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  • - Ein Weg zur Erhaltung der Theater und Museen in Deutschland?
    av Birgit Voll
    1 018

    Inhaltsangabe:Einleitung: Kein anderes Land in Europa leistet sich eine derart vielfältige Theater- und Museumslandschaft wie die Bundesrepublik Deutschland. Selbst viele kleine Städte haben ein eigenes Theaterensemble und eigene Museen. Das liegt in der Tatsache begründet, dass Deutschland sich als Kulturstaat definiert. Im Rahmen des staatlichen Kulturauftrags ist die öffentliche Hand, d. h. Bund, Länder und Gemeinden, Träger der meisten Theater und Museen und kommt somit für deren Finanzierung auf. Diese Theater und Museen werden als öffentliche Kulturbetriebe bezeichnet. Von ihnen gab es 1989 weit über 2000 Museen, davon 300 Kunstmuseen, und an die 200 Theater. Auf sie entfiel fast die Hälfte der öffentlichen Kulturausgaben in Höhe von insgesamt 10,3 Mrd. DM, wobei 3,2 Mrd. DM den Musik- und Sprechtheatern und 1,4 Mrd. DM den Museen zugute kam. Doch aufgrund der leeren öffentlichen Kassen geraten die staatlichen Kulturausgaben und damit auch die Zuwendungen an die öffentlichen Kulturbetriebe zunehmend in die Kritik. Ihr Nutzen für die Gesellschaft wird immer mehr in Frage gestellt, da anderen staatlichen Aufgaben höhere Priorität eingeräumt wird. Von Seiten der Politiker schwindet das Verständnis für die Erhaltung der öffentlichen Kulturbetriebe, und sie fordern von den Kulturbetrieben immer weitere Einsparungen. Auch von Seiten der Gesellschaft sehen sich die öffentlichen Kulturbetriebe einer zunehmenden Kritik ausgesetzt. So wird insbesondere in Medien- und Fachkreisen eine Diskussion über ihre Aufgaben und Ziele sowie ihre Wirtschaftlichkeit geführt, Privatisierungen und Sponsoring werden als Allheilmittel genannt und den öffentlichen Kulturbetrieben wird ein Mangel an Professionalität sowie Defizite im Management vorgeworfen. Diesen Anforderungen und Anschuldigungen haben die Verantwortlichen in den Kulturbetrieben in erster Linie das Argument entgegenzusetzen, dass der öffentliche Kulturbetrieb immer ein Subventionsbetrieb war und bleiben wird und aufgrund des Kulturauftrags vom Staat finanziert werden muss. Diese gegensätzlichen Positionen zeigen die Ratlosigkeit auf beiden Seiten, tragen aber nicht zu einer Lösung des Problems bei. Es stellt sich somit die Frage nach einem Modell für den öffentlichen Kulturbetrieb der Zukunft. Die bisherige Diskussion beschränkte sich auf unzusammenhängende Einzelvorschläge, etwa Privatisierung oder Sponsoring. Diese Maßnahmen können zwar weiterhelfen, aber, da sie die Ursachen nicht beseitigen, [¿]

  • av Anngret Ballweg
    925,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Tiefgreifende Veränderungen der gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen stellen die Unternehmen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert vor neue Herausforderungen. Zukünftige Erfolge sind in hohem Maße von der Fähigkeit der Unternehmen abhängig, Wege zu finden, mit denen den neuen Anforderungen begegnet werden kann. Die sich immer schneller wandelnden Marktanforderungen und der ständig steigende internationale Wettbewerbsdruck erfordern es, sämtliche Leistungspotentiale eines Unternehmens zu nutzen. Dies führt dazu, daß in der Vergangenheit weniger beachtete Potentiale, wie die der Produktion, in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Werden die heute eingesetzten Fertigungskonzepte allerdings mit den Erwartungen, die an ein leistungsstarkes, zukunftsorientiertes Produktionssystem gestellt werden, verglichen, so führt dies zu der ernüchternden Erkenntnis, daß sie in wesentlichen Punkten wie Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Integration des Menschen und der Berücksichtigung von ökologischen Aspekten nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Top-Down-Orientierung, zentralisierte Kontrolle und Steuerung, die Sichtweise des Unternehmens als statisches, geschlossenes System oder die Überbetonung der Informationstechnik sind charakteristisch für bestehende Fertigungssysteme. Mit diesen Prinzipien wurde in der Vergangenheit versucht den Erfolg zu sichern, sie sind heute aber dafür verantwortlich, daß die bisherigen Fertigungssysteme die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben, denn sie funktionieren nur dann zufriedenstellend, wenn die Rahmenbedingungen, für die sie konzipiert wurden, sich nicht wesentlich verändern. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor zukünftiger Produktionssysteme ist deshalb die Umsetzung des Paradigmawechsels weg von einer deterministischen, zentralisierten Top-Down-Orientierung in Unternehmen hin zu einer dynamischen, dezentralen Bottom-Up-Sichtweise, die es den Unternehmen ermöglicht "wirklich" flexible Systeme aufzubauen, die nicht nur "so tun als ob". Die wachsende Bedeutung der Produktion und die fortschreitende Unfähigkeit der bestehenden Fertigungssysteme den gewandelten Anforderungen gerecht zu werden, führten weltweit in den letzten Jahren zur Suche nach neuen Lösungsansätzen für zukunftsweisende Fertigungskonzepte. Ein zentrales Projekt ist das internationale Intelligent Manufacturing Systems Programms (IMS), das nach einer mehrjährigen erfolgreich [¿]

  • - Grundlegende methodische Fragen und Diskussion verschiedener Messansatze
    av Frank Becker
    1 058,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Die Konstrukte Gesundheit und Lebensqualität sind in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern (beispielweise in den USA, in Schweden und der BR Deutschland) Gegenstand wachsender Aufmerksamkeit geworden. Dafür lassen sich zwei Hauptgründe nennen: Erstens bedarf es einer Grundlage für die Verteilung finanzieller Mittel innerhalb des Gesundheitswesens, da die Kenntnisse und technologischen Grundlagen für medizinische Maßnahmen erheblich fortgeschritten, gleichzeitig aber die finanziellen Mittel beschränkt sind. Zweitens stellen die Konstrukte Gesundheit und Lebensqualität - die sich nicht nur auf biomedizinische Daten beziehen - eine wichtige Information dar, um Leistungen einer Behandlungsart aus Sicht des Patienten zu bewerten. Diese Verschiebung vom Blickwinkel des Arztes zu dem des Patienten bei der Beurteilung einer Behandlung läßt sich folgendermaßen begründen: Bis Anfang des 20. Jahrhunderts litten Patienten an lebensbedrohlichen Infektionen (AIDS ist heute eine wichtige Ausnahme). Heute sind in entwickelten Ländern chronische Krankheiten, wie Rheumatismus, psychische Leiden, Krebs, Rückenschmerzen und Diabetis das Hauptproblem? Chronische Krankheiten verlangen komplizierte Behandlungsarten. Es ist deshalb wichtig, den Wert einer Behandlungsart und deren Nebenwirkungen zu untersuchen. Beispielsweise hat eine Behandlung gegen Bluthochdruck die Laborwerte des Patienten verbessert. Gleichzeitig hat diese aber die intellektuellen Fähigkeiten und das Aktivitätsniveau des Patienten gesenkt. Der Arzt, der Patient und die angehörigen des Patienten werden deshalb den Erfolg der Behandlung unterschiedlich bewerten. Als Ziele der Messung von Gesundheit und Lebensqualität können folglich genannt werden: - Beschreibung der Gesundheit oder Lebensqualität von Individuen oder Gruppen über biomedizinische Werte hinaus. - Beurteilung von Behandlungsarten aus Sicht der Patienten. - Vergleich von Behandlungsarten. Die Werte der unterschiedlichen Behandlungsarten können als Informationshilfsmittel für deren Auswahl dem Arzt und seinen Patient dienen. Unterstützung der Gesundheitspolitik (Verteilung finanzieller Mittel). In einer Kosten-Nutzen-Analyse sollen Meßinstrumente den Nutzen einer Behandlungsart bewerten. Die Messung der unbeobachtbaren Konstrukte Gesundheit und Lebensqualität erfordert, daß diese in beobachtbare Einheiten definiert werden. In der derzeitigen Gesundheits -und Lebensqualitätsforschung wird betont, daß die [¿]

  • av Martin Loefflad
    1 133,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Am 01.01.1999 tritt die neue Insolvenzordnung in Kraft, die die Konkursordnung und die Vergleichsordnung sowie das Gesamtvollstreckungsrecht in den neuen Bundesländern ersetzen wird. Das Hauptziel der Insolvenzrechtsreform ist, Maßnahmen gegen die Massearmut der Verfahren zu ergreifen, damit möglichst viele Verfahren eröffnet und durchgeführt und so möglichst viele Insolvenzfälle in einem geordneten Verfahren abgewickelt werden können. Für die große Anzahl überschuldeter Privathaushalte schafft die Ins0 ein spezielles Verbraucherinsolvenzverfahren. V.a. für persönlich haftende Unternehmer ermöglicht die lns0 eine Restschuldbefreiung, wenn die Person dessen ?würdig" ist. Damit eröffnet sich für den Gemeinschuldner die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Neubeginns. Daneben beschäftigt sich das neue Insolvenzrecht ausführlich mit verfahrenstechnischen Möglichkeiten zur Sanierung insolventer Unternehmen. Auf der Grundlage der bestmöglichen Befriedigung der Gläubiger stellt die Ins0 den Beteiligten drei gleichrangige Verfahrensziele zur Verfügung: die Liquidation, die Sanierung des schuldnerischen Unternehmens und die übertragende Sanierung. Auch wird die außergerichtliche Insolvenzabwicklung gefördert. Die vorliegende Arbeit untersucht das neue Insolvenzrecht hinsichtlich seiner Möglichkeiten, die Rahmenbedingungen für Unternehmenssanierungen zu verbessern. Es werden Vergleiche mit dem geltenden Recht angestellt, die nicht nur die Vorschriften in der Konkurs- und Vergleichsordnung betreffen, sondern u.a. auch Regelungen im Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Privatrecht und Umwandlungsrecht. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Vorbemerkung1 I. Kapitel: Einführung2 1.Die Unternehmenskrise als Auslöser für Insolvenzverfahren2 1.1Begriff der Unternehmenskrise2 1.2Funktionen insolvenzrechtlicher Regelungen3 1.3Ziel der Arbeit4 2.Die Reform des Insolvenzrechts6 2.1Gründe für die Reform6 2.1.1Funktionsverlust des geltenden Rechts6 2.1.2Ziele einer Reform des Insolvenzrechts7 2.2Die wesentlichen Elemente der Insolvenzordnung (InsO)8 2.2.1Einheitliches Verfahren8 2.2.2Maßnahmen gegen die Massearmut der Verfahren9 2.2.3Zielbestimmung des § 1 Abs. 1 InsO10 II. Kapitel: Die Sanierung insolventer Unternehmen in einem künftigen Insolvenzverfahren11 1.Überblick über die Rechtsänderungen in der InsO11 2.Vorverlagerung der Verfahrenseröffnung12 2.1Die Verfahrenseröffnung als Kernproblem der [¿]

