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Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: In der Arbeit soll folgendermaßen vorgegangen werden: In den ersten beiden Kapiteln werden die wichtigsten Aspekte der jeweiligen Verlagssysteme in der BRD und in der ehemaligen DDR dargestellt, um zu zeigen, daß sich mit der innerdeutschen Grenzöffnung 1989 zwei völlig verschiedene Verlagssysteme gegenüberstanden. Damit soll auch klar werden, warum die ostdeutschen Verlage mit der Wiedervereinigung in jeder Hinsicht große Veränderungen vornehmen mußten, um auf dem gesamtdeutschen Markt weiterbestehen zu können. In der Gegenüberstellung der beiden Verlagssysteme wird insbesondere auch auf das Urheberrecht eingegangen, weil mit der deutschen Einheit das DDR-Urhebergesetz außer Kraft trat, und die Konsequenzen daraus die heutige Situation einiger Ost-Verlage mitbeeinflussen. Das dritte Kapitel befaßt sich mit der Übergangsphase von der Grenzöffnung bis zur rechtlichen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. In dieser Zeit begannen die ostdeutschen Verlage bereits mit einigen Umstrukturierungen, wobei noch von einem Weiterbestehen der zwei deutschen Staaten ausgegangen wurde und deshalb anfangs einige Teile des DDR Verlagssystems beibehalten wurden. Die langsamen Veränderungen der Verlage standen dabei im Widerspruch zu den schnellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der DDR. Der darauffolgende Teil der Arbeit soll die Phase der Verlagsprivatisierungen darlegen und dabei die unterschiedlichen Formen der Privatisierung aufzeigen. Anhand der Verlage Aufbau, Reclam Leipzig und Fachbuchverlag sollen die unterschiedlichen Privatisierungsarten jeweils erläutert werden. Die Konsequenzen, die sich für jeden dieser drei Verlage durch die Privatisierung ergaben, werden anschließend in Kapitel fünf herausgestellt. In diesem Abschnitt wird auch auf die Probleme, die aufgrund der Wiedervereinigung und der veränderten marktwirtschaftlichen Situation für die Verlage entstanden, eingegangen. Es werden hier die wesentlichen Aspekte genannt, die die heutigen Stärken und Schwächen der Verlage auf dem Buchmarkt mitbestimmen. Im sechsten Kapitel soll versucht werden, die heutige Konkurrenzfähigkeit der ostdeutschen Verlage auf dem gesamtdeutschen Buchmarkt zu analysieren. Hierbei soll wiederum stellvertretend die Situation der drei Beispielverlage betrachtet werden. Da dem Verlagswesen nicht nur Buchverlage, sondern zum Beispiel auch Zeitschriften-, Zeitungs- oder Musikverlage zuzurechnen sind, soll hier [¿]
Inhaltsangabe:Abstract: A cell culture System to mimic the circumferential expansion of the arterial wall was supplemented with a flow control System for model enhancement. The given System imposed uniaxial sinusoidal stretch (1 Hz) with a 10 % elongation to an elastic silicone substrate upon which rat aortic smooth muscle cells were cultured. Occurring fluid motion during a stretch experiment caused oscillating shear stress upon the Gell layer of approximately 0.6 dynes/cm2 (60 x 10-3 N/m2) and was controlled by the newly added oscillatory flow System. Experiments were performed and investigated at 0, 4, and 24 hours. Morphological observations correlated with the results obtained by the initial stretch experiments. A final median angle of orientation of 60° - 70° from the axis of stretch was observed. Both control cultures remained randomly oriented throughout all experiments. Inhibition of cell proliferation alter 4 hours of cyclic stretch, observed by Karen J. Schnetzer could not be confirmed. However, growth related results did correspond to the preceding study in a qualitative manner. Influences of oscillatory flow an SMC growth and morphology were not different to the steady-stretch control. Analysis of results confirmed the assumption made for the earlier culture system, that effects of oscillatory fluid motion occurring during the cyclic stretch experiment could be neglected. Inhaltsverzeichnis:Table of Contents: AcknowledgmentsV List of FiguresIX List of TablesXI List of SymbolsXIII 1.Introduction1 2.Background and Literature Review3 2.1Arterial Anatomy4 2.2Arterial Physiology6 2.3Arterial Mechanics7 2.3.1Tensile Stress and Arterial Wall Deformation7 2.3.2Shear Stress8 2.4Arterial Pathology10 2.4.1Atherosclerosis10 2.4.2Hypertension12 2.4.3Smooth Muscle Cells in Arterial Disease12 2.5Cell Culture Models of Arterial Mechanics13 2.5.1Shear Models14 2.5.2Stretch Models14 3.Materials and Methods17 3.1Stretch Chamber17 3.1.1Demands on the Stretch System18 3.1.2Stretch Chamber Design19 3.2Flow Chamber20 3.2.1Mathematical Description of the Flow22 3.2.2Demands on the Flow Chamber27 3.2.3Flow Chamber Design27 3.3Elastic Substrate31 3.3.1Silicone Membranes31 3.3.2Extracellular Matrix33 3.4Cell Culture35 3.4.1Smooth Muscle Cells36 3.4.2Culture. Procedures37 3.5Experimental Set-Up40 3.5.1Equipment Preparation40 3.5.2Substrate Preparation41 3.5.3Cell Seeding Method43 3.5.4Stretch and Flow Chamber [¿]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Erzwungene Mobilität und die sich daraus ergebenen sozialen Folgen für die betroffenen Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt dieser Diplomarbeit. Der Auftrag wurde von der Continental AG, mit Sitz in Hannover und drittgrößter international operierender Reifenproduzent, formuliert. Hintergrund war eine Unternehmensentscheidung, die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, die sich an unterschiedlichen Standorten (Aachen, Österreich, Schweden) befanden, an einen Standort (Hannover) zu zentralisieren. Meine Aufgabe bestand darin, herauszufinden, in welchem Umfang die betroffenen Ingenieure nach dem erzwungenen Arbeitsortwechsel integrative Handlungen durchführen und ob Rückkehrmöglichkeiten offengehalten werden. Wissenschaftlichen Untersuchungen zu dem speziellen Thema waren nicht zu finden. Deshalb muß diese Arbeit als eine explorative Studie angesehen und bewertet werden. Als Grundlage dienten mir neun Tiefeninterviews der betroffenen Ingenieure, sie wurden nach dem problemzentrierten Ansatz nach Witzell durchgeführt. Zur Auswertung benutzte ich die Assimilationstheode nach Esser, die, obwohl sie sehr abstrakt aufgebaut ist, mir ein gutes Raster bot. Im zweiten Teil der Arbeit versuchte ich zu skizzieren, wie die betriebliche Weiterbildung Mobilitätsanforderungen begleiten kann, Ich entwickelte ein sozialpsychologisches Begleitungprogramm für die umzugsbetroffenen Ingenieure und deren Familien. Nun zu den Ergebnissen. Da die Einsicht in die Unternehmensentscheidung bei den meisten betroffenen Ingenieuren nicht vorhanden war und die Familien/Partnerinnen große Schwierigkeiten mit der geforderten Mobilität hatten, kann das Ergebnis, daß die Mehrzahl (fünf von neun) der lnterviewpartner höchstwahrscheinlich nur die notwendigsten Handlungen im Aufnahmesystem durchführen, nicht weiter überraschen. Rückkehrmöglichkeiten werden offengehalten, vorsichtiges Handeln und Widerstand gegen die Aufnahmegesellschaft sind vorzufinden. Es kann davon ausgegangen werden, daß bei drei von neun Ingenieuren eine routinehafte Rollenausübung, habitualisierte Regelkompetenz und unreflektierte Loyalität und Identifikation im Mittelpunkt der Handlungen stehen. Da der kulturelle Unterschied zwischen den Wanderungssystemen (Österreich - Deutschland) relativ groß ist, können Alltagsrezepte und gelernte Kognitionen nicht mehr angewendet werden. Durch Lernen versucht der Akteur, sich an die neue Umgebung anzupassen. Diese Anpassung ist bei einem [¿]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Die wenigen, bisherigen Untersuchungen, die zum größten Teil in Schweden und Österreich durchgeführt wurden, setzen sich überwiegend mit der soziologischen, psychologischen und medizinischen Seite des "Mobbing" auseinander. Sie beziehen sich hauptsächlich auf die Krankheitssymptome der Opfer und die Verbreitung des Phänomens in den Unternehmen. Unter anderem wurden mit dem sogenannten "LIPT"-Fragebogen (= Leymann Inventory of Psychological Terror) Erhebungen durchgeführt, um festzustellen, durch welche Arten von "Mobbing"-Handlungen und in welchem Umfang sich Arbeitnehmer belastet fühlen. Mag. Klaus Niedl führte am 3. Juni 1993 in einem Vortrag völlig zu recht aus, daß "eine differenzierte Analyse darüber, wie sich Mobbing auf Unternehmen hinsichtlich sozialer und ökonomischer Kategorien auswirken könnte, bislang fehlt". Meines Wissens beschäftigen sich bislang nur Herr Hahne (Universität Hamburg), Herr Niedl (Wirtschaftsuniversität Wien) und ich mit der betriebswirtschaftlichen Perspektive der Thematik. Erst in den nächsten drei Jahren soll ein Forschungsvorhaben in Schweden, finanziert von der schwedischen