Norges billigste bøker

Bøker utgitt av Culturea

Filter
Filter
Sorter etterSorter Populære
  • av Rudolf Reichhardt
    355,-

    Im Südosten unseres lieben deutschen Vaterlandes breitet sich ein Gebirge aus, das man seiner großartigen Naturbeschaffenheit und seiner Ausdehnung halber das Riesengebirge nennt. Es bildet einen Teil der Sudeten und scheidet Schlesien von Böhmen und Mähren. Mächtige Berge, wie die Riesen- oder Schneekoppe, das Hohe Rad und die Sturmhaube, ragen weit in die Wolken hinein, und zwischen den felsigen Höhen haben starke Flüsse, z. B. die Elbe und der Bober, ihren Ursprung. In diesem Gebirge haust, wie sich das Volk erzählt, ein Gnom oder Geist, der sich selbst als den ¿Herrn oder Berggeist des Gebirges¿ bezeichnet, vom neckenden Volksmunde aber ¿Rübezahl¿ genannt wird. Der Fürst der Berggeister besitzt zwar auf der Oberfläche der Erde nur ein kleines Gebiet von wenig Meilen im Umfang, mit einer Kette von Bergen umschlossen; aber wenige Klafter unter der urbaren Erdrinde hebt seine Alleinherrschaft an, die ihm niemand schmälern kann, und erstreckt sich auf achthundertsechzig Meilen in die Tiefe bis zum Mittelpunkt der Erde. Zuweilen gefällt es dem unterirdischen Herrscher, seine weitgedehnten Gebiete der Unterwelt zu durchkreuzen, die unerschöpflichen Schatzkammern edler Metalle und Flötze zu beschauen, die Knappschaft der gnomenhaften Bergleute zu mustern und in Arbeit zu setzen, teils um die Gewalt der Feuerströme durch feste Dämme aufzuhalten, teils um taubes Gestein in edles umzuwandeln. Zuweilen entschlägt er sich aller unterirdischen Regierungssorgen, erhebt sich zur Erholung auf die Grenzfeste seines Gebietes und hat sein Wesen auf dem Riesengebirge. Dann treibt er in frohem Übermute sein Spiel und Spott mit den Menschenkindern; denn Freund Rübezahl, müßt ihr wissen, hat eine sonderbare Natur. Er ist bald launisch, ungestüm, unbescheiden; bald stolz, eitel, wankelmütig, heute der wärmste Freund, morgen fremd und kalt; zuzeiten gutmütig, edel und empfindsam, aber mit sich selbst in stetem Widerspruch, töricht und weise, oft weich und hart in zwei Augenblicken, wie ein Ei, das in siedendes Wasser fällt; schalkhaft und bieder, störrisch und beugsam, je nach der Stimmung, welche ihn gerade beherrscht.

  • av Heinrich Seidel
    355,-

    Es geht eine dunkle Sage, dass der Urahn meiner Familie wegen irgend eines Verbrechens aus der Schweiz entflohen sei. Man nagelte dort, da man seiner selbst nicht mehr habhaft werden konnte, sein Bildniss an den Galgen, er aber wandte sich nach Sachsen und gründete dort ein zahlreiches Geschlecht, wie ja denn noch heute der Name Seidel in Sachsen häufig ist. Ob diese Sage auf Wahrheit beruht, weiss ich nicht, mir aber hat sie stets ein gewisses Vergnügen bereitet. Denn der Mensch ist im Allgemeinen so geartet, dass er, anstatt sich mit seiner Ahnenreihe bald ehrbar und spurlos in das Dunkel der Vergangenheit zu verlieren, lieber eine recht herzhafte Abscheulichkeit eines Vorfahren in den Kauf nimmt, wenn sie nur dazu beigetragen hat, sein Gedächtniss der Nachwelt zu erhalten. Ob nun, wie einige sagen, der Name Seidel mit siedeln zusammenhängt und so viel wie Siedler oder Siedel (vgl. Einsiedel) bezeichnet, ob er, wie andere behaupten, Zeidler oder Zeidel d. i. Bienenzüchter bedeutet, vermag ich ebenfalls nicht zu entscheiden. Jedenfalls ist man in heutiger Zeit mehr geneigt, ihn mit Bier in Zusammenhang zu bringen und der Witz die männlichen Kinder unseres Namens, als Schnitte, die weiblichen als Tulpen zu bezeichnen, erzeugt sich stets auf's Neue und hat Manchem schon viel billigen Spass bereitet. Als ich noch studierte, hielten aus denselben Gründen sehr oft neue Bekannte meinen Kneipnamen Till für meinen wirklichen, Seidel aber für meinen Kneipnamen.

