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Inhaltsangabe:Einleitung: Zu einer der wichtigsten Stützen der post-industriellen Gesellschaft hat sich die Hochtechnologie entwickelt. Neben Spezialanwendungen, wie dem Einsatz von Lasern in der Medizin oder satelliten-gesteuerten Navigationssystemen für PKWs, hat insbesondere der Computer in allen seinen Formen das Leben der Menschen durchdrungen. Der multimediale Einsatz von Rechnern in der modernen Informationsgesellschaft, forciert durch das Internet und (zukünftige) Mobilfunkgeräte, eröffnete in den letzten Jahren schier unendliche neue Anwendungsgebiete für diese Technologien. Bedingt durch den Kostendruck sowie gesteigerte Erwartungen an Funktionalität und Flexibilität der Geräte, hat sich die Halbleitertechnologie im Laufe der letzten Jahrzehnte als die Grundlage zur Konstruktion neuer elektronischer Bauelemente durchgesetzt. Damit einhergehend setzte eine Miniaturisierung der verwendeten Strukturen ein. Im Rahmen dieser Miniaturisierung wurden sogenannte Quantenpunkte in den letzten Jahren intensiv untersucht. Mittels moderner Wachstumsverfahren können Halbleiterschichten bis auf eine Atomlage genau erzeugt werden. Trägt man Materialien mit verschiedener Gitterkonstante übereinander auf, zum Beispiel InAs auf GaAs, so verspannt sich das Halbleitergitter an der Übergangsschicht. Diese Verspannungen aufgrund der unterschiedlichen Gitterkonstanten relaxieren durch Inselbildungen; so entstandene Strukturen können sehr klein sein (Abmessungen im Bereich von 10 nm bis 100 nm), mit einer sehr regelmäßigen Größe und Form. Solche Halbleiterstrukturen entstehen also selbstorganisiert, man spricht daher auch von selbstorganisierten Quantenpunkten, der Wachstumsmodus heißt Stranski-Krastanow [Bim99]. Quantenpunkte - auch ,,künstlichen Atome`` genannt - haben in allen drei Raumrichtungen sehr kleine Ausmaße. Ladungsträger in den Quantenpunkten können sich nicht mehr frei bewegen, was zu einer starken Lokalisierung von ersteren führt. Aufgrund dieser geringen Abmessungen spielen quantenmechanische Effekte bei der Beschreibung der Eigenschaften der Quantenpunkte eine sehr große Rolle, so kommt es zur Ausbildung von diskreten Energieniveaus der lokalisierten Ladungsträger. Bauteile mit Quantenpunkten - Quantenpunktstrukturen - versprechen Verbesserungen bei der Entwicklung von Lasern, Detektoren und Speicherelementen. Aufgrund dieses enormen Potentials ist sowohl eine Charakterisierung als auch ein tiefergehendes Verständnis der Quantenpunkte [¿]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Hohe Vernetzung, steigende Komplexität, stagnierende Wirtschaft, gleichgültige Mitarbeiter. Führungskräfte von heute haben es in der Tat nicht leicht. Doch wer oder was ist eigentlich Schuld, wenn die Produktivität von Mitarbeitern zu wünschen übrig lässt? Gibt es den oder die Schuldigen wirklich? In der vorliegenden Arbeit wird anhand der Systemtheorie aufgezeigt, welche Möglichkeiten sich heute für die Personalführung bieten und welche Konsequenzen diese für die herkömmlichen Führungstheorien haben. Hierzu wird in Abschnitt 2 ein kurzer Rückblick auf klassische Führungstheorien geworfen, um anschließend auf moderne Bezugsgesichtspunkte einzugehen. Herausgestellt werden soll in diesem Zusammenhang, dass konventionelle, individualistisch orientierte Führungstheorien, vor dem Hintergrund einer zunehmenden Innen- und Außenkomplexität von Unternehmungen, keine zufriedenstellenden Erklärungen und Hilfestellungen mehr bieten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Auf der Grundlage der Systemtheorie sowie des Phänomens der Selbstorganisation wird anschließend in Abschnitt 3 skizzenhaft gezeigt, in welcher Weise diese Theorien die Möglichkeit eröffnen, Probleme in Unternehmen umzuinterpretieren und dadurch andere als die traditionellen Lösungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt der Betrachtungen zu rücken. Gerade die Funktion eines ?neuen? Bezugsrahmens kann die Interpretation von bestehenden Problemen sowie deren Lösungsmöglichkeiten erweitern und durch Hinterfragung verschiedener Annahmen über das Wesen von Organisationen, die spezifischen Problemdefinitionen von Phänomenen wie Mitarbeiterführung, Machtbeziehungen, etc. leiten. Phänomene auf der Mikroebene werden dabei im Rahmen einer (meist implizit angenommenen) Perspektive über das Wesen des Makrosystems oder des Makrokontextes interpretiert und erkannt. Der nachfolgende Abschnitt 4 schließlich versucht, die aus der systemtheoretischen Betrachtung resultierenden, veränderten Vorstellungen von Führung und Führungsproblemen auf der Mikroebene herauszustellen, um den für die Verfasserin nötigen Sichtwechsel von einem trivialen zu einem nicht-trivialen Verständnis menschlicher und sozialer Systeme argumentativ zu untermauern. ?Selbstorganisation? und ?Führung? erweisen sich aus dieser Interpretationssicht als Konzepte, die sich, entgegen dem ersten Anschein, nicht ausschließen, sondern eher ?konvergierende Tendenzen? in Richtung auf eine ?Evolutionäre [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Begriffe ?Component Software?, ?Componentware? oder ?Komponentensoftware? haben sich zu echten Schlagworten in der Informationstechnik gemausert, die in Fachzeitschriften auftauchen und in wissenschaftlichen Veröffentlichungen behandelt werden. Aber worin liegt dieses Interesse in Komponentensoftware begründet? Zahlreiche Untersuchungen ergaben, daß ein Großteil der in Auftrag gegebenen traditionellen Softwareprojekte aufgrund komplexer Schnittstellenanforderungen, interoperabler Datenbankanbindungen und heterogener Netzwerkarchitekturen, die vom Auftraggeber angestrebten Ziele bestenfalls unzureichend erfüllen bzw. sogar als gescheitert bezeichnet werden können. Die Intensität der Diskussion ist aber oftmals auch nur auf Marketingaktivitäten einzelner Unternehmen zurückzuführen, die mit den Schlagworten ihren Produkten einen modernen, innovativen Anstrich geben möchten. Durch die massive Verwendung der Begriffe herrscht eine Unklarheit über die Inhalte der eigentlichen Technologien. Einigkeit besteht scheinbar nur bei den Zielen, die mit der Entwicklung von Komponenten und Komponentensoftware einhergehen sollen. An erster Stelle steht dabei das Thema Wiederverwendung von einzelnen Komponenten oder ganzen Systemen. Im Idealfall entsteht ein Markt auf dem einzelne Komponenten gehandelt und anschließend zu benutzerdefinierten Gesamtapplikationen verknüpft werden. Die Vorteile der Entwicklung von Anwendungssystemen aus Komponenten lassen sich im Wesentlichen durch die Begriffe Arbeitsteilung, Wiederverwendung, Zuverlässigkeit, Beherrschbarkeit und systematische Variation charakterisieren. Vergessen wird oft, daß der Einsatz von Komponenten mit einem Paradigmenwechsel in der Herstellung von Software verbunden. Die Entwicklung und Herstellung von Software ist heutzutage eher durch eine ?handwerkliche Struktur? gekennzeichnet als durch industrielles, ingenieurmäßiges Vorgehen. Mühsam und mit viel Handarbeit werden immer wieder ähnliche Produkte gefertigt. Präzise Softwareentwürfe und zeitsparende Fertigbauteile sind selten. Die Anwendung und der Einsatz von Automatisierungstechnologien, wie Software-Roboter, ist bereits möglich, wird aber nur selten eingesetzt. Ingenieurmäßiges Vorgehen läßt sich durch folgende Punkte kennzeichnen: Denken in Baugruppen. Systematisches Vorgehen. Wiederverwendung. Prozeßstrukturierung. Prozeßbegleitendes Qualitätsbewußtsein. Das ?Denken in Baugruppen? ist dabei die eigentliche [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Frage nach der Stabilität des gesetzlichen Rentensystems wird derzeit hierzulande stark diskutiert. Da die Beiträge zur Rentenversicherung im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen sind und die Leistungen daraus aber gekürzt wurden, wurde das Gesetz zur Förderung der privaten Altersvorsorge (Altersvermögensgesetz ? AVmG) verabschiedet. Riester hat auf die immer brüchiger werdende ?erste Säule? reagiert und einen Gedankenanstoß zur privaten Altersvorsorge gegeben. Das Zertifizierungsverfahren läuft, und viele Versicherer (VR) haben schon ihre Kunden angeschrieben. Sollten ihre Produkte zertifiziert werden, eröffnet sich ein großes Marktpotential für die Versicherungswirtschaft. Die Finanzierungsprobleme staatlicher Rentensysteme beschränken sich aber nicht nur auf die Bevölkerung in Deutschland, sondern bestehen auf der ganzen Welt. Steigende Pensionsausgaben durch demographische Entwicklungen, wie ein Anstieg an Rentnern gegenüber einem Geburtendefizit, sind der Grund für die finanzielle Instabilität. Diese Entwicklungen sind vor allem in den Industrieländern zu beobachten, wobei hierbei Europa besonders stark betroffen ist. Jedoch gewinnt die Frage nach der Aufrechterhaltung