Arbeitsumgebungs-Stiftung, initiiert werden. Unter anderem liegt das Ziel in der Feststellung, ob bestimmte organisatorische Bedingungen das Entstehen von "Mobbing" begünstigen oder seinen Verlauf beeinflussen. Aus der Überzeugung heraus, daß über die personalwirtschaftlichen Aspekte des "Mobbing" nur ein wirklicher Eindruck gewonnen werden kann, wenn man aus dem theoretischen "Elfenbeinturm" herabsteigt und in persönlichen Kontakt zu den Stellen tritt, die in der Praxis damit konfrontiert sind, habe ich anhand eines selbst erstellten Fragebogens (Anhang 7) den Umgang mit "Mobbing" bei Unternehmen im Raum München untersucht. Dabei stieß ich auf fast unüberwindliche Schwierigkeiten, da - neben Zeit- und Geldmangel - die Unternehmensvertreter sich größtenteils nicht zu Informationen bereit erklärten. Die wenigen, die mir Auskunft erteilten taten dies nur unter dem "Siegel der Verschwiegenheit". Corinna Spieß, die für ihre Fernsehdokumentation zu "Mobbing" recherchierte, stand vor denselben Hindernissen und traf erst nach langer Suche auf Unternehmen, in denen "Mobbing" offen thematisiert wird; ebenso schwierig war es, Betroffene zu - auch anonymen - Aussagen zu bewegen. Eine Gegenüberstellung von Theorie und Praxis erscheint gerade in personalwirtschaftlichen Ausarbeitungen wichtig, da die notwendigen [¿]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Im Rahmen dieser Arbeit ist der Strahlengang eines 2.5 THz Heterodynspektrometers untersucht und verbessert worden. Ein Heterodynsystem besteht im wesentlichen aus einem Lokaloszillator und einem Mischer. Die Submm-Strahlungsquelle ist ein Gaslaser, der durch einen C02- Laser optisch gepumpt wird. Das nichtlineare Element ist eine GaAs-Schottky-Diode. Das Signal wird durch einen Martin-Puplett-Diplexer mit dem Lokaloszillator räumlich überlagert und in die gleiche Polarisation gebracht. Bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt wird ein FIR-Heterodynspektrometer zur Spurengasbestimmung in der Atmosphäre eingesetzt. Für diese Anwendung gilt der Empfangscharakteristik des Systems besonderes Interesse, da Größe und Lage der Charakteristik die Höhenschicht, aus der das Atmosphärensignal stammt, bestimmt. Als notwendige Voraussetzung für die Verwendung in einem Heterodynempfänger wurde die Antennencharakteristik der whiskerkontaktierten Diode im offenen Mischeraufbau ermittelt. Bei einer Frequenz von 2.5 THz (l = 118µm) zeigte die Mischerstruktur, mit der geometrischen Bedingung eines 4l-Whiskers mit einem Abstand von 1.2l zum Winkelreflektor, eine durch eine Gaußkurve annäherbare Antennencharakteristik. Bei einer Einhaltung der geometrischen Größen innerhalb 10% konnte die gaußförmige Richtcharakteristik, auch bei 2.5 THz, bestätigt werden. Auch dessen Reproduzierbarkeit war gegeben. Die Auswirkung von größeren Abweichungen dieser geometrischen Maße werden gezeigt. Zur optimalen Strahlüberlagerung und Einkopplung in die Mischerstruktur wird auch ein gaußförmiger Strahlquerschnitt des Submm-Lasers benötigt. Dies ist, in unserem System, am Ort des Strahlungsaustritts erfüllt, am Ort der Strahleinkopplung in das Mischerelements allerdings nicht mehr. Gründe hierfür sind die optischen Eigenschaften des Diplexers, insbesondere die schlechten Abbildungseigenschaften der verwendeten Gitter. Als Charakterisierung des Gesamtsystems dient eine Messung der Empfangsempfindlichkeit mit einem thermischen Flächenstrahler. Die gewonnenen Gesamtantennenprofile lassen sich eindeutig auf die verwendeten Kontakte, das heißt deren Geometrie zurückführen. Unter Berücksichtigung der Transmissions-/Reflektionseigenschaften der vorhandenen Gitter, gelang es den Diplexer so zu verändern, daß eine deutliche Verbesserung der Empfangscharakteristik [¿]
Inhaltsangabe:Problemstellung: Die zentrale Fragestellung der vorgelegten Diplomarbeit ist: kann die photovoltaische und solarthermische Energienutzung eine sinnvolle Alternative der Energieversorgung in den ländlichen Gebieten der Sahara-Sahel-Region sein, deren einzige vorhandene herkömmliche Energiequelle Holz ist. Das Problem ist bekanntlich akut: Der Baubestand wird rapide verbraucht - mit weitreichenden ökologischen und sozialen Folgen - , und die Möglichkeit der Substitution von Holz durch importierte Energieträger ist äußerst begrenzt. Deshalb wird seit geraumer Zeit in Form von Projekten versucht, durch neue Technologien die Energiequelle nutzbar zu machen, die in der Region reichlich vorhanden ist, nämlich Licht und Wärme der Sonne. Der Verfasser der vorgelegten Diplomarbeit hat die technischen, wirtschaftlichen, entwicklungspolitischen und sozio-ökonomischen Aspekte des Themas sehr gründlich und zutreffend untersucht. Er bringt zwar - erwartungsgemäß - inhaltlich nichts wesentlich Neues, aber es ist ihm gelungen, verstreut publiziertes Bekanntes zusammenzuführen, auf das wesentliche zu reduzieren und kritisch zu würdigen. Das Ergebnis dürfte für Solargläubige desillusionierend sein, trifft aber genau die derzeitige Expertenmeinung: kurz- und mittelfristig ist die kapitalintensive photovoltaische und solarthermische Energie noch keine Alternative für Holz und Holzkohle. Die Form der Arbeit ist mustergültig: sie ist mit sinnvollen Tabellen und erhellenden Abbildungen im Text und im Anhang reich ausgestattet; das respektabel umfangreiche Literaturverzeichnis ist in der Form fehlerfrei; und es fehlt auch nicht eine Liste der Abkürzungen. Der Text ist gut lesbar, und da Deutsch nicht die Muttersprache des Verfassers ist, sollte hervorgehoben werden, daß der Stil trotz einiger kleiner Unebenheiten überdurchschnittlich gut ist. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1Problemdarstellung, Ursachen und Auswirkungen der Energiekrise in den Entwicklungsländern2 1.2Überblick über die Sahara-Sahel-Region6 2.Technische Aspekte8 2.1Sonnenenergie im weiten und engen Sinne8 2.2Solartechnologien für die Energieversorgung9 2.2.1Photovoltaik9 2.2.2Solarthermik15 2.2.3Speicherung und Transport19 2.2.4Ist die Solarenergie eine absolute Lösung ?21 2.3Chronologische Darstellung der Geschichte der Sonnenenergienutzung21 3.Wirtschaftliche Aspekte23 3.1Mikroökonomische [¿]
Inhaltsangabe:Problemstellung: Sowohl in der Praxis als auch in der Theorie existiert das Phänomen der Sperrpreise. Dieses beinhaltet, daß ein am Markt in irgendeiner Hinsicht bevorteiltes Unternehmen durch eine geeignete Wahl seiner Preise (Sperrpreise) Marktzutritt verhindern bzw. beschränken kann. Hieraus ergeben sich Implikationen für die Wirtschaftspolitik und vor allem für das Preismanagement von Unternehmen. Diese können aktiv versuchen aggressive Preispolitik durchzuführen, um durch Marktzutrittsverhinderung den Wettbewerbsdruck zu minimieren und höhere Gewinne realisieren zu können. Gang der Arbeit: In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, inwieweit sich Individuen in der oben beschriebenen Art und Weise verhalten. Die Wirtschaftstheorie prognostiziert hierzu ganz klare Ergebnisse. Innerhalb der Wirtschaftstheorie in bezug auf Marktsituationen hat besonders das Instrumentarium der Spieltheorie einen hohen Stellenwert. Mit Hilfe der Spieltheorie werden auch im folgenden Modell die optimalen Verhaltensweisen und Strategien errechnet. Hierbei wird insbesondere auf die aus der Theorie ermittelten Gleichgewichte (sowohl Baysianische als auch Nash Gleichgewichte) Wert gelegt und eine Analyse dieser durchgeführt. Hiernach erfolgt eine Beschreibung des Experimentes und seiner Durchführung. Den Kern der Arbeit bildet die Analyse des Experiments. Es erfolgt eine Einteilung der Individuen nach verschiedenen Verhaltensmustern. Diese Klassifizierung wird untersucht und an Hand von Beispielen exemplarisch dargestellt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Theoretische Grundlage2 2.1Das Modell von Milgrom und Roberts3 2.2Die Gleichgewichte4 3.Beschreibung des Experiments7 3.1Aufbau des Experiment7 3.1.1Das Modell des Experiments7 3.1.2Die Gleichgewichte8 3.2Das Experimentprogramm12 3.2.1Technische Voraussetzungen13 3.2.2Ablauf des Experimentprogramms13 3.2.3Speichern der Entscheidungen der Teilnehmer 18 3.3Durchführung des Experiments19 4.Ergebnisse des Experimentes21 4.1Mengenwahl von Rot in der ersten Stufe22 4.2Markteintrittsentscheidung von Blau25 4.3Mengenentscheidungen in der zweiten Stufe30 4.4Individuelles Verhalten33 4.4.1Typenverhalten von Rot34 4.4.2Spezielles Verhalten von Blau38 5.Zusammenfassung39 6.Literaturverzeichnis41 Anhang A: Die Entscheidungen der Versuchspersonen Anhang B: Die optimalen Strategien und die Gleichgewichte Anhang C: Die Bildschirmaufbauten Anhang D: Die [¿]
