Norges billigste bøker

Bøker utgitt av Culturea

Filter
Filter
Sorter etterSorter Populære
  • av Pierre Mael
    421,-

    Michel et Sonia, deux amis, comme frère et soeur, habitent en Inde. Un jour que les enfants jouent, arrive un vagabond nommé Miles Turner. Les enfants le connaissent, ils sont amis. Miles est recherché par les autorités, accusé d'un crime. Miles a besoin de munitions et Michel décide d'aller en chercher chez son oncle. Pendant le parcours, les deux enfants sons capturés par des ravisseurs...

  • av Captain Mayne Reid
    421,-

    Deux demifrères, Nigel, le raisonnable, et Henry, son opposé, tombent amoureux de la même femme. La conduite éhontée d'Henry fait qu'il est rejeté par sa promise et déshérité. Il quitte le domaine paternel et part pour Londres où il y vit de sa peinture. Il est capturé par des bandits qui demandent une rançon à son père, lequel croit à un stratagème de son fils pour lui extorquer de l'argent. Mais lorsqu'il reçoit par porteur spécial un bout du doigt de son fils, il prend les menaces au sérieux...

  • av Paul Féval Fils
    421,-

    Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde et de valorisation de bibliothèques et de fonds patrimoniaux anciens, rares ou oubliés, appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de grands classiques, d¿écrits pour le théâtre, de poésie, mais aussi des livres d¿histoire, de philosophie ou d¿économie, de récits de voyage ou de livres pour la jeunesse à re-découvrir via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour favoriser le confort de lecture.

  • av Honore de Balzac
    289 - 488,-

  • av Annette Von Droste-Hulshoff
    228,-

  • av Helene Bohlau
    289,-

    Ich weiß noch so manches aus der Zeit, in der das kleine, nun längst wieder bescheidene Weimar ganz unvermutet anfing, mitten unter den tausend und abertausend europäischen Städten und Städtchen sich außerordentlich wichtig zu thun. Es mochte auch alles Recht dazu haben; denn es hatten sich in dem stillen Neste seltene Vögel eingenistet, Vögel, derengleichen vordem in Deutschland nicht gesehen worden waren, und die auch keine Jungen ihrer Art bekommen haben, so daß sie wirklich außerordentlich seltene Vögel geblieben sind, bis heutzutage. Von dieser Zeit habe ich schon mancherlei geschrieben, und es hat den Leuten vielleicht gefallen, weil es so ruhig hinerzählt war, allem Feierlichen, Schweren aus dem Wege ging, alles Leichtlebige beim Zipfel nahm. Ich will euch nun wieder aus den Gassen erzählen, aus den Bürgerstuben, aus den Gärten vor der Stadt, von jenen alten, gesegneten Gärten, und ich werde mich auch wieder vorsichtig, wie das erste Mal, an den großen Tieren vorbeidrücken und mich mit den Vergessenen, Verwehten abgeben.

  • av Friedrich Hebbel
    228,-

    Das Lustspiel: der Diamant, ist von mir bei Gelegenheit der Berliner Preisaufgabe nach einer Idee, die mich schon Jahre zuvor beschäftigt hatte, ausgeführt und zur rechten Zeit auf die vorgeschriebene Weise eingereicht worden. Es ist in Prosa verfaßt und in jeder Beziehung darstellbar, wenn sich anders menschliche Charaktere, die psychologisch entwickelt sind, ebenso leicht zur Anschauung bringen lassen, als Figuren, denen nur der begabte Schauspieler etwas Umrißähnliches verleihen kann. Es hat keinen Preis erhalten, und ich werde es dem Publikum bald mit Ruhe, wie Uhland sich in einem gleichen Fall ausdrückte, zur Würdigung übergeben. Freilich soll die Preisaufgabe, wie ich, da sie mir in den Zeitungen überall nicht vorgekommen ist, erst später hörte, ursprünglich auf ein, den Elementen nach, aus »der Gesellschaft« entnommenes »Konversationsstück«, nicht auf eine lustige Komödie gerichtet gewesen sein. Der nachfolgende Prolog ist, was ich zu bemerken bitte, meinem Werke nicht nachträglich hinzugefügt, sondern demselben gleich so, wie ich ihn hier mitteile, vorangestellt und den Preisrichtern mit dem Stück selbst zur Beurteilung vorgelegt worden. Er wird zeigen, daß mich ein höherer Gedanke, als der an den zu gewinnenden Preis, zum Lustspiel begeisterte, und daß ich auf letzteren nicht rechnete, als ich ihn einschickte. Freuen würde es mich, wenn die von mir poetisch entwickelten Ideen Anlaß gäben, daß in der wichtigsten Angelegenheit des neuern Dramas, denn dafür halte ich die Lustspielfrage, die hin und her schwankenden Meinungen endlich einmal auf ein Grundprinzip zurückgeführt würden. Alles darf man von dem bunten Luftballon, der uns über die Verwirrungen des Lebens hinaus in die Vogelperspektive entrücken soll, hoffen und erwarten, nur nicht, daß er jemals im luftleeren Raum aufsteigen wird. Etwas wäre schon gewonnen, wenn die Oberbehörden der Theater, von denen Preisaufgaben und andere Anregungen ausgehen, sich für die Zukunft wenigstens hiervon überzeugen wollten.

