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Obwohl die Bedeutung von Benennungspraktiken bei der Aneignung kolonialer Raume unumstritten ist, liegen sprach- oder literaturwissenschaftliche Detailanalysen dieser Prozesse bisher nur verstreut vor.Diese Lucke versucht der interdisziplinar angelegte Band zu schlieen, indem er Formen und Funktionen der (post-)kolonialen Raumaneignung vermittels sprachlicher und literarischer Praktiken untersucht. In linguistischer Perspektive sind dabei Benennungspraktiken und -muster des kolonialen place-making zentral. Von Interesse sind alle Formen kolonialtoponomastischer Raumaneignung bzw. -besetzung. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht ist von Bedeutung, wie die zeitgenossische koloniale Literatur in Romanen, Zeitschriften und Reisebeschreibungen die diskursive Praxis der Bezeichnung von geographischen Einzelheiten fremder Territorien mit deutschen Namen als koloniale Aneignungsakte performativ begleitet und umsetzt. Die postkoloniale Literatur der Gegenwart greift diese Prozesse der Uberschreibung indigener Zeichen mit kolonialen reflektorisch auf, haufig unter Ruckgriff auf die historischen Texte des Kolonialismus.
The complex nature of globalization increasingly requires a comparative approach to literature in order to understand how migration and commodity flows impact aesthetic production and expressive practices. This special issue of Symbolism: An International Journal of Critical Aesthetics explores the trans-American dimensions of Latina/o literature in a trans-Atlantic context. Examining the theoretical implications suggested by the comparison of the global North-global South dynamics of material and aesthetic exchange, this volume highlights emergent Latina/o authors, texts, and methodologies of interest in for comparative literary studies. In the essays, literary scholars address questions of the transculturation, translation, and reception of Latina/o literature in the United States and Europe. In the interviews, emergent Latina/o authors speak to the processes of creative writing in a transnational context. This volume suggests how the trans-American dialogues found in contemporary Latina/o literature elucidates trans-Atlantic critical dialogues.
Der Wunsch, Sterbende in ihrer Symbolsprache verstehen zu konnen, gehort seit Langerem zu den Grundanliegen von Spiritual Care. In der Fach- und Praxisliteratur finden sich viele Beispiele fur die Bildsprache Sterbender und manche Anregung, ihr kommunikativ zu entsprechen. Der vorliegende Band, der im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universitat Zurich entstanden ist, bietet eine interdisziplinare Zusammenschau der Erfahrungen und Einsichten aus unterschiedlichen Praxisfeldern. Dazu gehoren die professionelle Begleitung von Sterbenden durch Angehorige und Nahestehende sowie durch Fachleute aus den Bereichen der Seelsorge, der Pflege, der Psychotherapie und der Psychiatrie. Die Beitrage resumieren den aktuellen Forschungsstand und beleuchten unterschiedliche Formen symbolischer Kommunikation als auch die in ihr liegenden Moglichkeiten spiritueller Begleitung am Lebensende.
Mit jedem neuen Text des Schweizer Schriftstellers Christian Kracht weitet sich die Topographie seiner literarischen Schauplatze aus und erstreckt sich nach und nach uber den gesamten Globus. Damit schreibt Krachts Werk Weltliteratur in einem zeitgemaen, aufregenden Sinn: Jeder Ort bildet darin einen vorubergehenden Aufenthalt im asthetischen Dazwischen. Der Band widmet sich den topographischen und poetologischen Dimensionen dieses Schreibens.