der staatlichen Rentensysteme auch außerhalb Europas immer mehr an Bedeutung, z.B. in den USA. Für dieses Land prognostiziert man zwischen den Jahren 1995 und 2050 eine Zunahme der staatlichen Pensionsausgaben von 4,1% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf 7,9%, was einen Anstieg von ca. 90% bedeutet. Die USA haben das Problem schon in den 70er Jahren erkannt und darauf reagiert. Hier herrscht z.B. ein deutlich geringeres Leistungsniveau, so dass die gesetzliche Altersrente weniger als die Hälfte der Einkünfte im Alter ausmacht, während das Leistungsniveau in Deutschland heute immer noch ca. 80% sind. Die Metlife Versicherung, eine amerikanische Lebensversicherungsgesellschaft, schätzt sogar das Absicherungsniveau der gesetzlichen Rente in den USA auf nur ca. 31% des benötigten Kapitals. Der Grund dafür liegt darin, dass mit der gesetzlichen Rentenversicherung nur die Altersarmut aufgefangen werden soll und keine Einkommenssicherung damit verbunden ist. So ist eine Einkommenssicherung bis zu 90% nur in den untersten Einkommensschichten zu finden. Die USA hat im Jahr 1974 ein Gesetz zur staatlichen Förderung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge verabschiedet, um die Versorgungslücke zu schließen. Dabei wird oft die private [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Kinder sind die Konsumenten von morgen. Sie tragen Markenjeans, essen Fast food, sorgen für Umsätze der Unterhaltungsindustrie. Sie schauen Videos, hören Kassetten, und sie lesen zum Beispiel Kinderzeitschriften. Kommerzielle Kinderzeitschriften sind heute nicht mehr aus dem alltäglichen Lebensumfeld der Kinder wegzudenken. Wie alle Kindermedien interpretieren Kinderzeitschriften die Um- und Mitwelt ihrer Rezipienten und haben so eine ernstzunehmende, gesellschaftliche und politische Funktion. Die Kinderzeitschriften belegen viele Lebensbereiche der Rezipienten, begleiten sie in ihrer Entwicklung und prägen das Verständnis von Gesellschaft, beeinflussen die Wahrnehmung, Wertvorstellungen und Nutzungsgewohnheiten sowie die Auffassung von Unterhaltung und Information. Doch obwohl sich dieses Medium zu einer wichtigen Sozialisationsinstanz entwickelt hat, kann die Kommunikationsforschung wenig zu diesem Thema anbieten. Die Wissenschaftler waren und sind vor allem am Fernsehen interessiert. Das Problemfeld Kinderzeitschriften wurde einfach übersehen. Außerdem lösten Kinderzeitschriften lange Zeit keine so großen Kontroversen aus wie Jugendzeitschriften. Hinzu kommt, daß die unübersichtliche Marktlage einen genauen Überblick über dieses Medium verhindert. Die wenigen Untersuchungen, die es zum Thema ?kommerzielle Kinderzeitschriften? gibt, beschränken sich fast ausschließlich auf die Analyse der Comics. Um das Medium ?kommerzielle Kinderzeitschriften? zu erfassen, reicht es jedoch nicht aus, nur die Comics zu untersuchen, da der redaktionelle Teil sich zu einem eigenständigen Bereich innerhalb der Kinderzeitschriften etabliert hat. In den vorgelegten Betrachtungen will ich mir aufgrund der vorherigen Überlegungen ein Bild von diesem Medium machen, von dem es mittlerweile ein breites Angebot auf dem Markt gibt. Es interessieren mich vor allem die Entwicklungstendenzen, Stilrichtungen, die geistige Verfassung und äußere Aufmachung deutschsprachiger kommerzieller Kinderzeitschriften, die ich an fünf ausgesuchten Publikationen symptomatisch aufzeigen will'. Damit will ich einerseits den Grundstil kommerzieller Kinderzeitschriften feststellen und andererseits die Heterogenität oder Homogenität, d.h. Unterscheidungen oder Ähnlichkeiten der ausgesuchten Publikationen herausstellen. Die Ähnlichkeiten sind für die Arbeit am interessantesten, da sie auf vereinheitlichende Strategien und Tendenzen schließen lassen, die für [¿]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Der Lernprozess des Menschen ist vielfältigen neurophysiologischen Veränderungen unterworfen. Die sensomotorische Adaptation stellt dabei eine Methode dar, die Funktionsweise der am motorischen Lernprozess beteiligten Mechanismen und Strukturen zu erkennen und zu verstehen. Generalisierte Adaptation bzw. 'learning to learn' und Interferenz sind zwei dieser Mechanismen. Vorangegangene Arbeiten, insbesondere der Arbeitsgruppe um Reza Shadmehr, zeigten, daß das Erlernen zweier sukzessiver sensomotorischer Störungen (Diskordanzen), in Abhängigkeit von der Zeitdauer zwischen beiden Lernprozessen, zu Interferenz führt. Begründet wurde dieses Phänomen mit ablaufenden Konsolidierungsprozessen, die eine folgende Adaptation aufgrund besetzter Ressourcen erschwerten. Harlow beschreibt 1949 als einer der ersten, das Phänomen der generalisierten Adaptation auf einer kognitiven Ebene, eine Übertragung auf die sensomotorische Adaptation erfolgte bisher jedoch methodisch nur sehr unzureichend, zeigte sich eine schnellere Adaptation an eine zweite Diskordanz doch nur dann, wenn zuvor an eine Diskordanz kleineren Ausmaßes, jedoch derselben Art, adaptiert wurde. Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschäftigte sich mit der Adaptation von manuellen Folgebewegungen an zwei sensomotorische Diskordanzen und den daraus entstehenden Wechselwirkungen in zwei aufeinander folgenden Sitzungen. Die teilnehmenden Probanden führten Folgebewegungen mit visuell geändertem Feedback (links-rechts bzw. oben-unten Umkehr) unter verschiedenen methodischen Ansätzen durch. Dabei zeigte sich, dass das ZNS in der Lage ist, einen adaptierten Zustand über einen längeren Zeitraum - bis hin zu einem Monat - ohne nennenswerte Verluste zu speichern, zwei nicht-kompatible adaptierte Zustände miteinander interferieren, selbst wenn beide Diskordanzen in einem Abstand von einem Monat gelernt werden, es hingegen zu keiner Interferenz, sondern vielmehr zu generalisierter Adaptation ('learning to learn') kommt, wenn zwei unabhängige Diskordanzen sukzessiv gelernt werden, was nicht dadurch erklärt werden kann, daß die Adaptation an die Kombination beider Diskordanzen einfacher fällt, beide Phänomene, sowohl Interferenz als auch 'learning to learn', selbst nach einem Monat noch nachgewiesen werden können und Interferenz einen zentralen Prozess widerzuspiegeln scheint, da sich ein intermanueller Transfer von Interferenz findet. Interferenz scheint damit nicht, wie [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die aktuelle Debatte um das Mainzer Kombilohnmodell und der Wahlkampf in 2002 haben die Diskussion um die Arbeitsmarktpolitik an der Schnittstelle zur Sozialpolitik wiederbelebt. Wie schon seit langem kommt in dieser Diskussion auch das Bedürfnis nach Vergleichen mit anderen Ländern auf. Und in der Tat ist es sinnvoll, bestimmte Programme des Auslandes auf die Übertragbarkeit in Deutschland zu überprüfen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem ?Earned Income Tax Credit? (EITC) in den USA, und versucht diese ?kleine? negative Einkommensteuer als Modell auf Deutschland zu übertragen. Dieses Programm ist von Forschern und politischen Parteien (siehe SPD, CDU, FDP) in verschiedenen offiziellen und inoffiziellen Thesenpapieren oft als mögliches Vorbild thematisiert worden. In der Arbeit werden deshalb folgende Fragen diskutiert: Welche institutionellen Unterschiede gibt es zwischen den USA und Deutschland? Wie funktioniert der Earned Income Tax Credit in den USA? Ist der EITC auf Deutschland übertragbar? Welche ökonomischen Effekte lassen sich theoretisch für die Arbeitsnachfrage und für das Arbeitsangebot identifizieren? Was bedeuten die verschiedenen Varianten wie Bürgergeld, Kombilohn und EITC für den betroffenen Arbeitslosen im Hinblick auf sein Einkommen? Wieviel würde die Einführung eines EITC in Deutschland kosten? Welche polit-ökonomischen Restriktionen bzw. Konsequenzen sind zu erwarten? Die Arbeit geht über die tagespolitische Diskussion hinaus und versucht in den angesprochenen Problemfeldern allgemeine Aspekte ökonomisch zu diskutieren. Die Arbeit ist in Englisch verfasst. Inhaltsverzeichnis:Table of Contents: LIST OF FIGURES4 LIST OF TABLES5 ABBREVIATIONS6 1.Introduction7 2.Economic performance, labor market institutions and reform proposals for Germany9 2.1Economic performance and labor market outcomes in Germany and the USA9 2.2Institutional arrangements in Germany and the United States11 2.2.1Labor market regulation12 2.2.2Welfare policies13 2.2.3The wage structure14 2.3Reform proposals for the low-wage sector in Germany16 3.The Earned Income Tax Credit18 3.1History and political context18 3.2The design of the Earned Income Tax Credit19 3.3Economic analysis of the EITC22 3.3.1General remarks22 3.3.2Labor supply effects22 3.3.3The ?advanced payment option? and labor supply effects25 3.3.4Interactions with other transfer programs26 3.3.5Administrative [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Öko-Marketingstrategien ausgewählter konventioneller Supermarktketten in Großbritannien zu untersuchen und abzuschätzen wie diese die verschiedenen Bereiche des britischen Öko-Marktes beeinflussen. Aus den Öko-Marketingstrategien des britischen LEH sollten Lösungsansätze entwickelt werden, um den Absatz von Bio-Produkten über den deutschen konventionellen LEH auszuweiten. Der Absatz von Bio-Produkten erfolgt in Großbritannien vornehmlich über Unternehmen des konventionellen LEH. 74 % der Bio-Umsätze werden hier erzielt. Auffallend ist das große Engagement einzelner Handelsketten, die den Absatz von Bio-Produkten forcieren. Die Bio-Sortimente werden kontinuierlich ausgeweitet und verbessert. Zudem nutzen die Supermarktketten professionelle Werbemaßnahmen. Um den Angebotsengpässen im Beschaffungsmarkt entgegenzuwirken und zugleich eine höhere Glaubwürdigkeit im Absatz von ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu erzielen, entwickeln einige Supermarktketten Kooperationsinitiativen mit der Erzeuger- und Verarbeiterstufe und ermutigen ihre Lieferanten ebenfalls auf ökologische Bewirtschaftung umzustellen. Die Supermarktketten Waitrose und Sainsbury konnten in dieser Arbeit als die engagiertesten Unternehmen identifiziert werden. Das Beispiel der Öko-Marktentwicklung in Großbritannien zeigt, daß konventionelle Handelsketten als strukturpolitische Akteure auftreten können und einen positiven Einfluß auf die Angebots- als auch Nachfrageentwicklung des Öko-Marktes haben. Als Lösungsansätze für eine Absatzsteigerung von Bio-Produkten im deutschen konventionellen LEH können folgende Punkte festgehalten werden: Schaffen eines akzeptablen Preisniveaus. Aufbau von Vertrauen durch einheitliche Kennzeichnung. Aufbau eines lifestyle-orientierten Bio-Images. Nutzen eines Kundenleitsystems. Wahl der Sortimentsplazierung. Schulung des Verkaufspersonals. Vertikale Kooperation zwischen Erzeugerstufe und Handel. Verstärkter Aufbau von Erzeugergemeinschaften. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG6 1.1Problemstellung und Zielsetzung6 1.2Vorgehensweise8 1.3Untersuchungsmethode9 2.DER MARKT FÜR ÖKOLOGISCH ERZEUGTE LEBENSMITTEL IN GROßBRITANNIEN - STAND UND ENTWICKLUNG11 2.1Konsumentenebene12 2.1.1Allgemeine Entwicklung der Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln12 2.1.2Käuferstruktur für ökologisch erzeugte Lebensmittel15 2.1.3Kaufmotive für ökologisch erzeugte [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die erfolgreiche Steuerung von Start Up-Unternehmen (SU) ist seit dem Beginn der Krise in der New Economy im Frühjahr 2000 zu einem in Medien und Wissenschaft viel diskutierten Thema geworden. Nach einer Phase der Euphorie hat in der New Economy eine Konsolidierungsphase eingesetzt, die von Insolvenzen, Konkursverfahren und umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen in den SU begleitet wird und von einer Rückbesinnung auf faktenbasierte Grundprinzipien des profitablen Wirtschaftens geprägt ist. Die Ursache der momentanen Konsolidierung liegt - neben einer übertriebenen Euphorie an den Kapitalmärkten - sicherlich auch in unzureichenden Kontroll- und Steuerungsmechanismen und mangelnder Planung in den Unternehmen: ?Nachdem das Controlling in der blinden Euphorie der boomenden ?new economy? lange Zeit sträflich vernachlässigt worden war, hat sich inzwischen auch in Start Ups die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine systematische Unternehmenssteuerung auf strategischer wie auf operativer Ebene die unbedingte Voraussetzung für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg darstellt.? Daher besteht für SU, aber auch für deren Kapitalgeber akuter Handlungsbedarf. Betrachtet man beispielsweise die Venture Capital-Branche, so war ein abnormaler Wachstumsschub zu verzeichnen, der von phasenweise irrationalem Investitionsverhalten und argloser Vernachlässigung der aktiven Steuerung der Rendite-Risiko-Relation in den Portfolios begleitet wurde. Die resultierende Ernüchterung manifestiert sich momentan in abnehmenden Investitionsvolumina und regelmäßigen Meldungen über Wertberichtigungen und Totalabschreibungen in den Beteiligungsportfolios. Die drängende Herausforderung für Unternehmen und Investoren gleichermaßen besteht daher in der Identifikation und Nutzung von Methoden und Werkzeugen, die geeignet sind, künftig die gewaltigen Innovationspotenziale, die die New Economy zweifelsohne bietet, auf einer rationalen, wirtschaftlichen Basis auszuschöpfen. Dabei gilt es, das bestehende Instrumentarium den neuen Rahmenbedingungen anzupassen, denn die Produkte, Wettbewerbsstrategien und Geschäftsmodelle des Informationszeitalters haben oft nur noch wenig mit traditionellen industriellen wirtschaftlichen Strukturen gemeinsam:4 ?Vorhandene Controllingstrukturen und klassische Controllinginstrumente helfen bei der Unternehmenssteuerung im E-Business-Zeitalter nicht allzu weit. Im Gegenteil: Sie liefern falsche Steuerungsimpulse.? Dies bedeutet [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: In der Arbeit wird die Anwendbarkeit von Kennzahlen im Personalcontrolling untersucht. Dafuer werden ausgewaehlte Kennzahlen diskutiert. Des weiteren wird die allgemeine Anwendbarkeit von Personal-Kennzahlen im operativen, strategischen, quantitativen und qualitativen Personalcontrolling diskutiert. Die Personalwirtschaft hat sich in den letzten drei Jahrzehnten stark verändert. Sie hat sich von einer verwaltungsorientierten Unternehmensfunktion zu einer Managementfunktion gewandelt, mit dem Ziel Mitarbeiter zu entwickeln und zu erhalten, um auch im Personalbereich eine möglichst hohe Wertschöpfung zu erzielen. Im Mittelpunkt steht nicht länger der Mensch als Produktionsfaktor und die Personalabteilung als seine Verwaltungsinstanz: Personalmanagement ist vielmehr aktiver Teil des gesamten Managementprozesses, verbunden mit entsprechender Professionalität und strategischer Ausrichtung. Diesen neuen Herausforderungen zu begegnen, bedarf es eines handlungsfähigen Personalcontrolling. Zur wirtschaftlichen Gestaltung der Personalarbeit im Unternehmen reicht die einfache Kostenkontrolle nicht aus, denn der Erfolg in der Personalwirtschaft manifestiert sich vor allem in qualitativen Größen und ist auf langfristige Sicht zu betrachten. Personalcontrolling kann durch qualitative und quantitative Optimierung personalwirtschaftlicher Prozesse spezifische Beiträge zur unternehmerischen Wertschöpfung leisten. Im Unternehmenscontrolling werden Kennzahlen schon lange als Steuerungsinstrument eingesetzt. Es gibt viele Konzepte für Kennzahlensysteme, die meist zur Wirtschaftlichkeitskontrolle durch Gewinn- und Kostenanalysen dienen. Der Erfolg personalwirtschaftlicher Prozesse lässt sich jedoch schwer in monetären Größen ausdrücken, so dass sich kostenorientierte Kennzahlenkonzepte nicht auf das PCO übertragen lassen. Im Rahmen von Personal-Controlling geht es deshalb neben einer Analyse der quantitativen Dimension auch um eine intensive Analyse qualitativer Aspekte, wie z.B. Motivation, Identifikation, oder Arbeitszufriedenheit. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Kennzahlen im Personalcontrolling anwendbar sind. Die Diskussion personalwirtschaftlicher Kennzahlen orientiert sich an der Darstellung einzelner Zahlen und deren Aussagekraft. Damit die umfassenden Gestaltungsmöglichkeiten und Problemstellungen bei der Anwendung personalwirtschaftlicher Kennzahlen dargestellt werden können, werden ausgewählte Kennzahlen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Neue Medien bringen neue Herausforderungen mit sich. Das Internet und die darin verborgenen Möglichkeiten werden wohl das erfolgreichste Medium der Kommunikation und der Informationsvermittlung in der nahen Zukunft sein. Das gilt für die meisten Tätigkeitsfelder und für einen Großteil der Bevölkerung. Schon heute werden zahlreiche geschäftliche Unternehmungen, vor allem finanzielle Dienstleistungen wie Online-Banking oder Online-Broking, über das World Wide Web genutzt. Aktuelle Entwicklungen und Trends auf wegweisenden Messen (CeBIT 2000, SYSTEMS 2000) haben gezeigt, dass das Internet keine PC-Domäne bleiben wird. Dazu hat nicht nur die Leistungssteigerung - bei gleichzeitigem Preisverfall - in der Telekommunikation und bei Personal Computern beigetragen, sondern auch die Entwicklung der interaktiven ?secondary devices? wie Mobiltelefon, Fernsehen oder Play-Station werden neue Zielgruppen und neue Dimensionen der Erreichbarkeit ansprechen. Das ursprünglich geheime Militärprojekt ?Internet? der USA von 1969 wird somit zur flächendeckenden Institution der Kommunikation avancieren. Dabei entwickelt sich das Netz der Informationsverfügbarkeit schneller und weiter als es den Unternehmen und dem Nutzer derzeit recht sein kann. Unaufhörlich