  • av Georg Wickram
    355,-

    Es haben sich die alten vor langer zeit eines gemeinen sprüchworts gebraucht, daß under allen lasteren undanckbarkeit das gröst ist. Dieweil ich nun bekennen muß, daß mir nit wenig freündtschafft von euch bewisen, unnd ich aber auß gebrechlicheit meines groben verstands sömlichs nie verglichen, damit ich aber nit auch mit dem laster der undanckbarkeit behafft werde, hab ich mich, so vil mir müglich gewesen, erzeigen wöllen mit demyenigen, so meins vermögens ist. ¿Dann silber und gold hab ich nit, aber was ich hab, das geb ich;¿ also sagt der heilig Petrus in Actis am 3. capitel. Nicht daß ich diß mein schlecht und unachtbares büchlein oder mich dem lieben Petro oder seinem heiligen wort vergleichen wölle; dann diß mein büchlein allein von guter kurtzweil wegen an tag geben [ist], niemants zu underweysung noch leer, auch gar niemandts zu schmach, hon oder spott, wie ir dann selbs wol sehen unnd lesen werden. Dieweil nun menicklich weißt, geistlich und weltlich, fürsten und herren, die dann täglich iren aufritt und herberg bey euch haben, daß ir mit guten schwencken und kurtzweiligen bossen zu yeder zeit und ye demnach die person ist, gefaßt sind, habe ich euch zu widergeltung euwer gutthat diß mein klein wercklein zu gefallen an tag geben. Sodann ist auch in euwerem gebrauch, alle Straßburger messz einen eignen rollwagen anzurichten; alsdann haben ir euch zusampt guten herren und freünden mit disem büchlin zu ergetzen, dieweil ir auff der fart sind, welchs auch vor menigklich on allen anstoß mag gelesen werden. Bitt euch hiemit, sömlich kleine gaab, dieweil sy mit gutem hertzen und gemüt verert wird, nit zu verschmahen und zu einem glücksäligen neüwen jar empfahen, mich auch noch als vor für euweren guten freünd und willigen diener erkennen. Wünsch euch hiemit vil glück unnd heil, euch und euwer neüwen eegemahelen und nach disem zergencklichen leben das ewig himmlisch reich und seligkeit. Amen.

  • av August von Kotzebue
    355,-

  • av Josephine Siebe
    355,-

  • av William Shakespeare
    355,-

  • av Hermann Von Lingg
    355,-

  • av Anna Croissant-Rust
    355,-

  • av Ernst Abbe
    355,-

  • av Agnes Günther
    355,-

  • av Wilhelm Busch
    355,-

  • av Egmont Colerus
    355,-

  • av Theodor Fontane
    355 - 488,-

  • av Alexander Moszkowski
    355,-

  • av Eduard Mörike
    488,-

  • av Paul Eluard
    289,-

  • av Stefan Zweig
    289,-

  • av Josephine Tey
    289,-

  • av Guy de Maupassant
    289,-

  • av Jean Racine
    289,-

  • av Marga d'Andurain
    289,-

  • av Etienne Maurice Falconnet
    289,-

  • av H. G. Wells
    448,-

  • av Bjornstjerne Bjornson
    355,-

  • av Georg Wilhelm Friedrich Hegel
    355,-

Gjør som tusenvis av andre bokelskere

Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.