Religiose Vielfalt mitsamt ihren destruktiven und bereichernden Elementen gehort weltweit mehr denn je zur Signatur der Lebenswelt gegenwartiger Gesellschaften. Interreligiose Kommunikation ist daher ein dialogischer Imperativ, von dem die friedliche Koexistenz religioser Gemeinschaften in der jeweiligen Gesellschaft oder ganzer benachbarter Kulturen abhangt. Im Zentrum des Bandes steht die - im Zusammenspiel theologischer, religionswissenschaftlicher und -philosophischer, soziologischer sowie erziehungs- und medienwissenschaftlicher Perspektiven zu fuhrende - Auseinandersetzung mit der hochst aktuellen Frage nach den Bedingungen und Grenzen des konstruktiven Umgangs mit religioser Pluralitat und Differenz. Die Beitrage bieten unterschiedliche theoretische Zugange sowie historische, religionswissenschaftliche und padagogische Fallbeispiele. Sie sollen helfen, die Bedingungen und Potentiale einer kommunikativen Praxis zu diskutieren, die von der berechtigten Vielstimmigkeit einander widerstreitender Wahrheits- und Geltungsanspruche ausgeht und dazu befahigt, religiose Differenz anzuerkennen und ihr mit Achtung zu begegnen, ohne den eigenen Standpunkt im Interesse eines rein konsensorientierten Dialogs zu verschweigen.
Das Imperium Romanum interagierte vielfaltig und differenziert mit Kirche und Theologie - und umgekehrt. Die vorliegenden Studien untersuchen diese wechselvolle Beziehung und spannen einen weiten Bogen vom ersten bis zum sechsten Jahrhundert. Dabei nehmen die Beitrage den Osten wie den Westen des Imperium Romanum und seiner Nachfolgestaaten in den Blick und erortern das Thema unter Ruckgriff auf eine Vielfalt literarischer Gattungen.Der Band ist Hanns Christof Brennecke zum 70. Geburtstag gewidmet.
Zwischen Literatur und Naturwissenschaft finden im 18. Jh. vielfaltige Interaktionen statt: Literarische Texte verarbeiten wissenschaftliche Themen; wissenschaftliche Diskurse verwenden literarische Techniken. Der Sammelband widmet sich den Austauschprozessen zwischen den Disziplinen. Wissensgeschichtliche Paradigmen und Ubergange (etwa in den Bereichen der Mechanik, Geographie, Botanik, Chemie/Alchemie, Kosmologie) stehen ebenso im Fokus wie Schreibweisen und Vermittlungsformen (Musenalmanache, Lehrgedichte, Lexika etc.). In exemplarischen Fallstudien werden wissenschaftliche Traktate, popularwissenschaftliche Schriften und literarische Texte vom 17. bis ins fruhe 19. Jahrhundert beleuchtet (England, Frankreich, Deutschland). Das Spektrum reicht von Theatermaschinen bis zum kunstlichen Menschen, von der Vermessung der Welt bis zum Stein der Weisen, von der Farbenlehre bis zur Kometenforschung, von Wundern und Phantasmen bis zu Tabellen und Statistiken. Eine wesentliche Einsicht betrifft die Uberlagerung der Diskurse: In den einzelnen Themenfeldern kreuzen sich verschiedene naturwissenschaftliche Disziplinen; zugleich werden literarische und szientifistische Darstellungen noch nicht strikt voneinander getrennt.
In der beginnenden Fruhen Neuzeit zeichnet sich unter dem Einfluss der humanistischen Bildungsbewegung im Verhaltnis zur antiken Literatur ein Umbruch im Vergleich zur mittelalterlichen Antikenrezeption ab: Die Schriften der Autoren des klassischen Altertums werden zum Teil wiederentdeckt, ediert und kommentiert; zahlreiche Ubersetzungen werden angefertigt. In der Auseinandersetzung mit dem inhaltlichen und stilistischen Vorbild der antiken Werke ergeben sich in der Volkssprache vielfaltige Veranderungen im Literatursystem, die den programmatisch an die antike Literatur anknupfenden Neuansatz der fruhneuzeitlichen Poetik durch Martin Opitz und andere vorbereiten, von diesen aber zugunsten franzosischer und niederlandischer Vorbilder verschwiegen werden. In funf Sektionen (Ubersetzungsreflexion und Sprachbewusstsein, Institutionen und Funktionen, Intermedialitat, Poetik und Rhetorik, Literaturvarianten und Gattungstransfer) wird der Beitrag der Ubersetzungskultur fur die Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur der Fruhen Neuzeit neu bestimmt.