  • - Theoretische Konzeption und praktische Verwirklichung
    av Alexandra Hoffmann
    947,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: In den 60er und 70er Jahren wurde seitens der privaten Wirtschaft und Bildungspolitikern die Forderung erhoben, neue attraktive und praxisnähere Ausbildungsangebote zu schaffen, um Qualifikationsbedürfnisse der privaten Wirtschaft zu befriedigen. Des weiteren sollen die, im Vergleich zu anderen Ländern, zu langen Studienzeiten verkürzt sowie der kostenspieligen und zu theoretischen Gestaltung des Studiums entgegengewirkt werden. Der Tertiäre Bereich, der die Hochschulen, Fachhochschulen und gleichwertige Einrichtungen, wie z.B. die Gesamthochschulen, umfaßt, mußte grundlegend umgestaltet werden, um diesen Anforderungen gerecht werden zu können. Die Schaffung spezieller Sonderausbildungsgänge ging auf diese Umstrukturierung ein und berücksichtigte die Bedürfnisse der Wirtschaft und des Beschäftigungssystems. Die Berufsakademie (BA) als eine Alternative dieser Sonderausbildungsgänge soll in der vorliegenden Diplomarbeit skizziert werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung 1.1Erläuterung des Diplomthemas 1.2Aufbau der Arbeit 2.Konzept der Berufsakademien 2.1Vorläufer "Stuttgarter Modell" 2.2Zielsetzung der Berufsakademien 2.2.1Einordnung der Berufsakademien in das deutsche Bildungssystem 2.2.2Strukturmerkmale der Berufsakademien 2.3Firmenauswahl von Seiten der Berufsakademien 2.3.1Kriterien für die Ausbildungsstättenauswahl 2.3.2Beteiligte Branchen und Größe der Firmen 2.4Ausbildungskosten von Seiten der Berufsakademie 2.5Bewerbung und Zulassung 2.5.1Studentenauswahl und Eignungsfeststellung 2.5.2Ausbildungsvertrag 2.5.2.1Einzelne Regelungen im Ausbildungsvertrag 2.5.2.2Abschluß der Ausbildung 2.5.2.2.1Titel 2.5.2.2.2Anerkennung des Titels 2.6Einzelne Fachbereiche und Standorte 2.6.1Fachbereich Wirtschaft 2.6.2Fachbereich Technik 2.6.3Fachbereich Sozialwesen 2.7Pädagogische und didaktische Aspekte 2.7.1Theoretische Ausbildung an der Berufsakademie 2.7.1.1Curricula der einzelnen Fachbereiche und Organisation des Lehrbetriebes 2.7.1.1.1Fachbereich Wirtschaft 2.7.1.1.2Fachbereich Technik 2.7.1.1.3Fachbereich Sozialwesen 2.7.1.2Stufenausbildung an der Berufsakademie 2.7.1.3Dozentenkonferenz 2.7.1.4Ausbildungsleitungstagung 2.7.2Prüfungen und Diplomarbeit 2.7.3Lehrkörperstruktur an den Berufsakademien 2.7.4Kritik an den pädagogischen Ansätzen 2.8Bildungspolitische Aspekte 2.8.1Bildungspolitik nach 1965 2.8.2Gewerkschaftsbetrachtungen 2.8.3Bildungs- und [¿]

  • av Thorsten Grigo
    1 151,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Auch wenn ein erheblicher Teil der deutschen Ausfuhr innerhalb des europäischen Binnenmarktes verbleibt, so kann man trotzdem noch von einer hohen internationalen Verflechtung der deutschen Wirtschaft sprechen. Die 1992 erzielten 26,5% Exportanteil des verarbeitenden Gewerbes reduzieren sich in etwa auf die Hälfte, wenn man nur noch den Export außerhalb des Binnenmarktes betrachtet. Der Weltmarktanteil deutscher Güterexporte, der sich 1991 mit 11,4 errechnetet, wird auch entsprechend reduziert werden müssen - denkt man europäisch. Aber auch bei Berücksichtigung der entsprechend revidierten Zahlen, hängt nach wie vor jeder zweite Arbeitsplatz in unserem Land von den Verkäufen ab, die wir außerhalb unserer Landesgrenzen zustande bringen. Unter diesen außerhalb Deutschlands verkauften Gütern nehmen nach Angaben des statistischen Bundesamtes die Erzeugnisse der Investitionsgüterindustrie mit großem Vorsprung den ersten Platz ein; sie machten 1992 57% des deutschen Exports aus. Aus der Sicht des Marketings werden jedoch Investitionsgüter als Leistungen angesehen, die von Industriebetrieben oder Organisationen beschafft werden, also nicht von privaten Endverbrauchern. Es gibt Autoren, die bei einer solchen Betrachtungsweise den Anteil der Investitionsgüter auf 89% der deutschen Ausfuhr schätzen. Die primäre Zielgruppe der Absatzbemühungen im Export sind daher die einkaufsentscheidenden Fachleute der Abnehmerbetriebe. Sie steuern und beeinflussen durch ihre Rolle und Funktion den Beschaffungsprozeß der Organisationen. Das Verhalten dieser Personen im Kaufentscheidungsgremium wird wiederum in einem nicht unwesentlichen Maße durch ihr Informationsverhalten determiniert. Um jedoch den Entscheidungsprozeß in einer Organisation optimal beeinflussen zu können, ist es unerläßlich, dieses organisationale Verhalten, insbesondere das Informationsverhalten der einkaufsentscheidenden Fachleute zu kennen. In Deutschland hat Strothmann erstmalig 1972 mit seiner Studie "Entscheidungsprozesse und Informationsverhalten in der Industrie" das organisationale Beschaffungsverhalten wissenschaftlich untersucht hat. Trotz der hohen internationalen Verflechtung der Volkswirtschaften wurde offenbar weltweit keine einzige Untersuchung durchgeführt, die die nationalen Unterschiede im Informationsverhalten einkaufsentscheidender Fachleute zum Gegenstand hat. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Zielsetzung und Zweck der Arbeit7 2.Der [¿]

  • av Martin Euler
    739,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: In einem von Wettbewerb geprägten Unternehmens-Umfeld kommt der Einführung von neuen Produkten bzw. der Anpassung von bestehenden Produkten an die Wünsche und Bedürfnisse von Konsumenten eine hohe Bedeutung zu. Die langfristige Position eines Unternehmens auf einem Markt hängt entscheidend vom Erfolg derartiger Maßnahmen ab. Die Einführung eines neuen Produktes oder eine wesentliche Modifikation der Eigenschaften von bestehenden Produkten ist jedoch sehr kostspielig und riskant für ein Unternehmen. Daher ist es sinnvoll, die Akzeptanz des geplanten Produktes bzw. der Produktänderung auf dem Markt im voraus zu testen, um eventuelle Fehlentscheidungen rechtzeitig erkennen zu können. Das geeignete Instrument für einen derartigen Test ist die Conjoint-Analyse, die es erlaubt, die Effekte der produktpolitischen Vorhaben in einem vollständig kontrollierbaren Laborexperiment zu überprüfen. Eine Untersuchung von Wittink und Cattin ergab, daß die Conjoint-Analyse eine wachsende Bedeutung in praktischen Anwendungen, vor allem im Bereich der Konsumgüter (59% aller Anwendungen), gefolgt von den Bereichen Industriegüter (18% aller Anwendungen), Finanzdienstleistungen (9% aller Anwendungen) und anderen Dienstleistungen (9% aller Anwendungen), erfährt. Die Interessenschwerpunkte bei der kommerziellen Nutzung liegen dabei auf der Bewertung neuer Produkte bzw. Konzepte, der Wettbewerbsanalyse, der Preisgestaltung, der Marktsegmentierung und der Repositionierung von Produkten. Folglich dient die Conjoint-Analyse als ein wichtiges Instrument zur Unterstützung von strategischen Entscheidungen des Managements. Allen oben genannten Einsatzgebieten der Conjoint-Analyse liegt in ihrem Kern die Prognose des Auswahlverhaltens von Konsumenten bei Änderungen von Produkteigenschaften auf realen Märkten zugrunde. Eine weitere wichtige Eigenschaft der Conjoint-Analyse ist die Möglichkeit die Gewichte einzelner Eigenschaften abzuleiten und damit die Relevanz bestimmter Attribute auf das Auswahlverhalten der Konsumenten festzustellen. Dies kann unter Umständen wichtige Anregungen für die Entwicklung zukünftiger Produkte geben. Traditionelle Verfahren der Conjoint-Analyse versuchen das Auswahlverhalten der Konsumenten aufgrund von Präferenzurteilen zu approximieren. Da aber keine formale, statistisch überprüfbare Theorie existiert, die den Transfer von Präferenzdaten in tatsächliche Auswahlentscheidungen ermöglicht, ist dieser Ansatz - zumindest vom [¿]