  • av William Dean Howells
    289,-

    " The little girl came into her papa's study, as she always did Saturday morning before breakfast, and asked for a story. He tried to beg off that morning, for he was very busy, but she would not let him. So he began:¿Well, once there was a little pig¿¿She put her hand over his mouth and stopped him at the word. She said she had heard little pig-stories till she was perfectly sick of them.¿Well, what kind of story shall I tell, then?¿¿About Christmas. It's getting to be the season. It's past Thanksgiving already.¿¿It seems to me,¿ her papa argued, ¿that I've told as often about Christmas as I have about little pigs....."

  • av Hans Sachs
    228,-

    Heil unnd glück sey den ehrenfesten, Edlen und außerwelten gesten, Den erbern herrn und züchting frawen Und all den, so wöln hörn und schawen Ein wunder-wirdige histori, Wol zu behalten in memori, Von einem könig im Niderlandt, Der könig Sigmundt war genandt. Der het ein son, der hieß Sewfriedt, Welcher all höfflikeit vermiedt, An sitten, tugendt und verstandt, Groß, starck und ernstlich mit der handt; Erschlug ein trachen mit der hendt In wildem waldt und in verbrendt. Des trachens horn zerschmaltz darnach, Floß auß dem fewer wie ein bach; Darmit schmiert Sewfriedt seine glider, Und als das horn erkaltet wider, Von dem sein haudt gar hörnen wardt.

  • av E. T. A. Hoffmann
    228,-

    Unfern eines anmutigen Dorfes, hart am Wege, lag auf dem von der Sonnenglut erhitzten Boden hingestreckt ein armes zerlumptes Bauerweib. Vom Hunger gequält, vor Durst lechzend, ganz verschmachtet, war die Unglückliche unter der Last des im Korbe hoch aufgetürmten dürren Holzes, das sie im Walde unter den Bäumen und Sträuchern mühsam aufgelesen, niedergesunken, und da sie kaum zu atmen vermochte, glaubte sie nicht anders, als daß sie nun wohl sterben, so sich aber ihr trostloses Elend auf einmal enden werde. Doch gewann sie bald so viel Kraft, die Stricke, womit sie den Holzkorb auf ihrem Rücken befestigt, loszunesteln und sich langsam heraufzuschieben auf einen Grasfleck, der gerade in der Nähe stand. Da brach sie nun aus in laute Klagen: "Muß," jammerte sie, "muß mich und meinen armen Mann allein denn alle Not und alles Elend treffen? Sind wir denn nicht im ganzen Dorfe die einzigen, die aller Arbeit, alles sauer vergessenen Schweißes ungeachtet in steter Armut bleiben und kaum so viel erwerben, um unsern Hunger zu stillen? - Vor drei Jahren, als mein Mann beim Umgraben unseres Gartens die Goldstücke in der Erde fand, ja, da glaubten wir, das Glück sei endlich eingekehrt bei uns und nun kämen die guten Tage; aber was geschah! - Diebe stahlen das Geld, Haus und Scheune brannten uns über dem Kopfe weg, das Getreide auf dem Acker zerschlug der Hagel, und um das Maß unseres Herzeleids vollzumachen bis über den Rand, strafte uns der Himmel noch mit diesem kleinen Wechselbalg, den ich zu Schand' und Spott des ganzen Dorfs gebar. - Zu St.- Laurenztag ist nun der Junge drittehalb Jahre gewesen und kann auf seinen Spinnenbeinchen nicht stehen, nicht gehen und knurrt und miaut, statt zu reden, wie eine Katze.

  • av Johannes Schlaf
    228,-

    Als Mutter gegen sieben mit der Kerze in der Hand in die Kammer eintrat und Walter weckte, muckschte er schlaftrunken erst noch eine Weile umher, weil er noch nicht aus dem schönen, warmen Bette herausmochte. Aber mit einemmal fiel ihm ein, daß er heute ja gern in die Schule ging. Denn der Herr Kantor Behrisch hatte gestern gesagt, daß er die Weihnachtswünsche mitbrächte, und außerdem fingen heute die Weihnachtsferien an. Er wurde sofort still und ganz munter, warf geschwind das Deckbett zurück und sprang heraus. Mutter, die schon hatte schelten und ihm das Bett wegziehen wollen, wunderte sich, sagte aber weiter nichts, weil sie draußen zu tun hatte, sondern ging zum Waschtisch hin, auf den sie die Kerze stellte, und dann, nachdem sie, ob er auch wirklich in Gang käme, noch einen Blick zu Walter hingetan, ging sie 'naus. Aber er saß schon auf dem Stuhle, der vorm Bett stand, hatte schon die Strümpfe an, schlüpfte schnell in die Hosen, knöpfte die Hosenträger an, fuhr dann geschwind in die Hausschuhe und lief zum Waschtisch hin. Er fror, daß er zitterte und ihm die Zähne klapperten, denn die Kammer wurde nicht geheizt und draußen lag hoch der dicke Schnee und es war grimmig kalt; aber eifrig stellte er sich, damit er ordentlich zur Waschschüssel 'naufreichen konnte, auf die Zehen und drückte die dünne Eiskruste ein, die sich auf dem Wasser gebildet hatte. Wie jedesmal dachte er, daß es doch schön wäre, wenn die Kammer geheizt und das Wasser warm wäre: aber erstens war das nun schon mal so, und dann hatte Vater gesagt, daß es gesund wäre, und daß einer sich nicht verwöhnen dürfte.