Die Digitalisierung stellt eine der groten Herausforderungen fur kreditgenossenschaftliche Geschaftsmodelle dar, bietet aber auch zahlreiche Chancen. Das vorliegende Werk behandelt in mehreren wissenschaftlichen sowie praxisnahen Beitragen die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kreditgenossenschaften. Neben Artikeln, die das Thema in seiner Gesamtheit untersuchen, prasentieren andere Beitrage konkrete Best-Practice-Beispiele, die ihre Bank bereits erfolgreich in das digitale Zeitalter gefuhrt haben. Die Publikation verdeutlicht, welche strategischen Antworten auf die Digitalisierung notwendig sind, um die Zukunftsfahigkeit des kreditgenossenschaftlichen Geschaftsmodells zu sichern, und zeigt konkrete Handlungsempfehlungen auf.
The book series Beihefte zur Zeitschrift fur romanische Philologie, founded by Gustav Grober in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages. The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.
Der Band vereint Beitrage zu zentralen Themen der historischen germanistischen Sprachwissenschaft. Vertreten sind die Bereiche der historischen Morphologie, Wortbildung, Lexikographie und Syntax, historischen Fach-und Schreibsprachenforschung sowie angrenzende Gebiete wie literaturwissenschaftliche Mediavistik und Geschichtswissenschaft. Mit ihrem Fokus auf den Sprachwandel des Deutschen eroffnen die Beitrage neue Perspektiven auf diachrone Veranderungen nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der verschiedenen Sprachstufen des Deutschen.
Fur die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa ist eine uberproportional hohe Beteiligung von Menschen judischer Herkunft an der Arbeiterbewegung feststellbar. Das Streben nach Emanzipation pragte Judentum wie Arbeiterbewegung gleichermaen. Zudem entwickelten sich im ostlichen Europa spezielle judische Arbeiterorganisationen, die gegen doppelte Unterdruckung als Proletarier und als Juden kampften. Der Band untersucht Debatten um gemeinsame Aktionsfelder, aber auch Faktoren wie Antisemitismus oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder, mit denen Konzepte judischer Zugehorigkeit in Verbindung mit politischem Engagement diffamiert werden sollten. Die Beitrage des Sammelbandes widmen sich Debatten um gemeinsame Aktionsfelder von jeweils Teilen der Arbeiterbewegung und judischer Gruppen. Andererseits werden Faktoren wie Antisemitismus, Assimilationserwartungen oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder einbezogen, die Konzepte judischer Zugehorigkeit in Verbindung mit politischem Engagement zu diffamieren suchten.
Im zweiten Buch seiner rechtstheologischen Summe De legibus ac Deo legislatore aus dem Jahre 1612 entwickelt Francisco Suarez seine Theorie des Naturrechts. Dabei gelingt Suarez die kritische Uberarbeitung der lex-naturalis-Theorien des Augustinus und Thomas von Aquin und damit eine kritische Kontinuitat mittelalterlicher Rechtstheologie. Suarez formuliert aber daruber hinaus eine fur das fruhe 17. Jahrhundert eigenstandige Konzeption, die als innovatives Modell von Naturrecht mit den Entwurfen Hugo Grotius' und Thomas Hobbes' zu konkurrieren vermag. Die Einflusse dieses genuin politisch-theologischen Naturrechtskonzepts reichen bis zu Pufendorf und Wolff. Der Band erschliet diesen Schlusseltext des fruhneuzeitlichen Naturrechts im Sinne eine kooperativen Kommentars. Mit Beitragen von Oliver Bach, Nobert Brieskorn, Simon Eultgen, Holger Glinka, Frank Grunert, Dominik Recknagel, Stefan Schweighofer, Kurt Seelmann und Gideon Stiening
In the last few years a reconsideration of the past of the ancients and of the concepts correlated to it (e.g. the E classicalE ) has been important to many scholars. The present volume adds to the range of perspectives on the antique by expanding research to include different, hitherto unexplored spheres, whether that be chronological perspectives or disciplinary ones, as well as by opening up the discussion to include textual types that previous studies have treated little or not at all. Fourteen essays on various fields aim at defining the categories in which the past is constructed, thought, valued, functionalized and redrawn. They concentrate on the category of the E antiqueE and the role it plays in texts and authors, with specific reference to the E topicalizationE , conceptualization and renegotiation of the E antiqueE and the E ancientsE . The textual types analysed belong to the following fields: ancient philosophy and history of ideas, ethnography, historiography and antiquarianism, literature and philology, grammar and Roman law, Renaissance studies.