  • av Heike Weiss
    853

    Inhaltsangabe:Einleitung: Die heutigen Konsumgütermärkte sind durch hohe Ansprüche an die Produkte gekennzeichnet. Diese vielfältigen Ansprüche auf den Gebieten Ökologie, Technik, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis u.a. resultieren aus der großen Nachfragemacht des Kunden. Auch der Trend zur Individualisierung der Produkte ist darauf zurückzuführen. Die Unternehmen sind praktisch gezwungen, ihre Variantenvielfalt zu erhöhen, die Qualität zu verbessern und trotzdem die Kosten zu senken. Ein Unternehmen, das unter solchen verschärften Marktbedingungen Erfolg haben will, muß seinen gesamten Materialfluß und Produktionsablauf so flexibel und dabei effizient gestalten, daß es alle möglichen Rationalisierungspotentiale ausnutzen kann. Gleichzeitig muß es jedoch volle Anpassungsfähigkeit auf Kundenwünsche und Markterfordernisse gewährleisten, was bei großer Variantenvielfalt eine besondere Herausforderung an die Organisationsstruktur des Unternehmens darstellt. Bei Betrachtung der Beschaffungsseite ist außerdem festzustellen, daß die Materialkosten in Relation zu den Fertigungskosten immer gewichtiger wurden und werden. Grund dafür ist die kontinuierliche Reduzierung der Fertigungstiefe, die besonders ausgeprägt in der Automobilindustrie zu beobachten ist (vgl. Kap. 2.2.). Es ist einsichtig, daß gerade dieser wachsende Kostenblock auf der Beschaffungsseite zunehmend im Mittelpunkt von Analysen steht, auf Basis derer Kostensenkungsprogramme definiert werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Neustrukturierung der Logistik als Reaktion auf veränderte Marktanforderungen3 2.Die Beschaffungsstrategie als Grundlage beschaffungsmarktpolitischer Aktivitäten4 2.1Neuere Beschaffungsstrategien deutscher Automobilhersteller5 2.1.1Modular Sourcing und System Sourcing7 2.1.2Single Sourcing und Double Sourcing13 2.1.3Global Sourcing15 2.1.4Outsourcing18 2.1.5Beispiele für kombinierte Logistikstrategien20 2.2Auswirkungen der Beschaffungsstrategien bei Abnehmer und Zulieferer23 3.Gestaltung des physischen, beschaffungsseitigen Material- und Informationsflusses28 3.1Transport- und Lagerkonzepte28 3.1.1Verkehrsträger, Gebietsspediteurkonzept und kombinierter Ladungsverkehr28 3.1.2Materialversorgungszentren36 3.1.3Behältersystematik40 3.1.4Informationsfluß42 3.1.5Lagersysteme45 3.2Just-in-Time48 3.2.1Analyse des Just-in-Time - Begriffs48 3.2.2Ziele einer Just-in-Time-Einführung51 3.2.3Grundsätze des [¿]

  • - Entwicklung eines Erhebungsinstruments fur den Weiterbildungsbereich
    av Gerald Dziersk
    1 292,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Ohne Zweifel hat die Bedeutung des Dienstleistungssektors in den führenden Wirtschaftsnationen und damit auch in Deutschland stark zugenommen. So finden mittlerweile fast zwei von drei Arbeitnehmern ihr Betätigungsfeld im 3. Sektor und erwirtschaften 55% der Bruttowertschöpfung. Die einstige Dominanz des Produktionsbereichs ging immer mehr zurück, wenngleich auch in diesem sekundären Wirtschaftssektor mehr und mehr Dienstleistungen zur weiteren Wettbewerbsprofilierung angeboten werden. Die zunehmende Vergleichbarkeit des Angebotes führt dazu, daß sich begleitende Zusatzdienstleistungen, beispielsweise in Form eines Kundendienstes, als weiteres Kriterium erweisen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. So spielt auch im produzierende Gewerbe nicht mehr nur die bloße Bereitstellung eines Produktes, sondern auch die Art, das ?wie", der Leistungserbringung eine zunehmende Rolle. Dies kommt beispielsweise darin zum Ausdruck, daß in den USA 2 von 3 Kunden ihren Lieferanten nicht wegen der mangelnden Produktqualität sondern aus Unzufriedenheit mit dem erhaltenen Service wechseln. Auch Deutschland ist ein Land mit ausgeprägtem Qualitätsbewußtsein. Das Etikett ?Made in Germany" wird international nach wie vor als Garant für einen hohen Qualitätsstandard gesehen, der sich aber eher auf Technologie- als auf Kundenorientierung begründet. Um so mehr verwundert es, daß diese hohen Maßstäbe lange Zeit auf dem Dienstleistungssektor wenig Beachtung fanden. Nicht umsonst gilt Deutschland im internationalen Vergleich als ?Servicewüste". Doch scheint sich diese Sichtweise verkehrt zu haben und eine Fülle an Engagement und Aufwand wird betrieben, diese Defizite alsbald aufzuholen. Mit der ?Entdeckung" der Qualität als relevanten Faktor für den Unternehmenserfolg folgten naturgemäß auch theoretische Konzepte, wie sie das Total Quality Management (TQM) aufgreift, aber auch konkrete Anweisungen, wie sie in der Normenreihe DIN ISO 9000 - 9004 Anwendung finden. Hierbei soll zum einen die Initiative gefördert werden, Qualitätsmanagementsysteme in den Unternehmen zu verankern, zum anderen sollen aber auch objektive Standards dokumentiert werden, deren Erfüllung mit einer Zertifizierung nachgewiesen werden kann. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung 1.1Einführung 1.2Zielsetzung der Arbeit 1.3Aufbau der Arbeit 2.Theoretische Grundlagen 2.1Dienstleistung 2.1.1Der Begriff Dienstleistung 2.1.2Konstitutive Merkmale von [¿]

  • av Doerthe Grisse-Seelmeyer
    899

    Inhaltsangabe:Einleitung: In nahezu allen Branchen wird mittlerweile über die Entwicklung, Einsatzmöglichkeit und Auswirkung der Anwendungen von Multimedia gesprochen. Durch multimediale Anwendungen eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für fast alle Bereiche einer Unternehmung. Sie versprechen ein erhebliches Potential, Arbeitsprozesse qualitativ und effektiv zu verbessern, Produkte und Dienstleistungen bedarfsgerechter zu gestalten, sowie die Kommunikationswege dieser Bereiche zu verkürzen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter besser zu nutzen. Im Bereich Marketing ermöglicht der Einsatz von Multimedia die Nutzung von Rationalisierungspotentialen in Werbung, Verkauf, Präsentation sowie in der Aus- und Weiterbildung. Die Bereiche Direktmarketing, Direktvertrieb und Event-Marketing beinhalten ein ebenso großes Rationalisierungspotential, welches in dieser Arbeit untersucht und aufgezeigt werden soll. Innerhalb dieser Ausarbeitung werden die Bereiche Direktmarketing, Direktvertrieb und Event-Marketing dargestellt, den verschiedenen Marketing-Instrumenten zugeordnet und auf deren Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen hin untersucht. Zur Verdeutlichung wird der Einsatz des Event-Marketing innerhalb der Touristik-Branche anhand eines stattgefundenen Event der Firma alltours Flugreisen GmbH erläutert, da gerade diese Branche eng mit der "Erlebniswelt" verbunden zu sein scheint und aufgrund dessen ein hohes Anwendungspotential des Event-Marketing in sich birgt. Um Möglichkeiten und Grenzen von Multimedia im Marketing aufzuzeigen, wurde das Beispiel der Rationalisierungspotentiale im Direktvertrieb anhand der Firma Vorwerk & Co. Thermomix GmbH gewählt, da auch dieses Unternehmen vom Rationalisierungsprinzip her bestimmt ist. Rationalisierung drückt sich als Kostenminimierung aus, die der Unternehmer durch optimale Kombination seiner produktiven Faktoren erreichen kann. Diese Kombinationsmöglichkeiten sollen anhand des optimalen Faktoreinsatzes, Organisationsmaßnahmen und vor allem durch den Einsatz von Multimedia dargestellt werden. Sämtliche Darstellungen und Untersuchungen sollen schließlich dazu beitragen, den Weg von Distribution zur Kommunikation aufzuzeigen. Im Anschluss daran folgt eine Betrachtung der Einsatzmöglichkeiten von Multimedia innerhalb der Bereiche Aus- und Weiterbildung und Messen bzw. Ausstellungen. Des weiteren werden Auswirkungen der Zusammenführung von Multimedia-Technologien und Marketing-Mix in Anbetracht möglicher Chancen und [¿]

  • - Marketingkonzept fur ein internetbasiertes Parkplatzinformations- und Reservierungssystem
    av Patrick Press
    992,-

    Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Arbeit behandelt zunächst theoretisch und später dann empirisch an der Erstellung eines Marketingkonzeptes für das Geschäftsmodell Teleparking die systematische Erarbeitung von Marketingkonzepten. Mit der Erarbeitung des Marketingkonzeptes für das Projekt Teleparking soll der Markteintritt vorbereitet und Anregungen zur Durchführung gegeben werden. Es soll der Stand des Unternehmens analysiert, mögliche Strategien aufgezeigt und konkrete Maßnahmen innerhalb des Marketing?Mix entworfen werden. Der Focus bei der Erarbeitung des Marketing-Mix soll auf den kommunikationspolitischen Maßnahmen liegen. Die Arbeit besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil der Arbeit werden die Ansatzpunkte, die Entwicklung zum Marketing-Management und die Bedeutung von Marketing-Konzeptionen erörtert. Außerdem wird der Begriff Marketing als Führungsphilosophie erläutert. Der zweite Teil befasst sich konkret mit der Systematik und Erarbeitung von Marketing-Konzeptionen. Im Rahmen dieser Konzeptentwicklung werden Phasen durchlaufen, die sich am theoretischen Raster der Marketing-Konzeption nach Becker, bestehend aus Situationsanalyse, Marketingzielen, Marketingstrategien und Marketing-Mix, orientieren. Außerdem werden die Vorteile des konzeptionellen Marketingansatzes nach Becker im Vergleich zu anderen Marketingansätzen erörtert. Der dritte Teil, auf dem der Schwerpunkt der Arbeit liegt, legt am Beispiel der Entwicklung eines Marketingkonzeptes für das Projekt Teleparking dar, wie die im zweiten Teil gewonnenen Erkenntnisse auf ein konkretes Unternehmen übertragen bzw. umgesetzt werden können. Hierbei ergeben sich aufgrund der Tatsache, dass Teleparking kein physisches Produkt, sondern Informationen verkaufen möchte, besondere Anforderungen an die Auswahl, Umsetzung und Realisierung von Maßnahmen innerhalb des Marketingkonzeptes. Das Marketingkonzept orientiert sich dabei an dem im zweiten Teil dargestellten pyramidenförmigen Aufbau, welcher mit steigender Konzeptionsebene durch eine zunehmende Konkretisierung gekennzeichnet ist, in der nach einer Situationsanalyse die Ziele des Unternehmens umfassend geschildert, die unternehmensrelevanten Strategien herausgearbeitet und ein entsprechender Marketing-Mix entwickelt wird. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis1 Abbildungsverzeichnis4 Tabellenverzeichnis5 Abkürzungsverzeichnis6 1.Einleitung7 1.1Zielsetzung7 1.2Aufbau der Arbeit8 2.Marketing als [¿]