wächst die Zahl derer, die sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen über das Internet direkt an den Konsumenten wenden. Und zwar täglich 24 Stunden lang. Denn Raum und Zeit spielen bei der Informationsvermittlung nur noch eine untergeordnete Rolle. Dank der globalen Möglichkeiten sprießen im Jahr 2000 Online-Shops, Marktplätze und neue, oftmals vielversprechende Internet-Ideen aus dem Boden. Doch machen das Wissen um Internet und E-Commerce noch lange kein schlechtes Unternehmen gut. Die reine Präsenz in der virtuellen Geschäftswelt reicht schon lange nicht mehr. Mangelnde und mangelhafte Strategien hemmen den Informationsfluss zwischen Anbieter und Anwender und somit auch den gewünschten Erfolg des virtuellen Auftritts. Noch im August des vergangenen Jahres nannten 50% der deutschen Firmen ?Imagegewinn? und ?um mit der Konkurrenz mithalten zu können? als Hauptgründe für die Investitionen im Sektor E-Commerce. Die Prognose, dass nach dem Höhepunkt des ?E-Booms? in den Jahren 2000 bis 2001, ein tiefes ?Wellental? für Ernüchterung sorgen wird trat schon im Herbst 2000 ein. Zahlreiche Startups mußten aus finanziellen Gründen (fehlendes Venture Capital) ihre Unternehmungen veräußern oder [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Markt für Finanzdienstleistungen befindet sich infolge der Auswirkungen der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien bereits seit einigen Jahren im Umbruch. Das Internet, welches in seinen Gründerjahren primär als Informationsmedium fungierte, entwickelt sich in immer stärkeren Maße auch zum Vertriebskanal für Finanzdienstleistungen. Dies haben neben den etablierten Universal- und Direktbanken auch Non- und Nearbanks sowie reine Internetbanken erkannt und stürzen sich in kostspielige Internet-Aktivitäten, deren Ausgang ungewiss ist. Eine solche Aktivität stellt die Errichtung eines Finanzportals dar, dessen Profitabilität und Akzeptanz beim Kunden noch unbekannt sind, da diese Art von Portal erst vor wenigen Monaten in den Mittelpunkt des Interesses gerückt sind. Der Kunde hat sein Verhalten geändert. Er ist selbständiger, führt mehrere Bankverbindungen und erwartet maßgeschneiderte Angebote. Weiter möchte er sämtliche Kommunikationskanäle nutzen können und ist mehr denn je zum raschen Wechsel zum Wettbewerber bereit. Diese Aspekte sind nur einige der Ursachen, die eine steigende Zahl von Anbietern von Finanz-Websites dazu verleitet haben, nicht die Neuakquisition eines Kunden, sondern dessen Bindung zum obersten Marketingziel zu erklären. Eine hohe Kundenbindungsquote im Internet ist für den Anbieter infolge der niedrigen Wechselbarrieren des Kunden und erst dessen langfristiger Profitabilität von elementarer Bedeutung und wird innerhalb der nächsten Monate darüber entscheiden, wem es gelingen wird, sich als Anbieter beim Kunden zu etablieren. In der vorliegenden Arbeit soll sich daher mit dem Phänomen Kundenbindung im Internet beschäftigt werden. Im Mittelpunkt steht die Darstellung und Beurteilung, d. h. Bewertung und Analyse, von Instrumenten zur Kundenbindung im Internet, hier am Beispiel von Finanzportalen. Die Arbeit ist im Anschluss an diese Einleitung in fünf weitere Kapitel gegliedert. Gang der Untersuchung: Kapitel 2 stellt die Grundlagen dar. Zunächst werden die verwendeten Terminologien voneinander abgegrenzt. Anschließend soll nach einer Typologisierung eine Darstellung der Interdependenzen zwischen den in dieser Arbeit genutzten Kernbegriffen erfolgen. Kapitel 3 zeigt die Rahmenbedingungen der Kundenbindung im Internet auf. Diese umfassen u. a. die Gründe und Voraussetzungen für Kundenbindung im Internet. Weiter werden die Ziele von und die Probleme der bisherigen Kundenbindung im Internet [¿]
Inhaltsangabe:Abstract: The title of this thesis might lead the cursory reader to the assumption that this is another one of countless academic works whose authors have overestimated the prospects of the Internet. However, this paper lays claim to be one of the early few that take a more rational approach to the subject by analyzing the realistic profit potential of online business models. Furthermore, future success factors for finance portals will be discussed and their respective value proposition thoroughly examined. Since the fast moving Internet hype has had to give way to an almost equally swift consolidation of the market, this will prove to be crucial information for any company of the finance industry. Additionally, when taking into account that the oncoming ?second wave of customers? is to be divided amongst the remaining online players, the findings of this thesis will be of eminent relevance for any provider of a financial website. Towards the end of my internship with AOL I was asked to research the required success factors for finance portals as a basis for AOL?s finance channel content strategy. Inexperienced Internet-users such as those of the Second Wave are likely to utilize the user-friendly and convenient service of AOL as an ISP. Therefore, it will be of vital importance for AOL to incorporate the above mentioned success factors within their service in order to increase the usage of its finance channel. At this point I would like to thank AOL, not only for the financial, but especially for the professional support, which both have simplified my task to a substantial degree as well as all others who have been kind enough to let me benefit from their knowledge in the field. Inhaltsverzeichnis:Table of Contents: 1.Incipience1 1.1Topic Introduction1 1.2The Second Wave of Customers3 1.3Methodology and Scope4 2.Definitions and Background Information6 2.1Definition of Finance Portals6 2.2Types of Finance Portals6 2.2.1Content Portals7 2.2.2Corporate Portals of Banks and Insurance Companies7 2.2.3Neutral Brokers and Intermediaries8 2.3Providers of Finance Portals8 2.3.1Providers from the Banking Sector9 2.3.2Providers from the Insurance Sector9 2.3.3Providers from the Near-Bank Sector10 2.3.4Providers from the Non-Bank Sector10 2.4Usage of Finance Portals11 2.4.1Technical Prerequisites11 2.4.2General User Information11 2.4.3Usage based upon Demographic Factors12 2.4.4Usage based upon Consumption Behavior and [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: In den letzten Jahren hat die Bedeutung der wertorientierten Unternehmenssteuerung in Europa stark zugenommen. Primäres Ziel ist hierbei die nachhaltige Steigerung des Marktwertes des Eigenkapitals (Shareholder Value). Auf ihr im Unternehmen investiertes Kapital sollen die Anteilseigner eine wettbewerbskonforme Verzinsung zu Marktwerten erzielen. Kritiker erachten diese einseitige Fokussierung als erfolgschädlich, da die Interessen anderer bedeutender Anspruchsgruppen wie Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten unberücksichtigt blieben. Dennoch bezweifeln Wissenschaftler und Praktiker kaum, dass eine langfristige Steigerung des Unternehmenswertes die Voraussetzung für die Sicherung der Überlebensfähigkeit des Unternehmens und somit in letzter Konsequenz für die Interessenbefriedigung aller Anspruchsgruppen ist. Die Frage ist, auf welche Weise nachhaltig Wert für den Kapitalgeber generiert werden kann. Eine weltweite Studie der Boston Consulting Group kommt zu dem Ergebnis, dass kein Unternehmen zehn Jahre in Folge den jeweiligen nationalen Kapitalmarkt schlagen konnte. Allerdings liefert die Studie erste Anhaltspunkte, dass ein konsequentes Wertmanagement einen positiven Beitrag leisten kann. Untersucht man jedoch die Implementierungsergebnisse von Unternehmen, die begonnen haben, wertorientiert zu steuern, werden enorme Unterschiede sichtbar. Während bei einigen Firmen eine kontinuierliche Kurssteigerung und somit eine reale Wertschaffung für die Aktionäre beobachtet werden konnte, gab es andere, die die eingeführten Systeme nach einigen Jahren aufgrund unbefriedigender Resultate wieder abschafften. Hieraus erwächst die Frage, wie eine umfassende und erfolgreiche Wertausrichtung einer Organisation erreicht werden kann. Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es somit, differierende Ansätze wertorientierter Steuerung kritisch zu analysieren, um im Folgenden Erfolgsfaktoren der Implementierung identifizieren zu können. Hierbei wird untersucht, inwieweit erfolgskritische Faktoren einerseits in Bezug auf die konzeptionelle Ausgestaltung der Unternehmenssteuerung sowie andererseits auf den Prozess der Einführung existieren. Gang der Untersuchung: In einem ersten Schritt werden die konzeptionellen Anforderungen an eine wertorientierte Unternehmenssteuerung herausgearbeitet. Nach Erörterung der Gründe für eine zunehmend wertorientierte Steuerung werden die Grundlagen und Varianten der Wertmessung vorgestellt. Auf diesen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Wie nie zuvor müssen sich moderne Unternehmen heute auf ein sich rasch veränderndes Umfeld einstellen. Verstärkt durch den massiven konjunkturellen Einbruch zu Beginn der neunziger Jahre und vor dem Hintergrund des technologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels versuchen die Unternehmen durch umfassende Reorganisationsmaßnahmen den veränderten Bedingungen und neuen Herausfor-derungen zu begegnen. Neue Unternehmenskonzepte kommen dabei zum Zuge. Sie sind gekennzeichnet mit Schlagworten wie ?Lean Production?, ?Dezentralisierung von Verantwortung?, ?Delegation?, ?partizipatives Management?, ?Teamwork?, ?Vertrauen in die Mitarbeiter setzen?. Charakteristisch an den gegenwärtigen Reorganisationsprozessen ist, daß sich ihre Auswirkungen über die organisationsstrukturelle Ebene hinaus immer stärker auf die sog. ?weichen? Bereiche von Qualifizierung, Personalentwicklung, Führung, Motivation und Partizipation erstrecken, denen im Rahmen traditioneller Unternehmensstrategien eher eine nachgeordnete Bedeutung zugemessen wurde. Die Publikationen über neue Unternehmenskonzepte weisen in Wissenschaft und Praxis einen hohen rhetorischen Verbreitungsgrad auf, sie bewegen sich jedoch mehr oder weniger im Rahmen generalisierter Expertenmeinungen mit einem hohen normativen Gehalt. Die mit diesen Konzepten verbundenen Auswirkungen auf die Beschäftigten und Konflikte in den Unternehmen werden dabei kaum berücksichtigt; so gut wie überhaupt nicht wurden diese Probleme bisher empirisch untersucht. Dieses Defizit ist um so bemerkenswerter, als gerade die Human Ressourcen seit langem starke Tendenzen der Aufwertung erfahren und ihre Flexibilität, Motivation und Leistung heute als Schlüssel zu einer erfolgreichen Unternehmung propagiert wird. Schäfer ist daher beizupflichten, wenn er dem viel zitierten Erfahrungsbericht von Womack u.a. über die Vorteile der japanischen Produktion vorwirft, daß dieser ?eher durch seine suggestive und rhetorisch wirksame Aufbereitung von Zahlenmaterial, denn durch theoretische und empirische Fundierung und Bezugnahme zu überzeugen? vermag. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die in der Diskussion um die neuen Unternehmenskonzepte bisher kaum berücksichtigten, mit ihrer Umsetzung in den Unternehmen jedoch verbundenen Anforderungen an das Personal und den Umgang mit ihm empirisch zu untersuchen. Was ist dran, an der Entdeckung des Menschen als dem entscheidenden betrieblichen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Arbeit ?Stabilisierungspolitik und Schocks in einer Drei-Länder-Währungsunion? befaßt sich mit den besonderen makroökonomischen Interdependenzen eines sog. ?Mischwechselkurssystems?, das nach innen unter den Teilnehmerländern durch feste und nach außen hin gegenüber dem Rest der Welt durch einen gemeinsamen flexiblen Wechselkurs gekennzeichnet ist. Sie untersucht die Folgen (isolierter) stabilitätspolitischer Maßnahmen innerhalb der Union (Expansion der nominalen Geldmenge seitens der gemeinsamen Zentralbank, Erhöhung der Staatsausgaben durch ein Mitgliedsland, Senkung des Lohnnebenkostensatzes in einem Mitgliedsland) sowie externer Störungen (Steigerung des Weltzinsniveaus, Verteuerung des Rohölpreises). Unter Zuhilfenahme der ?Aoki-Methode? (einer Analysetechnik, welche die Komplexität des Modells verringert und die Handhabung derselben erleichtert) werden die Auswirkungen auf die Union als Gesamtheit, auf divergente Entwicklungen unter den Unionsländern und auf länderspezifische Größen zunächst im Rahmen einer annahmegemäß vollkommen symmetrischen (d.h. die Teilnehmerstaaten weisen keine strukturellen Unterschiede auf), dann später im Rahmen einer asymmetrischen Währungsunion analysiert. Im Gegensatz zu gängigen Abhandlungen erweitert die vorliegende Arbeit die Anzahl der betrachteten Länder, die zusammen eine Währungsunion bilden. Des weiteren findet mit der Modellierung eines speziellen Lohnbildungsprozesses auf Basis von Lohnindexierungsgraden (Stichworte: Reallohn- bzw. Nominallohnstarrheit) sowie eines neben dem üblichen Faktor ?Arbeit? zusätzlichen, dazu substitutionalen Inputs ?Rohstoff? (z.B. Rohöl) eine stärkere Berücksichtigung der Angebotsseite statt. Gang der Untersuchung: Da die Analysen in dieser Arbeit allesamt mit Hilfe der Methode der Summen und Differenzen von Aoki erfolgen, wird für das bessere Nachvollziehen im zweiten Abschnitt des ersten Kapitels beschrieben, wie diese Technik funktioniert. Im zweiten Kapitel wird ausführlich gezeigt, wie man sie anwendet. Besonderes mathematisches Vorwissen ist dazu keine Voraussetzung. Es ist lediglich die Kenntnis der Determinantenberechnung, der Cramerschen Regel und einfaches Rechnen mit Logarithmen nötig. Im dritten Kapitel startet die Analyse mit dem Symmetriefall. Dabei werden die Teilnehmerländer als vollkommen identisch angesehen. Diese Prämisse wird im vierten Kapitel aufgehoben. Die Unionsländer unterscheiden sich dann partiell dadurch, daß sie [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Aufgrund der heutigen Marktbedingungen wird es für Unternehmen immer schwieriger, neue Kunden zu gewinnen und somit immer wichtiger, bestehende Kunden zu binden. Zudem ist es profitabler, einmal gewonnene Kunden zu halten, als einen Großteil des Werbebudgets in Neukundenwerbung zu stecken. Mit Hilfe von Kundenbindungsprogrammen wird versucht, der steigenden Kundenfluktuation entgegen zu wirken. Jedoch ergeben sich für die Kundenbindung neue Ansatzpunkte aufgrund des momentanen Wandels des Marketing hin zum individuellen Beziehungsmarketing. Der Wandel resultiert daraus, daß Kunden anspruchsvoller und selbstbewußter geworden sind. Man spricht auch vom One-to-One Marketing, das anbieten was einzelne Kunden verlangen. Das bedeutet, daß die Angebote ?(...) den Anschein der Individualität? haben. ?Doch in Realität handelt es sich um Angebote, die für eine Gruppe von Individuen mit gleicher Nachfragestruktur konzipiert wurden?. Dadurch wird verwirklicht, daß der Kunde sich individuell betreut fühlt und so eine Bindung zum Unternehmen aufbauen kann. Ziel ist es, eine Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden aufzubauen, die vor allem auf Emotionen beruht, in der Vertrauen die Basis ist. Ignorieren der Kunden und ihrer Gefühle kann für ein Unternehmen das Aus bedeuten. Gang der Untersuchung: Da der Kundenbindung eine große Bedeutung zukommt, steht sie am Anfang der Diplomarbeit. In diesem Gliederungspunkt soll die Bedeutung und Wirkung von Kundenbindung hervorgehoben werden. Außerdem wird auf den Zusammenhang von Kundenzufriedenheit und ihre Auswirkungen im Punkt 2.2 eingegangen. Des weiteren werden Kundenbindungsstrategien im Punkt 2.3 erläutert, und zum Abschluß des Kapitels wird eine Spezialform des Handels, der Versandhandel und das Direct-Marketing, näher beleuchtet. Doch Kundenbindung ist nur wirksam, wenn sie auf die Vorstellungen, Wünsche und das Kaufverhalten der Kunden ausgerichtet ist. Deswegen steht zu Beginn eines jeden Kundenbindungsprogrammes die genaue Analyse der Kunden. Ein hilfreiches Mittel ist hierbei die Untersuchung des Lebenszyklus der Kunden. Dieser wird im 3. Kapitel aus zwei Sichtweisen beleuchtet, zum einen aus der Sicht des Kunden und zum anderen aus der Sicht des Unternehmens. Dadurch sollen zum einen die Motive, Anreize, soziodemographischen Einflußfaktoren und Konsumentenverhalten der Kunden sichtbar werden und zum anderen die Entwicklung vom Erstkäufer zum Stammkäufer. Eine Lebenszyklusanalyse [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Im März 1932 ist die Zugabeverordnung und im November 1933 das Rabattgesetz in Deutschland erlassen worden. Der Grund dafür war, dass das Zugabe- und Rabattwesen für den Einzelhandel Dimensionen angenommen hatte, die nach einer Regelung verlangten. Durch übertriebene Rabatte und Zugaben hatten Händler versucht, die Kaufentscheidung des Kunden wesentlich zu beeinflussen. In den vergangenen 60-70 Jahren haben sich jedoch Vertriebsstrukturen und Verbraucherverhalten grundlegend gewandelt. Ab Anfang 2002 werden die im Mai 2000 entworfenen E-Commerce - Richtlinien mit dem so genannten ?Herkunftsland-Prinzip? dem Internet - Handel zugrunde gelegt. Im internationalen Internet - Handel ergaben sich hieraus, aufgrund des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung Wettbewerbsnachteile für den deutschen Anbieter. In keinem europäischen Land sind Einschränkung, wie es sie in der Bundesrepublik im Handel gab, zu finden. Dieser Nachteil sollte in Deutschland nicht mehr gegeben sein und deshalb hatte der Bundestag am 29.06.01 beschlossen, die Gesetze zur Beschränkung von Rabatten und Zugaben ersatzlos aufzuheben. Verbraucher haben damit jetzt die Möglichkeit, beim Erwerb von Waren und Dienstleistungen um den Verkaufspreis zu handeln; der Einzelhandel und Hersteller