwischen 1869 und 1914 erlebte das technische Ausbildungswesen auf den Gebieten des Handels, der Industrie und des Handwerks sowie der Kunst in Verbindung mit einer Fachausbildung einen stetigen Wandlungs- und Anpassungsprozess. Die Autorin untersucht den Umwandlungsprozess des beruflichen Ausbildungswesens von der traditionellen Handwerkslehre zum modernen Ausbildungswesen in den drei Bundesstaaten Preußen, Sachsen und Württemberg während der Zeit von 1869 bis 1914.Die Untersuchung trägt dazu bei, einen Überblick über die Entwicklung des niederen und mittleren technischen Schulwesens in Preußen, Sachsen und Württemberg während dieses Zeitraums zu vermitteln.Das heutige duale Ausbildungssystem der Bundesrepublik Deutschland ist das Ergebnis einer langjährigen, tief in den Traditionen der einzelnen Bundesstaaten verwurzelten Entwicklung. Die Studie leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis des dualen Systems.
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