  • av Louise Otto
    228,-

    Und ist nicht jenes Bild dem ersten an Reiz zu vergleichen, wenn die junge Frau im einfachen, aber zierlichen Hauskleid in den Räumen waltet, die nun ihre Häuslichkeit bilden? Alles, was sie umgiebt, ist neu und modisch, nur eben frisch aus den Werkstätten der Industrie und des Handwerks hervorgegangen. Und nicht die Zimmer allein, versehen mit all' dem Schmuck, den die Hand der Liebe und der Kunst gespendet, sind mit reizenden Schmuckkästchen zu vergleichen: selbst die Küche steht nicht nach an Nettigkeit und Sauberkeit. Da ist an dem einfachen Holzgeräth noch kein Fleckchen zu entdecken, da funkeln und blitzen noch alle Blechgefäße in ihrem natürlichen Stahlglanz oder im bunten Lack, und Heerd und Kochmaschine mit porzellanartigen Fließen tragen keine Spuren von Rauch und Ruß. Wie wohl steht es der jungen Hausfrau, wenn sie hier ab- und zugeht und sich keine Ruhe gönnt, bis sie weiß: das Lieblingsgericht ihres Mannes ist nun so gelungen, daß er sagen wird: es habe ihm nie, auch nicht in dem größten Hôtel so gut geschmeckt! Und wenn er nun heim kommt aus seinem Geschäft, von seinem Beruf und das wirklich sagt, wenn er allein mit ihr an dem Tische sitzt, den sie selbst gedeckt, wenn er die Hand küßt, die vielleicht um seinetwillen sich ein bißchen verbrannte, und wenn er dann nach dem Mittagsmahl ein Stündchen in ihren Armen auf dem Sopha ruht von den Anstrengungen, vielleicht Widerwärtigkeiten seines Berufes, die nicht hierher in dies stille Asyl seiner Liebe dringen dürfen wie reich belohnt ist dann die liebende Gattin, in welchem rosenfarbenen Lichte erscheint ihr dann ihr Geschick, was sind all' ihre Mädchenfreuden gegen diese Momente süßester Genugthuung!

  • av Joseph von Eichendorff
    228,-

    Gott, ja wohl, des Würdigen beut die ernste Zeit so viel! »Ich habe daher meinem Neffen zugeredet, um die Hand der unabhängigen, liebenswürdigen und reichen Gräfin Adele zu werben. Sie lebt, wie Sie wissen, jetzt auf ihrem einsamen Waldschloß, weil ihr die Residenz zu langweilig ist. Er hat sich vor der Langweiligkeit der Welt in die Residenz geflüchtet, um unsere Kurzweil gründlich zu studieren. Sie verachtet die Männer, er die Weiber. Sie ist launisch, phantastisch; er verfolgt wütend die Phantasten und ist doch selbst der größte in summa: die beiden passen zusammen, wie zwei scharfgezahnte Räder, wenn's auch anfangs tüchtig knarrt. Das wäre nun alles gut. Aber kaum erzähle ich ihm von allen diesen Kuriositäten der Gräfin, so springt er zerstreut vom Stuhle auf ich füge noch hinzu, daß sie oft reisende Künstler auf ihrem Schlosse sieht da greift er nach seinem Hut daß sie sie aber immer am folgenden Morgen wieder fortjagt, weil sie ihr zu ordentlich sind da ist der Narr schon zur Türe hinaus. Nun hör ich soeben, daß er gar schon hingereist ist, aber, wie ich von sicherer Hand weiß, wieder ganz auf seine Weise: er will nämlich denken Sie nur! unerkannt, als reisender Schauspieler das Schloß der Gräfin besuchen!«