kann individuell Rabatte, Zusatzwaren und -dienstleistungen im nationalen und internationalen Wettbewerb gewähren. Ziel dieser Arbeit ist es, Veränderungen und die damit verbundenen Möglichkeiten im Bereich Marketing in Industrie und Handel ? bedingt durch die ersatzlose Streichung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung - zu verdeutlichen und zu beurteilen. Dieses wird an Beispielen der Lebensmittelbranche und, um Zusammenhänge plausibel zu machen, an wenigen Beispielen außerhalb der Branche erläutert. Gang der Untersuchung: Die Arbeit ist in sechs Kapitel untergliedert. Das erste Kapitel bildet einleitende, erklärende und vorgehensorientierte Grundlagen zur vorliegenden Arbeit. Das zweite Kapital geht auf das UWG (§ 1und §7) ein und legt die Grundlage für eine in späteren Kapiteln folgende Kennzeichnung der neuen Marketingmaßnahmen. Im dritten Kapitel sollen zunächst die Hintergründe der Liberalisierungsbestrebungen erläutert werden, wobei Betrachtungen vergleichbarer Entwicklungen in Europa und Amerika vorgenommen werden. Weiterhin werden Preisnachlässe und Zugaben, die durch den Wegfall des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung an Bedeutung gewonnen haben, [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Im Zeitalter der Rationalisierungen und Einsparungen rücken die Möglichkeiten, die das Internet im Hinblick auf Zeit- und Geldeinsparungen bietet, immer mehr in den Vordergrund. So generiert E-Procurement neue Dienstleistungen, die noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar galten. Das Internet ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil von unternehmerischen Geschäftsprozessen geworden. Im Zuge dieser Entwicklung mussten viele Prozesse neu gestaltet und den technischen und inhaltlichen Möglichkeiten des Internets angepasst werden. Zielsetzung der vorliegenden Arbeit war die Darstellung von Optimierungspotentialen durch eine, insbesondere im B2B-Bereich zeit- und kostensparende, internetbasierte Beschaffung. Das Thema betrifft sowohl betriebswirtschaftliche Fragestellungen, als auch Potentiale, die sich aus dem Einsatz der Informationstechnik ergeben. In dieser Arbeit wurde dem Aspekt der notwendigen Fortbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen keine Rechnung getragen. Diese müssen jedoch entsprechend unterstützt und weitergebildet werden, um dem Fortschritt der Technologie gewachsen zu sein. Technisches Wissen wird immer mehr zur Voraussetzung für erfolgreiche Beschaffungsvorgänge. Bis heute wird der Beschaffungsprozess direkter Produkte entweder elektronisch mit ausgewählten Lieferanten (EDI-Systeme) oder auf Papier abgewickelt. Die meisten großen Unternehmen benutzen die sogenannten ERP-Systemen (z.B. SAP R/3) für die Beschaffung von diesen Materialien. Die Beschaffung von indirekten/MRO-Produkten wird hierbei jedoch meist nicht unterstützt. Heutzutage bieten sich durch die Optimierung von Beschaffungsprozessen mittels E-Procurement (z.B. Desktop Purchasing Systeme) erhebliche Einsparungspotentiale im Hinblick auf die entstehenden Beschaffungskosten. Neue Wege in der Beschaffung weisen auch neue Konzepte wie Efficient Consumer Response auf. Einkauf und Verkauf arbeiten miteinander ? nicht länger gegeneinander, um Kundenbedürfnisse besser, schneller und günstiger zu erfüllen. Ersichtlich wurde allerdings auch, dass die Einführung von E-Procurement generell kein einfacher Prozess ist, der innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden kann. Vielmehr findet ein komplexer Vorgang statt, der angefangen mit einer exakten Planung, langwierige Strukturveränderungen nach sich zieht. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass E-Procurement mehr als nur eine elektronische Unterstützung der Beschaffung ist. Durch E-Procurement [¿]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Diese Diplomarbeit befasst sich mit Investmentfonds und setzt dabei verschiedene Schwerpunkte. Zunächst stellt ein Kapitel die Investmentbranche in Deutschland dar. Die unterschiedlichen Fondstypen werden nach mehreren Kriterien klassifiziert und erläutert. Ein statistischer Teil gibt Aufschluss darüber, wie sich Anzahl und Mittelaufkommen von deutschen und ausländischen Publikums- und Spezialfonds von 1990 bis 1999 entwickelt haben. Das nächste Kapitel diskutiert, inwieweit das durchschnittliche Risiko von Wertpapieren durch Diversifikation gemindert und das Rendite-Risiko-Verhältnis optimiert werden kann. Schwerpunktmäßig werden hier das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz, das Index-Modell von Sharpe sowie das Capital Asset Pricing Model von Sharpe, Lintner und Mossin vorgestellt und auf Investmentfonds bezogen. Ferner werden Probleme des Benchmarking, der Performanceberechnung und der Auswahl des Managementstils behandelt. Ein weiteres Kapitel untersucht die Eignung von Investmentfonds für die private Altersvorsorge. Das deutsche Alterssicherungssystem sowie die demographischen Veränderungen, die zu dessen Krise geführt haben, werden detailliert dargestellt. Davon ausgehend werden die Inhalte der Rentenreform 2001 erläutert. Ein Vergleich mit dem Alterssicherungssystem in Großbritannien zeigt, wie eine kapitalgedeckte Altersvorsorge aussehen kann. Die Systemunterschiede lassen sich im deutschen Reformansatz teilweise wiederfinden und liefern weitere Denkanstöße. Abschließend wird anhand einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung herausgearbeitet, daß die in Deutschland neu geschaffenen AS-Fonds aufgrund ihrer Risikoeigenschaften ein sinnvolles Anlageinstrument für die Altersvorsorge darstellen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Abkürzungsverzeichnis1 Abbildungsverzeichnis3 1.Einführung in das Thema und Zielsetzung4 2.Investmentbranche in Deutschland6 2.1Wesen und Grundlagen von Investmentgesellschaften und Investmentfonds6 2.2.1Deutsche Investmentgesellschaften und Investmentfonds6 2.2.2Ausländische Investmentgesellschaften und Investmentfonds9 2.2Unterscheidung der einzelnen Fondsarten9 2.2.1Unterscheidung nach dem Anlegerkreis10 2.2.2Unterscheidung nach der Ausgabe- und Rücknahmepolitik10 2.2.3Unterscheidung nach der Laufzeit11 2.2.4Unterscheidung nach dem Anlageschwerpunkt11 2.2.4.1 [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Seit jeher ist die Beziehung von Handel und Herstellern durch Wettbewerb geprägt. Konzentrations- und Verdrängungsprozesse auf beiden Seiten sowie wachsende Erwartungen der Konsumenten haben ihren Teil dazu beigetragen, dass es zu einer Verschärfung sowohl des horizontalen als auch des vertikalen Wettbewerbs gekommen ist. Industrie und Handel haben in der Vergangenheit durch ihre wirtschaftsteilige Arbeitsweise jeweils nur das Rationalisierungspotential in der eigenen Wertschöpfungskette ausgeschöpft. Dadurch sind Suboptima entstanden und Einsparmöglichkeiten ungenutzt geblieben, woraus hohe Logistikkosten entlang der gesamten Lieferkette resultieren. Eine vollständige Optimierung des Wertschöpfungsprozesses durch eine Neuorientierung in der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel, mit dem Ziel einer kooperativen statt konfrontativen Geschäftsbeziehung, könnte einen Ausweg aus dieser Situation und eine Möglichkeit zur Erschließung ungenutzter Potentiale bieten. Dabei muss der Kundenorientierung oberste Priorität eingeräumt werden. Seit Mitte der neunziger Jahre gewinnt in Deutschland der Ansatz des Efficient Consumer Response (ECR) an Bedeutung. Die bislang vorherrschende Konfrontation der beiden Parteien soll beim ECR durch gemeinschaftliche Aktivitäten und Kooperation ersetzt werden. ?Den Kern dieses Ansatzes bilden auf Synergien gerichtete Kooperationsstrategien und Managementtechniken zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit aller an der Wertschöpfungskette beteiligten Industrie- und Handelsunternehmen.? Im Blickpunkt steht im Gegensatz zu vielen bisherigen Ansätzen, die sich vor allem auf Kostenreduzierungsaspekte konzentrierten, die ?effiziente Reaktion auf die Kundennachfrage?. ECR birgt umfangreiche Einsparpotentiale sowohl für die Hersteller- als auch für die Handelsseite, deren Ausschöpfung allerdings davon abhängt, inwiefern eine neue Qualität der Kooperation erreicht werden kann. Der Analyse der Bestimmungsfaktoren einer erfolgsversprechenden Kooperation kommt daher eine wesentliche Bedeutung zu. Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll der Versuch unternommen werden, die Faktoren, die für den Erfolg einer Hersteller-Händler-Kooperation verantwortlich sind, zu ermitteln. Dabei wird zwischen der operativen Dimension in Form der vier ECR-Basisstrategien, der strategischen Dimension, bei der die Aspekte der Kostenreduzierung und der Wachstumsforcierung untersucht werden, und der organisatorischen Dimension, [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Aufgrund des permanenten Strebens der Öffentlichen Hand nach neuen Steuerquellen und dem Verschließen von sogenannten Steuerschlupflöchern besteht das stetige Bedürfnis der Steuerpflichtigen nach Konzepten und Sachverhaltsgestaltungen. Ziel der Steuerpflichtigen ist die Vermeidung oder Minimierung der Steuerlasten. Wegen des Haftungsrisikos einer Einzelfirma sind Unternehmer zunehmend dazu übergegangen, eine GmbH zu gründen, die aber steuerlich etwas unvorteilhafter ist als Einzelunternehmen oder Personengesellschaften. Aus Steuersparerwägungen heraus und auch auf der Suche nach geeigneten Finanzierungsstrategien hat sich in den letzten Jahren die GmbH & Still als eine vertrauliche Unternehmensform entwickelt, die in Ansätzen die ertragsteuerlichen Vorteile der Personengesellschaft mit den haftungsrechtlichen Vorteilen der GmbH verbindet. Insbesondere in der ex ante Sachverhaltsgestaltung ist sie von Interesse, aber auch ex post gibt es Möglichkeiten. Hier besteht die stille Beteiligung als Finanzierungsinstrument im Wege einer Kapitalzufuhr zur GmbH und zur steuerlichen Nutzung von Gewinnen und Verlusten der GmbH & Still auf Gesellschafterebene, die in dieser Arbeit untersucht werden sollen. Auch die GmbH & Co. KG, Holdinggesellschaften im In- und Ausland, Stiftungen, die AG & Co. und andere Konstrukte bieten Möglichkeiten der Steueroptimierung. Diese sollen hier aber nicht untersucht werden. Nachfolgend soll hier primär die besondere Bedeutung des stillen Gesellschafters in Verlustsituationen der GmbH, die Sachverhaltsgestaltung auf Gesellschafterebene und die Bedeutung des stillen Gesellschafters bei Umwandlungen unter Berücksichtigung des Steuersenkungsgesetzes vom 23.10.2000 diskutiert werden. Gang der Untersuchung: Die Untersuchung gliedert sich in drei Abschnitte. Im ersten werden die gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen sowohl für die typische als auch für die atypische stille Gesellschaft dargestellt, im zweiten Abschnitt wird deren steuerrechtliche Behandlung und im dritten Abschnitt wird die aktuelle Bedeutung der GmbH & Still umfassend und auch anhand von theoretisch möglichen Praxisbeispielen diskutiert. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIV A.EINFÜHRUNG UND PROBLEMSTELLUNG1 B.DIE STILLE BETEILIGUNG AN EINER GMBH AUS GESELLSCHAFTSRECHTLICHER SICHT2 B.IFormen der Stillen Beteiligung2 B.IIRechtliche Folgen einer Stillen Beteiligung3 B.II1Formen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Entwicklung des stationären Handels ist in Deutschland in den letzten Jahren von einer Stagnation der Umsätze geprägt. Zudem ist damit zu rechnen, dass sich die Handelsumsätze in den nächsten Jahren in erheblichem Umfang hin zu neuen Anbietern und/oder neuen Vertriebskonzepten verlagern werden. Daher werden Handelsunternehmen immer mehr dazu gezwungen, neue Vertriebswege zu erschließen, wobei insbesondere das Internet eine herausragende Rolle spielt. Hierbei eröffnen Mehrkanalstrategien die Möglichkeit, die Stärken der einzelnen Kanäle zu verbinden. Mit Hilfe der Einführung von Handelsmarken ist es möglich, dem zunehmendem Preiswettbewerb im Internet zu entkommen und sich darüber hinaus von der Konkurrenz zu differenzieren. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt darin, die Anforderungen an das Handelsmarkenmanagement in Mehrkanalsystemen (?Multi-Channel-Systems?) einerseits theoretisch herzuleiten, andererseits aber auch die Relevanz dieser Schlussfolgerungen an Beispielen aus der Praxis deutlich zu machen. Zudem werden konkrete Hinweise darauf gegeben, welche Gestaltungsmöglichkeiten sich hieraus für die Einführung von Handelsmarkenprodukten in Mehrkanalsystemen und insbesondere im Internet anbieten. Diese Ausführungen können zu einem großen Teil auch auf Herstellermarkenprodukte übertragen werden. Gang der Untersuchung: Im ersten Kapitel wird anhand der Entwicklungen der Nutzerstrukturen und anhand eines Vergleichs der Vor- und Nachteile der beiden Vertriebskanäle herausgearbeitet, welche Chancen sich aus dem Aufbau eines Mehrkanalsystems für den Anbieter ergeben. Um in vollem Umfang von diesen Chancen profitieren zu können, müssen aber zunächst vielfältige strategische Herausforderungen bewältigt werden, insbesondere die Integration der Vertriebskanäle, die Entwicklung einer Markenstrategie und das Fulfilment. Anhand konkreter Fälle aus der Praxis werden hierzu die verschiedenen Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. Mit der Einführung von Handelsmarken ergeben sich neben den schon genannten Vorteilen auch die Möglichkeiten, die eigene Ertragssituation zu verbessern, das Sortiment weiter zu optimieren und die Kundenbindung zu stärken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Handelsmarken in den letzten Jahren eine immer stärkere Akzeptanz in den Handelsunternehmen und auch bei den Verbrauchern gefunden haben. Neben einer Darstellung dieser Entwicklung und der Ziele einer Handelsmarkenpolitik wird im [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Um die Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer zu charakterisieren und, was das Thema dieser Diplomarbeit darstellt, für diese Organisation ein Controlling-Konzept zu entwickeln, ist in vielerlei Hinsicht eine differenzierte Sichtweise erforderlich. So wird z.B. schon eingangs festgestellt, dass es sich bei der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer ? im folgenden AHK Chile genannt - nicht nur um einen mittelständischen Dienstleistungsbetrieb, sondern auch um eine Non-Profit-Organisation (NPO) handelt. Der schnelle Strukturwandel, die sich ständig verändernde Umwelt, die Komplexität des Entscheidungsprozesses und vieles mehr bringen für jede Betriebsgröße und jeden Organisationstypus Anpassungs- und Koordinationsprobleme mit sich. Dies erfordert eine erhöhte Entscheidungsbereitschaft und Entscheidungsfähigkeit ? nicht nur für erwerbswirtschaftliche Großbetriebe - sondern insbesondere auch für Klein- und Mittelständische Betriebe aus dem NPO-Bereich. Für die AHK Chile äußern sich die Umweltveränderungen konkret in einem zunehmenden Kostendruck (sinkender Anteil der Bundeszuwendung an der Finanzierung), Wettbewerbsdruck (gestiegener Wettbewerb auf den üblichen und neuen Betätigungsfeldern), Druck auf steigende wirtschaftliche Eigenverantwortung und in zunehmendem Legitimationsdruck der verschiedenen Anspruchsgruppen und Geldgeber (Mitglieder, Staat Deutschland, Nicht-Mitglieder usw.). Die lange Zeit fehlenden Marktmechanismen auf den üblichen Betätigungsfeldern haben bisher eine zielgerichtete Planung, Steuerung und Kontrolle anhand entscheidungsorientierter Informationen nicht zwingend erforderlich gemacht. Daraus resultiert ein erhebliches Steuerungsdefizit. Doch die ökonomischen Spielregeln ändern sich radikal und drängen die AHK Chile zunehmend zu erwerbswirtschaftlichem Handeln mit dem Nachweis der Effizienz bei der Leistungserstellung und der Effektivität bei der Zielerreichung. Das konfrontiert sie in immer stärkerem Maße mit der Notwendigkeit, ein betriebwirtschaftliches Koordinations- und Steuerungssystem zu etablieren und damit den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Im allgemeinen wird das Konzept des Controlling implizit auf industrielle Grossbetriebe und Prozesse der Privatwirtschaft bezogen. Das Controlling für Klein- und Mittelständische Dienstleistungsbetriebe aus dem NPO-Sektor ist demgegenüber konzeptionell und methodisch noch nicht so weit entwickelt. Da sich das [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Thema dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung und Beurteilung flexibler Arbeitszeitreglungen. Viele Unternehmen haben sich in der Vergangenheit mit dem Gedanken getragen, die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer von den Betriebszeiten abzukoppeln. Viele sind diesen Schritt bereits gegangen und von ihren Erfahrungen können nun die nachfolgenden Unternehmen profitieren. Die Arbeit untersucht Nutzen und Konsequenzen flexibler Arbeitszeiten sowohl für die Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer. Einerseits empfiehlt sich die Einführung neuer Arbeitszeitsysteme natürlich unter dem Gesichtspunkt bestehende Produktionsanlagen besser nutzen zu können und so die Produktivität zu erhöhen. Gleichzeitig hat die Flexibilisierung von Arbeitszeiten aber auch den Effekt die Mitarbeiter durch die Übertragung von mehr Verantwortung bei der Wahrnehmung und Regelung ihrer Arbeitszeiten zu motivieren und ihnen mehr Freiraum bei der Gestaltung ihrer Freizeit zu ermöglichen. Fraglich ist jedoch ob beide Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, den beiderseitigen Nutzen erkannt haben. Unter anderem werden Vorurteile auf beiden Seiten untersucht und versucht zu widerlegen. Gang der Untersuchung: Bei der vorliegenden Diplomarbeit handelt es sich um einen Leitfaden zur Einführung flexibler Arbeitszeitregelungen. Der interessierte Unternehmer kann sich im ersten Schritt einen Überblick über bestehende Möglichkeiten und praktizierte Arbeitszeitmodelle verschaffen. Ein eigenes Kapitel ist den gesetzlichen Vorschriften bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit gewidmet. Unter Einbezug des neuen Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) und Ausführungen über die Reform des Betriebs-verfassungsgesetzes, werden neben bekannten Regelungen auch aktuelle Gesetzesänderungen angesprochen. Besondere Praxisrelevanz ist dem Kapitel ?Flexible Arbeitszeitmodelle in der Praxis? beizumessen. In diesem Teil werden Anregungen zur betrieblichen Einführung gegeben. An dieser Stelle ist es nicht möglich ein allgemein gültiges Konzept darzustellen. Es werden jedoch die in jedem Fall zu beachtenden Punkte angesprochen. Danach kann ein individuelles Konzept erstellt werden. Abschließend wird dargestellt, welche Methoden es zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit dieser neuen Arbeitszeitsysteme gibt und auf welchem Weg andere Unternehmen in der Praxis bereits dem Trend der Flexibilisierung gefolgt [¿]
