Gjør som tusenvis av andre bokelskere
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.Du kan når som helst melde deg av våre nyhetsbrev.
Sie zwingen mich also, Fräulein, und ich soll Sie durchaus verunsterblichen? Sie wollen, meine Erkenntlichkeit soll Ihren Namen auf die Nachwelt übertragen? In einem dicken philosophischen Buche, gedruckt in unsern Tagen, haben Sie gelesen, daß die Phrynen, und die Aspasien ganz leicht die Sokraten, und Platone aufwogen; und mit Rechte hat Ihnen dieser artige Ausspruch Muth eingeflößt. Wahrscheinlich war Aspasia nicht so schön, als Sie, und Phryne hatte nicht die Geschicklichkeit, die Grazie. Sie kehren die Köpfe zu Paris, wie jene zu Athen oder Theben, um; und also haben Sie Recht, sich für eine Erbinn dieser berühmten Schönen zu halten. Und sie verlangen den Besitz ihres Ruhmes, wie ihrer Talente; ihres Rufes, wie ihrer glücklichen Unternehmung für sich. Die Eine derselben gab, wie man weis, den Philosophen ihres Zeitalters Unterricht in der Beredtsamkeit. Sie lehrte sie die Kunst, mit Sanftheit den Geist der Menschen zu regieren. Der berühmte Lehrmeister des Alcibiades studirte unter ihr, und er schämte sich nicht zu gestehn, wie viel Dank er ihr wisse. Sie wars, von welcher Sokrates die erhabenen Lehren empfieng, die er in der Folge mit so vieler Sorgfalt seinem jungen Schüler einprägte. Die Andere verlangte von ihren Liebhabern, daß sie, wenn sie zu ihr kämen, ihr einen harten Stein behändigten. Der war das Zeichen, auf welches ihre Thüre sich öffnete. Auch verwahrte sie, sagt man, sehr sorgfältig die Modelle davon. Aus dieser wunderbaren Sammlung ließ sie, zum Zeitvertreibe in ihrem Alter, eine sehr hohe Pyramide bauen, und die Reisenden haben dieses Denkmaal mit Rechte unter die sieben Weltwunder gezählet.
Ce roman d'aventures est la dernière oeuvre que Joseph Conrad conduisit à son terme. Peyrol, ancien forban, se retire sur le rivage méditerranéen, non loin de la rade de Toulon, dans une période troublée l'action se déroule sous la Convention et le Consulat où la paix à laquelle il aspire va lui être ravie par la force des circonstances. Sur la toile de fond miterrestre mimaritime, se meuvent des personnages fortement individualisés, marqués par les événements de l'époque rivalités politiques nationales, massacres de la Terreur, etc.
In der Rosenthaler Straße 39 wurde ich am 24. November 1865 geboren. Die Straße, die am Hackeschen Markt beginnt, ist eine der belebtesten des Berliner Zentrums. Das Haus Nr. 39 bestand aus einem Vorderhaus, in dem sich im Erdgeschoß das Möbellager von Dessin befand, darüber einige Wohnungen. Aus dem Hausflur ging eine tiefe Treppe hinab zu einem Budikerkeller. Trotzdem wir die ersten zehn Jahre meines Lebens in dem Hause wohnten, kann ich mich nicht entsinnen, mehr als zweimal in diesem Keller gewesen zu sein, und dann auch nur, um Bestellungen auszurichten. An das Vorderhaus schloß sich ein langer Seitenflügel. Der Hof war schmal. Er wurde gegen das Nachbarhaus durch eine hohe, kahle Mauer, die heute niedergelegt ist, abgeschlossen. Am Ende des Hofes, der uns Kindern endlos lang vorkam, war geradezu der Eingang zu »Fritz Kellers Gartenlokal«, links davon bildete ein zweiter Hausflur die Verbindung zum Hinteren Hof. Von diesem dunklen Hausflur führte links eine Treppe ab, die auch beim lichtesten Tage nie von einem