  • av Johanna Spyri
    228,-

    Die Junisonne leuchtete auf das schöne steinerne Haus nieder, an dem die eben aufgeblühten roten Rosen sich in Fülle emporrankten und ringsum einen süßen, würzigen Duft verbreiteten, dem von Zeit zu Zeit der frische Morgenwind noch andere würzige Düfte beimischte, die er von dem reich besetzten Blumengarten am Hause emportrug und durch die offenen Fenster ins Haus hineinwehte. Mitten im großen Blumengarten lag ein weites Wasserbecken, von dem ein hoher Strahl zum blauen Himmel aufstieg und wieder in den schimmernden Teich zurückfiel. Buntfarbige Schmetterlinge flogen in Menge in der blauen Luft herum und setzten sich da und dort auf die duftenden Blumen, und auf allen Zweigen der dicht belaubten Bäume, die ringsumher im Garten ihren Schatten über alte steinerne Bildsäulen mit Wasserschalen auf den Armen oder über verborgene Ruheplätzchen breiteten, sangen und zwitscherten die Vögel und wiegten sich lustig hin und her in der luftigen Höhe.An einem der hohen Fenster des Hauses saß ein bleiches Mädchen und schaute hinaus in den leuchtenden Morgen, aber es konnte all das Blühen und Duften des herrlichen Gartens nicht eintrinken, denn das Fenster war geschlossen. Mit verlangenden Blicken schaute das Kind durch die großen Scheiben hinaus auf die leuchtenden Blumen und weiterhin auf die schimmernden Wellen des dahinziehenden Rheines, der am Ende des Gartens, wo die Terrasse niederstieg, in seinen grünen Wellen die tief herunterhängenden Zweige der alten Lindenbäume badete und dann vorüberrauschte. Man konnte vom Fenster aus die reich belaubten hohen Bäume unten am Wasser noch erblicken, aber man konnte nicht mehr sehen, wie dort im kühlen Schatten eine steinerne Bank stand, von der man gerade in die grünen Wellen hinuntersah, und über welche sich als schützendes Laubdach die dichten, alten Äste breiteten, die nachher bis hineinhingen in das schimmernde Wasser und wohlig eine Weile mit den Wellen dahinschwammen. Es war ein wonniges Plätzchen und lieblich in sonnigen Nachmittagen dort zu sitzen und träumend den vorübereilenden Wellen zuzuschauen. Das bleiche Mädchen mußte es wohl kennen, denn seine Augen blieben auf jener Stelle haften und nahmen einen immer verlangenderen Ausdruck an.

  • av Paul Heyse
    289,-

    Es war einmal ein blutarmes, verlassenes Ding, das hieß die gute Seele, und war schlank und fein gewachsen und hatte rechte Elfenbeinchen, die aber leider barfuß laufen mußten. Verwandtschaft hatte sie auf der ganzen Welt nicht; nur einen Bierbruder und eine Kaffeeschwester, die gingen mit ihr um, als wäre sie das Aschenputtel, und gaben ihr kein gutes Wort. Das stand die gute Seele eine Zeitlang aus, bis sie vom Herrn Pastor eingesegnet war. Nun, dachte sie, hab' ich Schuh' und Strümpfe, da geh' ich in die Fremde, weit weit weg. Aber weil sie doch einmal die gute Seele war, brachte sie's nicht übers Herz, fortzulaufen, ohne ihrem Bierbruder und ihrer Kaffeeschwester was davon zu sagen. Alle die eingesegneten Mädchen, sprach sie, haben sich einen Schatz angeschafft, und meine Freundinnen schauen sich nicht mehr viel nach mir um. Ich will sehen, ob ich auch irgendwo einen Liebsten aufgabele, oder eine neue Freundin. ¿ Ja, du Zeisig, erwiederte der Bierbruder, meinethalb magst du nach Lappland gehn, wo du hingehörst! Aber dein schwarzes Abendmahlskleid lass' ich dir nicht; das Bairische wird mir immer theurer. ¿ Und mir geht der Zucker auf die Neige und der Stippzwieback, sagte die Kaffeeschwester. Gieb flink deine Schuh' und Strümpfe her! wir müssen Alles wieder auf den Trödel geben. ¿ Da zogen sie der guten Seele ohne Mitleid ihre alten Fetzchen wieder an, gaben ihr eine trockne Brotrinde und ließen sie laufen. ¿ Das ging langsam genug; denn alle Augenblick kam ein Käfer über den Weg gelaufen, den konnte sie doch nicht todt treten; oder eine Blume stand todtmüde oder gar halb ohnmächtig auf der Seite, da mußte sie geschwind die Händchen in den Bach tauchen und ihr ein bischen Wasser ins Gesicht spritzen, daß sie wieder zu Athem kam. Das hat man davon, wenn man die gute Seele ist, sagte sie vor sich. Man wird gar nicht fertig.

