Gjør som tusenvis av andre bokelskere
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.Du kan når som helst melde deg av våre nyhetsbrev.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Entdeckung des Internet als Plazierungsmedium für ?junge? Aktien löste in den USA eine Gründungswelle von virtuellen Finanzdienstleistern aus, die die Unternehmen bei der Eigenkapitalsuche im Internet unterstützen. Seit 1997 haben nahezu eintausend kleinere amerikanische Unternehmen und über dreihundert größere Gesellschaften das Internet für ihre Aktienplazierung in Anspruch genommen. Die Entwicklungen in den USA zeigen, daß das Internet das Potential besitzt, traditionelle Strukturen auf dem Aktienemissionsmarkt aufzubrechen und gleichzeitig neue Formen der Leistungskoordination zwischen den Marktakteuren ermöglicht.. Als Kommunikations- und Vertriebsplattform bewirkt das Internet damit eine Erosion traditioneller Wertschöpfungsketten in einem bisher von Investmentbanken dominierten Wirtschaftsbereich. Seit einigen Monaten gewinnt das Internet als Plazierungsmedium für junge Aktien auch auf dem deutschen Emissionsmarkt an Bedeutung. Sowohl traditionelle als auch neu entstandene, virtuelle Emissionshäuser bieten den Unternehmen nunmehr die Online-Plazierung ihrer Aktien an. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Einsatzmöglichkeiten des Internet aus Sicht kapitalsuchender Unternehmen kritisch zu beleuchten. Dabei sollen sowohl die theoretischen als auch die praxisorientierten Ausführungen den Entscheidungsträgern in deutschen Aktiengesellschaften einen Einblick in die Potentiale und Grenzen des neuen Mediums im Rahmen der Aktienemission gewähren. Eine von der Verfasserin durchgeführte Online-Umfrage von 36 deutschen Aktiengesellschaften, die das Internet zur Plazierung von Aktien im Rahmen eines Börsengangs (Internet-IPO) eingesetzt haben, liefert erstmals auch Aussagen über die Vor- und Nachteile einer Internet-Emission aus "Anwendersicht". Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisII AbbildungsverzeichnisIII 1.Einführung1 1.1Problemstellung1 1.2Aufbau der Arbeit1 2.Rahmenbedingungen für Aktienemissionen über das Internet in Deutschland3 2.1Begriffliche und inhaltliche Abgrenzung3 2.1.1Das Internet3 2.1.2Die Aktienemission5 2.1.3Die Aktienemission über das Internet7 2.2Rechtliche Grundlagen9 2.2.1Das Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz9 2.2.2Das Kreditwesen- und Börsengesetz11 2.3Teilnehmer am Markt für Aktienemissionen13 2.3.1Die Anbieter13 2.3.2Die Nachfrager14 2.4Aktienemissionen über das Internet in Deutschland ? eine Bestandsanalyse18 3.Analyse des Emissionsprozesses [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die staatlich anerkannten Ausbildungsberufe sind nach dem Berufsbildungsgesetz an die technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfordernisse und deren Entwicklung anzupassen. Der Boom von Wirtschaftszweigen mit hohem Innovations- und Expansionspotential wie der Medienbranche und der IuK-Technik-Branche und Veränderungen der Rahmenbedingungen in der Wirtschaft - Prozeß- und Kundenorientierung, lernende Organisation und lebenslanges Lernen als neue Leitbilder der Unternehmensorganisation - führen zu einem wachsenden Bedarf an Fachkräften, die den veränderten, neuen Qualifikationsanforderungen am Arbeitsplatz, z. B. Kreativität und Teamfähigkeit, gerecht werden. Mit der Entwicklung moderner und neuer Berufsbilder haben die Verantwortlichen für die Berufsbildung bestehende Ausbildungsberufe modernisiert und neue Ausbildungsberufe geschaffen, die differenziert und flexibel Handlungskompetenzen für diese Zukunftsbranchen vermitteln sollen. Im Rahmen einer Diplomarbeit, die sich mit der Wertschätzung der dualen Berufsausbildung aus Sicht von Unternehmen der Medienbranche befaßt, werden folgende Fragen untersucht: Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die Medienbranche, insb. die AV-Medienbranche, im Hinblick auf Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, welche Entwicklungstendenzen sind abzusehen? Welche Qualifikationsanforderungen und -entwicklungen sind kennzeichnend für Tätigkeiten in der AV-Medienbranche, welche Qualifizierungsmöglichkeiten gibt es? Dabei sollen v. a. die neuen Medienberufe im dualen System betrachtet werden. Welchen Stellenwert besitzt das duale System in der AV-Medienbranche gegenüber anderen Instrumenten der Personalgewinnung? Im konzeptionellen Teil der Arbeit stützt sich der Autor zunächst auf eine fundierte Auswertung relevanter Literatur, im empirischen Teil führt er selbst eine aufwendige und selbständig organisierte Erhebung durch. Von Oktober bis Dezember 1999 wurden per Fragebogen Personalverantwortliche in 200 AV-Medienunternehmen, die in verschiedenen Geschäftsfeldern tätig sind, schriftlich-postalisch zur Attraktivität der dualen Berufsausbildung befragt. Der Verfasser analysiert die Antworten von 65 Unternehmen in bezug auf deren künftige Personalentwicklung, den zukünftigen Qualifikationsbedarf und deren Einschätzung der dualen Ausbildung als Instrument der Personalbeschaffung in [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Arbeit untersucht mit Hilfe ausgewählter Beiträge der neueren Medienwirkungsforschung ausführlich die Zusammenhänge zwischen der individuellen Nutzung der modernen Massenmedien (Fernsehen, Radio, Printmedien) und dem sozialen Kontext, in dem sie sich vollzieht. Dabei kommen soziologische Konzepte der Milieu- und Lebensstilforschung explizit zur Anwendung. Ein Hauptanliegen der Arbeit besteht in der Beantwortung der Frage, wie Medien und deren Nutzung in den "Gesamtaufbau" spezifischer Lebensweisen eingebettet sind. Ist also der individuelle Fernseh-, Radio- oder Zeitungskonsum Spiegel eines bestimmten Lebensstils und lassen sich demnach Menschen nur aufgrund der Kenntnisse über ihr Mediennutzungverhalten unterschiedlichen sozialen Milieus zuordnen? Die vorgestellten Studien zeigen, wie sich Publika bestimmter Medien und Medieninhalte hinsichtlich ihrer Milieuzugehörigkeit unterscheiden bzw. ähnlich sind und welche Medien in welchem Umfang und mit welchem Ziel in Abhängigkeit vom Milieu genutzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt besteht darin, die Konsequenzen der Mediennutzung in Bezug auf Kommunikation und Meinungsbildung in der unmittelbaren persönlichen Umgebung der Rezipienten zu untersuchen. In diesem Zusammenhang werden zwei Forschungsansätze vorgestellt, die diesen Sachverhalt empirisch untersuchen und u.a. zeigen, welche Medienthemen zum Gegenstand von Diskussionen im persönlichen Umfeld werden, wie sich Meinungen im sozialen Netzwerk durchsetzen und welche Funktion Gesprächen zukommt, die bereits während des Fernsehens stattfinden. Die Ergebnisse der in dieser Arbeit vorgestellten Studien geben interessante und wissenschaftlich fundierte Aufschlüsse über relevante Aspekte der Publikumsstruktur und des Publikumsverhaltens aus einer, vielleicht in der Vergangenheit allzu oft vernachlässigten, soziologisch begründeten Sichtweise. Die so gewonnenen Erkenntnisse können demnach insbesondere für solche Institutionen von Interesse sein, die darauf angewiesen sind, sich über die Massenmedien ein Forum für ihre Anliegen zu schaffen, wie z.B. Produzenten von Programminhalten in Funk und Fernsehen oder Unternehmen der Werbeindustrie. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: I.Soziales Milieu und Lebensstil - Begriffliche und konzeptuelle Grundlagen5 1.Der fortschreitende Wandel von Sozialstruktur5 2.Milieu und Lebensstil - ein neuer Blickwinkel der Soziologie6 2.1Herkunft und Intentionen der [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Halmfuttergewinnung steht im landwirtschaftlichen Produktionsablauf zwischen Pflanze und Tier. Der Landwirt produziert nicht Halmfutterprodukte, sondern mit deren Hilfe Milch und Fleisch. Es kommt ihm im Endeffekt also nur auf diese Verkaufsprodukte an. Er muß daher versuchen, sie so wirtschaftlich wie nur irgend möglich zu produzieren. Dazu ist es notwendig, daß der ganze Komplex "Futterwirtschaft" mit allen seinen Teilbereichen - also auch der Halmfutterernte - optimal in das Gefüge des Gesamtbetriebes eingeordnet ist. Durch die enge Verpflechtung der einzelnen Glieder der Produktionskette untereinander und mit dem Gesamtbetrieb stehen die Probleme der Halmfutterernte in. enger Wechselbeziehung. Bei betriebswirtschaftlichen Betrachtungen sind deshalb unbedingt alle beeinflussenden Fakto-ren eines Verfahrens zu berücksichtigen. Übersicht 1 zeigt die Faktoren und ihre Stellung innerhalb der Betriebsstruktur. Dem Produktionsablauf ist der Betrieb mit seiner Organisation, seiner Struktur und den anfallenden Kosten übergeordnet. Er gibt die wesentlichen Bedingungen für die einzelnen Phasen vor. Die entscheidenden Faktoren für die Art und den Ertrag der Futterpflanze bilden der Boden, das Klima und die Düngung. Die Ernte und die Konservierung werden von der Arbeitskette, dem Klima, den Verlusten, dem Maschineneinsatz, sowie dessen Funktion, Haltbarkeit und Verschleiß bestimmt. Ein allgemeiner Vergleich verschiedener Ernteverfahren - also eine Darstellung der produktionstechnischen Faktoren - bedeutet lediglich eine isolierte Beschreibung der Verfahren. Wie gut oder wie schlecht ein Verfahren jedoch für einen bestimmten Betrieb mit seinen spezifischen Faktoren ist, kann nur durch eine betriebsindividuelle Analyse ermittelt werden, da kein Betrieb dem anderen gleicht. Es ist deshalb auch nur natürlich, daß sich im Laufe der Zeit eine solch große Zahl von Halmfutterernteverfahren herausgebildet hat. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung1 1.1Überblick über die Grundverfahren der Halmgutbergung2 1.2Intention und Konzeption7 2.Grundsätzliches zu den Preßverfahren8 2.1Aufsammel Brikettierpreßverfahren9 2.2Hochdruck Preßverfahren10 2.2.1Gallenbergung13 2.2.2Neue Entwicklungen beim Hochdruck Preßverfahren19 2.3Großballen Preßverfahren20 2.3.1Probleme mit dem Rundballenformat24 2.3.2Neue Entwicklungen beim Großballen Preßverfahren28 2.4Rechteck-Großballenpreßverf ahren31 2.5Schlußbetrachtung der [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Obwohl der Beginn des Internet mindestens bis in das Jahr 1969 zurückverfolgt werden kann, wurde es erst in den letzten Jahren bekannt. Heute gilt es unbestritten als das Kommunikationsmedium der Zukunft. Die anfänglich euphorische Einstellung ist jedoch inzwischen einer realistischen Beschäftigung mit dem Internet und seinen Möglichkeiten gewichen. Unstrittig ist, dass über das Netzwerk Texte, Bilder und Videos binnen Sekunden weltweit verbreitet werden können. Die Interaktivität und die damit verbundene Möglichkeit, "One-to-One" im Dialog mit Kunden zu kommunizieren, zeichnen das besondere Potenzal des neuen Mediums für das Marketing aus. Gekoppelt mit multimedialer Ansprache können Unternehmen Kontakte erzielen, wie sie sonst nur durch persönliche oder fernmündliche Kommunikation möglich sind. Darüber hinaus sind die Rezipienten tendenziell stärker aktiviert, da sie von sich aus aktiv werden, die Angebote selbst aufrufen und die Informationen individuell selektieren. Auf diese Weise befreien sie sich von ihrer Rolle als passive Empfänger und können dem sog. "Information overload" entgehen. Die Botschaften erscheinen den Adressaten somit weniger manipulativ als in den Massenmedien, welche nicht selten Reaktanz hervorrufen. Der gesamte Prozess wird dadurch intensiviert, dass die Inhalte global und ohne zeitliche Restriktionen verfügbar sind. Das Netzwerk verkörpert demnach eine erfolgversprechende Marketingplattform. Dabei stellt sich die Frage, ob Unternehmen diese Potenziale auch für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen nutzen können. Die Umsatzprognosen für den Electronic Commerce sind euphorisch; gleichzeitig mehren sich jedoch auch die Stimmen, welche den Vertrieb via Internet als "Cyber-Flop" einem überschätzten Medium oder gar als die größte Bedrohung für Unternehmensgewinne bezeichnen. Die Beantwortung dieser Frage erfordert daher eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema und soll Gegenstand der Arbeit sein. Dazu werden Chancen und Risiken, die der Vertrieb über das Internet birgt, analysiert. Schwerpunkt bildet der Bereich, in dem Verbraucher als Nachfrager von Electronic Commerce-Angeboten auftreten (Business-to-Consumer-Bereich). Technische Grundlagen stehen nicht im Mittelpunkt. Sie werden nur behandelt, soweit sie für das Verständnis zwingend notwendig sind. Gang der Untersuchung: Zunächst wird untersucht, ob das Internet in Deutschland bereits in einem für ein breites Wachstum des [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Unternehmens-, wie auch Internationale Krisen und publik werdende bankinterne Kreditproblemfälle stellen die Hauptursache dafür dar, dass Kreditrisiken zunehmend in den Vordergrund des öffentlichen Interesses geraten. Traditionelle Geschäftsbeziehungen, sowie rechtliche wie geographische Beschränkungen haben in der Vergangenheit bei Banken zu einer hohen Konzentration von einzelnen Schuldnern, aber auch ganzer Branchen bzw. Regionen geführt, die ein hohes Kreditausfallrisiko implizieren. Diese Kreditrisiken finden sich aber keineswegs nur in den traditionellen Finanzierungsgeschäften der Banken. Sie sind ebenfalls in Form von Adressen- oder Erfüllungsrisiken in dem stark expandierenden Handelsgeschäft der Banken, im Interbankgeschäft, im Zahlungsverkehr und nicht zuletzt in Geld- und Kapitalanlagen enthalten. Auf die zunehmenden Kreditrisiken und das publik werden bankinterner Problemfälle reagieren die nationalen und internationalen Kontrollinstanzen (Bundesbank, BAKred, Basler Ausschuss für Bankaufsicht usw.) mit einer Verschärfung des gesetzlich festgeschriebenen Berichtswesens für Banken. Die neunziger Jahre haben sich als Jahrzehnt der Marktrisikomessung hervorgetan. Darüber hinaus sind neuerdings Quantifizierungsmöglichkeiten von Kreditrisiken entstanden, die sich mit den wechselnden Markterfordernissen ständig weiterentwickeln. In den letzten Jahren sind die vielfältigsten Instrumente zur effektiven Kreditrisikosteuerung entwickelt worden. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf Beschreibung dedizierter, teilweise sehr innovativer Instrumente, sowie deren Berücksichtigung im deutschen Bankenaufsichtsrecht. Gang der Untersuchung: Nach Klärung der Begriffe Kredit und Kreditrisikos wird in der Arbeit kurz der Unterschied von Kreditrisiken im Gegensatz zu Marktrisiken erläutert. Danach schließt sich ein kurzer Exkurs zu der für das Kreditrisiko wichtige Bonitätsanalyse, oder international auch als "Rating" bezeichnet, an. Anschließend werden Maßnahmen zur Steuerung von Kreditrisiken näher erläutert, wobei der Schwerpunkt dabei auf der Beschreibung der Risikoüberwälzung in Form von Verbriefung von Krediten und Konstruierung von verschiedenen Varianten von Kreditderivaten gelegt wird. Ein Abschnitt ist dann einer kurzen Beschreibung der aufsichtsrechtlichen Ziele und Anforderungen in Deutschland gewidmet. Daran anschließend folgt eine ausführliche Beschreibung der aufsichtsrechtlichen Behandlung von [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Globalisierung und Liberalisierung der Märkte, die Technisierung der Arbeitswelt und kürzer werdende Innovations- und Produktlebenszyklen sind Faktoren, die zu veränderten und härter werdenden Marktbedingungen für Unternehmen beitragen. Vor dem Hintergrund eines steigenden Wettbewerbsdrucks gewinnt die betriebliche Weiterbildung zunehmend an Bedeutung. Die Kompetenz der Mitarbeiter muß gefördert und weiterentwickelt werden. Nur rasch nutzbares Wissen schafft Informationsvorsprünge, die Unternehmen im globalen Wettbewerb zu ihrem Vorteil nutzen können. Die betriebliche Weiterbildung nimmt deshalb eine immer wichtiger werdende Schlüsselrolle bei der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit ein. Ziel muß es sein, sich einen dauerhaften, strategischen Wettbewerbsvorteil durch qualifiziertes Personal zu verschaffen. In diesem Zusammenhang gewinnt selbstgesteuertes und lebenslanges Lernen am Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung. Nur mit klassischen Weiterbildungsmethoden läßt sich diese Form des Lernens allerdings schwer realisieren. Neben klassischen Weiterbildungsmethoden und -konzepten der Unternehmen bieten sich immer mehr Möglichkeiten, multimediale Informations- und Kommunikationstechniken im Bereich der betrieblichen Weiterbildung einzusetzen. Technischer Fortschritt und neue Computertechnologien wie CD-ROM, das Internet und Intranet, Videokonferenzsysteme und andere neue, multimediale Medien können dabei helfen, den Forderungen nach selbstgesteuertem und lebenslangem Lernen am Arbeitsplatz gerecht zu werden. Häufig wird es durch den Einsatz neuer Medien erst möglich, diese Form des Lernens in die Realität umzusetzen. Neue Medien sollten aber nicht losgelöst von allen bereits bestehenden Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen eingesetzt werden. Um die Effektivität multimedialer Medien zu steigern, sollten diese mit klassischen Weiterbildungsmethoden kombiniert und als ein Baustein in ein didaktisches Gesamtkonzept eingebunden werden. Wie aber können unter diesen veränderten technischen und marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeitgemäße, computerbasierte Lernsysteme mit klassischen Lehrmethoden kombiniert werden? Lassen sich neue Medien einfach mit klassischen Lehrmethoden kombinieren? Welche Rahmenbedingungen gilt es beim Einsatz neuer Medien zu berücksichtigen? Und wie kann die Integration