Die narratologische Erforschung deutschsprachigen, heldenepischen Erzahlens im Mittelalter steckt noch in den Kinderschuhen. Konsequent verfehlen die Konjunkturen moderner Erzahlforschung und ihre Instrumente die entsprechenden Texte. Begrundungen dafur liefern bekannte Einwande: Inwieweit mussen die primar an modernen Texten entwickelten Modelle zunachst historisiert werden? Ist von ihrer Anwendung auf heldenepische Texte uberhaupt ein relevanter interpretatorischer Mehrwert zu erwarten? Solchen Fragen widmete sich 2016 eine Dresdner Tagung zum Erzahlen in mittelhochdeutscher Heldenepik, deren Ergebnisse dieser Band versammelt. In exemplarischen Textanalysen schlieen die Beitrage heldenepisches Erzahlen auf und reflektieren Potentiale und Grenzen narratologischer Theoriebildung. Das Gravitationszentrum der Diskussion bildet dabei die narratologische Leitdifferenz von histoire und discours. Sie wird hier freilich nicht allein als kategoriale Bestimmung gefasst. Vielmehr diskutieren und konzeptualisieren die einzelnen Beitrage den begrifflichen Zusammenhang immer wieder und auf unterschiedliche Art und Weise neu. Sie machen dadurch das Konzept Narratologie' allererst systematisch befragbar.
The book series is dedicated to the study of the multifaceted dynamics of wordplay as an interface phenomenon. The contributions aim to bring together approaches from various disciplines and present case studies on different communicative settings, inluding everyday language and literary communication, and thus offer fresh perspectives on wordplay in the context of linguistic innovation, language contact, and speaker-hearer-interaction. La collection vise a analyser la diversite de la dynamique du jeu de mots en tant que phenomene d'interface. Les contributions reunissent les approches de differentes disciplines et presentent des etudes de cas de situations de communication variees, incluant tant le langage quotidien que la communication litteraire. Ainsi, elles offrent de nouvelles perspectives sur le jeu de mots dans le contexte de l'innovation linguistique, du contact linguistique, et de l'interaction locuteur-interlocuteur. Editorial Board: Salvatore Attardo (Texas A&M University Commerce, USA), Dirk Delabastita (Universite de Namur, Belgium), Dirk Geeraerts (Katholieke Universiteit Leuven, Belgium), Raymond W. Gibbs (University of California, Santa Cruz, USA), Alain Rabatel (Universite de Lyon 1 /ICAR, UMR 5191, CNRS, Universite Lumiere-Lyon 2, ENS-Lyon, France), Monika Schmitz-Emans (Ruhr-Universitat Bochum, Germany), Deirdre Wilson (University College London, UK)
We cannot fully understand the development of Roman poetry if we ignore the works that survive only in fragments, or that are known only through quotations or allusions. During the last two decades, studies on this topic have been fostered by the collections of Courtney, Hollis and Blansdorf, but there is still room for further improvement in editing and discussing the fragments of the Latin non-dramatic poets. This volume gathers together ten essays, most of which were discussed in a Seminar held in Bologna in 2014; they can be seen as case studies that confront the main issues of the research on Roman poetic fragments, such as textual criticism and interpretation, authorship, prosody and colometry, literary genre, and the connection between quotation and context. These papers do not deal only with texts already known, but suggest some new additions to the corpus of the Fragmenta poetarum Latinorum. In a methodological introduction, the editor also provides an up-to-date review of the scholarship on the subject, that aims to supplement Blansdorf's bibliography. For all these reasons, this volume will be of primary relevance to students and scholars in Classical philology.