  • av Louise Otto
    228,-

    Die Geschichte aller Zeiten, und die heutige ganz besonders, lehrt, daß diejenigen auch vergessen wurden, welche an sich selbst zu denken vergaßen! Das schrieb ich im Mai des Jahres 1848 hinaus in die Welt, als ich zunächst meine Worte an die Männer richtete, die sich in Sachsen mit der Frage der Arbeit beschäftigten ich mahnte sie damit an die armen Arbeiterinnen, indem ich für meine Schwestern das Wort ergriff, auf daß sie nicht vergessen wurden!Dieser selbe Erfahrungssatz ist es, welcher mich zur Herausgabe einer Frauen-Zeitung veranlaßt. Mitten in den großen Umwälzungen, in denen wir uns alle befinden, werden sich die Frauen vergessen sehen, wenn sie selbst an sich zu denken vergessen!Wohl auf denn, meine Schwestern, vereinigt euch mit mir, damit wir nicht zurückbleiben, wo alle und alles um uns und neben uns vorwärts drängt und kämpft. Wir wollen auch unser Teil fordern und verdienen an der großen Welt-Erlösung, welche der ganzen Menschheit, deren eine Hälfte wir sind, endlich werden muß.Wir wollen unser Teil fordern: das Recht, das Rein-Menschliche in uns in freier Entwickelung aller unserer Kräfte auszubilden, und das Recht der Mündigkeit und Selbständigkeit im Staat.Wir wollen unser Teil verdienen: wir wollen unsere Kräfte aufbieten, das Werk der Welt-Erlösung zu fördern, zunächst dadurch, daß wir den großen Gedanken der Zukunft: Freiheit und Humanität (was im Grunde zwei gleichbedeutende Worte sind) auszubreiten suchen in allen Kreisen, welche uns zugänglich sind, in den weiteren des größeren Lebens durch die Presse, in den engeren der Familie durch Beispiel, Belehrung und Erziehung. Wir wollen unser Teil aber auch dadurch verdienen, daß wir nicht vereinzelt streben nur jede für sich, sondern vielmehr jede für alle, und daß wir vor allem derer zumeist uns annehmen, welche in Armut, Elend und Unwissenheit vergessen und vernachlässigt schmachten.

  • av Wilhelm Hauff
    289,-

    In einem schönen fernen Reiche, von welchem die Sage lebt, daß die Sonne in seinen ewig grünen Gärten niemals untergehe, herrschte von Anfang an bis heute, die Königin Phantasie. Mit vollen Händen spendete diese, seit vielen Jahrhunderten, die Fülle des Segens über die Ihrigen, und war geliebt, verehrt von allen, die sie kannten. Das Herz der Königin war aber zu groß, als daß sie mit ihren Wohltaten, bei ihrem Lande stehengeblieben wäre; sie selbst, im königlichen Schmuck ihrer ewigen Jugend und Schönheit, stieg herab auf die Erde; denn sie hatte gehört, daß dort Menschen wohnen, die ihr Leben in traurigem Ernst, unter Mühe und Arbeit hinbringen. Diesen hatte sie die schönsten Gaben aus ihrem Reiche mitgebracht, und seit die schöne Königin durch die Fluren der Erde gegangen war, waren die Menschen fröhlich bei der Arbeit, heiter in ihrem Ernst.Auch ihre Kinder, nicht minder schön und lieblich als die königliche Mutter, sandte sie aus, um die Menschen zu beglücken. Einst kam Märchen, die älteste Tochter der Königin, von der Erde zurück. Die Mutter bemerkte, daß Märchen traurig sei, ja, hie und da wollte es ihr bedünken, als ob sie verweinte Augen hätte.

  • av Walther Rathenau
    228,-

  • av Korfiz Holm
    228,-

    Über Ludwig Thoma ist von Berufenen und Unberufenen so viel geschrieben worden, daß ich dies Geschriebne kaum vermehren würde, empfände ich es nicht mit Trauer, wie wenig ihm bis auf den heutigen Tag trotz allem Erfolg und Ruhm menschlich und künstlerisch sein Recht geworden ist. Das tut mir nicht um seinetwillen leid, ist er doch über den Ehrgeiz und die Ungeduld der Lebenden hinaus, sein Werk wird dauern und kann warten ¿ leid tut mir das um unser Volk, dem er viel mehr zu geben hätte, als es bis jetzt empfangen will.Man hat gehört und spricht es nach, daß er der größte Bayerndichter unsrer Tage und einer der echtesten und treuesten deutschen Männer aller Zeiten war. Sich aber selbst davon zu überzeugen, fällt außerhalb seiner engeren Heimat beinah niemand und auch in dieser Heimat viel zu wenigen ein.Norddeutsche werden aus seinem ganzen Werk meist nur die «Lausbubengeschichten» und dies oder jenes seiner heitern Bühnenwerke kennen oder ihn gar auf Grund der nach seinen Komödien gedrehten Filme schwer verkennen. So muß man in ihm freilich nichts als eine Art von Spaßmacher erblicken und sieht ihn damit falsch und viel zu klein.Nicht, daß ich dichterischen Humor geringer anschlüge als dichterischen Ernst ¿ im Gegenteil: am Wert der Seltenheit gemessen gebührte jenem wohl der höhere Preis, wenn man schon die zwei Dinge «valutarisch» gegeneinander abwägen will. Doch auch die persönlichsten und stärksten Gaben, die wir dem Humoristen Thoma danken, seine Bauerngeschichten, sind über Bayerns Grenzen kaum hinausgedrungen. Vor allem aber übersieht man gern, daß dies nur eine Seite seines Schaffens ist.