  • av Andreas Lorth
    1 018

    Inhaltsangabe:Einleitung: Da ich bisher sowohl im Bank- als auch im Versicherungsgewerbe tätig war, habe ich mich entschieden, die Entwicklung des Services in diesen beiden Bereichen zum Gegenstand meiner Diplomarbeit zu machen. Der reine Text erstreckt sich über 81-Seiten und ist mit zahlreichen Grafiken versehen. Die Arbeit basiert auf 105-Quellen. Nach den Begriffsdefinitionen von Dienstleistung, Service und Qualität, bezogen auf den Finanzdienstleistungsbereich, wird die Entwicklung des Services in den letzten Jahren beschrieben. Anschließend werden die konkreten Auswirkungen auf den Service angesprochen, die die veränderten Rahmenbedingungen mit sich bringen. Hier werden die wesentlichsten Gründe aufgezeigt, die ein Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiter der Banken und Versicherungen verlangen und es werden Lösungen vorgestellt, wie man künftig den Serviceerwartungen der Kunden gerecht wird. In Kapitel 5 werden die Vertriebskanäle des Bank- und des Versicherungssektors ausführlich durchleuchtet. Es wird aufgezeigt welche Vertriebsschienen derzeit genutzt werden und welche Entwicklung dem Vertrieb in den nächsten Jahren bevorsteht. Nach den Vertriebskanälen werden die 3 neuen Serviceinstrumente: Call Center ? eCRM-Systeme ? Internet vorgestellt. Es werden die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Instrumente ausführlich beschrieben. Im letzten Kapitel werden Maßnahmen erläutert, die einen positiven Einflus auf den Service am Kunden haben. Hierzu gehören zum Beispiel die Vorstellung neuer Vergütungssysteme, Qualitätsmessungsverfahren und interessante Methoden zur Steigerung der Mitarbeitermotivation. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einführung1 2.Begriffsabgrenzung3 2.1Definition Dienstleistung3 2.2Definition Service4 2.3Definition der Qualität im Finanzdienstleistungssektor4 3.Entwicklung des Services im Bank- und Versicherungsgewerbe in Deutschland6 4.Neue Ausrichtung der Finanzdienstleistungen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen8 4.1Bevölkerung9 4.2Altersstruktur10 4.3Vermögensverteilung11 4.4Haushaltsgröße14 4.5Bildungsstand15 4.6Staatliche Vorsorge17 4.7Globalisierung / Internationalisierung / Elektronisierung19 4.8Fusionen19 5.Die Vertriebskanäle der Banken und Versicherungen heute und in Zukunft21 5.1Der Vertrieb im Bankensektor21 5.2Der Vertrieb im Versicherungssektor24 6.Neue Serviceinstrumente im Finanzdienstleistungsbereich27 6.1Call Center27 6.1.1Wahl des Call Center [¿]

  • av Jens Jung
    880,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten zwei Jahren ist in der Presse immer wieder ein umstrittenes Thema zu finden. Hier liest man in den Schlagzeilen so etwas wie ?Geschäftsbanken ziehen sich aus der Kreditfinanzierung des Mittelstands zurück? (Financial Times 27.04.00), ?die Kredite für den Mittelstand werden immer teurer ? Ratings und Eigenkapitalvorschriften gehen zu Lasten kleiner Arbeitgeber? (FAZ 07.03.00) oder ?Firmenkundenkreditgeschäft als Wertfalle deutscher Banken? (FAZ 09.09.99). Alle diese Pressemitteilungen verschiedener Autoren wie Bankenvorstände, Politiker, Manager etc. resultieren von der 1998 vorgestellten, und im Juni 1999 schließlich herausgegebenem Konsultationspapier des Ausschusses für Bankenaufsicht der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Dieses Konsultationspapier, auch ?Baseler Akkord? bezeichnet, beinhaltet diverse gesetzliche Neuregelungen des Bankenrechts in der Europäischen Gemeinschaft, welche in nationales Recht übernommen werden sollen. Zur Zeit gelten in Deutschland noch die Gesetze basierend auf den ersten Baseler Akkord (Basel I). Diese Richtlinien gehen auf eine im Jahr 1988 in Basel zwischen den großen Industrienationen vereinbarte Regelung zurück und sind in Deutschland 1992 mit der Verabschiedung der vierten KWG-Novelle bindendes Recht geworden. Grund für die Neuerung der Vorschriften für die Bankenwelt sind die Finanzkrisen in Asien und auch in Russland. Hier hat man erkannt, wie anfällig die Wirtschaft, und nicht nur die europäische Wirtschaft, sondern die gesamte Weltwirtschaft auf solche Krisen reagiert. Um dem entgegenwirken und solche Zusammenbrüche möglichst zu vermeiden, beschloss man, den Finanzmarkt weiter zu festigen, indem man eine höhere und besser angepasste Risikoabsicherung der einzelnen Bankgeschäfte vornimmt. Dies ist der Hintergrund des neuesten Baseler Konsultationspapier (Basel II oder Brüssel neu). Nicht alles, dass in Basel II zur Regelung bestimmt ist, hat direkte Auswirkungen auf die Finanzierung des Mittelstands. Es beinhaltet teilweise Regelungen, welche die Finanzanlage privater und gewerblicher Anleger betrifft. Regelungen, die aber den gewerblichen Kunden, sprich in der Hauptsache gewerbliche Kreditnehmer betreffen, sind unter Fachleuten stark umstritten. Da Kreditausfälle die Sicherheit von Einlagen und letztlich die Existenz einer Bank gefährden können, muss bei Kreditvergaben ein bestimmter Betrag an Eigenkapital unterlegt bzw. bereitgehalten [¿]

  • av Anett Hahn
    1 106,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Kunden von heute möchten ihre Wünsche und Bedürfnisse erfüllt sehen, da ihre Anforderungen an nachgefragte Produkte oder Dienstleistungen immer höher werden. Konsumenten sind vielschichtiger geworden, Motive ihrer Produkt- und Dienstleistungswahl sind keineswegs homogen, sondern komplex und bleiben vielfach undurchsichtig. Diesen Fakt führen Unternehmen infolge verschärfter Wettbewerbsbedingungen auf heutigen Märkten zum Teil ?künstlich? herbei. Im Wettkampf um die ?Gunst der Kunden? sorgen einfallsreiche Anbieter für sogenannte ?Überraschungseffekte?, um Begeisterung bei ihren Kunden hervorzurufen. Solche Glanzpunkte dienen der Schaffung von Wettbewerbsvorteilen gegenüber den Konkurrenten. Das hat zur Folge, dass die Wettbewerber die Kunden mit ihren Angeboten weniger bzw. nicht mehr überzeugen können. Um so offensichtlicher wird die Notwendigkeit für Unternehmen, stets über aktuelle Erwartungen der Kunden informiert zu sein, um diesen in mindestens gleicher Weise wie ihre Konkurrenten gerecht werden zu können. Das Erfüllen von Kundenerwartungen ist Ausgangspunkt dafür, Zufriedenheit bei den Kunden zu erzeugen. Kundenzufriedenheit schafft zwar nicht die Garantie, dennoch aber die Voraussetzung für Kundenbindung und den Aufbau einer Stammkundschaft, damit Leistungsangebote wiederholt nachgefragt werden. Dieses ist für den langfristigen Geschäftserfolg in der heutigen Zeit enorm wichtig. ?Zufriedene Kunden sind langfristige Kunden und tragen damit entscheidend zum Gewinn und Überleben des Unternehmens bei.?. Kundenbindungsbemühungen lassen sich speziell dadurch rechtfertigen, dass der Aufbau und Erhalt von Stammkunden meist kostengünstiger ist als Anstrengungen zur Neukundengewinnung. Zudem wird dadurch mehr Planungssicherheit geboten. Aus diesen Erkenntnissen heraus sollte das Bestreben nach Kundenzufriedenheit zum Mittelpunkt aller Unternehmensaktivitäten gemacht werden. ?Letztlich trifft Kundenzufriedenheit den Kern des Marketing? und ist eines der Grundkonzepte, auf denen Marketing aufbaut. Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Durchführung einer Gästezufriedenheitsanalyse im Bereich privater Ferienwohnungen und Ferienhäuser im Seebad Warnemünde. Die Analyse ist auf die spezifischen Dienste von Beherbergungsbetrieben ausgerichtet, insbesondere auf die Leistungsbestandteile, die sich für das Angebot privater Ferienwohnungen und Ferienhäuser ergeben. Ziel der Untersuchung ist es, Defizite aus einer allgemeinen Sichtweise [¿]