Inhaltsangabe:Problemstellung: Lange wurde Arbeitszeit als rein ökonomischer Begriff zur Verwirklichung von Produktionszielen verstanden, doch ist Bewegung in die Diskussion gekommen. Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter setzen sich aktuell mit dem tragenden Bestandteil aller modernen Konzepte, der Flexibilität, auseinander. Bei der Gestaltung der betrieblichen und individuellen Arbeitszeit wird der Grad der Flexibilität zunehmend zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor. Flexible Arbeitszeitmodelle werden immer häufiger auch als Jahres- und Lebensarbeitszeitmodelle entwickelt. Beispielsweise wurde 1995 bei BASF, Ludwigshafen, für die Arbeitnehmer des Bereichs Informatik in einem zunächst auf ein Jahr begrenzten Pilotprojekt eine Jahresarbeitszeit von 1.957,5 Stunden vereinbart. Unter Beachtung betrieblicher Notwendigkeiten und gesetzlicher Vorschriften kann jeder Arbeitnehmer seine Arbeitszeit zwischen 6 und 20 Uhr frei wählen. Die Arbeitsstunden werden auf einem Zeitkonto registriert. Walter Riester, 2. Vorsitzender der IG Metall, hat sogar ein Lebensarbeitszeitmodell vorgeschlagen, bei dem Mehrarbeit nicht mehr vergütet, sondern auf Zeitkonten angespart wird, um die Lebensarbeitszeit zu verkürzen. Die Diskussion über die Einführung von Jahres- und Lebensarbeitszeitmodellen in die betriebliche Praxis konzentriert sich bisher auf arbeitsrechtliche- und tarifvertragliche Probleme. Scheinbar völlig unbehelligt von diesen Erörterungen bleibt die Frage der Auswirkungen auf die Handelsbilanz. Die Arbeitszeit wird bei diesen Modellen auf Arbeitszeitkonten gebucht. Wie sind diese Arbeitszeitsalden zu bewerten? Welche Bilanzierungsgrundsätze sind für einen möglichen Ausweis der bewerteten Arbeitszeitsalden in der Handelsbilanz des Unternehmens relevant? Sind Arbeitszeitfehlbestände als Forderungen oder RAP zu aktivieren und müssen Arbeitszeitguthaben als Verbindlichkeit oder Rückstellung ausgewiesen werden? Im Rahmen dieser Arbeit werden die Auswirkungen von Jahres- und Lebensarbeitszeitmodellen auf die Handelsbilanz behandelt. Es werden die möglichen Bewertungskriterien bestimmt und es soll entschieden werden, in weichen Bilanzpositionen bewertete Arbeitszeitsalden auszuweisen sind. Im Rahmen dieser Arbeit werden neben der beispielhaften Prüfung des finanziellen Umfangs der Auswirkungen von Jahres- und von Lebensarbeitszeitmodellen auf die Handelsbilanz auch anhand einiger ausgewählter Sonderfälle die möglichen Auswirkungen auf die Handelsbilanz [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Unternehmen, unabhängig von Rechtsform, Größe und Branche, müssen sich zur Erhaltung ihrer finanziellen Selbständigkeit und unter Renditegesichtspunkten um die langfristige Pflege von Beziehungen zu aktuellen und potentiellen Kapitalgebern kümmern. Alle Maßnahmen, die sich in diesem Sinne auf die Pflege des Kapitalmarktes richten, sind Gegenstand des Finanzmarketing. In der Aufgabenstellung werden verbundene Unternehmen besonders akzentuiert. Verbundene Unternehmen sind rechtlich selbständige Unternehmen, die Teil einer Unternehmensverbindung, also in einen Konzern eingebunden sind. Für große und auch mittelständische Unternehmen der deutschen Wirtschaft ist der Konzern die typische Organisationsform, 90 Prozent aller deutschen Aktiengesellschaften stehen in Konzernverbindungen mit anderen Gesellschaften. Vornehmlich die großen, im Konzernverbund stehenden Unternehmen betreiben in Deutschland bereits Finanzmarketing, so daß die Akzentuierung im Thema speziell diese Unternehmensverbindungen im Blick hat. In bezug auf die Methoden bedienen sich überwiegend die Ober oder Muttergesellschaften von Konzernen dabei zunächst und vor allem der allgemeinen Möglichkeiten des Finanzmarketing. Darüber hinaus eröffnet das Finanzmarketing aber verbundenen Unternehmen zusätzlich besondere Vorgehensweisen. Damit sollen sich absprachegemäß 20 Prozent dieser Arbeit befassen. Gang der Untersuchung: In Teil 1 werden zunächst die Grundlagen der Kapitalmarkttheorie, die im Zusammenhang mit dem Einsatz des Finanzmarketing von Bedeutung sind, erläutert und allgemein untersucht, wie das Finanzmanagement das Finanzmarketing bestimmt. Das Finanzmarketing läßt sich in eine Informations- und eine Gestaltungsebene unterteilen. Zur ersteren gehört die Finanzmarketingforschung, die in Teil 2 im Überblick dargestellt wird. Im dritten Teil wird sodann das finanzmarketingpolitische Instrumentarium zur Gestaltung von Produkt- und Preispolitik, Vertriebspolitik und Kommunikationspolitik abgehandelt, wie es von Unternehmen und verbundenen Unternehmen eingesetzt wird. Die Ausführungen in Teil 4 stellen dann speziell auf die Besonderheiten des Finanzmarketing bei verbundenen Unternehmen ab. Als Beispiel für ein in letzter Zeit häufig gewähltes Konzernfinanzierungsinstrument wird in diesem Rahmen die Börseneinführung einer Konzerntochtergesellschaft dargestellt. Die Schlußbetrachtung faßt die Ergebnisse zusammen und versucht einen Ausblick auf die zukünftige [¿]
Inhaltsangabe:Abstract: This study set out to explore representations of the new economy amongst business professionals in Internet enabled business. Going beyond the new economy-?hype?, the study was aimed at understanding the ways that business professionals make sense of the contemporary economy. In doing so, a social psychological perspective was taken, allowing multiple realities to emerge. Behavioural economists? and economic psychologists? conceptualisations of economic life are challenged. They hinge on the presumption that individuals act independently from their social environment and deviate as cognitive misers from a single legitimate economic rationality. By contrast, this study drew on a social constructionist framework. More specifically, it employed social representations theory (Moscovici, 1961/76; Moscovici, 1984), which rehabilitated common sense as a legitimate form of knowledge. The theory of social representations as a theory of knowledge proved as a sensitive and more sophisticated tool to analyse contemporary economy in its manifestations in professionals? common sense. It is suggested to view the notion of common sense independently of role constellations. Given this framework, this study took a ?snapshot? of the contemporary representational field of the new economy amongst business professionals. Particularly, the study was focused on exploring the ?taken-for-granted? and beliefs underpinning discourses and symbols. Data from semi-structured interviews and an in-depth analysis of Web-sites highlighted new findings: Business professionals have constructed symbolic meaning centring around the notion of interaction. Economic and social beliefs were not separated: Interaction is the new economy. The new and seemingly unlimited digital connectivity was perceived as a challenge and triggered a symbolic creation of a new space - the faceless space of interaction. Meanings around the faceless space of interaction are constructed in strong contrast to physical proximity and shared experience in communities: the face-to-face space. From numerous interlocking discourses and images a core set of values emerged at the heart of the representational field, deeply embedded in professionals? common sense. Representations of new technology, of business professionals? skills and roles in the new economy, of space and time were informed by symbolic coping with the challenges posed by the faceless space. This was evident in situative [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Generell ist die Dienstleistung des Arztes eine Dienstleistung wie jede andere. Aufgrund des medizinischen Aufgabenfeldes, der Gesundheit - dem höchsten Gut des Menschen, nimmt sie in unserer Gesellschaft jedoch einen besonders hohen Stellenwert ein. Die Ärzte selbst sehen ihre Tätigkeiten hauptsächlich unter ethischen und sozialen Gesichtspunkten. Mit zunehmend marktwirtschaftlicher Orientierung des Gesundheitswesens, muss sich die Ärzteschaft jedoch auf diese neue Situation ausrichten, will sie auch in Zukunft ein vergleichbares Einkommen erzielen. Die niedergelassenen Allgemeinmediziner sind durch ihrer Praxis Unternehmer. Um diese Unternehmen auch erfolgreich zu führen, bedarf es eines unternehmerischen Denken und Handelns. Ihre größte Einnahmequelle bzw. den größten Anteil des Honorars, beziehen die Ärzte von den gesetzlichen Krankenkassen. Die Einnahmemöglichkeit in diesem Sektor ist für Ärzte wegen der gedeckelten Kassenbudgets jedoch begrenzt. Eine zusätzliche Einnahmequelle bietet sich den Ärzten im Selbstzahlerbereich, denn die Gesundheit ist ein zunehmend wachsender Wirtschaftsmarkt, mit hohem finanziellen Potential. Damit sich die Mediziner auf diesem Teilmarkt erfolgreich gegenüber Wettbewerbern durchsetzen, und ihren Patientenstamm halten