  • av Kurd Laßwitz
    228,-

    »Von der Rindenschicht im Gehirn Ihres Sohnes steht Ihnen gesetzlich die Bestimmung über ein Drittel zu; in Bezug auf dieses können Sie eine Gewöhnung der Zellen zu speziellen Vorgängen der Spannung, Leitung und Bewegung nach Ihren Wünschen vornehmen lassen. Ein Drittel bleibt, wie Sie wissen, zur späteren eigenen Verfügung Ihres Sohnes behufs Ausbildung seiner Gehirnfunktionen reserviert, während das letzte Drittel nach § 111 des Unterrichtsgesetzes vom 22. Januar 3854 in einer öffentlichen Anstalt für allgemeine Bildung zu präparieren ist. Wollen Sie mir nun gütigst angeben, für welche Disziplinen Sie die Präparierung des Großhirns wünschen?« So sprach der Direktor des Pädagogiums und Professor der Geschichte, Herr Strudel-Prudel, zu einem Herrn, welcher seinen hoffnungsvollen Sprössling im Alter von drei Jahren eben als Zögling des Pädagogiums angemeldet hatte.

  • av Theodor Storm
    228,-

    Was ich zu berichten beabsichtige, ist mir vor reichlich einem halben Jahrhundert im Hause meiner Urgroßmutter, der alten Frau Senator Feddersen, kundgeworden, während ich, an ihrem Lehnstuhl sitzend, mich mit dem Lesen eines in blaue Pappe eingebundenen Zeitschriftenheftes beschäftigte; ich vermag mich nicht mehr zu entsinnen, ob von den »Leipziger« oder von »Pappes Hamburger Lesefrüchten«. Noch fühl ich es gleich einem Schauer, wie dabei die linde Hand der über Achtzigjährigen mitunter liebkosend über das Haupthaar ihres Urenkels hinglitt. Sie selbst und jene Zeit sind längst begraben; vergebens auch habe ich seitdem jenen Blättern nachgeforscht, und ich kann daher um so weniger weder die Wahrheit der Tatsachen verbürgen, als, wenn jemand sie bestreiten wollte, dafür aufstehen; nur so viel kann ich versichern, daß ich sie seit jener Zeit, obgleich sie durch keinen äußeren Anlaß in mir aufs neue belebt wurden, niemals aus dem Gedächtnis verloren habe.Es war im dritten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts, an einem Oktobernachmittag ¿ so begann der damalige Erzähler ¿, als ich bei starkem Unwetter auf einem nordfriesischen Deich entlangritt. Zur Linken hatte ich jetzt schon seit über einer Stunde die öde, bereits von allem Vieh geleerte Marsch, zur Rechten, und zwar in unbehaglichster Nähe, das Wattenmeer der Nordsee; zwar sollte man vom Deiche aus auf Halligen und Inseln sehen können; aber ich sah nichts als die gelbgrauen Wellen, die unaufhörlich wie mit Wutgebrüll an den Deich hinaufschlugen und mitunter mich und das Pferd mit schmutzigem Schaum bespritzten; dahinter wüste Dämmerung, die Himmel und Erde nicht unterscheiden ließ; denn auch der halbe Mond, der jetzt in der Höhe stand, war meist von treibendem Wolkendunkel überzogen. Es war eiskalt; meine verklommenen Hände konnten kaum den Zügel halten, und ich verdachte es nicht den Krähen und Möwen, die sich fortwährend krächzend und gackernd vom Sturm ins Land hineintreiben ließen. Die Nachtdämmerung hatte begonnen, und schon konnte ich nicht mehr mit Sicherheit die Hufen meines Pferdes erkennen; keine Menschenseele war mir begegnet, ich hörte nichts als das Geschrei der Vögel, wenn sie mich oder meine treue Stute fast mit den langen Flügeln streiften, und das Toben von Wind und Wasser. Ich leugne nicht, ich wünschte mich mitunter in sicheres Quartier.