  • av Bernd Busam
    1 218,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Die Thesis befasst sich mit dem Thema, den Online-Handel als Vertriebsweg für den kleinen und mittleren stationären Fachhandel zu erschließen. Ziel der Ausarbeitung ist es, den Leser ganzheitlich für die Aufgabenstellungen des Online-Handels zu sensibilisieren. Daher geht es nicht ausschließlich um die Implementierung einer Online-Shop-Lösung, sondern vielmehr darum, einen Multi-Channel-Vertrieb mit großer Reichweite zu realisieren. Die Thematik wird im Sinne eines Beratungsprojekts aufgearbeitet. Das Thema wird anhand eines praktischen Projekts erläutert. Die in diesem Projekt gemachten Erfahrungen werden, soweit möglich, abstrahiert dargestellt. So bleiben die Anforderungen, Problemstellungen, betriebliche Integration und flankierende Maßnahmen allgemeingültig und branchenneutral auf kleine bis mittelgroße Fachhandelsgeschäfte übertragbar. Um dem Anspruch der Übertragbarkeit gerecht zu werden, wird kein Schwerpunktthema gesetzt. Die Thesis behandelt die Themengebiete, die maßgeblich über Erfolg und Misserfolg entscheiden, mit entsprechender Informationstiefe. Lediglich bei den Themenkomplexen, die sich direkt der praktischen Umsetzung widmen, wird demgegenüber Bezug auf das praktische Projekt genommen, um detaillierte Lösungsansätze besprechen zu können. Ansatzpunkt der Diskussion ist der Status Quo eines Fachhändlers, der sich dazu entschlossen hat das Internet in seine Vertriebsstrategie zu integrieren. Die Ausgangsituation, die hier beschrieben wird, kann in weiten Teilen als typisch für kleine und mittlere Fachhändler angesehen werden. Auf Basis dieser Annahme werden Lösungswege diskutiert, die sich an den personellen und finanziellen Möglichkeiten von Fachhändlern orientieren, deren Kerngeschäft der stationäre Handel ist. Insbesondere werden bei der Argumentation die infrastrukturellen Rahmenbedingungen des Fachhandels berücksichtigt. Die Ausarbeitung betrachtet die Rahmenbedingungen, die geschaffen werden müssen, um das Internet effizient für den Multi-Channel-Vertrieb nutzen zu können. Ziel ist es, Absatzkanäle bzw. Angebotsplattformen miteinander zu verknüpfen und von positiven Wechselwirkungen der Multi-Channel-Strategie, in Form von Reichweitensteigerung, zu profitieren. Die Argumentation wird durch die wichtigsten Aspekte des Online-Marketings komplettiert. Es wird herausgestellt, dass die Erschließung des Online-Handels für den stationären Fachhandel ein massives Umdenken erfordert. Die Thesis hat daher [¿]

  • av Dirk Böhm
    880,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Südafrikas Wirtschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Die ehemals weitgehend staatlich organisierte Volkswirtschaft soll nach den Willen des African National Congress (ANC) modernen internationalen Verhältnissen angepasst und privatisiert werden. Gut fünf Jahre nach dem Start der Neugestaltung gab Südafrikas Privatisierungsminister Jeff Radebe das Motto aus: ?The business of the State is not to do business?. Dieses Zitat veranschaulicht das hohe Ziel und die Schwierigkeiten, welche die Republik Südafrika seit der Regierungsübernahme 1994 zu bewältigen hatte. Gang der Untersuchung: Ziel dieser Arbeit ist es, den schweren Start und die Rahmenbedingungen der Privatisierungspolitik der ANC-geführten Regierung unter Nelson Mandela darzustellen. Gezeigt wird im Kapitel 2, welches Erbe der ANC 1994 antrat. Kapitel 3 befasst sich mit der Privatisierungspolitik in den ersten Jahren und erläutert, welche inneren Faktoren 1996 zu einem Systembruch ? mit dem offiziellen Start des Growth, Employment and Redistribution (GEAR) Programms ? führten. Im Kapitel 4 werden Fallbeispiele der Restrukturierung des Staatsvermögens aufgeführt. Die Schlussbemerkungen gehen auf die Notwendigkeit eines Neustarts des Privatisierungsprogramms ein. Im April 1994 endete mit den ersten freien und demokratischen Wahlen eine mehrere hundert Jahre dauernde Vorherrschaft der weißen Minderheit in der RSA. Die neue Regierung des ANC unter Nelson Mandela war mit Problemen konfrontiert, die das Land in Folge der verschärften internationalen Sanktionen zu verkraften hatte: sinkende Investitionen, Kapitalabzug aus der RSA sowie steigende Produktionskosten bei kritischer Lage der Weltkonjunktur. Die Kaprepublik musste sich von der Importsubstitutionspolitik loslösen und eine stärker exportorientierte Handelspolitik betreiben. Dies erforderte eine tief greifende Umstrukturierung der südafrikanischen Wirtschaft. In der Arbeit soll dem Leser ein umfassendes Verständnis für die ?vertanen? ersten Jahre vermittelt werden. Stand zunächst der soziale Aspekt (Energie und Wohnungen für alle) im Vordergrund, und der daraus resultierend Finanzbedarf im Mittelpunkt einer halbherzigen Privatisierungspolitik, konnte sich der ANC in der Folgezeit zunehmend von stark sozialistisch geprägten Positionen lösen ? das Reconstruction and Development Programme (RDP) wurde korrigiert. Mit dem Übergang zum Growth, Employment and Redistribution Programme (GEAR) [¿]

  • av Henryk Deter
    1 218,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Die schnell wachsende Zahl von Unternehmen, die am Neuen Markt der Deutschen Börse notiert werden, führt dazu, dass der Wettbewerb um das knappe Kapital der Anleger schärfer geworden ist. Hinzu kommt , dass die häufig noch jungen, innovativen Unternehmen bei den Anlegern weitgehend unbekannt sind. In dieser Situation kommt den Investor-Relations-Maßnahmen der Unternehmen große Bedeutung zu. Um die Nachfrage nach den Aktien zu erhalten oder gar zu steigern, müssen die börsennotierten Unternehmen des Neuen Marktes insbesondere institutionelle (Groß-) Anleger umfassend betreuen. Der Verfasser zeigt in seiner Arbeit, welche Besonderheiten die Zielgruppe der institutionellen Investoren aufweist, durch welche charakteristischen Inhalte und Instrumente die Investor-Relations-Aktivitäten gekennzeichnet sind und wie diese Aktivitäten in die Unternehmensorganisation eingebunden werden. Hervorzuheben ist die Untermauerung der Aussagen durch eine empirische Untersuchung, an der sich fast 30 % der am Neuen Markt notierten Unternehmen beteiligt haben. Die Auswertung der Umfrage hat zu vielen überraschenden Ergebnissen geführt und die Arbeit sowohl in wissenschaftlicher Hinsicht als auch für den Gebrauch in der Praxis besonders wertvoll gemacht. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 1.Einleitung1 1.1Problemstellung und Zielsetzung1 1.2Abgrenzung des Themas2 1.2.1Inhalt und Aufgabe von Investor Relations3 1.2.2Institutionelle Anleger als zentrale Zielgruppe von Investor Relations5 1.3Gang der Untersuchung7 2.Investor Relations für institutionellen Anleger von am Neuen Markt gelisteten Unternehmen8 2.1Ziele und Charakteristika erfolgreicher Investor Relations8 2.2Besonderheiten des Wachstumssegmentes ?Neuer Markt?12 2.3Gründe für die zunehmende Bedeutung von Investor Relations-Maßnahmen für institutionelle Anleger16 2.3.1Aktienkursrelevante Faktoren nach dem Konzept des Shareholder-Value16 2.3.2Einfluss der Eigenkapitalkosten auf den Unternehmenserfolg17 2.3.3Rolle der Kapitalanlagegesellschaften19 2.3.3.1Einteilung von Investmentfonds23 2.3.3.2Vorgehensweise eines Investmentfonds25 2.3.3.3Investitionsmotive eines Fondsmanagers27 2.4Empirische Untersuchung über Investor-Relations-Maßnahmen31 2.4.1Untersuchungsgegenstand31 2.4.2Untersuchungsziele31 2.4.3Auswertung der Ergebnisse32 2.4.3.1Bedeutung von [¿]

  • av Dana Kabbani
    965

    Inhaltsangabe:Einleitung: Zunehmende Austauschbarkeit von Produkten, gesättigte Märkte, wachsende Reizüberflutung und das Streben nach Individualität haben die allgemeinen Marktbedingungen für eine erfolgreiche Markenführung insbesondere im Konsumgütermarkt fundamental geändert. Durch die Verschärfung des Wettbewerbs besteht ein Trend zu Kollaborationen, gemeinsamem Engagement und Interdependenzen zwischen Unternehmen. In diesem Kontext kommt auch die Markenstrategie des Co-Branding zu verstärktem Einsatz. Obwohl das Co-Branding bereits seit Jahren praktiziert wird, stieg das Interesse an dieser markenstrategischen Vorgehensweise erst in der letzten Zeit. Co-Branding verhilft Unternehmen an Marktpräsenz zu gewinnen, die Gefahr von Handelsmarken einzudämmen und hohe Marketingkosten zu reduzieren. Die Synergie zweier zueinander passender Marken ist beträchtlich und vergrößert sowohl die Profitabilität als auch den Wert der beteiligten Marken. Jedoch sind die Herausforderungen des Co-Branding nicht zu unterschätzen. Die Strategie für eine Marke zu bestimmen, erweist sich bereits als kompliziert genug, die Schwierigkeiten steigen aber erheblich, wenn zwei Marken zusammengeführt werden sollen. Da eine Differenzierung über klassische Produktnutzen immer schwieriger wird, gilt es, die Konsumenten emotional anzusprechen und sie stärker an die Marke zu binden. Daher muss die Marktkommunikation erlebnisbetonter und unterhaltsamer werden, um zu den Konsumenten durchzudringen. Durch Einbindung von Künstlern und ihrer Musik in die Markenstrategie des Co-Branding ist diese emotionale Ansprache möglich. Ziel dieser Arbeit ist einerseits die Darstellung der bisherigen Erkenntnisse über das Co-Branding in der Wissenschaft und Praxis und andererseits der Versuch, erstmals einen integrativen Ansatz des Co-Branding in Hinblick auf den Musikmarkt zu präsentieren. Dabei werden Ergebnisse der Testimonial-, der Sponsoring- und der Co-Branding-Forschung ausgewertet und zusammengeführt. Folgende Fragestellungen werden dabei berücksichtigt: Was ist Co-Branding? Inwieweit unterscheidet sich Co-Branding von anderen Markenstrategien? Wie beeinflusst das Co-Branding die Einstellung der Konsumenten gegenüber den beteiligten Marken? Kann in diesem Zusammenhang das Co-Branding mit Künstlern bzw. Tonträgerfirmen einen ausschlaggebenden Faktor für den Konsumenten bilden, sich für die Co-Branding-Leistung zu entscheiden? Welche Formen des Co-Branding im Musikmarkt gibt es? Kann ein [¿]