bzw. ausbauen können, müssen sie sich zunehmend von diesen absetzen. Im Rahmen der Arbeit werden aus den oben genannten Gründen die zur Differenzierung einsetzbaren Marketingmaßnahmen unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen aufgezeigt. Die möglichen Aktivitäten im Bereich der ärztlichen Dienstleistung sind hier auf die niedergelassenen Allgemeinärzte ausgerichtet. Gang der Untersuchung: Die Begriffsabgrenzung Marketing sowie die Darstellung des Aufgabenbereichs der Allgemeinmediziner, als auch die Charakteristiken der Dienstleistung und die daraus resultierenden Besonderheiten im Bereich des Dienstleistungsmarketings werden in Kapitel 2 dargestellt. In Kapitel 3 werden die rechtlichen Rahmenbedingungen betrachtet, die sich in die allgemein gültigen Gesetze und in die berufsrechtlichen Vorschriften unterteilen. Durch die Aufhebung des generellen Werbeverbots für Ärzte im Mai 2000, lassen sich heutzutage mehr Aktivitäten realisieren. Um im Folgenden zu erörtern, warum die Ärzte vermehrt im Marketingbereich aktiv werden müssen, wird zuvor in Kapitel 4 die aktuelle Situation der niedergelassenen Ärzte, sowie deren Wettbewerbssituation beleuchtet. Ferner [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wagte niemand der Annahme zu widersprechen, dass die traditionellen und wirtschaftlich etwas zurückgebliebenen Länder, wie Japan, Deutschland oder andere Kontinentaleuropas, nahezu vollständig die Eigenheiten der erfolgreichen amerikanischen Corporate Governance übernehmen werden. Doch die angebliche Überlegenheit kam Mitte der 90er Jahre durch viele Unternehmenskrisen ins Wanken. Die Corporate Governance ist Gegenstand eines ständigen Lernprozesses. Aus diesem Grund realisierte man mehr und mehr den Mangel an Forschungsbeiträgen über ländervergleichende Studien (?Comparative Corporate Governance?). Um das eigene System zu optimieren, ist die Gegenüberstellung mit ausländischen notwendig geworden. Diese Vergleiche haben konsequenterweise auch dazu geführt, dass man in manchen Teilbereichen von einer Annäherung des anglo-amerikanischen und des deutschen Corporate Governance-Systems spricht. Gang der Untersuchung: Ziel dieser Arbeit ist es, den Wandel im Bereich der Corporate Governance herauszufiltern und diesen unter Konvergenzgesichtspunkten zu bewerten. Dabei soll zuerst Definition und Aufstieg des heute verwendeten Corporate Governance-Begriffs in die wissenschaftliche Forschung in Kapitel 2 aufgezeigt werden. Im 3. Kapitel werden Ursachen für mögliche Annäherungsansätze formuliert. Beginnend mit dem 4. Kapitel werden drei Komponenten (vom Verfasser auch als Klammern bezeichnet), innerhalb derer Indizien zu einer Konvergenz anmuten, kritisch beleuchtet. Dieses erste Kapitel beschäftigt sich mit einer möglichen Angleichung der internationalen Unternehmensverfassungen, wogegen sich das 5. mit dem Wandel in der Interessensvertretung und das 6. mit Umbrüchen in den Führungsprinzipien auseinandersetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der Fokussierung des anglo-amerikanischen Corporate Governance-Verständnisses und dem des deutschen, wobei bei ersterem verstärkt auf die Vereinigten Staaten eingegangen wird. Die Kapitel werden jeweils durch eine deskriptive Gegenüberstellung der beiden unterschiedlichen Systeme eingeleitet, um ein solides Fundament für das optimale Verständnis der Umschwünge zu garantieren. Diese Umschwünge werden jeweils von beiden Ausgangspunkten betrachtet. Denn es gibt nicht nur Versuche in Deutschland eine Brücke zum anglo-amerikanischen System inklusive seiner funktionalen Ausgestaltungen zu bauen, sondern man bemerkt in den USA interessanterweise eine [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: ?Echelon?, ?Cyber-Terroristen?, ?Badtrans? und ?Nimda?: Schlagworte, die einen kleinen Auszug der aktuellen Bedrohungen für Unternehmen im elektronischen Zeitalter darstellen. Heutzutage braucht ein Angreifer auf das IT-System nicht einmal mehr besondere Informatikkenntnisse, denn es gibt im Internet bereits einfach zu handhabende Bausätze für malicous code wie Viren, trojanische Pferde, Würmer und ähnliches. Ungewollte Hilfestellung bekommen die Angreifer durch Sicherheitslücken, die nicht rechtzeitig geschlossen werden. Trotzdem wird bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen in den Unternehmen gezögert. Grund dafür sind größtenteils knappe Ressourcen. Es mangelt an Geld und qualifizierten Personal. Das IT-Sicherheitscontrolling ist ein Instrument, mit dem ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit der IT-Systeme eines Unternehmens geleistet werden kann. Ihm obliegt es, die Höhe für ein Sicherheitsbudget festzulegen und darauf zu achten, dass diese Mittel effizient eingesetzt werden. Gang der Untersuchung: Die wichtigsten Problemstellungen des IT-Sicherheitscontrolling werden in dieser Diplomarbeit behandelt. Zunächst wird auf die organisatorische Einbettung des IT-Sicherheitscontrolling eingegangen. Angelehnt an den IT-Sicherheitsprozess nach dem IT-Grundschutzhandbuch wird dann eine praxistauglichere Variante vorgestellt, welche ein IT-Sicherheitscontrolling besser ermöglicht. In den weiteren Kapiteln werden dann die Problemstellungen Ableitung einer IT-Sicherheitsstrategie, Entscheidungsfindung in der Maßnahmenplanung und Erstellung eines Sicherheitsbudget bearbeitet. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 2.Grundlagen des IT-Sicherheitscontrolling3 2.1Wirtschaftlichkeit und IT-Sicherheit3 2.1.1Sicherheit als Schutz der Unternehmenswerte3 2.1.2Sicherheit als Wettbewerbsfaktor4 2.2Begriff des IT-Sicherheitscontrolling5 2.3Organisatorische Einbettung des IT-Sicherheitscontrolling7 3.IT-Sicherheitsprozess10 3.1IT-Sicherheitsprozess nach Grundschutzhandbuch10 3.1.1Etablierung des Sicherheitsprozesses10 3.1.2Kritische Bewertung12 3.1.3Aufspaltung des Sicherheitsprozesses13 3.2Einbettung des IT-Sicherheitscontrolling15 3.2.1Beschreibung des Ansatzes15 3.2.2Begriffserklärung17 3.2.3Erläuterung des Ansatzes21 3.2.4Das Controlling im Sicherheitsprozess24 4.Ausgewählte Problemstellung25 4.1Ansatz zur Ableitung einer IT-Sicherheitsstrategie25 4.1.1Benötigtes [¿]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit untersucht eine Auswahl von Standardisierungsaktivitäten, die u.a. für den Einsatz auf Elektronischen Märkten konzipiert wurden bzw. sich noch in der Entwicklung befinden. Dazu werden zunächst Grundlagen Elektronischer Märkte erläutert, die für eine Einordnung der betrachteten Standards in ihr Einsatzumfeld von Bedeutung sind sowie eine Übersicht über den aktuellen Entwicklungsstand Elektronischer Märkte gegeben. Es werden Zusammenhänge zu Standardisierungsaktivitäten i.a. und zur Informationsverarbeitung und zu Elektronischen Märkten im speziellen hergestellt. Diese werden sowohl in technischer als auch in ökonomischer Hinsicht analysiert. Darauf aufbauend wird, ausgehend von Überschneidungen mit den Zielsetzungen von BMEcat und ecl@ss, eine Auswahl von Standardisierungsinitiativen vorgestellt. Der Zielsetzung der Arbeit entsprechend wird ein Bezugsrahmen vorgestellt anhand, dessen die betrachteten Standards bewertet werden. Aufgrund des begrenzten Umfangs der Arbeit können jeweils nur ausgewählte Aspekte der verschiedenen Standards Berücksichtigung finden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG1 1.1Untersuchungsgegenstand und Ziel der Arbeit1 1.2Aufbau der Arbeit1 2.ELEKTRONISCHE MÄRKTE3 2.1Grundlagen Elektronischer Märkte3 2.2Andere Koordinationsformen4 2.3Abgrenzung Elektronischer Märkte4 2.3.1Definitionen4 2.3.2Klassifikationen von Märkten8 2.3.2.1Anzahl der Teilnehmer8 2.3.2.2Preisbildungsmechanismus8 2.3.2.3Art der Akteure9 2.3.2.4Art der Koordination (Marktmodelle)9 2.3.2.5Elektronische Märkte zur Ressourcenallokation10 2.3.3Phasenmodell der Markttransaktion10 2.4Auswirkungen13 2.4.1Transaktionskosten13 2.4.2Effekte des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologie14 2.4.2.1Brokerage-Effekt, Disintermediation14 2.4.2.2Kommunikationseffekt14 2.4.2.3Integrationseffekt15 2.4Elektronische Produktkataloge17 2.4.1Ziele von Katalogen auf elektronischen Märkten17 2.4.2Basisansätze zur Produktmodellierung19 2.4.3Anforderungen an Kataloge und Produktmodelle19 2.4.4Integration der Kataloge21 2.5Entwicklungsstand23 3.STANDARDISIERUNG25 3.1Standardisierung im allgemeinen25 3.1.1Grundlagen, Begriff25 3.1.2Allgemeine ökonomische Bewertungsansätze27 3.2Standardisierung in der Informationsverarbeitung und auf ElektronischenMärkten29 3.2.1Standardisierungsziele29 3.2.1.1Systemtechnische Sicht30 3.2.1.2Ökonomische [¿]