Grammatische Variation ist der Sprache inharent und auch aus dem Standarddeutschen nicht wegzudenken. Man beobachtet, dass ein und dieselbe grammatische, semantische oder pragmatische Funktion mit unterschiedlichen grammatischen Mitteln realisiert wird, und umgekehrt, dass eine grammatische Struktur unterschiedliche Funktionen ausuben kann. Die Variation kann mit grammatikinternen Faktoren, grammatikexternen Parametern wie Medium oder Textsorte und auersprachlichen Dimensionen wie Zeit oder Raum korrelieren. In diesem Band werden zunachst verschiedene Perspektiven auf Variation fokussiert wie die historische, die laienlinguistische, die lernerorientierte, die geographische oder die medienorientierte Sicht. Im Weiteren wird in exemplarischen Studien gezeigt, wie grammatische Variation mit Methoden der Korpus-, Computer-, Psycho- und Neurolinguistik empirisch erschlossen wird. Schlielich werden ausgewahlte Variationsphanomene aus den Bereichen Phonologie, Morphologie und Syntax analysiert, und es wird demonstriert, wie sich die aktuelle Grammatikforschung zwischen der immer weiter gehenden Spezifizierung von Variationsgrunden und der Annahme der freien Variation sowie zwischen Empirie und Theorie hin- und herbewegt.
Die Untersuchung von Zeitungen wurde in der sprachgeschichtlichen Forschung bisher nur am Rande berucksichtigt. Allerdings erreichten Zeitungen schon im 18. Jahrhundert ein groeres Publikum als jede andere Kommunikationsform. Die Zeitungssprache"e; ubte auf die Entwicklung des Deutschen einen nicht zu unterschatzenden Einfluss aus, auch dadurch, dass uberregionale Ausgleichstendenzen durch sie unterstutzt wurden. Jedoch wurden diese Prozesse ebenso wenig systematisch untersucht wie der Sprachgebrauch der sich entwickelnden oder sich neu herausbildenden Rubriken und Pressetextsorten. Die vor allem in bildungsburgerlichen Kreisen herrschende Abneigung gegen den Stil der taglich unter Zeitdruck fur den Moment seriell produzierten Texte fuhrte zur Vernachlassigung der Zeitung als wichtiger sprachhistorischer Quelle und damit zu nicht immer zutreffenden Einschatzungen ihrer sprachlichen Gestaltung. Zudem standen Zeitungen nur auszugsweise in reprasentativen digitalisierten Auswahlkorpora zur Verfugung. Neuerdings exisiteren jedoch gro angelegte Projekte zur Zeitungsdigitalisierung, die als Grundlage fur neue linguistische Untersuchungen dienen konnen. Die Beitrage dieses Tagungsbandes thematisieren die Erstellung digitaler historischer Zeitungskorpora, Merkmale und Entwicklungstendenzen der Sprache der Zeitungen auf verschiedenen Ebenen und auf der Grundlage einzelner Korpora sowie die Bewertung der Zeitungssprache aus zeitgenossischer Sicht.
Aus dem Mittelalter ist eine riesige und fur die Forschung schier unubersehbare Menge an chronikalischen Werken uberliefert, in denen Vergangenheit und Gegenwart festgehalten, literarisch aufbereitet und interpretiert werden. Das vorliegende Handbuch stellt die wichtigsten mittelalterlichen Chroniken anhand ihrer Konzeption und ihrer jeweiligen Funktionen systematisch vor und bietet so einen ersten Zugriff auf diese zu wenig beachteten Texte.