Lichtstrahl erreicht wurde. Auf ihr kam man zunächst in eine große Tischlerwerkstatt, dann zur Wohnung und Werkstatt eines Tapezierers. Im zweiten Stock lag unsere Werkstatt und Wohnung. Auf dem zweiten Hof war eine Wagenremise, der Stall für die Pferde des Möbellagers Dessin, ein Heuboden und eine Reihe von Aborten; denn Wasserklosetts wie heute gab es noch nicht, am wenigsten in Hofwohnungen. Von unseren Nachbarn in diesem Hinterhause kann ich aus frühester Jugend mich noch eines Schlossers Sommer erinnern. Sein einziger Sohn war wohl fünf oder sechs Jahre älter als ich. Der Mann verunglückte tödlich, und die Leiche wurde in dem Waschkeller aufgebahrt. Ich weiß noch, wie es mir durch und durch ging, als ich mit dem Sohne des Toten durch die halbgeöffnete Tür zu dem Sarg hinübersah und der Junge weiter nichts zu sagen hatte als: »Jetzt kann ich mir Bonbons kaufen und Zigarren, soviel ich will; jetzt kann er es nicht mehr verbieten!«
VORWORT. . . Immerhin lege ich spielerischen Wert auf das Faktum, daß ich gestorben bin. Dies fiel mit der Morgenröte der großen Zeit zusammen. Somit sieht man sich hier allerdings einem Spuk gegenüber. Aber solche Phänomene sind häufig, jedes ehrliche Gespenst schreibt seine mémoires d¿outre-tombe, und alles kommt nur auf die Vitalität der Abgeschiedenen an. Da der Selbstmord als Symptom pedantischer Lebensgier entlarvt ist, so wird man begreifen, daß in diesem Falle nur Genußsucht das Motiv sein konnte. Schon bei sogenannten Lebzeiten habe ich mich nie gern langweilen wollen. Den Abgezogenheiten gab ich meine Vorliebe vor ¿realen¿ Details. Höchstens bewog philologischer Sammeleifer zur temporären Erduldung jener Beanspruchungen für die man das infame Wort ¿Liebe¿ verabredet hat. Schnell rettete ich mich ins Café. Dort erwuchs einigen der sehr erwünschte Zustand der ¿décadence¿: unsere beste Beute. Die Antwort des Iren George Moore auf die Frage wie die Kunst zu fördern sei: ¿Durch Gründung von Cafés¿, bleibt mir aus der Seele gesprochen. Aber diese Einsicht, so beweisbar, ist unzeitgemäß. Leider muß ich fürchten, daß die Antipathie gegen sie schlecht stilisiert sein wird. Wir Gespenster sind Enthusiasten des Stils, und vielleicht glauben wir an unsere Renaissance aus den Anspannungen der Formung. Es war der Dichter einer entschwundenen Mentalität: Goethe, der das ¿Stirb und werde!¿ in den West-östlichen Divan diktiert hat.
Die gegenwärtige Erzählung war schon längst, als Seitenstück zu einer ähnlichen1, entworfen und blieb unausgeführt, bis dem Verfasser neuerdings die Skizze wieder in die Hände fiel und ihn zur guten Stunde an eine fast vergessene kleine Schuld erinnerte.Indem dies Märchen ganz den schwäbischen Charakter tragen, und dieser seinen Ausdruck so viel möglich auch in der Sprache finden sollte, kam dem Verfasser der Umstand zugute, daß ihm von einem frühern, mehrjährigen Verkehr mit unserm Volke viele Eigentümlichkeiten derselben, einzelne Wörter und Redensarten vollkommen gegenwärtig geblieben waren. Manches floß ihm auf anderm Wege zu, vornehmlich aus einer genauern Bekanntschaft mit Joh. Chr. v. Schmid's schwäbischem Wörterbuch, einer in Schwaben viel zu wenig verbreiteten, unschätzbaren Arbeit. Die Worterklärungen und was dazu gehört, im Anfang der Erzählung2, sind, mit wenigen Ausnahmen, dem eben genannten Werke entnommen.Stuttgart, im Dezember 1852.