Inhaltsangabe:Hinweis: Ein Artikel über diese Diplomarbeit erscheint in englischer Sprache in der August-Ausgabe 2004 der Fachpublikation ?World of Metallurgy ? Erzmetall?, herausgegeben vom Nichteisen-Metallurgie-Verband Deutschlands. Zusammenfassung: Mit der EU-Altauto-Richtlinie wird für die Fahrzeugindustrie festgelegt, dass ab 2006 lediglich 15 % und ab 2015 nur noch 5 % eines Fahrzeugs deponiert werden dürfen. Das Steigern der Recyclingquote von Altfahrzeugen und deren Bauteilen ist somit heute ein zentrales Thema. Daher wurde eine Diplomarbeit erstellt, in der aktuelle und in Entwicklung befindliche industrielle Verwertungsprozesse des Leitungssatzes (Kabelstrangs) untersucht und bewertet werden: des Leitungssatzes als einem Bauteil, das bis zu 65% des in Fahrzeugen verbauten Kupfers enthält. Da Kupfer einen hohen Materialwert besitzt und schon bei kleinsten Gehalten in Stahl und Kunststoffen deren Eigenschaftsprofil stark verschlechtert, wird hierauf speziell eingegangen. Um Praxisnähe zu gewährleisten, wurde die Arbeit in einem Automobilunternehmen erstellt. Daneben erfolgte eine enge Zusammenarbeit mit mehreren Zulieferfirmen sowie mit Betreibern der Verwertungsprozesse. Firmen wie Delphi, Lear, voestalpine, RRO, KME, NA und Cablo und ihre Ansprechpartner sind in der Arbeit genannt. Inzwischen werden in diesem Automobilunternehmen einige der erarbeiteten Vorschläge umgesetzt und die Zusammenarbeit mit einigen der o. g. Firmen wie z.B. Delphi vertieft. Es werden konkrete Verwertungsprozesse des Leitungssatzes vom vollständigen Schreddern über die Teildemontage bis zur vollständigen Demontage auf ihre wirtschaftliche, ökologische und technische Tragfähigkeit hin untersucht und anschließend bewertet. Qualifizierte Zahlen zu relevanten Kosten, Ausbeute, Tonnagen etc. der oben genannten Firmen sind detailliert angeführt. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass schon heute eine Teildemontage des Leitungssatzes wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist. Hierfür wurde ein beispielhafter Demontageprozess entwickelt und erprobt. Im Anschluss werden Vorschläge zur verbesserten, recyclinggerechten Konstruktion von Leitungssätzen gegeben. Zudem werden im Zuge dieser Arbeit die folgenden Themen besprochen: - Relevante rechtliche Rahmenbedingungen wie die EU-Altauto-Richtlinie. - Kupfer, Kunststoffe und ihre möglichen Verwertungswege. - Bauteile und Materialien von [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: ?Investment Management is the ticket to success in financial services today?. Dieses Zitat fasst in eindrücklicher Weise eine Entwicklung zusammen, die sich seit Ende der achtziger Jahre im Finanzsektor immer stärker herauskristallisiert: Das Asset Management, d.h. die Verwaltung von institutionellen und privaten Vermögen, hat hinsichtlich seines Ertragspotentials enorm an Bedeutung gewonnen und gilt aufgrund seiner hohen Profitabilität und des prognostizierten Wachstums als eines der attraktivsten Gebiete im Finanzdienstleistungssektor. Es ist dementsprechend nicht verwunderlich, dass weltweit immer mehr Finanzinstitute auf diesen Markt drängen bzw. ihre bisherigen Anstrengungen teilweise massiv intensivieren. Betrachtet man die in Kontinentaleuropa angesiedelten Finanzinstitute, so haben ? abgesehen von einigen Versicherungskonzernen ? insbesondere die dortigen Universalbanken in den neunziger Jahren das Asset Management verstärkt in ihren strategischen Fokus gerückt und zu einer Kernaktivität bestimmt. Nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Globalisierung in diesem Gebiet, die von wachsenden Kundenansprüchen nach globaler Investmentkompetenz begleitet wird, ist es für die im Asset Management tätigen Finanzinstitute, sei es in Europa oder weltweit unerlässlich, ihre Wettbewerbsfähigkeit gezielt auszubauen bzw. zu sichern. Im Vergleich zu der aggressiven angloamerikanischen Konkurrenz im Asset Management, weisen die kontinentaleuropäischen Finanzinstitute dabei traditionellerweise gewisse Nachteile auf. Diese erstrecken sich u. a. wegen der Dominanz des Kredit- und Staatsanleihengeschäftes sowie der rückständigen Kapitalmarktkultur in Kontinentaleuropa vor allem auf das Know-how sowohl im Portfolio Management als auch im Aktien- und Derivatbereich. Stärker als in den meisten anderen Bereichen der Finanzwirtschaft hat die Globalisierung im Asset Management Einzug gehalten. Neben der steigenden Nachfrage nach grenzüberschreitenden Anlagen und der Suche nach neuen Wachstumsmärkten stehen dabei Effizienzüberlegungen im Vordergrund. Die Erwartung, dass mit steigenden Assets auch steigende Geschäftsergebnisse einhergehen, hat sich indessen ? bislang zumindest ? nicht erfüllt. Das institutionelle Asset Management ist hierzulande bislang durch das bilaterale Zusammenspiel zwischen Spezialfondsanlegern, wie Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerte und Asset Managern, wie den Kapitalanlagegesellschaften geprägt. [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Faktor Mensch bekommt in den Unternehmen eine immer größere Bedeutung. Gründe dafür sind der sich immer schneller vollziehende technische und strukturelle Wandel sowie eine zunehmende Öffnung der Märkte und somit einer verschärften Konkurrenzsituation. Um in diesem Umfeld bestehen zu können, ist es erforderlich nicht nur die Produktionsfaktoren optimal zu koordinieren und den neuen Gegebenheiten anzupassen, sondern vor allem sind auch die Mitarbeiter auf die Veränderungsprozesse einzustellen. In großen Unternehmen wird dies in der Regel systematisch in Form von Weiterbildung betrieben. Auf Grund der Tatsache, dass das Land Mecklenburg-Vorpommern (im Folgenden kurz: M-V), abgesehen von der Werftindustrie, strukturell von kleinen und mittleren Betrieben geprägt ist und diese im starken Maße, wenn überhaupt, bei der Weiterbildung nur ad-hoc und unsystematisch vorgehen, erfolgt in einer Vielzahl von Unternehmen nicht die erforderliche Entwicklung des Personals. Um diesen Wettbewerbsnachteil in den Unternehmen zu verringern, muss über neue Konzepte nachgedacht werden. Diese Arbeit verfolgt 2 Ziele. Zum einen gilt es zu verdeutlichen, dass erfolgreiche Weiterbildung zu managen ist. Dabei soll nicht nur die Notwendigkeit von Weiterbildungsmaßnahmen aufgezeigt, sondern vor allem mögliche Instrumente und Methoden zur Bedarfs- und Potentialermittlung diskutiert werden. Zum anderen wird anhand einer empirischen Studie der aktuelle Weiterbildungsbedarf in den Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns erhoben und geprüft, inwieweit der Einsatz von Weiterbildung schon praktiziert wird. Die Ergebnisse bieten den Unternehmen die Möglichkeit, ihren eigenen Stand mit denen des Durchschnitts zu vergleichen und eventuelle Schlüsse daraus zu ziehen. Die Arbeit entstand im Rahmen des Forschungsprojektes ?Die Bedeutung der Mitarbeiterbeteiligung und der betrieblichen Weiterbildung als Instrumente des Personalmanagements zur Unternehmensentwicklung und -sicherung unter besonderer Berücksichtigung des Führungskräftebedarfs von Klein- und Mittelbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern? an der Fachhochschule Stralsund. In diesem Zusammenhang erstellte ich in Zusammenarbeit mit der Studentin Anja Stickel und mehreren Rücksprachen mit den Professoren Dr. Zdrowomyslaw und Dr. Mertens einen Fragebogen zur Ermittlung der Weiterbildungssituation in M-V (insbesondere Nordvorpommern). Dieser wurde Ende 2001 teils nach telefonischer Absprache an Firmen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Bildungstourist Goethe bereiste im Jahre 1787 Italien mit der Postkutsche und stellte fest: ?Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele. Hier ist erst der Schlüssel zu allem.? Der deutsche Schriftsteller Johann Gottfried Seume unternahm zwei Jahrzehnte später von Leipzig aus einen Spaziergang nach Syrakus in Sizilien und entdeckte den ?bestialischen Makkaronenfraß? des gemeinen Sizilianers. Aber welches Bild weckt Sizilien? Selbst wer noch nie in Sizilien, diesem oft vergessenen Anhängsel von Italien, gewesen ist, hat bestimmte Vorstellungen von der Insel ? nicht zuletzt durch die vielen Filme, die in und über Sizilien entstehen. Angefangen bei den Klassikern wie Stromboli über Giuseppe Tornatores Nuovo Cinema Paradiso bis hin zu der Serie Allein gegen die Mafia kam Sizilien in jedes Wohnzimmer, oft voller Klischees und Stereotypen: rauchende Schrotflinten und die Mafia, wüstenähnliche Landstriche, archaischer Ehrbegriff, dornige Kaktusfeigen. In dieser Arbeit möchte ich untersuchen, wie Sizilien im Film dargestellt wird. Um den Umfang dieser Arbeit nicht zu sprengen und die einzelnen Filme ausreichend analysieren zu können, möchte ich mich auf drei Regisseure beschränken: Luchino Visconti, Francesco Rosi und Pietro Germi. Die sechs von mir ausgewählten Filme sind in den Jahren von 1948 bis 1976 entstanden, so dass aufgrund des zeitlichen Spektrums auch darauf eingegangen werden kann, ob eine Entwicklung in der filmischen Darstellung stattgefunden hat. Zunächst möchte ich kurz die Vorgehensweise für diese Arbeit und die Kriterien, nach denen ich die Filme der drei Regisseure ausgewählt habe, erläutern. Folgende Filme habe ich für die Untersuchung ausgewählt: 1. La terra trema (1948) dt. Titel: Die Erde bebt von Luchino Visconti. 