Um unnotige stationare Liegezeiten und zunehmend auch den Kontakt mit resistenten Krankenhauskeimen zu vermeiden, werden mit steigender Tendenz ambulante Operationen durchgefuhrt. Das praxisorientierte Handbuch stellt die praoperativen Voraussetzungen und Manahmen sowie die jeweils Fach bezogenen Operationsmethoden und Nachbehandlungen der am haufigsten durchgefuhrten ambulanten Eingriffe vor. Das Spektrum reicht von der Allgemeinchirurgie uber die Kinderchirurgie und weiteren spezialisierten chirurgischen Fachgebieten bis hin zu anderen eigenstandigen operativen Fachdisziplinen wie HNO und Urologie. Daruber hinaus bezieht die Expertise der in den jeweiligen Fachbereichen jahrelang tatigen Autoren die fur den ambulant operativen Bereich spezifischen Strukturproblematiken, die sich aus Praxisgegebenheiten wie der technischen Ausstattung ergeben, sowie die Fragen der Qualitatssicherung und deren Bedeutung gerade bei der Einhaltung von Hygienestandards mit ein. Abgerundet durch okonomische Aspekte der ambulanten Chirurgie sowie Tipps zum Aufbau einer ambulanten chirurgischen Praxisklinik bzw. einer ambulanten OP-Einheit bietet das Buch sowohl den niedergelassenen als auch den in der Klinik ambulant chirurgisch bzw. operativ tatigen Facharzten ein praktisches und aktuelles 1x1 des ambulanten Operierens. Daruber hinaus eignet sich das vorliegende Werk nichtoperativ tatigen Fach- und Allgemeinarzten sowie interessierten Studenten die Grundzuge und die Philosophie des ambulanten Operierens anschaulich zu vermitteln und eventuelle Vorbehalte abzubauen.
Seit Sommer 2015 ist die angewachsene Fluchtlingsbewegung nach Westeuropa das beherrschende Thema in Gesellschaft und Medien. Die medizinische Versorgung von Fluchtlingen stellt alle an der Versorgung Beteiligten vor fachliche, menschliche und gesellschaftspolitische Herausforderungen.Bisher gibt es keine Leitlinien in der Diagnostik und Therapie typischer Krankheiten von Asylsuchenden. Dieses Buch dient als Leitfaden fur die klinische Praxis und geht dabei pragnant und anschaulich auf die haufigsten Krankheiten von erwachsenen und minderjahrigen Asylsuchenden, Pravention, Hygiene, interkulturelle Kommunikation, sowie politische und organisatorische Aspekte ein. Hierbei gliedert sich das Buch in Untersuchungstechniken, Infektiologie, nicht-infektiologische Krankheitsbilder, Dermatologie, Zahnmedizin, Gynakologie und Psychiatrie, jeweils unterteilt fur Erwachsene und Kinder. Schwerpunktthemen werden durch Illustrationen und Infoboxen veranschaulicht. Daruberhinaus werden als Kommunikationshilfe medizinische Fachbegriffe in der jeweiligen Landessprache sowie weiterfuhrende Kontaktadressen angegeben. Ein Sprachlexikon bietet zudem die Moglichkeit, wesentliche anamnestische Fragen in der entsprechenden Landessprache zu erheben.
This collection establishes Nietzsche's importance as a political philosopher. It includes a substantial introduction and eighteen chapters by some of the most renowned Nietzsche scholars. The book examines Nietzsche's connections with political thought since Plato, major influences on him, his methodology, and his influence on subsequent thought. The book includes extensive coverage of the debate between radical aristocratic readings of Nietzsche, and more liberal or democratic readings. Close readings of Nietzsche's texts are combined with a contextualising approach to build up a complete picture of his place in political philosophy. Topics include the relevance of Bonapartism and classical liberalism, Nietzsche on Christianity, the cultural history of Germany, the Ubermensch, ethics and politics in Nietzsche, and the controversial question of his political preferences and affinities. Nietzsche's political thought is compared with that of Humboldt, Weber and Foucault. The book is essential reading for anyone concerned with Nietzsche's thought, political philosophy, and the history of political ideas.
Im Kontext des postkolonialen und des piktoralen turns setzte sich der Sammelband zum Ziel, Bilder vom ostlichen Europa im Diskurs des 18. Jahrhunderts freizulegen und den Fragestellungen nachzugehen, ob hier ein standardisiertes Repertoire von Bildern existierte und ob die jeweiligen Bilder kolonialen Mustern von Zentrum-Peripherie zu zuordnen waren. In diesem Sinne soll Larry Wolff's These eines von der Aufklarung erfundenen Osteuropa"e; neu reflektiert und uberpruft werden.