neuer Medien in betriebliche Weiterbildungskonzepte effektiv gestaltet und in die Realität umgesetzt werden? Gang der [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die digitale Nachrichtenübertragung gehört zu den wichtigsten Wachstumsbereichen der Industrie. Nicht zuletzt der Wunsch vieler Menschen nach größerer Mobilität führt dazu, dass Sprache, Bilder oder Daten in digitaler Form über Funkstrecken zu den einzelnen mobilen Empfängern übertragen werden. Um den höheren Anforderungen an eine drahtlose Kommunikation gerecht zuwerden, bedarf es einer immer leistungsfähigeren Kanalcodierung. Dazu werden seit Anfang der neunziger Jahre binäre parallel verkettete rekursive systematische Faltungscodes untersucht, die als Turbocodes bezeichnet werden. Durch Verwenden von Turbocodes anstelle von Faltungscodes lässt sich insbesondere beim Übertragen von großen Blöcken von Bits, ein erheblich besserer Fehlerschutz erzielen, der nahe an die theoretische Grenze der Kanalkapazität heranreicht. Eine wichtige Voraussetzung für diesen verbesserten Fehlerschutz ist die Decodierung mit MAP-Symbolschätzern. In dieser Diplomarbeit wurde ein Simulationstool für Turbocodes erstellt. Die praktische Ausführung erfolgt unter "Matlab", Visualisierung und Bedienung mit Hilfe der graphischen Oberfläche "Simulink". Alle Module der Turbo Toolbox© sind vollständig kompatibel zur Communication-Toolbox erstellt worden, um in schon vorhandene Simulink- Modelle integriert werden zu können. Insbesondere die im Rahmen der Studienarbeit "Entwurf einer interaktiven Simulation zur codierten Nachrichtenübertragung" geschaffenen Praktikumversuche sind problemlos damit erweiterbar. Die Turbo- Toolbox enthält alle zur Turbocodierung notwendigen Baugruppen, wie zum Beispiel Codierer, Decodierer, Quelle, Kanäle und Interleaver. Darüber hinaus sind spezielle Mess- und Anzeigegeräte enthalten. Um möglichst viele Parameter der Codierung erfassen zu können, bietet die Software zahlreiche Einstellmöglichkeiten. So können der Decodieralgorithmus (SOVA/MAP), die Blocklänge, die Anzahl an Iterationen, die Rate und die Generatoren frei gewählt werden. Der umfangreiche Theorieteil der vorliegenden Arbeit dient zur Vorbereitung. Beginnend mit Themen zur Kanalcodierung werden alle relevanten Sachgebiete angesprochen. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einer wissenschaftlichen Nutzung gerecht zu werden, dennoch sollen Neueinsteiger diese Software bzw. die Dokumentation als Basis für ihre Aktivitäten verwenden können. Um jedem Nutzer eine ständig verfügbare Dokumentation anbieten zu können, ist diese online in jedem Block der Turbo Toolbox© [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen engagieren sich im Ausland. Vom Handel der mittel- und osteuropäischen Staaten mit den OECD- Ländern wurden 1995 bereits 43 Prozent allein mit Deutschland getätigt (vgl. Schumacher 1996). Für den Handel und die Investitionen im Ausland ergeben sich spezielle Finanzierungsanforderungen und besondere Risiken. "In einem umfassenden Sinne stellen Länderrisiken Verlustgefahren dar, die einer Unternehmung durch Beeinträchtigung ihrer Auslandsaktivitäten entstehen und aus der gesamtwirtschaftlichen, politischen und sozio-kulturellen Situation eines Landes resultieren". Einige Autoren verwenden den Begriff Länderrisiko als Synonym für das politische Risiko. Damit wird nur der Teilkomplex möglicher Ursachen angesprochen, der aus der politischen und sozialen Entwicklung eines Landes resultiert. Die Ursachen sind auf die wirtschaftliche, soziale und politische Situation des Landes und nicht auf individuelle Bonitätsrisiken der einzelwirtschaftlichen Ebene zurückzuführen. Das Ausmaß der auftretenden Risiken ist abhängig vom Umfang des Auslandsengagements. Der Eintritt dieses Risikos äußert sich in Konvertierungs- und Transferbeschränkungen. Die Kreditgeber sichern sich in den meisten Ländern durch Fakturierung ihrer Forderungen in einheimischer Währung ab. Welche Ursachen bedingen die Zahlungsunfähigkeit, und welche führen zu einer willkürlichen Zahlungsverweigerung des Schuldners? Im folgenden werden die grundlegenden Techniken der Evaluation des Länderrisikos und ausgewählte Länderrisikokonzepte, die auf diesen Methoden beruhen und die Kreditwürdigkeit einschätzen, vorgestellt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbkürzungsverzeichnisIII Abbildungs- und TabellenverzeichnisIV 1.Die Modalität der Finanzierung als Instrument des Exportmarketing1 2.Die Risikofaktoren im Auslandsgeschäft4 2.1Die Erscheinungsformen des Länderrisikos7 2.2Die Bestimmungsfaktoren des Länderrisikos11 2.2.1Die Ursachen wirtschaftlich bedingter Zahlungsunfähigkeit13 2.2.2Politische Gründe der Zahlungsunwilligkeit18 3.Die Analyse von Länderrisiken20 3.1Die Verfahren der Länderrisikoanalyse22 3.1.1Statistisch- ökonometrische Methoden22 3.1.2Spread- Analysen25 3.1.3Szenario- Analysen28 3.1.4Scoring- Modelle29 3.2Ausgewählte Länderrisikokonzepte29 3.2.1Der BERI- Index29 3.2.2Der Euromoney- Index34 3.2.3Das Institutional Investor Country Credit Rating35 3.2.4Konzepte kommerzieller [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Durch die Umweltschutzdebatte und nicht zuletzt auch durch das zunehmende Umweltbewusstsein der Reisenden bzw. der Öffentlichkeit wird die Forderung an das kommerzielle Marketing der Reiseveranstalter erhoben, bei den absatzwirtschaftlichen Aktivitäten neben dem ökonomischen Aspekt verstärkt auch den Aspekt der "sozialen Verantwortung" zu berücksichtigen, der das Interesse der Allgemeinheit in ökologischer Sicht vertritt. Aus dieser Forderung heraus ergibt sich die zentrale Fragestellung, die diese Arbeit strukturiert: Wie kann Ökologieorientierung in eine Marketingkonzeption für Reiseveranstalter integriert werden? Die Recherchen zu dieser Arbeit zeigten, dass dieses Thema zum Zeitpunkt Juni 96 noch keinen konkreten Niederschlag in Buchtiteln oder Hauptinhalten von Büchern fand. Aufgabe und Herausforderung dieser Arbeit war es folglich, aus dem vorhandenen Material Ansätze und Möglichkeiten einer ökologieorientierten Marketingkonzeption für Reiseveranstalter herauszuarbeiten. Es wird auf die wesentlichen Aspekte bzw. Bereiche innerhalb einer Marketingkonzeption für Reiseveranstalter eingegangen. Gang der Untersuchung: Bei der Bearbeitung der zentralen Fragestellung werden zunächst im ersten Teil die in dieser Arbeit primären Begriffe definiert, deren Bestimmungen und Operationalisierungen zum Teil in der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Literatur nicht eindeutig festgelegt waren und bei den verschiedenen Autoren noch erhebliche Varianten in der Verwendung und Ausdeutung erkennen ließen. Ferner wird der Frage nach den Hintergründen eines ökologieorientierten Marketings nachgegangen. In diesem Zusammenhang werden die erwähnten spezifischen Wechselwirkungen zwischen Tourismus und Ökologie sowie deren Bedeutung für die Reiseveranstalter näher erläutert. Zum anderen wird versucht, konkrete Modifikationen respektive Neuorientierungen im Unweltbewusstsein und -verhalten der deutschen Bevölkerung und der Reiseveranstalter aufzuzeigen und hinsichtlich ihrer Ausprägung zu untersuchen. Abschluss des ersten Teils bietet die Herausstellung der Besonderheiten einer Marketingpolitik, welche sich durch die "sanfte" Vermarktung einer touristischen Dienstleistung ergeben. Der zweite Teil, auf dem der Schwerpunkt der Arbeit liegt, befasst sich konkret mit der Systematik und Entwicklung einer ökologieorientierten Marketingkonzeption für Reiseveranstalter. Im Rahmen dieser Konzeptentwicklung werden Phasen durchlaufen, die sich am [¿]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Die Diplomarbeit ist in zwei Teile gegliedert, zum einen ein allgemeiner Teil und zum anderen eine betriebswirtschaftliche Analyse. Der allgemeine Teil informiert über die Rechtsgrundlagen und die Änderungen durch die Steuerreform bezüglich der privaten Fahrzeugnutzung, was auch durch Beispiele veranschaulicht wird. Der zweite Teil ist eine betriebswirtschaftliche Analyse, die die neue mit der bisherigen Rechtslage bei drei unterschiedlichen Preiskategorien, zwei unterschiedlichen Jahreslaufleistungen , Fahrtenbuchmethode und 1% - Regelung vergleicht. Dieser Vergleich erfolgt sowohl unter umsatzsteuerlichen, als auch unter einkommenssteuerlichen Gesichtspunkten und wird durch Diagramme veranschaulicht und ausgewertet. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, eine Entscheidungshilfe für die Wahl eines Fahrzeuges und der Ermittlungsmethode der Bemessungsgrundlage zu schaffen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisVI AbkürzungsverzeichnisX 1.Einleitung1 2.Begründung der Neuregelung1 3.Grundzüge der Neuregelung2 4.Bereiche der Neuregelung4 5.Umsatzsteuerrechtliche Änderungen der privaten Fahrzeugnutzung5 5.1Allgemeines zur Neuregelung der privaten Fahrzeugnutzung5 5.2Fahrzeugkauf mit Vorsteuerabzugsrecht7 5.2.1Veräußerung oder Entnahme des Fahrzeuges innerhalb des Berichtigungszeitraumes nach § 15a UStG n.7 5.2.2Nutzungsänderungen innerhalb des Berichtigungszeitraumes nach § 15a UStG n.8 5.3Fahrzeugkauf ohne Vorsteuerabzugsrecht9 5.4Regelungen für Altfahrzeuge10 5.5Besteuerung von Firmenwagen12 5.6Miete und Leasing von Fahrzeugen12 6.Betriebswirtschaftliche Analyse der privaten Fahrzeugnutzung13 6.1Problemstellung und Vorgehensweise13 6.2Vergleich der neuen Regelung mit der bisherigen Rechtslage bei Kleinwagen15 6.2.1Eigenverbrauchsbesteuerung nach 1% - Regelung bei Kleinwagen17 6.2.1.1Verbleib des Fahrzeuges im Betriebsvermögen bei Kleinwagen mit einer Eigenverbrauchsbesteuerung nach der 1% - Regelung17 6.2.1.2Verkauf des Fahrzeuges nach 2 Jahren bei Kleinwagen mit einer Eigenverbrauchsbesteuerung nach der 1% - Regelung18 6.2.1.3Ergebnis des Vergleiches bei Kleinwagen mit einer Eigenverbrauchsbesteuerung nach der 1% - Regelung19 6.2.2Eigenverbrauchsbesteuerung nach Fahrtenbuch mit unterschiedlichen Privatnutzungsanteilen bei Kleinwagen21 6.2.2.1Verbleib des Fahrzeuges im Betriebsvermögen bei Kleinwagen mit einer Eigenverbrauchsbesteuerung [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Trotz immens hoher Arbeitslosenzahlen in der Bundesrepublik Deutschland sind Spitzenkräfte knapp und auch für die Zukunft ist ein sich verschärfender Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu erwarten. Spätestens aber für die Jahrtausendwende wird ein eklatanter Mangel an Spitzenkräften befürchtet. Dies zusammen mit dem Aspekt der stark wachsenden Zahl der Firmenzusammenschlüsse, sowohl in Deutschland als auch in der übrigen industriellen Welt, führt zu einer steigenden Bindungsnotwendigkeit von Humankapital im Unternehmen, um sich im Wettbewerb durch gute Mitarbeiter behaupten zu können. Gerade bei Fusionen ist der Verlust von Humankapital immanent. Häufig verlassen wichtige Know-how- und Leistungsträger das neu geschlossene Unternehmen und gefährden damit auch oftmals den Erfolg des Zusammenschlusses. Neben der plötzlichen Doppelbesetzung wichtiger Positionen wird als Grund für das Ausscheiden meist die Unvereinbarkeit des Bewußtseins des Einzelnen mit der Unternehmenskultur genannt. Aber auch sonst stellt die Fluktuation der Mitarbeiter, hervorgerufen durch die Knappheit guten Personals, ein Problem dar, das sich auch direkt in Kosten äußert. Vor diesem Hintergrund stellen sich zwei Fragen: Wie kann Humankapital im Unternehmen abgesichert werden, und kann dies mit dem Instrument der Unternehmenskultur geschehen? Da im folgenden ständig mit dem Begriff der Unternehmenskultur gearbeitet werden wird, soll der Ausdruck "Unternehmenskultur" an dieser Stelle zunächst einmal definiert werden: "Unternehmenskultur ist wesentlich ein implizites Phänomen [...]. Konstitutiv [...] ist, daß es sich bei ihm um ein System geteilter Werte, Normen, Einstellungen, Überzeugungen und Ideale aller Unternehmensmitglieder handelt, welches das Eigenverständnis und die Selbstdefinition eines Unternehmens prägt." Sicherung von Humankapital heißt zunächst einmal nur, das Unternehmen vor der Fluktuation der bereits im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Im weiteren Sinne kann Sicherung von Humankapital aber auch die langfristige Aufrechterhaltung eines funktionsfähigen Personalstabes bedeuten. Damit ist auch die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern zur Sicherung dessen eingeschlossen. Dieses Zugeständnis soll hier vorgenommen werden. Gang der Untersuchung: Begonnen wird mit der Darstellung der Grundlagen von Humankapital und Unternehmenskultur. Dabei wird zunächst die Notwendigkeit der Sicherung [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Eine Auseinandersetzung mit der Virtuellen Realität fand aufgrund ihrer kurzen Entstehungsgeschichte vorwiegend nur aus technologischer Perspektive statt. Der Betrachtungsschwerpunkt dieser Arbeit liegt im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und hier speziell im Marketing. In den zur Zeit veröffentlichten marketingbezogenen Abhandlungen zu diesem Thema wurde wiederum die technologische Seite oft vernachlässigt. Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Potenziale der Virtuellen Realität für den Einsatz im Marketing herauszuarbeiten. Dabei wird sowohl auf die technologischen Gegebenheiten eingegangen, als auch auf die Einsatzpotenziale im Marketing. Anhand topaktueller Anwendungsbeispiele wird gezeigt, inwieweit sich nach dem heutigen Stand der Technik, VR im Marketing nutzenorientiert einsetzen lässt. Gang der Untersuchung: Im Kapitel 2 wird die der Arbeit zugrundeliegende Definition der Virtuellen Realität (3D, computergeneriert, interaktiv, immersiv (?)...) erläutert und ein kurzer Überblick über die Entwicklungsgeschichte gegeben. Im Kapitel 3 werden mögliche Einsatzpotenziale aus technologischer Sicht betrachtet. Hier werden die Komponenten eines VR Systems (Head Mounted Display, CAVE, Data Glove...) beschrieben und es wird aufgezeigt, inwieweit nach dem heutigen Stand der Technik ein Eintauchen in die Virtuelle Realität überhaupt möglich ist. Im Kapitel 4 wird die Virtuelle Realität speziell im Marketingkontext betrachtet, wobei zunächst eine Darstellung der Einsatzpotenziale und Anwendungsmöglichkeiten gegeben wird und danach eine Auflistung aktueller Anwendungen erfolgt. Im Kapitel 5 werden topaktuelle Anwendungsbeispiele ( "Virtuelle Fahrzeug" von DaimlerChrysler, Bekleidungsshop "Mplus" Virtual Prototyping, VR basierte Conjoint Analyse u.v.a.) beschrieben, die verdeutlichen, dass die VR ein großes Potenzial für den Einsatz im Marketing besitzt. Das Kapitel 6 gibt einen kurzen Ausblick und die Zusammenfassung der Ergebnisse. Wohl die zur Zeit umfangreichste und aktuellste Veröffentlichung zum Thema: Virtuelle Realität im Marketing. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für BWL und Marketing insbesondere Prof. R. Decker und dem VR Lab der Technischen Fakultät der Uni Bielefeld insbesondere Prof. I. Wachsmuth und Dr. M. Latoschik (Arbeitsgruppe Wissensbasierte Systeme (Künstliche Intelligenz)). Durch ihren interdisziplineren Charakter konnte die Arbeit zusätzlich aufgewertet werden. Die 8 [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Nach dem Regierungswechsel des Jahres 1998 kam es in Deutschland zu einer Neuauflage des Bündnisses für Arbeit. Das Bündnis für Arbeit stellt einen Versuch dar, durch die Beteiligung von Verbänden das drückende Problem der anhaltenden hohen Arbeitslosigkeit, insbesondere in den neuen Bundesländern, zu bekämpfen. Durch derartige Bündnisse kommt den Verbänden, in denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer organisiert sind, eine besondere Bedeutung zu. Zusammenfassung: Nach einer Übersicht über die Entwicklung des Bündnisses für Arbeit, dessen Wurzeln in der Konzertierten Aktion des Jahres 1967 zu suchen sind, werden Vor- und Nachteile, die auftreten, wenn der Staat mit Verbänden in Verhandlungen eintritt, analysiert. Die Rolle der Verbände des Arbeitsmarktes, ihre Legitimation, ihre Interessen und ihre Ziele sind zentraler Bestandteil der vorliegenden Arbeit. Unterschiedliche Ursachen der Arbeitslosigkeit werden erläutert und Möglichkeiten zu ihrer Bekämpfung skizziert. Hierbei wird die Frage aufgeworfen, ob kooperative oder wettbewerbliche Lösungen zur Verbesserung der Lage am Arbeitsmarkt besser geeignet sind. Neben empirischen Untersuchungen werden auch die Erfahrungen unserer Nachbarländern, beispielsweise Holland, berücksichtigt. Die Rolle von Tarifautonomie und Einbeziehung des Staates in zentrale Verhandlungen werden ebenso hinterfragt wie die zunehmende Verbandsflucht, welche besonders den Gewerkschaften zu schaffen macht. Die Arbeit schließt mit einer Analyse der Erfolgschancen des Bündnisses für Arbeit auf nationaler Ebene und einem Ausblick auf die Ansätze einer europäischen Beschäftigungspolitik. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisI AbbildungsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisIII 1.Einführung1 2.Begriffsbestimmungen2 2.1Das Bündnis für Arbeit2 2.1.1Verschiedene Ebenen des Bündnisses für Arbeit2 2.1.2Die Konzertierte Aktion4 2.1.3Das Bündnis für Arbeit und zur Standortsicherung5 2.1.4Das Bündnis für Arbeit Ost7 2.1.5Das Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit8 2.2Korporatismus10 2.2.1Die historische Perspektive10 2.2.2Die Korporatismusdiskussion11 2.2.3Eine wirtschaftspolitische Definition12 3.Kooperation statt Konflikt14 3.1Die korporatistische Hypothese14 3.2Bessere Zielerreichung durch koordinierte Abstimmung15 3.2.1Die Aufgaben der einzelnen Politikbereiche15 3.2.2Effiziente Arbeitsverträge20 3.3Spieltheoretische Überlegungen22 3.4Der Erfolg [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Als ich im Herbst 1996 im Rahmen des sogenannten Projektstudiums 'Mensch-Computer-Kommunikation? (MCK) am Institut für Angewandte Informatik und Informationssysteme, Abteilung Advanced Computer Engineering mit Begriffen wie ¿User Interface¿ oder ¿Usability Engineering¿ konfrontiert wurde, erschien mir die Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen dem Computer als Maschine auf der einen Seite sowie dem Menschen als Anwender auf der anderen Seite eine willkommene und vor allem interessante Abwechslung zu der allzu grauen Theorie anderer Teilgebiete der Informatik. Dass die damals noch relativ neuen Technologien Java und HTML schon drei Jahre später enorme Bedeutung erreicht haben sollten, war mir zu diesem Zeitpunkt noch in keinster Weise klar. Mit den Abschlussarbeiten des Projektstudiums befaßte ich mich erstmals mit "Software, mit der andere Software erstellt werden kann" und konnte dabei kaum übersehen, dass User Interface Tools auf teilweise sehr unterschiedlichen Konzepten basieren und in immer größer werdender Menge den Markt überschwemmen würden. Parallel dazu zog auch das Internet immer mehr in meinen ¿Studenten-Alltag¿ ein, sodass ich bei der dort zur Verfügung gestellten Informationsflut eine leise Ahnung davon bekam, was sich hinter Schlagwörtern wie ¿Globalisierung¿, ¿Informationszeitalter¿ oder ¿Knowledge Management¿ verbarg und nach wie vor verbirgt. Durch die Notwendigkeit einer Klassifikation und Bewertung von (Java) User Interface Tools einerseits und einer geeigneten Repräsentation des daraus resultierenden Informationsgewinns andererseits ergab sich in Absprache mit Dr. Manfred Tscheligi, für dessen unkonventionelle Betreuung ich mich auf diesem Wege recht herzlich bedanken will, das Thema der vorliegenden Diplomarbeit. Gang der Untersuchung: Die ersten drei Kapitel der Arbeit beschäftigen sich mit der Klassifikation und Bewertung von Java User Interface Tools. Dabei wird nach einer adäquaten Einteilung derartiger Werkzeuge ein allgemeines Kriterienschema zur Bewertung der Leistungsfähigkeit von GUI-Werkzeugen erarbeitet, das an die speziellen Anforderungen der Programmiersprache Java angepaßt wird. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen von Web-Repositories " riesigen ¿Daten-Pools¿ im Internet " und Konzepten bzw. Möglichkeiten der Extensible Markup Language (XML). Mit diesem Wissen ausgestattet wird im fünften Kapitel eine Möglichkeit aufgezeigt, die aus den ersten Kapiteln [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Diplomarbeit Entwicklung eines konfigurierbaren Softwaretools für Kreditinstitute auf Internetbasis diente der Neuentwicklung eines Systems, welches bestehende Serverapplikationen eines Kreditistituts unter einheitlicher, durch eine Skriptsprache konfigurierbare Oberfläche zusammenfaßt. Die Neuerungen des in der vorliegenden Diplomarbeit beschriebenen Systems beziehen sich auf den zugrunde liegenden objektorientierten Systementwurf, die Client-Server-Architektur, die eingesetzte Skriptsprache sowie die Verwendung zeitgemäßer Internettechnologien. Um die für das entwickelte System geeigneten Internettechnologien auswählen zu können, wurden unter anderem verschiedene WWW-Programmiertechniken, die Programmiersprache Java und das Modell JavaBeans sowie mehrere verteilte Objektsysteme und Mechanismen zur Datensicherheit in Netzwerken analysiert. Das unter Berücksichtigung der Untersuchungsergebnisse entworfene System verwendet verteilte Objekte zur Realisierung der Client-Server-Kommunikation. Eine Clientapplikation wird anhand einer eigens dafür entworfenen, der des ursprünglichen Systems ähnlichen Skriptsprache entwickelt, wobei der Anwendungsprogrammierer sich nicht um das Objektmanagement zu kümmern braucht, gesteuert durch Skripte, wird es vom System selbst übernommen. Dabei geschieht die Zuweisung von Objektattributen mit Hilfe eines verteilten Parsingverfahrens, jedes durch ein Skript verursachtes Objekt besitzt seinen eigenen Parser und parametrisiert sich anhand des zugehörigen Skriptausschnitts selbst. Ein nach diesem Systementwurf in der Sprache Java entwickelter Prototyp verwendet zur Kommunikation mit Serverapplikationen alternativ die Protokolle Java-RMI oder DCOM. Damit die Skriptsprache und somit das gesamte System um neue Funktionalität in Form von Variablen, Grafikkomponenten und Instruktionen erweitert werden kann, wurde ein spezieller Mechanismus implementiert, der es ermöglicht, ohne das System erneut zu übersetzen, zusätzliche Klassen mitsamt der entsprechenden Skriptsyntax zu ergänzen. Schließlich galt das Projekt der Erprobung eines disziplinierten Softwareentwicklungsverfahrens, weshalb besonderes Augenmerk auf die Dokumentation des Projektverlaufs gerichtet wurde. In diesem Zusammenhang werden sowohl das Capability Maturity Model als auch die Digital Program Methodology [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Ziel der Arbeit ist es, den Entwicklungsprozess vom traditionellen Betrieblichen Vorschlagswesen über das Qualitätszirkelkonzept hin zu den "Neuen Formen der Arbeitsorganisation", und dabei insbesondere zur Teilautonomen Arbeitsgruppe, darzustellen und zu analysieren. Das traditionelle, auf dem "Einzelerfinder-Prinzip" basierende Betriebliche Vorschlagswesen stellt dabei den Ausgangspunkt der Untersuchung dar. Es soll aufgezeigt werden, wie aus den Schwächen des Betrieblichen Vorschlagswesens heraus die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung des Betrieblichen Vorschlagswesens in Richtung auf den Qualitätszirkel resultiert. Der Ansatz der Amerikaner Lawler und Mohrman wird in meiner Arbeit herangezogen, um die Entwicklung von Teilautonomen Arbeitsgruppen aus dem Qualitätszirkelkonzept heraus darzustellen. Somit wird ein Bogen gespannt vom traditionellen Betrieblichen Vorschlagswesen über das Qualitätszirkelkonzept hin zur Teilautonomen Arbeitsgruppe, wobei die Entwicklung von Arbeitsstrukturen im Sinne der modernen ?Arbeitsstrukturierung? die Konsequenz dieses Entwicklungsprozesses ist. Von besonderer Bedeutung bei meinen Ausführungen ist das Handlungsspielraum-Konzept von E. Ulich, wobei der Kerngedanke dieses in der Arbeit vorgestellten Konzepts in der Vergrößerung des Arbeitsinhalts als Korrektur an den extremen Arbeitsinhaltsreduzierungen durch den Taylorismus liegt. Es wird untersucht, ob insbesondere die Gruppenkonzepte Qualitätszirkel und Teilautonome Arbeitsgruppe dem Anspruch gerecht werden, eine aktivere Teilnahme bzw. Partizipation des Mitarbeiters auf der unteren Hierachieebene an betrieblichen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen zu bewirken. Ferner wird dargestellt, inwieweit das Qualitätszirkelkonzept einen Teilbeitrag zum Prinzip der Organisationsentwicklung liefert. Es wird analysiert, inwiefern das Betriebliche Vorschlagswesen und das Qualitätszirkelkonzept in sich als Beiträge zur Entwicklung betrieblicher Arbeitsstrukturen angesehen werden können, und nicht, inwieweit diese Entwicklung durch Verbesserungsvorschläge aus dem Vorschlagswesen und den Zirkeln beeinflusst bzw. gesteuert wird. Mittels einer Fallstudie soll die Situation in einem deutschen Unternehmen in den Bereichen BVW, QZ und TAG mit Bezug auf die Themenstellung der Arbeit einer kritischen Analyse unterzogen werden. Zur Bearbeitung des vorliegenden Themas wurde Sekundärmaterial aus der einschlägigen Fachliteratur sowie aus diversen [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Märkte sind in zunehmendem Maße dynamisch, global orientiert und dereguliert. In allen Lebensbereichen (politisch, ökonomisch, sozial, etc.) finden sich zum Teil dramatisch veränderte Bedingungen, die sich aus der wachsenden Komplexität der Lebensverhältnisse und der fortschreitenden Dynamik der Umfeldparameter ergeben. In diesem Zusammenhang wird auch von einem Paradigmenwechsel gesprochen, der diesen Veränderungen zu Grunde liegt. BLEICHER beschreibt in seinem Einleitungskapitel zum Konzept "Integriertes Management" die einzelnen Aspekte des Paradigmenwechsels und betont dabei besonders die "Öffnung der Zeitschere". In Organisationen manifestiert sich diese permanent größer werdende Lücke in einer steigenden Reaktionsgeschwindigkeit aufgrund zunehmender Komplexität, bei gleichzeitig abnehmender verfügbarer Reaktionszeit aufgrund hoher Umweltdynamik. In einem solchen Umfeld sind Philosophien und Methoden des Managements einer kritischen Beurteilung zu unterziehen, da Organisationen, die nach dem WEBER¿schen Bürokratiemodell konstituiert sind, deutlich an ihre prinzipielle "Komplexitätsverarbeitungskapazität" anstoßen. Themen wie "Lean Management", "Business-Reengineering", "strategische Netzwerke" und "Konzentration auf