2. Il Gattopardo (1962) dt. Titel: Der Leopard von Luchino Visconti. 3. In nome della legge (1948) dt. Titel: Im Namen des Gesetzes von Pietro Germi. 4. Divorzio all?italiana (1961) dt. Titel: Scheidung auf italienisch von Pietro Germi. 5. Salvatore Giuliano (1961) dt. Titel: Wer erschoss Salvatore G.? von Francesco Rosi. 6. Cadaveri eccellenti (1976) dt. Titel: Die Macht und ihr Preis von Francesco Rosi. In dieser Auflistung habe ich auch die deutschen Verleihtitel der Filme vermerkt, im weiteren Verlauf werde ich die Originaltitel verwenden. La terra trema ist einer der ersten auch international beachteten Filme, dessen Thema Sizilien ist ? er soll für die [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Analyse der (Un-)Möglichkeit der Zertifizierung von Tageseinrichtungen für Kinder. Losgelöst von der Überprüfung der rein technischen Umsetzbarkeit der Zertifizierung wird es darum gehen, zu eruieren, welche Chancen und welchen Nutzen auf der einen, sowie welches Risiko und welchen Aufwand auf der anderen Seite die Zertifizierung für die Kindertageseinrichtungen mit sich bringt. Das hier zu untersuchende Instrument der Zertifizierung steht in einem direkten Zusammenhang mit dem Thema Qualitätsmanagement, welches seit geraumer Zeit auch in die Diskussion im Bereich der Kindertageseinrichtungen Einzug erhalten hat. Aus diesem Grunde werde ich zunächst allgemein darstellen, wie betriebswirtschaftliche Elemente Einzug in die Soziale Arbeit erhalten haben, um anschließend das Thema Qualitätsmanagement als ein solches Element konkret mit seinen Auswirkungen im Bereich der Kindertageseinrichtungen zu betrachten. Ich verfasse die Arbeit in der Annahme, dass es Alternativmethoden zur Zertifizierung gibt und werde aus diesem Grunde nach der Betrachtung dieses Instruments untersuchen, ob derartige Alternativen evtl. bereits in anderen Feldern der Sozialen Arbeit existent sind und für die Kindertageseinrichtungen adaptiert werden können. Da es für die gesteuerte flächendeckende Einführung von Qualitätsmanagement in der Elementarpädagogik eine Institution geben sollte, die dieses koordiniert, werde ich untersuchen, welche Rolle die öffentliche Jugendhilfe gegenwärtig in der Qualitätsdiskussion im Feld der Kindertageinrichtungen einnimmt und in einem weiteren Schritt dann herausarbeiten, wie sich diese Rolle eingedenk der Alternativen zur Zertifizierung zukünftig aussehen könnte. Ferner werde ich in meiner Arbeit auch die aktuelle Diskussion zum Thema Qualitätsmanagement in der Praxis der Kindertageseinrichtungen miteinbeziehen, um das formulierte Ziel dieser Arbeit mittels einer breiten Argumentationsbasis erreichen zu können. Hauptsächlich werde ich meine Analyse auf eine Auswertung aktueller Literatur zum Thema aufbauen. Ich werde damit beginnen, die für die Untersuchung zentralen Begrifflichkeiten zu bestimmen. Weitere aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre einfließende Begriffe finden ihre Erklärung im angehängten Glossar. Aus Gründen der Lesbarkeit werde ich an der tradierten männlichen Form der Bezeichnung [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu der Frage, ob durch das Internet auch Unternehmenskultur-Veränderungen hervorgerufen werden und wie sich diese äußern, sind in der deutschen Literatur gar nicht und in der englischsprachigen Literatur außerordentlich rar gesät. An populären Veröffentlichungen mangelt es dagegen kaum. Diese beschränken sich jedoch zumeist auf die Beschreibung von Visionen und der lapidaren Reduktion des Themas auf fünf bis zehn Schlagworte. Natürlich wird dabei auch nicht mit Empfehlungen zur Veränderung von bereits bestehenden Kulturen in Richtung des ?Neuen?, wie auch immer gearteten, gegeizt. Dabei scheint sich niemand die Mühe machen zu wollen, zunächst einmal detailliert zu untersuchen, worin denn dieses ?Neue? überhaupt bestehen mag, obwohl dieses vor dem Hintergrund vielfältiger Ratschläge zur Veränderung sicherlich angeraten wäre. Für einen fundierten Zugang zum Themenfeld ist es nach Einschätzung des Autors besonders sinnvoll, mit den Untersuchungen an dem Ort zu beginnen, an dem auch die Internet-Ökonomie ihren Anfang nahm, nämlich in den jungen Internet-Unternehmen. Dabei wird die Hypothese zugrunde gelegt, dass wenn es etwas ?Neues? gibt, sich dieses am wahrscheinlichsten in diesen Unternehmen nachweisen lassen müsste. Insbesondere interessiert uns dabei, was für ein Selbstverständnis die dort arbeitenden Menschen bzgl. ihrer Unternehmenskultur entwickelt haben. Um hierfür ein tiefgreifendes Verständnis zu entwickeln, ist es notwendig, drei voneinander weitgehend unabhängige, sehr komplexe Themenfelder, nämlich die Unternehmenskultur-Forschung, die empirische Sozialforschung und die Internet-Ökonomie-Forschung sinnvoll miteinander zu kombinieren. Gang der Untersuchung: Vor dem Hintergrund dieser besonderen Fragestellung wurde daher zunächst eine spezielle Kombination aus Theorie, Erhebungs- und Analysemethoden entwickelt und somit wissenschaftliches Neuland betreten. Diese neue Kombination bewährte sich in den zwei darauf folgenden empirischen Untersuchungen, indem es mit ihrer Hilfe gelang, ein außerordentlich komplexes und vollständiges Bild der Unternehmenskulturen zu zeichnen. Insbesondere konnte hierdurch eine abstrahierte Darstellung in Form eines ?Photomotivs?, welches die Unternehmenskulturen mittels elf Kategorien und deren Verbindungen beschreibt, generiert werden, wodurch eine sichere Navigation durch dieses detaillierte und dadurch unübersichtliche Themenfeld ermöglicht [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Aufstellung des Jahresabschlusses dient der Erfüllung zweier zentraler Aufgaben: Zum einen soll der Jahresabschluß eine Informationsfunktion erfüllen, indem er über das Vermögen des Unternehmens und den Erfolg der Geschäftstätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr Rechenschaft ablegt; zum anderen dient er im Rahmen der Zahlungsbemessung der Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns und der gewinnabhängigen Steuern. Die Gewinnrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen wirft folgende Problematik auf: Nach geltendem Recht dürfen Gewinne erst im Jahr der Abnahme des Auftrags realisiert werden, so daß es unter Umständen in den Perioden der Auftragsdurchführung zu einem Verlustausweis kommen kann, obwohl das Unternehmen profitabel arbeitet und ein Gewinn mit der Abnahme zu erwarten ist. Das hier unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips und des daraus abgeleiteten Realisationsprinzips entstehende Erfolgsbild steht in Divergenz zu den GoB nach § 243 Abs. 1 HGB bzw. zu der speziell für Kapitalgesellschaften in § 264 Abs. 2 HGB kodifizierten Generalnorm, so daß die Informationsfunktion aus betriebswirtschaftlicher Sicht eingeschränkt wird. Die Zuordnung der Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Rechnungsperioden im Laufe der Auftragsabwicklung stellt somit das zu lösende Problem dar. Zudem besitzt die Thematik der Gewinnrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen zunehmend praktische Relevanz, da durch den technologischen Fortschritt in einigen Branchen langfristige Projektzeiten zur Regel werden. Im folgenden gilt es zu erörtern, inwieweit das geltende Recht der Besonderheit der langfristigen Auftragsfertigung gerecht wird und welche alternativen Lösungsansätze aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein aussagekräftigeres Bild der wirtschaftlichen Verhältnisse in Form einer periodengerechten Erfolgsermittlung ermöglichen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII 1.Einleitung1 2.Charakterisierung der langfristigen Fertigungsaufträge2 2.1Begriffsbestimmung2 2.2Weitere typische Eigenschaften und Risiken von langfristigen Fertigungsaufträgen3 2.2Die zivilrechtliche Ausgestaltung der langfristigen Fertigungsaufträge4 2.4Langfristige Fertigungsaufträge als schwebende Geschäfte5 3.Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung7 3.1Allgemeine Bedeutung7 3.2Das Realisationsprinzip7 3.2.1Zweck des Realisationsprinzips7 3.2.2Der Realisationszeitpunkt8 4.Die Bedeutung der Generalnorm des [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Das Internet nimmt zweifellos den Status eines Massenmediums ein. Mit täglich steigender Nutzerzahl ist es ein attraktives Medium für Werbung und Marketing. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Werbung im Internet und ihre Wirkung zu untersuchen. Dazu werden die einzelnen Werbemethoden voneinander abgegrenzt und nach ihrem Einsatz beurteilt. Intention ist es, neben der Darstellung von verschiedenen Werbeformen, die im WWW genutzt werden, vor allem aufzuzeigen, wie und wo diese effektiv eingesetzt werden können. Die unterschiedlichen Werbeformen sind je nach Ziel der Werbekampagne auf verschiedene Weisen wirksam, so daß deren Einsatz auf die zu erreichenden Ziele der Werbekampagne abgestimmt werden muß. Eine falsche Anwendung kann leicht das Gegenteil dessen hervorrufen, was eigentlich beabsichtigt war. Durch fehlerhaften Einsatz der Werbemittel können Folgen wie ein negatives Image, Absatzrückgang oder der Verlust von Kunden eintreten. Es soll in dieser Studie beschrieben werden, wann welche Werbemaßnahme am sinnvollsten einzusetzen ist und auf welche Faktoren man besonderen Augenmerk lenken sollte. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.EINLEITUNG5 1.1Ausgangssituation und Ziele der Arbeit5 1.2Methodik5 1.3Internetnutzung6 1.4Zielsetzung7 2.STRUKTUR VON SUCHMASCHINEN8 2.1Unterschied katalogisierte Systeme/Robot-Systeme10 2.2Anmeldung bei Suchmaschinen10 2.2.1Katalogisierte Anmeldung11 2.2.2Robot-Anmeldung12 2.2.2.1Erfaßbare Elemente von Robots13 2.2.2.2Manipulation von Robotern14 2.2.2.3Techniken zur Perfektionierung von Anmeldungen14 2.2.2.4Spamdexing und Vorgehensweise dagegen18 2.3Kostenpflichtige Anmeldung21 2.4Zukünftige Entwicklung22 3.BANNERWERBUNG23 3.1Bannerlayout24 3.1.1Größe des Banners24 3.1.2Inhalt des Banners27 3.1.3Gestaltung des Inhalts27 3.1.4Bannerplazierung31 3.2Kosten33 3.2.1Produktionskosten34 3.2.2Plazierungskosten bei Werbeträgern35 3.3Bannerwirkung36 3.3.1Kognitiv38 3.3.2Direct response39 3.4Reichweite40 4.EMAIL-MARKETING42 4.1Möglichkeiten des eMailmarketings42 4.2Newsletter44 4.2.1Inhalt und Aufbau46 4.2.2Personalisierter Newsletter50 4.2.3Fremdwerbung54 4.3Diskussionslisten57 4.4Adreßrecherche57 4.4.1Harvesting57 4.4.2Adressen durch Persmission Mail Programme58 4.4.3Eigene Listen59 4.5Kosten Emailmarketing61 4.6Spam62 4.6.1Was ist Spam62 4.6.2Maßnahmen gegen Spam64 5.COMMUNITIES66 5.1Aufbau einer virtueller Gemeinschaft66 5.1.1Besucher [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Ziel dieser Arbeit ist es, für den Requirements Engineering Prozess in der Applikationsentwicklung (Application Engineering) eine geeignete Darstellungsweise für die Variabilität von Software-Produktfamilien zu entwickeln, die es erlaubt die PF-Variabilität aus der Sicht des Kunden abzubilden. Aus Sicht des Kunden meint in diesem Zusammenhang, eine Betrachtung der variablen Aspekte einer Produktfamilie, die sich auf eine externe Sicht auf das System beschränkt, d.h. auf eher funktionale Aspekte die erläutern was ein System abbildet, welche Funktion es bietet oder wo es zu Nutzen ist. Unberücksichtigt bleiben aus Kundensicht Variabilitäts-Aspekte, die sich auf die Umsetzung, sprich Implementierung, etc. beziehen. Für die Darstellung der Variabilitäts-Aspekte aus Kundensicht, sollen vorhandene Use Case Modelle untersucht und ggf. erweitert werden. Diese Modelle sollen den RE-Ingenieur bei der Anforderungserhebung im Application Engineering unterstützen, dem Kunden die Möglichkeiten und Grenzen der Produktfamilie aufzuzeigen. Zudem ermöglicht die Darstellung der Variabilität, frühzeitig die Parallelen zwischen Kundenanforderungen und der gegebenen Funktionalität (bzw. Variabilität) zu erkennen, sodass Kundenanforderungen so früh wie möglich durch die Wiederverwendung befriedigt werden können. Gang der Untersuchung: Das Kapitel 2 gibt eine einführende Einleitung in den Bereich der Software-Produktfamilien und erläutert hierbei kurz die Prozesse des Domain Engineering und Application Engineering, bevor grundlegende Aspekte der Variabilität besprochen werden und der RE-Kontext hergestellt wird. Das Kapitel 3 beschreibt die Variabilität von Produktfamilien aus Kundensicht und führt hierfür eine auf die RE-Welten aufbauende differenzierte Sichtweise auf die Produktfamilien-Variabilität ein, welches eine Klassifizierung der Variabilität in unterschiedliche Variabilitäts-Sichten und ?Klassen erlaubt. Das Kapitel 4 gibt eine kurze Einführung in UML-Use Cases und untersucht die Darstellungsmöglichkeiten und Darstellungsgrenzen von Use Cases in Bezug auf die Darstellbarkeit von Produktfamilien-Aspekten. Das Kapitel 5 untersucht die Darstellungsmöglichkeit, der in Kapitel 3 erarbeiteten Variabilitäts-Sichten und ?Klassen durch Use Case Modelle und beschreibt einige Erweiterungsmöglichkeiten zur geeigneten Darstellung der durch Use Cases nicht darstellbaren Klassen, sowie derer Abhängigkeiten untereinander, bevor diese in einer [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Der Hexenwahn im Deutschland der Frühen Neuzeit ist eine historisch einmalige Erscheinung. Obwohl es auch heute noch weltweit Hexenverfolgungen gibt und immer wieder Menschen als Hexen bezeichnet werden, ist im christlichen Hexenglauben die Verknüpfung von Magie und Ketzerei zu einem crimen exeptum, zu einem Kapitalverbrechen, eine Besonderheit. Im ausgehenden Mittelalter und in der Frühen Neuzeit setzten kirchliche, gesetzliche, gesellschaftliche und wissenschaftliche Entwicklungen ein, die zu einer großen Anzahl Gerichtsprozessen während des Hexenwahns führten. Spätere Entwicklungen in diesen Bereichen führten zur Beendigung der Verfolgungen. Nach der Zivilisationstheorie von Norbert Elias handelt es sich im Falle des Hexenwahns um einen gesellschaftlichen Prozeß zur Bewältigung von Ängsten vor dem Übernatürlichen. Im Rahmen seiner Theorie von der Formung der individuellen Affekte durch gesellschaftliche Entwicklungen läßt sich am Beispiel des Umgangs mit der Hexe darstellen, wie gesellschaftliche Institutionalisierung und über sie die wachsende Steuerung der Ängste funktioniert. Der Hexe wurden all die Eigenschaften zugeschrieben, die ein im Eliasschen Sinne zivilisierter Mensch weder an sich selbst wahrnehmen noch in seiner Umgebung haben wollte. Sie, die Auszugrenzende, war somit ein Werkzeug der Gesellschaft, mit dessen Hilfe exemplarisch gelernt wurde, mit Gefühlen wie Schuld, Angst, Aggression umzugehen. Die Metamorphose der Hexe von der Zauberin über verschiedene Zwischenstufen bis hin zur Märchengestalt zeigt die Wandlung auf, die das Böse in den Augen und im Glauben der Menschen bis heute durchgemacht hat. Wie dieser geschichtliche Wandel im gesellschaftlichen Affekthaushalt im Falle der Hexenverfolgungen vonstatten ging, erläutert die vorliegende Arbeit in sechs Kapiteln: Die Einleitung gibt eine Einführung in das Thema und diskutiert den Wahrheitsgehalt einiger populärer Mythen: z. B. die Theorie, dass Millionen Hexen verbrannt worden seien. Die gegenwärtige Hexenforschung geht für das Gebiet des heutigen Deutschlands von ca. 25.000 Hinrichtungen aus. Eine andere Theorie, die immer wieder vertreten wird, ist die von der zielgerichteten Vernichtung der weisen Frauen. Dem widersprechen die mittlerweile in Mengen vorhandenen Regionalstudien, aus denen ersichtlich ist, dass erstens das Verfolgungsbegehren meist von der Bevölkerung ausging und nicht von Geistlichkeit und Obrigkeit initiiert wurde, dass zweitens [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Diplomarbeit entstand im Jahre 2001 und ist in einer für mich sehr erkenntnisreichen Zeit gewachsen, die von persönlichen Errungenschaften und einem sehr medienorientierten Arbeitsumfeld geprägt worden ist. In Ihr spiegeln sich außer den technologischen Fakten die persönliche Erkenntnis wider, etwas besonderes in meinem Leben erreicht zu haben. Das vergangene Jahr war für mich eine intensive Zeit der Recherche und Materialsammlung. Dabei versuchte ich, eine junge Technologie vorzustellen und das mir darüber bekannte Wissen mit neuen Erkenntnissen in Beziehung zu bringen. Die Schwerpunkte der dargelegten Diplomarbeit beziehen sich auf Erkenntnisse der Streamingtechnologie, stellen konkrete Anwendungsmöglichkeiten vor und wenden gewonnene Erkenntnisse auf die Entwicklung einer mobilen Streaming Einheit an. Dabei werden alle an einem Streamingszenario beteiligten Komponenten, die sie umgebenden Medien, sowie deren Eigenschaften betrachtet. Dabei wird aus den Positionen des Entwicklers und des Anwenders Stellung bezogen. Aspekte der Informatik, Erkenntnisse aus Kompressionstechnologie, Wirtschaft und Marktpolitik spielen dabei eine Rolle. Um das gewonnene Wissen und die daraus entstandene technische Komponente nicht nur auf der theoretischen Ebene zu betrachten, wird auf den