  • av Richard Nordhausen
    228,-

    »Daß Sie aber nie wieder von ihm gehört haben ¿« »Nein, nie wieder.« Der alte Herr starrte, wie er das sagte, nachdenklich vor sich hin, Marianne senkte das blonde Köpfchen, als wollte sie einen Zug ihres weißen Angesichtes vor dem Nachbar verbergen, aber dieser Nachbar war eben damit beschäftigt, eine neue Zigarette in Brand zu setzen und achtete nicht auf seine junge Frau. »Was Amerika verschlingt, gibt es so leicht nicht zurück«, meinte er dann mit jener Bestimmtheit im Tone, deren man sich gern beim Urteil über Dinge bedient, wovon man nichts versteht. »Brüchige Existenzen halten sich dort schon gar nicht. Sehen Sie, Herr Lasser, mir scheint es bereits ein Unsinn, wenn gesunde, kräftige Menschen mit klingendem und moralischem Kapital, sozusagen, die Reise übers Weltmeer antreten, denn der Kampf tobt drüben noch vernichtender als hier, und die Gewinnchancen sind noch geringer. Was einem dort glückt, gelänge ihm bei uns auch ¿ nur unter minder großen Anstrengungen. Wenn in Amerika jemand zu was kommt, so ist's allein darum, weil er gezwungen wird, aus Leibeskräften zu arbeiten und immer die Augen offen zu halten. Na ja. Was nun Ihren Neffen anbelangt ¿« »Wird es nicht Zeit, nach Hause zu fahren, Papa?« fragte die junge Frau. »Es kommt mir vor, als sei es plötzlich sehr kühl geworden.«

  • av Wilhelm Hauff
    228,-

    In einem schönen, fernen Reiche, von welchem die Sage lebt, daß die Sonne in seinen ewig grünen Gärten niemals untergehe, herrschte von Anfang an bis heute die Königin Phantasie. Mit vollen Händen spendete diese seit vielen Jahrhunderten die Fülle des Segens über die Ihrigen und war geliebt, verehrt von allen, die sie kannten. Das Herz der Königin war aber zu groß, als daß sie mit ihren Wohltaten bei ihrem Lande stehen geblieben wäre; sie selbst, im königlichen Schmuck ihrer ewigen Jugend und Schönheit, stieg herab auf die Erde; denn sie hatte gehört, daß dort Menschen wohnen, die ihr Leben in traurigem Ernst, unter Mühe und Arbeit hinbringen. Diesen hatte sie die schönsten Gaben aus ihrem Reiche mitgebracht, und seit die schöne Königin durch die Fluren der Erde gegangen war, waren die Menschen fröhlich bei der Arbeit, heiter in ihrem Ernst.Auch ihre Kinder,nicht minder schön und lieblich als die königliche Mutter, sandte sie aus, um die Menschen zu beglücken. Einst kam Märchen, die älteste Tochter der Königin, von der Erde zurück. Die Mutter bemerkte, daß Märchen traurig sei, ja, hier und da wollte ihr bedünken, als ob sie verweinte Augen hätte.

  • av Miguel de Unamuno
    289,-

    " Al corregir las pruebas de esta segunda edición de mi Abel Sánchez: Una historia de pasión -acaso estaría mejor: historia de una pasión- y corregirlas aquí, en el destierro fronterizo, a la vista pero fuera de mi dolorosa España, he sentido revivir en mí todas las congojas patrióticas de que quise librarme al escribir esta historia congojosa. Historia que no había querido volver a leer...."

  • av E. T. A. Hoffmann
    421,-

    Retiré depuis quelques années dans un couvent, le frère Médard devient responsable des reliques du couvent. Parmi ces reliques, figure une particulière que Cyrille, prédécesseur de Médard à ce poste, ne peut manipuler luimême sans effroi. Selon la légende, il s'agit d'un des flacons abandonnés dans le désert par le démon et ramassés par Saint Antoine pour en protéger les humains. Médard cède à la tentation et boit le mystérieux élixir. Il devient incapable de résister à l'appel de ses sens, sa volonté est brisée. Aussi, le prieur du couvent décide de l'envoyer en ambassade à Rome. Médard s'engage alors dans des aventures mystérieuses, écartelé entre son aspiration au salut de son âme et sa recherche des plaisirs charnels. Moine vertueux ou homme lubrique, Médard ne sait plus quel personnage l'habite. Ce roman, qui fait bien entendu penser au «Moine» de Lewis, est un des plus aboutis d'E. T. A. Hoffmann.

  • av Rudolf Lavant
    355,-

    "Ueber dem von waldigen Höhen umschlossenen und aus der Enge des alkessels mit einigen verstreuten Häuschen an ihnen emporkleernden kleinen schlesischen Fabrikstädtchen M. brütete die eigentümliche Schwüle eines Aprilabends. Aus wolkenverhangenem Himmel fiel ab und zu ein Tropfen und über den Bergen zuckte es zuweilen hastig auf von fernem We¿erleuchten. An solchen Abenden ühlt sich der eine vom warmen Atem des kommenden Frühlings angehaucht und ho¿, am nächsten Morgen das erste Veilchen zu finden der andere wieder ühlt sich bedrückt und fast beängstigt von der feuchtwarmen Treibhauslu¿ und es ist ihm, als entspreche dem Drängen und Treiben in der Natur, dem Steigen der Säe und dem Schwellen der Knospen ein unklares, stürmisches Gären in seiner Seele. Wie die Natur nicht auf jeden wirkt, so wirkt sie auch nicht auf alle gleich schon die kleine Gesellschä, in die ich meine Leser ühren will, wird dies bestätigen."