Inhaltsangabe:Abstract: In this thesis the simulation of the flow in alpha vertical permeable structure with alpha free surface is described. The underlying physical data had been achieved from experiments in a wave flume at the University of Cantabria. For the calibration of the numerical model COBRAS, a VOF type programme developed at Cornell University, the numerical results are compared with the laboratory data. The data analysed comes from 8 free surface sensors, placed inside and outside of the porous structure, and 4 pressure sensors, placed on the impermeable back wall inside the porous structure. An error analysis, using the least square technique, lead to a stepwise improvement of the numerical and the porous media parameters. In this process various grids had been tested, concerning sponge layer length, source function position and cell size. Later the porous media parameter for laminar and turbulent flow had been adjusted. For various wave conditions and porous structure characteristics, the optimal values for these parameters turned out to lay between 0 and 200 for alpha and between 0.45 and 0.8 for beta. The following error analysis yielded to alpha=100 and beta=0.5 usable for all tested wave and porous media characteristics. Inhaltsverzeichnis:Table of Contents: 1.Introduction1 1.1General Introduction1 1.2Aims of study3 1.3Contents3 2.Numerical Modelling5 2.1Introduction5 2.2Overview of Numerical Models for Wave prediction6 2.3Numerical Models for Simulation of Flow in porous media7 2.3.1Overview of mathematical solutions7 2.3.2Available numerical models for porous media flow8 2.4The COBRAS Model9 2.4.1Overview9 2.4.2Governing Equations for the Mean Flow9 2.4.2.1Flow Motion Formulation9 2.4.2.1.1Navier-Stokes Equations and Boundary Conditions9 2.4.2.1.2Reynolds Equations and Boundary Conditions12 2.4.2.2Turbulence Transport Model14 2.4.2.2.1Transport Equation for Turbulent Kinetic Energy, k14 2.4.2.2.2The Transport Equation for Turbulent Dissipation Rate, F15 2.4.2.2.3Assumptions and Determinations of Coefficients in the k-s Model 16 2.4.2.2.4Boundary Conditions for k and s19 2.4.2.3Summary of Governing Equations19 2.4.3Modelling of Flow in Porous Media20 2.4.4The Volume of Fluid Method25 2.4.5The Source Function27 2.4.6The Sponge Layer28 2.4.7Numerical Algorithm30 2.5Closing comment31 3.Vertical Permeable Structures32 3.1Introduction32 3.2Motivation of the Experiments34 3.3Overview of the [¿]
Inhaltsangabe:Problemstellung: Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit gibt es in Deutschland seit rund fünfzig Jahren - sowohl in der kommunikationswissenschaftlichen Theorie als auch in der betrieblichen Praxis. Wenn auch die Zahl der Veröffentlichungen zum Bereich Public Relations in den letzten Jahren stark zugenommen hat, so steckt die wissenschaftliche Erforschung der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland empirisch und theoretisch noch in den Anfängen und bezieht sich hauptsächlich auf die Verhältnisse in den USA, wo Public Relations einen weitaus höheren Stellenwert hat. Innerhalb der Public Relations-Wissenschaft mangelt es bislang an Analysen, an theoretischen Generalisierungsversuchen und an Gesamtdarstellungen. Die deutschsprachige Public Relations-Literatur ist auch fast ausschließlich auf industrielle Öffentlichkeitsarbeit abgestellt; die Thematik der Public Relations für Handelsbetriebe wurde bisher nur am Rande behandelt. In der Praxis hat die strategische Public Relations in den vergangenen Jahren einen bedeutenden Aufschwung genommen. Inzwischen sind in der Bundesrepublik Deutschland auf dem gesamten Sektor der Öffentlichkeitsarbeit schätzungsweise rund 15.000 PR-Fachleute tätig, als selbständige Berater oder Angestellte in Agenturen, Verbänden, Institutionen und Unternehmen. Der wirtschaftliche Umfang der Public Relations wird auf fünf bis zehn Milliarden DM pro Jahr geschätzt. Die Zahl ist davon abhängig, welche Kosten in die Investitionsrechnung einbezogen werden. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Kommunikations- und Informationsfunktion sowie der notwendigen Unternehmens- und Einkaufsstättenprofilierung soll Public Relations im Rahmen der Kommunikationspolitik des Handels untersucht werden. Das Erkenntnisinteresse der Arbeit richtet sich auf die Analyse der theoretischen Grundlagen und strategischen Aspekte einer integrierten Public Relations für Handelsunternehmen. Forschungsziel ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der konkreten Gestaltung von Public Relations für Handelsuntemehmen. Auf der Grundlage theoretisch und empirisch gestützter Analysen werden die praktischen Anwendungs- und Handlungsmöglichkeiten von Öffentlichkeitsarbeit diskutiert. Es ist das Anliegen der Arbeit, das Konzept der Public Relations, das in größeren Industrieunternehmen in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, auf den Handel zu übertragen und für ein Handelsunternehmen in der Praxis nutzbar zu machen. Zentrale Frage [¿]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Rückenschmerzen und Erkrankungen der Wirbelsäule gelten mittlerweile als die bedeutendsten Zivilisationserkrankungen. Sie verursachen große Kosten im medizinischen, sozialen und ökonomischen Bereich. Durch Bewegungsmangel und einseitige Belastungen der Wirbelsäule entstehen muskuläre Dysbalancen und Defizite in der muskulären Leistungsfähigkeit. Hohe Gewichtsbelastungen im Berufsalltag können zu Schädigungen an der Wirbelsäule und an den Bandscheiben führen. Mit Einführung der Berufskrankheit 2108 im Jahre 1993 wird die Anerkennung von bandscheibenbedingten Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch langjähriges Heben und Tragen von Lasten als Berufskrankheit möglich. Es muss jedoch der Nachweis erbracht werden, dass die Ausübung des Berufes ursächlich für die Entstehung der Wirbelsäulenerkrankung ist. Biomechanische Modelle versuchen die Belastung der Wirbelsäule zu berechnen, um den Nachweis der Kausalität von Arbeitsplatzbelastungen für die Entstehung von bandscheibenbedingten Wirbelsäulenerkrankungen führen zu können. Mehrere Studien beschäftigten sich seitdem mit der Quantifizierung der Arbeitsplatzbelastung in verschiedenen Berufszweigen. Die Quantifizierung der Arbeitsplatzbelastung im Rettungsdienst wurde bisher nicht analysiert, obwohl in diesem Berufszweig durch häufiges Heben und Tragen von Patienten und medizinischen Geräten eine erhöhte Belastung der Wirbelsäule zu vermuten ist. Das Ziel der vorliegenden Studie liegt in der Quantifizierung der arbeitsbedingten Belastung der Wirbelsäule in verschiedenen berufstypischen Situationen des Rettungsdienstes, unter der Berücksichtigung der individuellen physischen Voraussetzungen der Mitarbeiter. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Die Wirbelsäule und ihre Belastung im Beruf2 2.1Die Wirbelsäule aus anatomisch-biomechanischer Sicht2 2.1.1Anatomie2 2.1.2Biomechanik7 2.2Die Wirbelsäule beim Heben und Tragen10 2.2.1Kosten10 2.2.2Arbeitsmedizinische Bedeutung der Wirbelsäule11 2.2.3Die Belastbarkeit der Wirbelsäule13 2.3Besondere Bedingungen im Rettungsdienst17 2.3.1Das Berufsbild eines Rettungsassistenten17 2.3.2Untersuchungen der Wirbelsäule im Rettungsdienst19 2.3.3Präventivmaßnahmen im Rettungsdienst21 3.Problemstellung23 4.Wirbelsäule und Rettungsdienst25 4.1Fragestellungen25 4.1.1Fragebogen25 4.1.2Muskelfunktionsanalyse25 4.1.3Mobilitätsanalyse26 4.1.4Tätigkeitsspezifische Belastungsanalyse26 4.2Methode28 4.2.1Design [¿]
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