Kernkompetenzen" lassen den Ruf nach solchen organisatorischen Alternativen laut werden, die in dem oben beschriebenen Kontext einer diskontinuierlichen und komplexen Wirtschaft, dauerhafte Wettbewerbsvorteile generieren können. Das Ziel ist dabei die Schaffung von Organisationsformen, die nicht mehr durch rein bürokratische Hierarchiestrukturen, sondern eher durch flexible Partnerschaften geprägt sind, in denen das kreative und unternehmerische Potenzial der Mitarbeiter gefördert und eine maximale Ausschöpfung von Synergiepotenzialen erreicht wird. Solche Strukturen bedürfen einer geänderten Handhabung des zum Produktionsfaktor avancierten Faktors "Wissen", dem in Unternehmen ein hoher Anteil an der Wertschöpfung zugesprochen wird. Hier zeigt sich in eindrucksvoller Weise der oft beschriebene Wandel von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungs- resp. Informations- und Wissensgesellschaft. Vor diesem Hintergrund besteht für die deutsche Maschinenbauindustrie die Notwendigkeit zu Restrukturierungsmaßnahmen. Der Maschinenbau muss sich auf weniger leicht imitierbare Strukturen und Muster der Innovations- und Wertschöpfungskette besinnen. Unter konsequenter Einbeziehung des Wissens aller Subsysteme der [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Mit der Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes in Deutschland wurde auch für Elektrizität das Grundprinzip der Marktwirtschaft, der Wettbewerb, zur bestimmenden Maxime. Es entwickelten und entwickeln sich ständig neue, verschiedenartigste Handelsformen bis hin zur Einrichtung institutionalisierter Strombörsen. Die vorliegende Diplomarbeit soll dem Leser einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen am liberalisierten deutschen Strommarkt mit dem Focus Stromhandel vermitteln. Gang der Untersuchung: In Kapitel 2 wird zunächst auf die Besonderheiten der Handelsware Strom eingegangen. Kapitel 3 beschreibt den Liberalisierungsprozess in Deutschland. Mit dem Energiewirtschaftsgesetz wird die EU-Binnenmarktrichtlinie Elektrizität in nationales Recht umgesetzt. Im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen Durchleitung und Netzbetrieb gesetzlich geregelt sind, sollen diese in Deutschland auf "freiwilliger" Basis durch die Verbändevereinbarung und den Grid Code sichergestellt werden. In Kapitel 4 wird eine Einteilung von Stromhandelsgeschäfte und Stromhandels-märkten nach verschiedenen Kriterien vorgenommen. Kapitel 5 behandelt die Preisbildung am Strommarkt. Aufgrund der Homogenität des Handelsgutes Elektrizität ist der Preis der dominierende Faktor im Wettbewerb. In Kapitel 6 werden die an Strommärkten im Ausland am meisten verwendeten Elektrizitätsderivate vorgestellt. Besondere Bedeutung kommt dabei der Erläuterung der Anwendungsmöglichkeiten dieser zu. Kapitel 7 beschreibt die wichtigsten Strompreis-Indizes in Europa. Diese haben als Hauptziel, im Elektrizitätsmarkt eine nur unzureichende Preistransparenz zu verbessern. Außerdem können Strompreis-Indizes Referenzpreise für Handelsgeschäfte liefern. In Kapitel 8 schließlich wird der Handel an Strombörsen beschrieben. Zunächst wird die Bedeutung des Börsenhandels erörtert. Danach wird schwerpunktmäßig auf die Struktur und Organisation von (Strom-)Börsen eingegangen. Anschließend werden die zwei wichtigsten, für den Aufbau einer deutschen Strombörse oft als Vorbild betrachteten, bereits existierenden Börsen in Skandinavien und den Niederlanden, vorgestellt. Schließlich wird auf das Projekt zum Aufbau einer Strombörse in Deutschland eingegangen. Dabei werden die beiden konkurrierenden Initiativen zum Aufbau von Handelsplätzen in Frankfurt/Main und Leipzig beschrieben. Kapitel 9 beschreibt das Risikomanagement in EVU. Den in liberalisierten Märkten neu entstehenden [¿]
Inhaltsangabe:Die Schwächen der in westlichen Gesellschaften vorherrschenden repräsentativen oder liberalen Demokratie sind vor allem nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes deutlicher geworden. Sie wird als "Regierung von Gruppen" (Giddens 1997) bezeichnet, die weit von den Bürgern entfernt ist. Eine noch schärfere Kritik besagt, daß das Prinzip der Repräsentation die Grundlagen der Demokratie "zerstört" (Barber 1994: 12), weil sie mit Teilnahmslosigkeit und Entfremdung einhergeht. Darüber hinaus baut die heutige vorherrschende Demokratie eine große Distanz zwischen Bürgern und Staat auf, was einen "Verlust der Spürbarkeit der Demokratie" (Schulze 1996) oder einen "Bedeutungsverlust demokratischer Entscheidungen" (Taylor 1996) zur Folge hat. Der heutige liberale Staat wird für diesen Zustand verantwortlich gemacht, solange er vorgibt, für alle Probleme die "Lösungskompetenz" (Weidenfeld 1996) zu besitzen. Dennoch werden institutionelle Partizipationsanreize, die eine Dezentralisierung des politischen Lebens vorsehen und damit Akteuren auf kommunaler Ebene mehr Autonomie und politisches Gewicht verleihen, als mögliche Lösung vorgeschlagen (vgl. Cochrane 1986; Dettling 1996; De-Shalit 1996). Für mehr politische Mitbestimmung haben sich im Jahr 1992 170 Staaten auf der UNCED-Konferenz in Rio de Janeiro verpflichtet. In dieser Magisterarbeit setze ich mich mit der Erweiterung der repräsentativen Demokratie bzw. mit dem Modell der partizipatorischen Demokratie auseinander. Nach Ansicht von Taylor (1996) kann die Distanz zwischen Staat und Bürgern sowie die sich verschärfende Tendenz zur Fragmentierung des Zusammenlebens nur durch mehr Beteiligung der Bürger verringert werden. Außerdem soll die Bürgerbeteiligung zur Effizienz der politischen Entscheidungen beitragen. Beispielsweise nahmen die Sozialdemokraten in Deutschland in ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahlen 1998 die Mitsprache der Bürger auf. Diese neue Möglichkeit zur Teilnahme an der politischen Willensbildung soll eine Antwort auf die zunehmende Politikverdrossenheit sein. Nichtsdestoweniger werfen Kritiker den Verfechtern des Modells der partizipatorischen Demokratie (Lindner 1990; Sartori 1992) vor, es sei primär oder gänzlich normativ geprägt. In diesem Modell werden oftmals die Soll-Werte sehr hoch eingeschätzt, daher sind sie unrealistisch, weil eine Konkretisierung des Modells nicht vorkommt. Die bisher durchgeführten Experimente dauerten nur wenige Wochen. Seit 1989 führt die [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Lange Jahre nachdem zum erste Mal der Begriff ECR in der Konsumgüterwirtschaft auftauchte, herrschen heute immer noch Uneinigkeit und Kontroversen über den Status quo des Konzepts. Dies wird noch zusätzlich begünstigt durch die in Theorie und Praxis verwendete Begriffsvielfalt. Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist es, die unterschiedlichen Begrifflichkeiten darzustellen und transparenter zu machen. Es ist zu klären, was unter dem ECR-Konzept verstanden wird, was der aktuelle Stand der ECR-Partnerschaften bezüglich der Umsetzung in die Praxis ist. Desweiteren sollen die Ursprünge und Beweggründe der herrschenden Kontroversen und Widerstände einer Schnittstellenbetrachtung unterzogen und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Gang der Untersuchung: Kapitel 2 charakterisiert die Wettbewerbsbedingungen auf dem deutschen Konsumgütermarkt, die Auslöser für die neuen Herausforderungen an die Konsumgüterwirtschaft sind. Kapitel 3 gibt daraufhin einen kurzen Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand vorherrschender Schnittstellenproblematiken während der Vorbereitung und der Umsetzung von ECR-Kooperationen. Im Detail wird dies im nachfolgenden Abschnitt C erläutert. Der Abschnitt B befaßt sich mit den Begriffen und den Basismodulen von ECR, um damit die fundierten Grundlagen für dieses Konzept darzulegen. Im bereits erwähnten Abschnitt C erfolgt dann eine detaillierte Aufschlüsselung der geschäftsprozeßbezogenen Schnittstellenproblematiken, die sowohl die reine Umsetzung von ECR, als auch die Voraussetzungen für eine Anwendung von ECR berücksichtigen. Der hier vorgenommenen Abgrenzung und Bewertung der einzelnen Problembereiche folgt Abschnitt D, der das Ziel verfolgt, Lösungsansätze für die Umsetzung eines ganzheitlichen ECR-Ansatzes zu erarbeiten. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV AbkürzungsverzeichnisV A.Einführung und Grundlagen1 1.Einleitung1 1.1Problemstellung und Zielsetzung2 1.2Aufbau der Arbeit2 2.Wettbewerbsbedingungen und Hersteller-Handelsbeziehungen3 2.1Neue Herausforderungen und Entwicklungen für Industrie und Handel4 2.2Kooperationshemmnisse5 3.Ausrichtung an den Geschäftsprozessen6 3.1Interne, mit dem Warenfluß zusammenhängende Prozesse7 3.2Externer kunden- und absatzorientierter Aspekt8 B.Die Efficient Consumer Response-Basismodule8 4.Technologische Anforderungen und Voraussetzungen10 4.1Data Warehouse und Data Mining11 4.2Electronic Data [¿]