This book contains a collection of papers discussing questions related to space and movement in the framework of computational archaeology, landscape archaeology, historical geography and archaeological theory. The contributions, written by recognized experts in the field, show how the study of settlements pattern and movement has been dramatically transformed by the use of technology like Geographic Information System (GIS). The papers focus on the ways to approach past movement using GIS in archaeological landscape studies: theoretical, technical and interpretative issues are addressed and explored. They provide the state of the art in theory and methodology and show, by using case studies, the potential of the developed approaches for the understanding of factors and effects of landscape formation and transformation in the long term.
The hypothesis that the Gospel of Mark was heavily influenced by Pauline theology and/or epistles was widespread in the nineteenth century, but fell out of favour for much of the twentieth century. In the last twenty years or so, however, this view has begun to attract renewed support, especially in English language scholarship. This major and important collection of essays by an international team of scholars seeks to move the discussion forward in a number of significant ways- tracing the history of the hypothesis from the nineteenth century to the modern day, searching for historical connections between these two early Christians, analysing and comparing the theology and christology of the Pauline epistles and the Gospel of Mark, and assessing their reception in later Christian texts. This major volume will be welcomed by those who are interested in the possible influence of the apostle to the Gentiles on the earliest Gospel.
Wie verhalten sich Korper und Geist oder Natur und Freiheit zueinander und welche Rolle spielt der Lebensbegriff bei der Bestimmung des Verhaltnisses der Begriffe? Die Erarbeitung der Funktionen des Lebendigen"e; kann als ein vielschichtiges Arbeitsprogramm verstanden werden, mit dem eine zentrale Problemlage unserer Zeit, unserer Gesellschaft und unserer Technik erschlossen werden kann. In der Verbindung des methodologischen Begriffs der Funktion mit dem phanomenalen Begriff des Lebendigen liegt ein philosophisches, wissenschaftstheoretische und kulturreflexives Potential. Denn zum einen ist der Funktionsbegriff ein Schlusselbegriff im Diskurs der Moderne, gerade im Kontext von anthropologischen, lebensphanomenologischen und bioethischen Fragen. Und zum anderen stellt das Phanomen des Lebendigen nach wie vor eine der groen Herausforderungen fur das philosophische Denken dar, sei es in ontologischer, anthropologischer oder ethischer Hinsicht. Die Beitrage dieses Bandes beleuchten die unterschiedlichen Problemdimensionen des Lebendigen durch begrifflich-systematische Uberlegungen ebenso wie spezielle Analysen zu Formen, Normen, Erfahrungen und Grenzen des Lebendigen.
The book contributes to the refutation of the separation of philosophy in the 20th century into analytic and continental. It is shown that Edmund Husserl was seriously concerned with issues of so-called analytic philosophy, that there are strict parallelisms between Husserl's treatment of philosophical subjects and those of authors in the analytic tradition, and that Husserl had a strong influence on Rudolf Carnap's 'Aufbau'.
What are epistemic reasons? What are epistemic norms? What is our basic epistemic goal? In recent years, questions about epistemic reasons, norms, and goals have seen an upsurge of interest. Pursuing these questions has not only proven fertile for our understanding of key concepts and phenomena studied in epistemology, but also for a wide area of issues in philosophy of mind and action and in philosophy of language and meta-ethics. The present volume brings together eighteen essays, seventeen of them new, by established and upcoming philosophers in the field. The contributions are arranged into four sections: (1) epistemic reasons, (2) different aspects of epistemic norms, (3) epistemic consequentialism, and (4) epistemic goals and values. The volume is key reading for researchers and students of philosophy interested in epistemic normativity and beyond.
Das Praxishandbuch Open Access bietet eine Einfuhrung in das Open Access Publizieren sowohl aus der Perspektive der Autoren als auch aus der Perspektive der beteiligten Institutionen. Es stellt die Workflows und die wichtigsten Werkzeuge vor und nimmt eine Einordnung verschiedener Geschaftsmodelle vor. Dabei konzentriert es sich auf die Publikation von Texten, bietet aber auch einen Ausblick auf das Data Publishing. Es wendet sich an alle, die den barrierefreien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen als ihr Anliegen sehen und die Open Access bereits jetzt praktizieren oder kunftig in unterschiedlichen Rollen dazu beitragen wollen.
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