Gjør som tusenvis av andre bokelskere
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.Du kan når som helst melde deg av våre nyhetsbrev.
Bei der Berufstätigkeit des Lehrers treten vielfache Widersprüchlichkeiten auf. Daraus lassen sich zahlreiche Defizite im Bereich des Lehrerberufs erklären, wie z.B. ständiger Streß, Überforderungsgefühle, Rollenunzufriedenheit, strukturelle Überlastung. Diese Widersprüchlichkeiten werden in der Arbeit unter Zugrundelegung der Rollentheorie analysiert. Dafür werden der für die Berufstätigkeit des Lehrers zentrale Begriff «Aufgabe» im Sinne eines beruflichen Auftrags und dessen Realisierungsbedingungen untersucht. Ebenso dargestellt werden verschiedene Arten von Widersprüchen bei der Wahrnehmung der (Lehrer-) Aufgaben. Als Ergebnis läßt sich eine Widerspruchsstruktur aufzeigen, die bedingt, daß Lehrer ihre umfassenden und differenzierten Aufgaben als einen vielfach vorhandenen Rollenkonflikt wahrnehmen. Abschließend werden Ansätze zur Veränderung skizziert.
Der Band umfasst die für den Druck überarbeiteten Vorträge der Konferenz «Semantik und Pragmatik vs. Semantik oder Pragmatik?», die im Mai 2006 an der Universität Koblenz-Landau/Campus Landau stattfand. Im Mittelpunkt steht die in der Forschungsliteratur kontrovers diskutierte Frage, welche Rolle das Verhältnis von Semantik und Pragmatik in einer Bedeutungstheorie spielt, deren Ausgangspunkt nicht die Wahrheitswertbedingungen, sondern die Gebrauchsregeln sprachlicher Ausdrücke sind. Eine Ausdeutung des Verhältnisses von Semantik und Pragmatik im Sinne einer Ausschließlichkeit sehen die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer als nicht begründbar an. Die Verbindung von Semantik und Pragmatik wird hier als funktionale Integration mit diffiziler Variation in Abhängigkeit von den verschiedensten Determinanten des Gebrauchs sprachlicher Ausdrücke ¿ im wörtlichen Sinne des Lexems «Schnittstellen» ¿ beschrieben. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes präsentieren fruchtbare Wege zur Erkenntnisgewinnung im Gegenstandsbereich von Semantik und Pragmatik, indem sie von authentischen Ereignissen («Sprache im Gebrauch») ausgehend ergründen, welche semantisch-pragmatischen Theoreme zu deren Beschreibung verfügbar sind und welche theoretisch-praktischen Ansätze (mit Erklärungskraft) erst produktiv gemacht werden müssen.
Die Diskussion über Frauen hat das Subjekt verloren. Es ist in unendlichen Differenzen zersplittert. Unterschlagen wird dabei die «generative Begabung». Frauen werden, ob sie wollen oder nicht, damit identifiziert. Ihre Bedeutung hängt heimlich davon ab, wie Natur betrachtet wird. Im heutigen Verständnis geraten Frauen zu Parias. Durch Aufstieg, als «Parvenue», oder durch politisches Handeln als «bewußte Paria» suchen sie einen Ausweg. Damit ist auf die Vorstellungen von Hannah Arendt verwiesen. Im Situationsgeflecht von Paria, Parvenue, Arbeit und politischem Handeln ist die alltägliche Zerreißprobe von Frauen verortet. Nur wenn diese als «bewußte Parias» auch das soziale und kulturelle Naturverhältnis mitverhandeln und im Bereich der Arbeit auf Gleichverpflichtung dringen, läßt sich die Situation von Frauen dauerhaft verbessern.
Die in diesem Band versammelten Beiträge aus der italienischen und deutschen Forschung sind in hermeneutischen, phänomenologischen und analytischen Perspektiven der Problematik der Übersetzung und der Interpretation gewidmet. Diskutiert werden wichtige Übersetzungstheorien, so z.B. die von Friedrich Schleiermacher, Martin Heidegger, Walter Benjamin, Emilio Betti, Willard Van Orman Quine und Jacques Derrida. Der Übersetzungsbegriff wird systematisch in den Dimensionen der Erkenntnistheorie, der Sprachphilosophie und der Philosophiegeschichte verhandelt. In Verbindung von Theorie und Praxis der Übersetzung werden Probleme insbesondere bei der Übersetzung philosophischer Texte erörtert.
Die insgesamt 16 Beiträge dieses Bandes werfen ein neues Licht auf Astrid Lindgrens kinderliterarisches Werk, indem sie einerseits den Blick auf die internationale Rezeption lenken, andererseits interkulturelle Aspekte fokussieren. Die drei ersten Artikel befassen sich mit Lindgrens Werk aus einer skandinavischen Perspektive und stellen den Einfluss der Romantik und des Modernismus auf Lindgrens Kinderromane heraus. Im zweiten Teil finden sich Untersuchungen zur Rezeption und Übersetzung von Lindgrens Werken in Estland, Frankreich, Kroatien, Südafrika, der DDR und den USA. Ein dritter Teil vervollständigt die internationale Perspektive und untersucht sowohl die fremdkulturelle Wahrnehmung in Lindgrens Fotobilderbüchern als auch die interkulturelle Rezeption der klassischen Kinderbuchautoren Annie M.G. Schmidt und Gianni Rodari, die in den Niederlanden bzw. der DDR eine vergleichbare Rolle gespielt haben wie Lindgren in der BRD. Abschließend werden die Bedeutung Lindgrens für die Literaturpädagogik und aktuelle fachdidaktische Diskurse in Deutschland diskutiert.
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.