Inhaltsangabe:Ziel der Arbeit ist es eine geeignete Softwarelösung für das untersuchte Unternehmen auszuwählen. In diesem dynamischen Markt ergeben sich schnell Veränderungen und Weiterentwicklungen der einzelnen Software- Lösungen, so daß die Bewertung und Auswahl der Produkte nur vorübergehend Aktualität besitzen kann. Jedoch wurde auch ein pragmatischer Lösungsweg für die Auswahl und Bewertung von Controlling- Software erarbeitet. Dieses Prozesses wird auch über längere Zeit Gültigkeit besitzen. Bereits in der Einleitung werden die Funktionen des Controlling vorgestellt: Informationsversorgung, Planung, Steuerung und Kontrolle. Schwerpunkt des Kapitels ist jedoch die Beschreibung des Beschaffunsprozesses von Software für operatives Controlling. Das zweite Kapitel befaßt sich mit der Definition und Klassifizierung von Controlling- Software. Anhand der Informationspyramide werden die unterschiedlichen Informationssysteme vorgestellt. Dabei wird auf Tabellenkalkulationsprogramme, Planungssprachen, Datenbanksysteme, Management- Informationssysteme (MIS), Executive Informationssysteme (EIS), Data Warehouse und die OLAP - Technologie eingegangen. In den Kapiteln drei und vier wird der Frage nachgegangen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine erfolgreiche Einführung von Controlling- Software zu gewährleisten. Da es sich um eine praxisbezogene Arbeit handelt wurde im nachfolgenden Kapitel das Beispielunternehmen und die vorhandenen Informationssysteme beschrieben. Dabei werden die Besonderheiten des Unternehmens und die Probleme der eingesetzten Systeme beschrieben. Aufgrund einer Vorauswahl mit Hilfe von ausschließenden Kriterien wird der Entscheidungsraum der zu untersuchenden Produkte eingegrenzt. In die engere Auswahl kamen drei Produkte, die in Kapitel fünf beschrieben werden. Im Kapitel sechs wird ein Anforderungskatalog für die gesuchte Software aufgestellt. Schwerpunkt sind die fachlichen Anforderungen, wie Planungsmöglichkeiten, Abweichungsanalysen und das Berichtswesen. Auch systemtechnische und anbieterbezogene Anforderungen werden in dem Entscheidungsprozess mit einbezogen. Entsprechend der beschriebenen Anforderungen wird ein Kriterienkatalog entwickelt. Die Kriterien werden nach ihrem Beitrag zum Nutzen des Gesamtsystems gewichtet bzw. geschätzt. Die Bewertungstabellen sind Kalkulationstabellen, in denen sich leicht die Auswirkungen z.B. von variierbaren Gewichtungen auf die Produktbewertung erkennen lassen. Die [¿]
Inhaltsangabe:E-Commerce konnte sich erst durch die Nutzung des Internets als Plattform in vollem Umfang entfalten. Der dabei zu Tage tretende neuartige Charakter der elektronischen Wertschöpfung ebnet den Weg für eine Reihe von neuen Geschäftsmodellen. Darauf aufbauende Implementierungen gestalten die betriebliche Wertschöpfung effizienter und offerieren neue Formen des Kundennutzens. Die Arbeit ist als Einstieg, Überblick und Leitfaden für alle Unternehmen gedacht, die sich mit dem Gedanken des Einstiegs in den Zukunftsmarkt Internet tragen. Im Gegensatz zu der unübersichtlichen Vielfalt von Literatur zu diesem Thema wurde hier auf eine alle wichtigen Bereiche umfassenden Darstellung wert gelegt. Die Ausführungen sind auf ein notwendiges Minimum an technischer Fachsprache beschränkt, da die Zielgruppe konventionell eingestellte Betriebswirtschaftler sind. Kern der Arbeit ist eine aus Sicht des Autors vollständige Kategorisierung von Geschäftsmodellen im E-Commerce. Damit erhält man einen Überblick über alle Möglichkeiten, im Internet Gewinn zu erwirtschaften. Hierbei werden auch Randbereiche mit einbezogen. Darüber hinaus werden folgende Themen behandelt: - Die Besonderheiten der Mechanismen elektronischer Märkte. - Die Stellung von E-Commerce in der gesamten betrieblichen Wertschöpfung. - Anpassungen von Marketingmanagement und Marketing-Mix. - Gesetzliche und juristische Besonderheiten. - Zahlungsmittel für E-Commerce. - Technische Grundlagen. - Beispiele realisierter E-Commerce-Geschäftsmodelle. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: VorwortII AbkürzungsverzeichnisVI AbbildungsverzeichnisVII TabellenverzeichnisVIII 1.Einleitung1 1.1Problemstellung1 1.2Aufbau der Arbeit2 2.Konzepte von Electronic-Commerce-Geschäftsmodellen4 2.1Das Modell Electronic Commerce aus Sicht des Marketing4 2.1.1Das Marketing-Grundkonzept und Electronic Commerce4 2.1.2Definition von Electronic Commerce und Geschäftsmodell6 2.1.3Unterstützung des Marketingmanagement durch Electronic Commerce7 2.1.3.1Untersuchung interner Voraussetzungen8 2.1.3.2Untersuchung externer Voraussetzungen9 2.1.4Electronic Commerce in der Marketingkonzeption einer Unternehmung9 2.1.4.1Marketingziele10 2.1.4.2Marketingstrategien10 2.1.4.3Marketingmix11 2.1.5Marketing-Controlling12 2.2Der elektronische Markt12 2.3Unterstützung der Markttransaktionen durch Electronic Commerce14 2.3.1Electronic Commerce in der Informationsphase17 2.3.1.1Kundenselbständige [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Anfang der 90er Jahre wurde die westliche Wirtschaft, auf die zu der Zeit ein massiver Rationalisierungsdruck - teils konjunkturell, teils strukturell bedingt - traf, mit einem aus Japan importierten neuen Wettbewerbsmodell unter dem Namen "Lean Production" konfrontiert. Lean Production stellt einen integrierten Unternehmensführungsansatz dar, der auf Markt- bzw. Kundennähe, Produktivitätserhöhung und Qualitätsverbesserung, hohe Innovationsgeschwindigkeit und Wertschöpfung ausgerichtet ist. Wesentlich ist die Erkenntnis, daß in der Lean Production versucht wird, sich auf diejenigen Prozesse (Aktivitäten) zu konzentrieren, die dem gesamten Produktionsprozeß einen Wert bringen. Alle anderen Prozesse (Aktivitäten) sollten bis zu einem Minimum reduziert werden. Um werterhöhende und nicht-werterhöhende Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette differenzieren und monetär bewerten zu können, bedarf es eines geeigneten Kostenrechnungsverfahrens. Ziel dieser Arbeit ist es, die zur Zeit aktuelle Prozeßkostenrechnung als neuen Ansatz sowohl zur Erhöhung der Kostentransparenz in den indirekten Bereichen als auch zur effizienten Planung und Kontrolle der Gemeinkostenbereiche und der verursachungsgerechten Miteinbeziehung der Gemeinkosten in die Produktkalkulation im Hinblick auf die Optimierung der Kostenwirtschaftlichkeit in der Lean Production zu betrachten. Gang der Untersuchung: Aus diesem Grund werden im zweiten Kapitel die Begriffe, die im Zusammenhang mit Lean Production immer wieder fallen, erläutert. Das sich daran anschließende dritte Kapitel befaßt sich zunächst mit den Entstehungsgründen, den Grundbegriffen und Anwendungsvoraussetzungen der Prozeßkostenrechnung, bevor in Abschnitt 3.4 auf die Vorgehensweise bei der Einführung der Prozeßkostenrechnung näher eingegangen wird. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit den Einsatzmöglichkeiten der Prozeßkostenrechnung in der Lean Production und den von ihr bereitgestellten Prozeßkosteninformationen. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIII TabellenverzeichnisIII 1.Einleitung1 2.Der Begriff der Lean Production2 2.1Teilbereiche der Lean Production3 2.1.1Forschung und Entwicklung3 2.1.2Beschaffung4 2.1.3Fertigung5 2.1.4Vertrieb6 3.Allgemeine Grundlagen der Prozeßkostenrechnung8 3.1Entstehungsgründe der Prozeßkostenrechnung8 3.2Grundbegriffe der Prozeßkostenrechnung9 3.2.1Cost-Driver9 3.2.2Hauptprozesse10 3.2.3Teilprozesse und [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: "Rekord bei internationalen Übernahmen" (SZ vom 20.07.99) oder "Fusionswelle schwappt über alle Grenzen" (Handelsblatt vom 24.04.99) sind nur einige Schlagzeilen der letzten Monate die andeuten, daß in der Wirtschaft wieder kräftig fusioniert wird und zwar immer häufiger auch auf internationalem Parkett. Ein Blick auf die Zahlen bestätigt diesen Eindruck. Wurden 1994 für transnationale Fusionen 130 Milliarden Dollar ausgegeben, so stiegen die Ausgaben dafür 1998 auf über 600 Milliarden Dollar. Auch im ersten Halbjahr 1999 setzte sich diese ansteigende Entwicklung mit einem Volumen von 409 Milliarden Dollar fort, was einer Steigerung um 61 Prozent zu den ersten sechs Monaten des Jahres 1998 entspricht. Immer häufiger schließen sich dabei die ?Großen? zusammen wie die jüngsten Fusionen von Daimler-Benz und Chrysler, Deutsche Bank und Bankers Trust oder Hoechst und Rhône Poulenc zeigen. Generell ist ein ansteigender Trend zu Fusionen in der Wirtschaft zu beobachten, deren weltweites Gesamtvolumen sich in den letzten sechs Jahren von 375 auf 2100 Mrd. Dollar mehr als verfünffacht hat. Die Gründe für diesen Anstieg werden oft in den intensivierten Anstrengungen der Unternehmen gesehen, im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Insbesondere durch internationale