  • av Alexandra Lene
    1 218,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Die ?Theorie der Ausgleichswellenfelder? (AWT) stellt einen völlig neuen Ansatz dar, sämtliche Wechselwirkungen an denen Materie beteiligt ist, auf einfache übergreifende Weise im Sinne eines universellen Entwicklungsprinzips, zu beschreiben. Sie basiert auf dem Modell eines ausgleichenden Feldes, das sich als Träger der Wechselwirkungen zwischen Umfeld und Kern um jedes beliebige Objekt herum ausbildet. Das ausgleichende Feld ist elektromagnetischer Natur; für seine Interaktion mit dem Umfeld werden klare Gesetzmäßigkeiten abgeleitet. Gang der Untersuchung: Teil I der Diplomarbeit: Beschreibung der AWT anhand anschaulicher Beispiele, Ableitung folgender Vorgänge mit Ableitung der Ursachen: Entstehung und Ausbreitung elektromagnetischer Wellen, Grundlagen der Resonanz, Gravitation und deren inverser Prozess Levitation. Teil II der Diplomarbeit: Vergleich unterschiedlicher Bindungsarten zwischen der bestehenden Lehrbuchwissenschaft und der AWT, Bearbeitung folgender Themen: Aufbau des Atoms, kovalente Atombindung, van der Waals-Wechselwirkungen, Molekularkräfte, Wechselwirkungen zwischen Enzym und Substrat, Aggregatzustände. Der Vergleich führt zu einer differenzierten Anschauung, Ergänzung oder Weiterentwicklung der herkömmlichen Lehrbuchmeinung insbesondere bei folgenden Beispielen: Atom: Auftreten und Wirken der Elementarteilchen, starke Kernkräfte, Konstanz der Elektronenbahn, neue Interpretation der Atomspektren (Unterschied zwischen optischen- und Röntgenspektren). kovalente Atombindung: Wann, wie und warum bilden sich Moleküle? Erklärung aus physikalischer, statt aus chemischer Sicht. van der Waals-Kräfte: Stärke der Anziehungskräfte. Zwischenmolekulare Kräfte: Definition von Stärke, Reichweite und Wirkungsrichtung. Enzym-Substrat-Reaktion: Bildung von räumlichen Molekülstrukturen, physikalische Wechselwirkungen zwischen Enzym und Substrat (elektromagnetische Anregung, Resonanz), Bewegung des Substrates zum aktiven Zentrum, hohe Umsatzgeschwindigkeit, Selektivität der Enzyme, Konstanz des Fließgleichgewichtes der Zelle. Aggregatzustände: Gesetzmäßigkeiten der Phasenübergänge, Wasseranomalie. Ziel der Diplomarbeit: Herstellen eines Zusammenhanges zwischen einzelnen Disziplinen der Naturwissenschaften durch Zuordnung zahlreicher, bisher isoliert betrachteter Phänomene, auf gemeinsame Grundlagen; Anbieten neuer Perspektiven und Ansätze zur Lösung der teilweise noch ungeklärten großen wissenschaftlichen [¿]

  • - Veranderungen der unternehmerischen Rahmenbedingungen und Anpassungsstrategien der oeffentlichen Elektrizitatsversorgungsunternehmen
    av Marlis LaCroix
    1 199,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Die Elektrizitätswirtschaft umfasst alle Wirtschaftsunternehmen, die Energieanlagen, d. h. Erzeugungsanlagen und Stromnetze, betreiben und dadurch an der Versorgung der Volkswirtschaft mit Elektrizität mitwirken. Die Elektrizitätswirtschaft setzt sich aus der Eigenerzeugung und der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft zusammen. Unter Eigenerzeugung wird die Stromerzeugung der Industrieunternehmen (industrielle Kraftwirtschaft) und der Deutschen Bahn AG für den eigenen Bedarf verstanden. Die öffentliche Elektrizitätswirtschaft umfasst hingegen alle Unternehmen, ?die andere mit elektrischer Energie ... versorgen.?. Der Begriff ?öffentlich? trifft weder eine Aussage über die Eigentumsverhältnisse, noch darf er als Indiz für öffentlich-rechtliche oder hoheitliche Tätigkeit missverstanden werden. Zur öffentlichen Elektrizitätswirtschaft zählen neben den Unternehmen der Eigenerzeugung, die überschüssige Elektrizität in das öffentliche Stromnetz einspeisen, primär die Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU), welche im Rahmen der vorliegenden Arbeit den Schwerpunkt bilden. Im folgenden wird der Begriff Elektrizitätswirtschaft im Sinne der öffentlichen Elektrizitätswirtschaft gebraucht. Die technischen Erfindungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bilden die Grundlage für die Entstehung der Elektrizitätswirtschaft. Von Siemens entwickelt 1866 den Dynamo, der es ermöglicht, mechanische Energie in Elektrizität umzuwandeln. Der mit diesem Verfahren hergestellte Gleichstrom wird in der Anfangszeit hauptsächlich für Telegraphenübertragungen verwendet. Erst mit der Erfindung der Glühfadenbirne durch Edison im Jahr 1880 wird im Bereich der Beleuchtung ein großer Absatzmarkt für Strom geschaffen. Die ersten Erzeugungsanlagen werden bereits 1878 gebaut; mit diesen sog. Einzelanlagen können jedoch nur einzelne Häuser direkt versorgt werden. 1882 wird die erste Blockanlage installiert, durch die ein ganzer Häuserblock versorgt werden kann. Dadurch wird der Grundstein für die Elektrizitätswirtschaft gelegt. Das eigentliche Geburtsjahr der Elektrizitätswirtschaft ist das Jahr 1884: Das erste EVU wird in der Stadt Berlin gegründet. Durch die Entdeckung des Drehstromes 1889 durch Dolivo-Dobrowolsky wird die Grundlage geschaffen, Strom über größere Entfernungen hinweg zu transportieren; dies ist mit dem bisher erzeugten Gleichstrom nicht möglich gewesen. Der Beweis hierfür erfolgt 1891 durch die erste Drehstromfernübertragung über 175 [¿]

  • - Gestaltungsoptionen im Rahmen der Personalpolitik (am Beispiel OBI Bau- und Heimwerkermarkte in Hamburg)
    av Roland Kessens
    814,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Durch schnelle Expansion oder durch rasche Erweiterung der Geschäftsstellen konzentriert sich das Interesse einer Firma auf die Prozesse und Abläufe, die den Absatz sichern. Die Prozesse - gerade diejenigen, die Mitarbeiter betreffen - traten in den Hintergrund und verursachten so eine stark aufgabenorientierte Handlungsweise. Das jetzige Interesse der Geschäftsleitung richtet sich, nachdem die anfänglichen Probleme beseitigt wurden und sich eine Art Routine eingespielt hat, auf eine starke Differenzierung zu den Mitbewerbern. Da sich die Lieferanten, das Marketing und die Produkte zunehmend gleichen, verschieben sich jedoch die strategischen Potenziale zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen. Die Konsequenz, die sich hieraus ergibt, besteht darin, dass die traditionellen Faktoren wie z.B. finanzielle Ressourcen sich zunehmend in Richtung auf einen adäquaten Einsatz der Mitarbeiter und damit auf das Management der Ressource Mensch verschieben. Der Mitarbeiter wird so als schwer zu imitierendes, strategisch wichtiges Wettbewerbspotenzial gesehen. In dieser Diplomarbeit wurde daher aufgezeigt, dass ein konsequentes Management der Human-Ressourcen zu Wettbewerbsvorteilen führt. Eine Analyse der Personalabteilung des Harburger OBI-Marktes, eine Untersuchung der Fluktuations- und Krankenquoten und eine Mitarbeiterbefragung dienten als Basis für das Aufzeigen von Verbesserungsvorschlägen und Alternativen hinsichtlich einer stärkeren Ausrichtung der Unternehmensführung auf die Mitarbeiter. Das Human Ressource Management ist ein Personalkonzept, dass sich in die Unternehmensführung einfügt, dort an der Strategiefindung beteiligt ist, und sich der Erzielung betrieblicher Spitzenleistungen verpflichtet. Es ist also nicht wie das traditionelle Personalwesen nur ausführendes Organ der Unternehmensführung (Stabsstellenfunktion), sondern unterscheidet sich in signifikanten Punkten (27 Unterschiede) vom herkömmlichen Personalwesen. Die Personalaufgaben, die das Human Ressource Management beinhaltet gliedern sich in die direkte Systemlenkung (Führung), die indirekte Systemgestaltung (Personalmanagement) und die ständige Systementwicklung (Organisationsentwicklung). So wurden in Bezug auf den Handel - am Beispiel OBI, in diesen drei Bereichen der Personalpolitik, Transfermöglichkeiten aufgezeigt, die ein konsequentes Management der Human-Ressourcen darstellen. Chancen und Risiken, die mit einer Implementierung dieses Personalkonzeptes [¿]