praktischen Einsatz bei zwei hochinteressanten Projekten eingegangen und deren Realisierung geschildert. Um die genannten Punkte zu konkretisieren, möchte ich im folgenden die einzelnen Kapitel der Diplomarbeit nennen und vorstellen. Gang der Untersuchung: Im Kapitel 2 beschäftige ich mich mit grundlegenden erkenntnistheoretischen Überlegungen, welche die Entwicklung einer Technologie betrachten, Zielstellungen der Streamingtechnologie hinterfragen, versuchen konsolidierend zu definieren und einen konkreten Überblick über die Anfänge der Streamingtechnologie geben. Das Kapitel 3 dringt dann tiefer in die Materie Streaming ein, versucht die grundlegenden Funktionalitäten zu beschreiben, gibt einen Exkurs in die audiovisuellen Grundlagen der Videotechnik und beschäftigt sich detailliert mit der Frage, warum Signale komprimiert werden müssen. Im darauf folgenden Kapitel 4 wird das Funktionieren von Streaming auf der Basis von IP analysiert, dabei das ISO/OSI Referenzmodell betrachtet und diese Erkenntnisse auf TCP/IP abstrahiert. Zusätzlich gehe ich auf konkrete Protokollszenarien ein und stelle innovative Netzstrukturen vor. Die [¿]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Darstellung des wirtschaftsinstrumentellen Ansatzes und Begründung seiner Verwendung als theoretische Basis. Kurze Darstellung des Ansatzes unter den Aspekten Handlungsorientierung, Transformationskonzept, systemorientierte Betriebswirtschaftslehre, Sequenzzierung durch Elaborationstheorie und Curriculumspirale, Modellierungsmethode, Modellunternehmung und Lernhandeln (27 Seiten). Aufbau und Durchführung der Qualifikationsbedarfsanalyse: Anhand von leitfadengestützten Interviews von jeweils ca. 60 Minuten Dauer wurde ein nach empirischen Gesichtspunkten ausgewählter Teil der Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Rechnungswesenfähigkeiten befragt. Die Ergebnisse wurden ausführlich analysiert und strukturiert um entsprechende Schlüsse hinsichtlich der zu erstellenden Maßnahme machen zu können. (Aufbau der Analyse 27 Seiten, Darstellung der Ergebnisse 22 Seiten, Schlussfolgerungen 14 Seiten). Entwicklung einer Weiterbildungsmaßnahme auf Basis des wirtschaftsinstrumentellen Ansatzes und der durchgeführten Befragung. Der Transfer der Inhalte auf die betriebliche Praxis erfolgt unter Berücksichtigung der Anforderungen der Lerngruppe im Wesentlichen durch die Verwendung von Fallstudien, die beispielhaft dargestellt werden. (Aufbau/Struktur 22 Seiten, Verwendung von Fallstudien 15 Seiten, Lernerfolgskontrolle/organisatorische Umsetzung 5 Seiten). Im Anhang befindet sich zusätzlich eine ausführliche Darstellung des Interviewleitfadens und der Befragungsergebnisse. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: ABBILDUNGSVERZEICHNIS5 1.HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT6 2.DER WIRTSCHAFTINSTRUMENTELLE ANSATZ ALS THEORETISCHE BASIS DER UNTERSUCHUNG13 2.1DARSTELLUNG DES WIRTSCHAFTSINSTRUMENTELLEN ANSATZES13 2.1.1Beschreibung der Handlungsorientierung als theoretische und normative Orientierungsgrundlage des wirtschaftsinstrumentellen Ansatzes17 2.1.2Darstellung des Transformationskonzepts auf modelltheoretischer Grundlage18 2.1.3Begründung der systemorientierten Betriebswirtschaftslehre als fachwissenschaftlicher Bezug des wirtschaftsinstrumentellen Ansatzes21 2.1.4Die Sequenzierung des Lehrgangs durch die Elaborationstheorie und die Curriculumspirale23 2.1.5Die Modellierungsmethode als Einstiegskonzeption des wirtschaftsinstrumentellen Rechnungswesenlehrgangs28 2.1.6Die Modellunternehmung als Konkretisierung des allgemeinen Unternehmensmodells31 2.1.7Das Konzept des [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Gesellschaftliche Veränderungen konfrontieren junge Menschen mit immer neueren Herausforderungen. Beispielsweise stellen die Fähigkeiten wie Kooperation, Flexibilität und Kreativität für immer mehr berufliche Qualifikationen immer wesentlichere Kriterien dar. Änderungen der Familienformen sowie die ökonomische Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit von Frauen deuten darauf hin, dass der Schule verstärkt Erziehungsaufgaben (die in der Familie aufgrund der beruflichen Überbelastung nicht mehr wahrgenommen werden können) übertragen werden. Zu den Entwicklungen, die sich vor allem in den westlichen Industrienationen abzeichnen, gehören z. B. der Bedeutungsverlust traditioneller sozialer Strukturen, wie Familie, Nachbarschaft, Kirche, bis hin zu Veränderungen in der Arbeitswelt. Speziell in diesem letzten Pflichtschuljahr stehen unsere Schüler vor einschneidenden Veränderungen: Entscheidungen zur Berufswahl sollen getroffen werden und der Übergang in die Arbeitswelt steht unmittelbar bevor. Gleichzeitig ist es eine Zeit der Identitätssuche, der Stimmungsschwankungen, des Experimentierens mit Beziehungen zum anderen Geschlecht und des Ablösens von der Herkunftsfamilie. Pubertät und Adoleszenz sind heute wahrscheinlich größeren Anforderungen unterworfen als früher, da Gesetzmäßigkeiten der Gesellschaft bestimmte Richtlinien vorgaben, die es heute scheinbar nicht mehr gibt. Die schnelllebige Zeit, mannigfaltigste Einflüsse, Eindrücke, die - aufgrund ihrer Vielfalt - nicht mehr zu verarbeiten und zu verkraften sind, ziehen das Leben am Jugendlichen gleichsam vorbei, der versucht das Stück für sich zu ergreifen, von dem er für sich den größten Nutzen erwarten kann. Ein Großteil der Jugendlichen fühlt sich entwurzelt, ist orientierungslos, vorbildlos und versucht den Sinn des Lebens zu finden, der unter zu vielen Schichten (Schnelllebigkeit, Medien, Konsumgier,...) verloren scheint. Die feinen Differenzierungen zwischen Schwarz und Weiß, die eine Vielfalt der Bereicherung durch die zwischenmenschliche Begegnung darstellen, haben scheinbar aufgehört zu existieren. Die Fähigkeit sich mitzuteilen wird als Grundkapital nicht mehr in die Schule mitgebracht, für die Fähigkeit dem anderen zuzuhören fehlt die Übung, die Fähigkeit, Kommunikation (in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen) zu leben und zu erleben, ist scheinbar nicht vorhanden. Es werden andere Ventile gesucht, den aufgestauten Grundbedürfnissen der Hinwendung zum Mitmenschen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um die Darstellung der Ergebnisse einer Befragung von 164 Personen im Alter von 17 bis 21 Jahren, welche im Zeitraum von April bis Juni 2001 in Dresden und Berlin durchgeführt wurde. 99 Teilnehmer hatten sich für einen freiwilligen sozialen Dienst im Ausland beworben, 65 gehörten zur Gruppe der Nichtbewerber. Thema dieser Befragung waren Motive, die für oder gegen einen sozialen Dienst im Ausland sprechen, im Zusammenhang mit der Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen und im Zusammenhang mit der Identitätsentwicklung junger Menschen. Zur Erfassung der Beweggründe, die zu einer Bewerbung für einen sozialen Dienst im Ausland führen können, wurde im Rahmen dieser Arbeit ein Fragebogen entwickelt. Die Bereitschaft, Verantwortung für benachteiligte Menschen zu übernehmen, wurde mit einem Instrumentarium von Krettenauer, aufbauend auf dem ?Existentielle Schuld Inventar? von Montada, Dalbert, Reichle und Schmitt, erhoben, die Erfassung des Identitätsstatus erfolgte unter Verwendung eines Fragebogens von Adams. Die empirischen Befunde zeigen, daß sich Bewerber für einen sozialen Dienst stärker als Nichtbewerber aus ihren Idealen heraus engagieren wollen und daß sie einen stärkeren Wunsch angeben, ins Ausland zu gehen. Außerdem wollen Bewerber stärker als Nichtbewerber das Berufsfeld Sozialarbeit erkunden. Die Bewerber für einen sozialen Dienst im Ausland zeigen deutlicher als Altersgenossen eine Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen. In der Bewerbergruppe wurde häufiger als in der Vergleichsgruppe der Identitätsstatus Moratorium gefunden, in der Vergleichsgruppe hingegen häufiger diffuse und übernommene Identität. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: VERZEICHNIS DER TABELLEN5 VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN7 ZUSAMMENFASSUNG8 EINFÜHRUNG9 1.ENTWICKLUNGSAUFGABEN IN DER ADOLESZENZ11 2.MOTIVE FÜR EINEN FREIWILLIGENDIENST13 3.ÜBERNAHME SOZIALER VERANTWORTUNG19 4.ENTWICKLUNG VON IDENTITÄT23 5.EXKURS: FREIWILLIGES ENGAGEMENT VON JUNGEN MENSCHEN - EINBETTUNG IN GESELLSCHAFTLICHE GEGEBENHEITEN28 5.1BEGRIFFSBESTIMMUNG FREIWILLIGENDIENST28 5.2FREIWILLIGENTÄTIGKEIT IN DEUTSCHLAND29 5.3ORGANISATIONSFORMEN EINES FREIWILLIGEN JAHRES IM AUSLAND30 6.FRAGESTELLUNGEN33 7.EMPIRISCHE UMSETZUNG35 7.1STICHPROBE35 7.1.1Bewerber für einen Dienst35 7.1.2Vergleichsgruppe37 7.1.3Vergleich der beiden Stichproben39 7.2FRAGEBOGEN41 7.2.1Motivteil41 7.2.2Übernahme [¿]
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