Fusionen versprechen sich die Unternehmen komparative Kostenvorteile realisieren zu können, Zugang zu neuen Märkten zu erlangen oder ihr Forschungsrisiko zu verringern. Jedoch ist das ?Fusionsfieber? nicht immer mit dem gewünschten Ergebnis verbunden. Vielmehr steht dazu die Erfolgsrate solcher Zusammenschlüsse in einem eklatanten Mißverhältnis. In 50 Prozent aller Unternehmenszusammenschlüsse werden verschiedenen Studien zufolge die anfänglich erwarteten Ergebnisse nicht erreicht. Einige Autoren sprechen sogar von einer Mißerfolgsrate von bis zu 75 Prozent. Hierbei muß allerdings darauf hingewiesen werden, daß der Erfolg von Fusionen schwierig zu ermitteln ist, da keine Einigkeit darüber besteht, in welchem Zeitrahmen und zu welchem Zeitpunkt dieser zu messen ist und welche Kriterien dabei genau anzulegen sind. Aufgrund der unbefriedigenden Bilanz von Fusionen stellt sich die Frage, welche Gründe für die hohe Mißerfolgsquote verantwortlich sind. Die ?klassischen? wirtschaftlichen Begründungen für Risiken bei Fusionen zielen zumeist auf Faktoren wie die Finanz- und Ertragslage oder die Markt- und Wettbewerbsposition. Aber auch wenn die Unternehmen in [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Public Relations gewinnt vor dem Hintergrund wachsender Umweltprobleme als mögliche negative Folgen der Betriebstätigkeit und Arbeitslosigkeit im wachsenden Medienzeitalter immer mehr an Bedeutung. Meinungsvielfalt und ein zunehmend kritisches Denken der Öffentlichkeit machen für Organisationen und Institutionen eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit unverzichtbar. Die Öffentlichkeit stellt dabei jedoch keine homogene Gruppe dar, sondern gliedert sich in unternehmensrelevante Teilöffentlichkeiten wie Kunden, Lieferanten, Kreditgeber oder Mitarbeiter. Durch den Aufbau und die harmonische Gestaltung der Beziehungen zu den relevanten Teilöffentlichkeiten soll um Vertrauen für das unternehmerische Handeln geworben werden. Klassisches Instrument der Kommunikation mit diesen Teilöffentlichkeiten sind die Public Relations. Mißtrauen und Widerstände, die den unternehmerischen Handlungsspielraum einschränken, müssen mit Hilfe der Public Relations überwunden werden. Sie tragen damit wesentlich zur Realisierung ökonomischer Unternehmensziele bei. Dabei verlangen betriebswirtschaftliche Entscheidungen seit jeher einen Leistungsnachweis, der traditionell gerade in der Öffentlichkeitsarbeit nicht gebracht wurde. Es herrschte lange Zeit die Meinung, daß sich der Erfolg von Öffentlichkeitsarbeit nicht messen läßt. Gerade aber in Zeiten, in denen Unternehmen einem verstärkten Wettbewerbsdruck unterliegen, muß sich auch die wichtiger werdende PR-Arbeit an betriebswirtschaftlichen Erfolgsgrößen messen lassen. Nur wer sein Tun aufgrund von Zahlenmaterial und Analysedaten begründen kann, hat Anspruch auf ein angemessenes Budget. Das Messen von PR-Erfolg wird mehr und mehr zum kritischen Faktor bei der Entscheidung, ob Kommunikationsprogramme vergeben werden bzw. ob sie beendet, modifiziert oder fortgeführt werden. Vor diesem Hintergrund rückt die Diskussion über Evaluierung von Public Relations immer mehr in den Vordergrund und macht diese als Beitrag zur Sicherung des Unternehmensbestandes dringender denn je. Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch eines Einstiegs in die Materie der Public Relations-Erfolgskontrollen, dem sich die wissenschaftliche Literatur und die PR-Praxis bislang wenig geöffnet hat, wenngleich vermehrt Publikationen und Diskussionen zu verzeichnen sind. Ziel dieser Arbeit ist es, die PR-Erfolgskontrolle in all ihren "Spielarten" zu systematisieren, die möglichen Methoden der PR-Kontrolle aufzuzeigen und zu [¿]
Inhaltsangabe:Einleitung: Den Ausgangspunkt für die vorliegende Diplomarbeit bildet der Regierungsentwurf zum Kapitalgesellschaften- und Co-Richtlinie-Gesetz (KapCoRiLiG). Der Regierungsentwurf zum KapCoRiLiG vom 13.08.1999 dient in erster Linie der Umsetzung EU-rechtlicher Vorgaben der GmbH & Co.-Richtlinie vom 08.11.1990 (90/605/EWG). Diese EU-Richtlinie erweitert den Anwendungsbereich der Vierten, Siebenten und Achten gesellschaftsrechtlichen EU-Richtlinie auf bestimmte Personengesellschaften, die in dem eingeführten § 264 a HGBE festgelegt wurden. Die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Handelsrecht bezieht sich auf den Einbezug von Personengesellschaften, bei denen keine natürliche Person als unmittelbar oder mittelbar beteiligter Gesellschafter persönlich unbeschränkt haftet. Die Umsetzung des Gesetzentwurfs hätte ursprünglich zum Ende 1992 erfolgen müssen, und die Wirksamkeit war von der EU für Abschlüsse des Geschäftsjahre mit einem Bilanzstichtag nach dem 31.12.1994 vorgesehen. Die neue Situation bedeutet für Gesellschaften i. S. d. § 264 a HGBE, dass ihnen Pflichten andersgearteter Unternehmen einfach übergestülpt werden. Gesellschaften von dieser Art werden, u. a. hinsichtlich der Rechnungslegung, Prüfung und Offenlegung, durch das KapCoRiLiG den Kapitalgesellschaften gleichgestellt. Dementsprechend haben diese Gesellschaften die sich verschärfenden Sanktionsmaßnahmen bei einer Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses und eine annähernde Halbierung der Konzern-Schwellenwerte zu tragen. Die Bedeutung dieses Gesetzentwurfes wird hinsichtlich des Stellenwertes des Mittelstandes in der deutschen Wirtschaft deutlich. Der Gesetzentwurf betrifft unter den genannten Voraussetzungen etwa 100.000 Unternehmen, die an der Gesamtwirtschaft einen Anteil von ca. 20 % ausmachen. Zum Bearbeitungszeitpunkt dieser Diplomarbeit ist das Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Darauf basierend verfolgt diese Arbeit das Ziel, den Regierungsentwurf des KapCoRiLiG vom 13.08.1999 auf die möglichen Folgen, die das Gesetz für den Mittelstand verursachen wird, zu überprüfen. Angesichts der Vielfältigkeit des Begriffes des Mittelstandes, wird sich die Arbeit diesbezüglich auf die Gesellschaften i. S. d. § 264 a HGBE beziehen. Die GmbH & Co. als bedeutender Repräsentant dieser Gesellschaften, wird im folgenden durch die i. d. R. gängige "typische" GmbH & Co. Gegenstand der Ausführungen. Gang der Untersuchung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit [¿]
Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: Ein zentraler Aspekt der Arbeit ist Frage, welche Bedeutung zeitliche, qualitative und kostenmäßige Aspekte bei der Anschaffung eines medizintechnischen Gerätes besitzen. Hierbei möchte ich die verschiedenen Meinungen und Ansichten von Medizinern, Krankenhausverwaltungen, Kostenträgern und Patienten berücksichtigen. I. Kapitel: Gesundheitswesen im Spannungsfeld von Wettbewerb und technologischem Wandel. In diesem ersten Abschnitt sollen die Auswirkungen erörtert werden, welche sich aufgrund von Veränderungen im Krankenhausumfeld ergeben können. Hierzu zählen Neuregelungen im Bereich des Gesundheitsstrukturgesetzes, aber auch das veränderte Verhalten von Patienten und Konkurrenten. So sind z.B. die Patienten mündiger geworden, sind besser informiert und fragen auch aktiver nach bestimmten Gesundheitsleitungen nach. Der zweite Teil dieses Kapitels beschäftigt sich mit theoretischen Ausführungen zum technologischen Fortschritt im Gesundheitswesen. II. Kapitel: Entwicklung eines allgemeinen Zielsystems für die Anschaffung eines medizintechnischen Gerätes In diesem Kapitel wird, als zentraler Aspekt der Diplomarbeit. Ein allgemeines Zielsystems mit den drei Hauptelementen Kosten, Zeit und Qualität entwickelt. Anschließend werden anhand dieses Zielsystems die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Stakeholder an eine medizinische Neuerung untersucht werden. Wie in anderen Bereichen der Gesellschaft verfolgen die Akteure (Mediziner, Krankenhausverwaltungen, Krankenkassen und Patienten) im Gesundheitswesen sowohl medizinische Interessen als auch Eigeninteressen. Je nachdem aus welcher Sicht man dieses Zielsystem betrachtet bzw. seine eigenen Prioritäten setzt, kann die Gewichtung innerhalb des Zielsystems sehr unterschiedlich ausfallen. Mit Hilfe von Fragebogenaktionen und persönlichen Gesprächen sollen nun Unterschiede in den persönlichen Anforderungen seitens der verschiedenen Stakeholder eruiert werden. III. Kapitel: Auswahlprozeß eines geeigneten Diagnose- Therapieverfahren am Beispiel der Hüftendoprothetik Aufbauend auf die Ergebnisse im vorangegangenen Kapitel möchte ich nun in einem zweiten Schritt ermitteln, inwieweit sich diese Faktoren unter Umständen auf die Wahl einer konkreten Operationsmethode auswirken können. Als exemplarisches Beispiel möchte ich hierzu den Bereich der Hüftendoprothetik wählen. Hintergrund, daß die Wahl eines geeigneten Untersuchungsbeispieles gerade auf diesen Bereich [¿]
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.