  • av Heinrich Lamers
    1 018

    Inhaltsangabe:Einleitung: Bereits im Jahr 1943 zeigten Forscher am Beispiel eines ?Hamburgers?, daß ionisierende Strahlen zur Haltbarmachung von Lebensmitteln eingesetzt werden können. Während damals noch Röntgenstrahlen zum Einsatz kamen, steht heute die radioaktive Bestrahlung von Lebensmitteln zur Diskussion. Der Anwendung radioaktiver Strahlen zur Konservierung von Lebensmitteln wird eine immer größere Bedeutung zukommen. Das Verfahren gilt als kostengünstig und sehr wirksam. Auf den ersten Blick scheinen diesen Verfahren bestechende Vorteile gegenüber den herkömmlichen Konservierungsmethoden anzuhaften. Man darf aber dabei die möglichen Nebeneffekte, die durch die Bestrahlung verursacht werden können, nicht außer Acht lassen. Gang der Untersuchung: Nach einer Einführung in das allgemeine Thema der Lebensmittelkonservierung werden die technischen Aspekte der Lebensmittelbestrahlung sowie die Anwendungsmöglichkeiten von ionisierenden Strahlen in der Lebensmittelindustrie behandelt. Das zentrale Thema widmet sich den möglichen Nebenwirkungen, die bei der Strahlenbehandlung entstehen können. Die Frage der gesundheitlichen Unbedenklichkeit bestrahlter Lebensmittel spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn bei der Bestrahlung von Lebensmittel können möglicherweise radiolytische Produkte oder andere Toxine freigesetzt werden. Abschließend werden die Vor- und Nachteile der Lebensmittelbestrahlung gegenübergestellt und diskutiert. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einführung1 2.Lebensmittelkonservierung3 2.1Ursachen für unerwünschte Veränderungen in Lebensmitteln3 2.1.1Mikrobiologische Prozesse3 2.1.2Chemische und physikalische Prozesse5 2.2Konservierungsverfahren6 3.Technische Aspekte der Lebensmittelbestrahlung8 3.1Physikalische Grundlagen8 3.1.1Atom - Isotop - Nuklid - radioaktiver Zerfall - Aktivität ? Halbwertzeit8 3.1.2Strahlenarten9 3.1.3Dosiseinheiten11 3.2Bestrahlungsquellen12 3.2.1Radioaktive Gammastrahler13 3.2.2Bestrahlungsmaschinen14 3.2.2.1Elektronenbeschleuniger14 3.2.2.2Röntgenanlage15 4.Anwendungsmöglichkeiten von ionisierenden Strahlen in der Lebensmittelindustrie16 4.1Einteilung nach dem Ziel16 4.2Einteilung nach der Dosis17 4.3Rechtlicher Aspekt der Lebensmittelbestrahlung18 4.4Wirtschaftlicher Aspekt der Lebensmittelbestrahlung20 4.5Derzeitiger Umfang der Lebensmittelbestrahlung auf internationaler Ebene20 5.Strahlenwirkungen22 5.1Allgemeine Wirkung ionisierender Strahlen auf [¿]

  • - Problematik, Modelle und Loesungsverfahren
    av Heiko Roehl
    965

    Inhaltsangabe:Einleitung: Auf den stark vom Wettbewerb beeinflussten Märkten ist es für Anbieter notwendig, immer wieder mit neuen, innovativen Produkten an den Kunden heranzutreten. Diese Produkte sollen dem Kunden den von ihm gewünschten Nutzen bringen. Dessen Ereichungsgrad wird für den Kunden die Qualität des Produkts ausmachen. Die Qualität eines Produktes misst sich neben den produkt- und anwendungsspezifischen Eigenschaften auch an der Nutzungsdauer des Erzeugnisses. Diese Tatsache wird besonders für hochwertige Produkte gelten, die sich durch einen entsprechenden Preis auszeichnen. In diesem Fall kann es für das Unternehmen sinnvoll sein, im Rahmen eines Kundendienstes die Wartung und Instandhaltung des Erzeugnisses anzubieten, wenigstens jedoch Ersatzteile zu fertigen und zu vertreiben. Nach DIN 24420 sind Ersatzteile alle Einzelteile, Baugruppen und Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind, beschädigte, verschlissene oder fehlende Einzelteile, Baugruppen oder Erzeugnisse zu ersetzen. Bietet ein Unternehmen für ein ent-sprechendes Primärprodukt Ersatzteile an, steht es vor der Aufgabe, eine optimale Bevorratungspolitik für diese Teile zu finden. Für diese Entscheidung sind mehrere Einflussfaktoren zu berücksichtigen, so zum Beispiel die Kosten der Bevorratung und die Konsequenzen und Schadenfolgekosten, wenn keine Ersatzteile verfügbar sind. Gang der Untersuchung: Ziel dieser Arbeit ist es, zum einen in die Problematik der Ersatzteilbevorratung einzuführen, was Thema des 2. Kapitels ist. Zum anderen soll ein Einstieg in die Modelltheorie ermöglicht werden. Es wird gezeigt, dass sich Ersatzteilarten in eine Vielfalt unterschiedlicher Kriterienarten unterteilen lassen. Es erscheint plausibel, dass es daher keine einheitliche Dispositionsmethode für alle Ersatzteilarten gibt. Die klassischen Dispositionsmodelle der Materiallogistik sind nur begrenzt anwendbar. Sie optimieren zumeist die Bereitstellungsstrategie unter Berücksichtigung des Lagerzugangs. Dabei wird angenommen, dass der Lagerabgang kontinuierlich erfolgt. Bei der Bevorratung von Ersatzteilen ist diese Annahme wenig realistisch. Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen daher zuverlässigkeitstheoretisch orientierte Modelle, die sich auf den Bedarf konzentrieren. Der Bedarf resultiert aus dem Ausfallverhalten der Primärprodukte und deren Bestandteile. Davon ausgehend wird dann die Bereitstellung optimiert. Dieses Vorgehen ermöglicht eine individuelle Bewirtschaftung verschiedener [¿]

  • - Moeglichkeiten und Hemmnisse ihrer Integration
    av OEmer OEzkan
    1 018

    Inhaltsangabe:Einleitung: Türkische Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland geraten immer wieder in die Schlagzeilen. Sie fallen in der deutschen Öffentlichkeit mit hoher Gewaltbereitschaft, Schulproblemen, hoher Arbeitslosigkeit, mangelnder Anpassungsfähigkeit und unvollständiger Einbindung in die deutsche Gesellschaft auf. Diese Probleme spiegeln die fehlende Verwurzelung der Jugendlichen sowohl im deutschen Lebenskontext als auch in ihrer Herkunftskultur wieder. Gang der Untersuchung: Die Beschreibung der Lebenswelt der Jugendlichen und ihrer familiären Situation soll im ersten Teil meiner Arbeit im Vordergrund stehen. Sozialarbeit versucht bei der Lösung der Probleme Hilfestellungen zu geben. Unterschiedliche Ansätze wurden entwickelt, um den Bedürfnissen der (türkischen) Jugendlichen gerecht zu werden und sie dabei zu unterstützen, Zugang zur deutschen Gesellschaft zu finden. Trotz der Bemühungen seitens der sozial-pädagogischen Institutionen hat sich die Situation der Jugendlichen nicht wesentlich verbessert: nach wie vor fühlen sich die Jugendlichen zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen und sind weder in der einen noch in der anderen Zuhause. Im Kapitel III (Sozialisation) werden verschiedene pädagogischen Ansätze vorgestellt, um zum Verständnis der Integration (Kap. IV) zu gelangen. Die Unsicherheit im sozialen Bereich wird noch zusätzlich durch den komplizierten rechtlichen Status verschärft. Dies wird im Kapitel V beschrieben. Nach wie vor leiden die Jugendlichen unter Informationsdefiziten und stoßen bei ihren Ansprechpartnern immer wieder auf Unverständnis. Es fehlen Vermittler zwischen den Kulturen. Die herkömmlichen Integrationsmodelle (monistische, pluralistische) werden auch diesen Anforderungen nicht gerecht. D.h. es müssen Ansätze entwickelt werden, die über die bisherigen Modelle hinausgehen. Während meines Praktikums im "Haus 49" in Stuttgart-Nord, konnte ich erfahren, wie mit einem interkulturellen Ansatz eine Integration aktiv gefördert werden kann. Das "Haus 49" soll im Kapitel VI meiner Arbeit als Beispiel einer gelungenen Sozialarbeit vorgestellt werden. Aufgrund meiner praktischen Arbeit möchte ich die These formulieren, dass interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Öffnung notwendig sind. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einführung1 I.Allgemeine Lebenslage der Jugendlichen3 1.1Bestimmung der Zielgruppe3 1.2Jugend in Deutschland4 1.3Definition von Jugendphase5 1.4Individualisierung [¿]

  • av Jurgen Kathmann
    1 058,-

    Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Zuerst werden die theoretischen Grundlagen gelegt. Auf diese Weise lassen sich Missverständnisse bei der Begriffsverwendung vermeiden. Im Kapitel 2 möchte ich auf ausgewählte didaktische und psychologischen Gesetzmäßigkeiten der Evaluation an sich eingehen, da sich für das Thema Evaluationsmethoden in der Theorie eine verwirrende Vielfalt von sinnvollen Anregungen und Regeln aus allen Forschungsgebieten finden lassen. Diese theoretischen Grundlagen werde ich nutzen, um sie im Abschnitt 2.4 auf die praktischen Gegebenheiten des ?normalen? Unterrichts an der Berufsschule zu beziehen. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen stelle ich Thesen für den erfolgreichen Einsatz von Evaluationsmethoden auf. Inwieweit die einzelne Methode erfolgreich war, wird durch die Schüler anhand eines Fragebogens selbst eingeschätzt. Durch den Fragebogen setzen sich die Schüler noch einmal mit den erlebten Methoden auseinander und analysieren deren Vor- und Nachteile für ihre eigenen Lernprozesse. Auf diese Weise hoffe ich einen zusätzlichen Effekt für meine am Anfang der Arbeit genannte Motivation für den Unterrichtsversuch zu erreichen. Die Auswahl der eingesetzten Methoden soll im Rahmen dieser Arbeit aus Platzgründen nur kurz erörtert werden. Sie beruht auf den im theoretischen Teil der Arbeit gemachten Aussagen und der Zielsetzung der Arbeit. Den gewonnenen Raum verwende ich für eine kurze Darstellung der Methoden an sich. Viele Methoden werden in den unter-schiedlichsten Variationen im Unterricht eingesetzt oder in der Theorie analysiert. Eine Vorstellung der in der Unterrichtssequenz verwendeten Variante ist notwendig, um Missverständnisse bei der Auswertung des Unterrichtsversuches zu vermeiden. Im dritten Teil der Arbeit gehe ich näher auf den durchgeführten Unterricht an sich ein. An die Beschreibung des geplanten Unterrichts schließt sich die Auswertung des durchgeführten Unterrichtes an. Die Einschätzungen der Schüler werden dabei durch Beobachtungen des Lehrers zu den einzelnen Methoden ergänzt. Theorie und Praxis führe ich dann im letzten Kapitel wieder zusammen, indem ich die Thesen aus Abschnitt 2.4 mit der Auswertung der Unterrichtssequenz vergleiche und persönliche Schlussfolgerungen für meinen Unterricht ableite. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung3 1.1Eigene Motivation3 1.2Begriffsdefinition und Zielsetzung der Arbeit4 1.3Aufbau der Arbeit5 2.Möglichkeiten und Voraussetzungen [¿]