  • av Miguel de Unamuno
    289,-

    " Cuando escribo estas líneas, a finales del mes de mayo de 1927, cerca de mis sesenta y tres, y aquí, en Hendaya, en la frontera misma, en mi nativo país vasco, a la vista tantálica de Fuenterrabía, no puedo recordar sin un escalofrío de congoja aquellas infernales mañanas de mi soledad de París, en el invierno, del verano de 1925, cuando en mi cuartito de la pensión del número 2 de la rue Laperouse me consumía devorándome al escribir el relato que titulé: Cómo se hace una novela. No pienso volver a pasar por experiencia íntima más trágica. Revivíanme para torturarme con la sabrosa tortura ¿de «dolor sabroso» habló santa Teresä de la producción desesperada, de la producción que busca salvarnos en la obra, todas las horas que me dieron «El sentimiento trágico de la vida». Sobre mí pesaba mi vida toda, que era y es mi muerte. Pesaban sobre mí no sólo mis sesenta años de vida individual física, sino más, mucho más que ellos; pesaban sobre mí siglos de una silenciosa tradición recogidos en el más recóndito rincón de mi alma; pesaban sobre mí inefables recuerdos inconscientes de ulträcuna. Porque nuestra desesperada esperanza de una vida personal de ulträtumba se alimenta y medra de esa vaga remembranza de nuestro arraigo en la eternidad de la historia...."

  • av Emile Gaboriau
    421,-

    Un petit comptable, Vincent Favoral, devient la cible de tous les regards. Il est sur le point d'être arrêté pour détournement de fonds. Il parvient cependant à s'enfuir. Qui s'estil passé, qui estil? Son épouse est la fille d'industriels riches. Sa mère est décédée assez jeune et le père a dilapidé toute sa fortune. Avant de se remarier avec une femme qui va lui sucer le reste de sa fortune, il marie sa seule fille à Favoral. Tout va bien jusqu'à ce que Vincent perde son emploi. Cela ne pose pas de gros problèmes, étant donné que l'économie exagérée dont a fait preuve M. Favoral les met à l'abri, sa femme, ses deux enfants et luimême du besoin. Cependant, il part à la recherche d'un nouvel emploi. Un jour, il invite chez lui, à grand frais le baron de Thaller, sa femme et deux autres personnes. Il devient le caissier principal de la société fondée par ces genslà, avec sans doute une grande partie des avoirs de Vincent Favoral. Les enfants grandissent, l'épouse de Vincent est obligée d'économiser, de grappiller, de travailler en cachette pour subvenir aux besoins un peu plus superflus de ses enfants. Maxence, le fils de Vincent débute des études de droit, mais il se détourne bien vite de ses études et continue à mener la grande vie, grâce à la complicité et au bas de laine de sa mère...

  • av George Sand
    341,-

  • av Honore de Balzac
    355,-

    " En 1792, la bourgeoisie d¿Issoudun jouissait d¿un médecin nommé Rouget, qui passait pour un homme profondément malicieux. Au dire de quelques gens hardis, il rendait sa femme assez malheureuse, quoique ce fût la plus belle femme de la ville. Peut-être cette femme était-elle un peu sotte. Malgré l¿inquisition des amis, le commérage des indifférents et les médisances des jaloux, l¿intérieur de ce ménage fut peu connu. Le docteur Rouget était un de ces hommes de qui l¿on dit familièrement : «Il n¿est pas com- mode. » Aussi, pendant sa vie, garda-t-on le silence sur lui, et lui fit-on bonne mine. Cette femme, une demoiselle Des- coings, assez malingre déjà quand elle était fille (ce fut, disait-on, une raison pour le médecin de l¿épouser), eut d¿abord un fils, puis une fille qui, par hasard, vint dix ans après le frère, et à laquelle, disait-on toujours, le docteur ne s¿attendait point, quoique médecin. Cette fille, tard venue, se nommait Agathe. Ces petits faits sont si simples, si ordinaires, que rien ne semble justifier un historien de les placer en tête d¿un récit ; mais, s¿ils n¿étaient pas connus, un homme de la trempe du docteur Rouget serait jugé comme un monstre, comme un père dénaturé ; tandis qüil obéis- sait tout bonnement à de mauvais penchants que beaucoup de gens abritent sous ce terrible axiome : Un homme doit avoir du caractère ! Cette mâle sentence a causé le malheur de bien des femmes. Les Descoings, beau-père et belle-mère du docteur, commissionnaires en laine, se chargeaient également de vendre pour les propriétaires ou d¿acheter pour les marchands les toisons d¿or du Berry, et tiraient des deux côtés un droit de commission. À ce métier, ils devinrent riches et furent avares : morale de bien des existences. Des- coings le fils, le cadet de madame Rouget, ne se plut pas à Issoudun. Il alla chercher fortune à Paris, et s¿y établit épicier dans la rue St-Honoré...."

Gjør som tusenvis av andre bokelskere

Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.