  • av Michaela Trixl
    1 040,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Am 16.-17. Dezember 1999 hatten Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsausschuss das StBereinG 1999 verabschiedet. Darin wurde auch der Schuldzinsenabzug nach § 4 Abs. 4a EStG komplett neugefasst. Die Neuregelung in der Fassung des StBereinG 1999 vom 22.12.1999 ist für Veranlagungszeiträume ab 1999 anzuwenden. Vorher war die Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen im § 4 Abs. 4a EStG durch das StEntlG 1999/2000/2002 eingeschränkt worden. Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. leistete einen nicht unerheblichen Beitrag durch einen Vorschlag zur Gesetzesänderung, der schließlich ? bis auf einige Abweichungen ? in § 4 Abs. 4a EStG aufgenommen wurde. Der Schuldzinsenabzug stand somit auf einer völlig neuen Grundlage. Angelehnt an § 13a Abs. 5 Nr. 3 ErbStG liegt dem § 4 Abs. 4a EStG in der Fassung des StBereinG 1999 eine eigenkapitalorientierte Überentnahmeregelung zugrunde. Schuldzinsen sollen gem. § 4 Abs. 4a Satz 1 EStG in ihrer Abzugsfähigkeit beschränkt werden, soweit Überentnahmen vorliegen. Das ist gem. § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG der Fall, wenn in einem Unternehmen Entnahmen die Summe aus Gewinn und Einlagen eines Wirtschaftsjahres übersteigen. In Satz 3 des § 4 Abs. 4a EStG wird festgelegt, dass Einlagen und Entnahmen innerhalb der letzten drei Monate eines Wirtschaftsjahres unberücksichtigt bleiben, soweit sie in den ersten drei Monaten des Folgejahres durch Entnahmen oder Einlagen wieder rückgängig gemacht werden. Die nicht abziehbaren Schuldzinsen werden gem. § 4 Abs. 4a Satz 4 EStG typisiert mit 6 % ermittelt. Die Bemessungsgrundlage dafür geht von der Überentnahme des Wirtschaftsjahres zuzüglich Überentnahmen und abzüglich Unterentnahmen vorangegangener Wirtschaftsjahre aus. Höchstbetrag der Hinzurechnung sind jedoch die tatsächlich gezahlten Schuldzinsen abzüglich der Schuldzinsen i.S.d. § 4 Abs. 4a Satz 6 EStG, die auf Investitionsdarlehen entfallen und abzüglich eines Mindestabzugsbetrags von 4.000 DM i.S.d. § 4 Abs. 4a Satz 5 EStG. Die Regelung gilt nach § 4 Abs. 4a Satz 7 EStG auch für Überschussrechner i.S.d. § 4 Abs. 3 EStG, die gem. § 52 Abs.11 Satz 2 EStG ab 1.1.2000 Entnahmen und Einlagen gesondert aufzeichnen müssen. Obwohl der geänderte § 4 Abs. 4a EStG in der Fassung des StBereinG 1999 eine klare Verbesserung gegenüber des § 4 Abs. 4a EStG in der Fassung des StEntlG 1999/2000/2002 darstellt, ergeben sich viele noch ungeklärte Anwendungsprobleme. Im Schreiben vom 22.5.2000 nahm das Bundesministerium der [¿]

  • av Oliver Ehlebracht
    992,-

    Inhaltsangabe:Einleitung: Sicherheit ist ein Begriff mit vielen Facetten, dessen Bedeutung sich mit dem jeweiligen Betrachtungswinkel ändert. Ein Erreichen von Behörden- und Unternehmenszielen ist jedoch nur bei ordnungsgemäßem und sicherem Einsatz von Informationstechnik möglich. Die globale Vernetzung und die Zunahme sensibler Daten, die z.B. im Bereich des elektronischen Handels in Datennetzen übertragen werden, erfordern u.a. Sicherheitsmechanismen wie beispielsweise die Gewährleistung von Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität dieser Daten. Eine kommerzielle Nutzung von Datennetzen (wie z.B. dem Internet) ist jedoch nur bedingt möglich, da die heutigen Protokolle in Hinsicht auf Sicherheitsmechanismen erhebliche Lücken aufweisen. Um einen ordnungsgemäßem und sicherem Einsatz von Informationstechnik zu gewährleisten, ist es daher nötig, diese Lücken in den vorhandenen Sicherheitsmechanismen zu schließen. Gang der Untersuchung: In meiner Studienarbeit habe ich erarbeitet, wie neben der herkömmlichen Dienstgüte (QoS) dem Benutzer auch Sicherheitsdienstgüte vom Kommunikationssubsystem angeboten werden kann - z.B. neben fehlerfreier Übertragung auch vertrauliche Übertragung. Es wird diskutiert, in welcher Form der Benutzer für seine Kommunikationsbeziehung Sicherheitsdienstgüteanforderungen spezifizieren kann und wie diese qualitativen Angaben auf die zur Verfügung stehenden Mechanismen im Kommunikationssystem abgebildet werden können. Durch entsprechende Managementfunktionen muss der Benutzer so unterstützt werden, dass seitens des Benutzers idealerweise keine Kenntnisse dieser Mechanismen erforderlich sind. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1Motivation1 1.2Ziele dieser Arbeit2 1.3Inhalt der Arbeit2 2.Dienstgüte - Entwicklungen und Tendenzen4 2.1Motivation für Dienstgüte4 2.2Definitionen5 2.3QoS-Architektur7 2.3.1QoS-Anforderungen7 2.3.2QoS-Dienstklassen8 2.3.3Reservierung von Ressourcen10 2.4QoS-Management11 2.4.1Dienstgüte-Management-Systeme11 2.4.2Anforderungen an das Dienstgüte-Management12 2.4.3Dienstgüteverhandlung13 2.4.4Beispiele für Dienstgüte-Architekturen14 2.5Ausblick: Sicherheitsdienstgüte20 3.Informations- und Netzsicherheit21 3.1Motivation21 3.2Begriffsbestimmung: Sicherheit22 3.2.1Definitionen23 3.2.2Informationssicherheit24 3.2.3Netzsicherheit25 3.2.4Bell-LaPadula-Modell26 3.3Sicherheitsrisiken27 3.3.1Motivation für Rechnermissbrauch28 3.3.2Beispiele für mögliche [¿]

  • - One-to-One Marketing im Rahmen des Electronic- und Mobile-Commerce
    av Tobias Heidrich
    965

    Inhaltsangabe:Einleitung: Der Einsatz von One-to-One Marketing bzw. CRM ist im Rahmen des Electronic- und Mobile-Commerce (insbes. UMTS) möglich und unter bestimmten Bedingungen in diesen Bereichen sogar notwendig. In einer wirtschaftlichen Ausgangslage, die u.a. durch ansteigende Wettbewerbsintensität, angeglichene Produktleistungen, erodierende Produkt- und Markenbindungen sowie steigende Markttransparenz gekennzeichnet ist, kann die Anpassung der Unternehmensleistungen an die Ansprüche des ?durchschnittlichen? Zielgruppenmitglieds nicht mehr ausreichend sein. Die individuelle Bearbeitung eines ?Segment of One? kann, unter Beachtung der Kostenwirkungen, erforderlich erscheinen. One-to-One Marketing basiert auf der Idee, daß ein Unternehmen (ggf. ausgewählte) einzelne Kunden möglichst exakt kennt. Durch Interaktion mit dem Kunden lernt das Unternehmen immer genauer, wie dieser Kunde behandelt werden will und welche Unternehmensleistungen ihn interessieren. In diesem Zusammenhang besteht eine enge Verknüpfung mit CRM. Die Kundenbindung hat dabei gegenüber der Neukundenakquisition Vorrang. Darüber hinaus werden die stetig gesammelten Kundeninformationen im Rahmen der Mass Customization genutzt, um zunehmend maßgeschneiderte Leistungen anzubieten bzw. zu erbringen. Gang der Untersuchung: In der vorliegenden Arbeit werden u.a. die Grundlagen des Electronic- und Mobile-Commerce, die Auswirkungen der Individualisierung in der Gesellschaft auf das Marketing und die Möglichkeiten des kundenindividuellen Beziehungsmanagements im Rahmen von Database Marketing, Direkt Marketing sowie Relationship Marketing erläutert. One-to-One Marketing wird als Extremform der kundenindividuelllen Marktbearbeitung eingehend vorgestellt. Die Voraussetzungen werden ausführlich diskutiert. Dabei wird u.a. auf das Customer Tracking (Datenbankanbindung), den interaktiven Dialog (Kundenakzeptanz, Kundennutzen, Unternehmensnutzen) und das Verfahren der Mass Customization eingegangen. Es folgt die Entwicklung strategischer Optionen im One-to-One Marketing mit Hilfe der Kundensegmentierung durch die Berücksichtigung der Kundenwerte und der Kundenansprüche. Außerdem werden die strategischen Konsequenzen aus der Kundensegmentierung erläutert. Die Umsetzungsmöglichkeiten des One-to-One Marketings im Rahmen des Electronic- und Mobile-Commerce sowie spezifische Mobile-Commerce Anwendungen auf der Basis von Alleinstellungsmerkmalen werden ausführlich diskutiert. Außerdem werden [¿]

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