Gérard de Nerval wurde am 22. Mai 1809 als Sohn eines Militärarztes in Paris geboren. Er wurde nicht ganz 46 Jahre alt, ¿ er starb am 25. Januar 1855. Sein eigentlicher Name war Gérard Labrunie. Da seine Mutter ihrem Gatten zum Heere folgte und sehr früh starb, was der Dichter in der hier übersetzten Novelle »Aurelia« auch erwähnt, wurde der Knabe im Valois bei einem seiner Oheime erzogen. Er besuchte das Gymnasium und obwohl er hie und da lieber in Wald und Feld herumstreifte, als auf der Schulbank zu sitzen, war er doch der Stolz der Schule und der Gegenstand der Bewunderung seiner Kameraden, denn er dichtete kaum achtzehn Jahre alt seine »Elégies nationales«. Auch seine Faust-Übersetzung, die heute noch zu den besten gezählt wird, erschien schon zu dieser Zeit, und Goethe hat dem jungen Nerval in einem eigenhändigen Schreiben dafür gedankt. Nerval hat diesen Brief aufbewahrt, und obwohl er sonst wegen seiner Bescheidenheit bekannt war, zeigte er ihn gern seinen Freunden und versicherte, daß die Anerkennung des großen deutschen Dichters ihn mit Stolz erfülle. Zu diesen Freunden gehörten in erster Linie Théophile Gautier, Arsène Houssaye und viele andere. Nerval hatte das Glück, schon von seinen Zeitgenossen gewürdigt zu werden. Die Freunde ertrugen seine bizarren Launen geduldig und bemühten sich, ihm alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Wie oft hielt er seine Verabredungen nicht! Wie häufig kam es vor, daß sein Vater, bei dem er regelmäßig Donnerstags und Sonntags speiste, ihn vergeblich erwartete! Erst nach längerer Zeit erfuhr man in solchen Fällen, daß der Dichter eine seiner großen Reisen angetreten hatte! Nerval hat viel von der Welt gesehen. Er bereiste Deutschland, Ägypten, Syrien, die Türkei. Diese Reisen regten ihn zu seinen Hauptwerken an, vor allem zu dem großen Drama: »Die Königin von Saba«, das schon wegen seiner ungeheuren Dimensionen nicht auf das Theater gebracht werden konnte. Am meisten Interesse zeigte der Dichter für die Sitten und Gebräuche der Völkerschaften, die er auf seinen Reisen kennen lernte. Er neigte stark zur Mystik und als von seinem dreißigsten Lebensjahr an sein Geist anfing, gewissen krankhaften Anfällen zu unterliegen, verstärkte sich dieser Hang.
Nathos schiffet durch den Strom der Woogen Ardan, Althos, seine Brüder mit, Erins König, Caibars Zorn zu meiden In geheimnißvolle Schatten kleiden Dunkle Wolken ihren fliehnden Schritt. Wer? o Nathos! ist an deiner Seite! Traurig seufzt im Wind ihr braunes Haar Lieblich ist sie, wie der Geist der Lüfte, Eingehüllt in leichte Nebeldüfte; Schön vor allen Collas Tochter war. Ach Darthula! deine irren Segel Eilen nicht dem wald'gen Etha zu. Seine Berge heben nicht die Rücken Und die Seeumwogten Küsten bücken Turas Felsen schon dem Meere zu.
MAJOR. Was willst du denn? Ist das nicht ein ganz artiges Männichen?GEHEIMER RAT. Artig genug, nur zu artig. Aber was soll er deinen Sohn lehren?MAJOR. Ich weiß nicht, Berg, du tust immer solche wunderliche Fragen.GEHEIMER RAT. Nein aufrichtig! du mußt doch eine Absicht haben, wenn du einen Hofmeister nimmst und den Beutel mit einemmal so weit auftust, daß dreihundert Dukaten herausfallen. Sag mir, was meinst du mit dem Geld auszurichten; was foderst du dafür von deinem Hofmeister?MAJOR. Daß er was ich daß er meinen Sohn in allen Wissenschaften und Artigkeiten und Weltmanieren Ich weiß auch nicht, was du immer mit deinen Fragen willst; das wird sich schon finden; das werd ich ihm alles schon zu seiner Zeit sagen.GEHEIMER RAT. Das heißt: du willst Hofmeister deines Hofmeisters sein; bedenkst du aber auch, was du da auf dich nimmst Was soll dein Sohn werden, sag mir einmal?MAJOR. Was er ... Soldat soll er werden; ein Kerl, wie ich gewesen bin.GEHEIMER RAT. Das letzte laß nur weg, lieber Bruder; unsere Kinder sollen und müssen das nicht werden, was wir waren: die Zeiten ändern sich, Sitten, Umstände, alles, und wenn du nichts mehr und nichts weniger geworden wärst, als das leibhafte Kontrefei deines Eltervaters
«Antonine?... Clara?... laquelle de ces deux figures constituait la véritable personnalité de l'être charmant qu'il avait rencontré? Elle avait à la fois le sourire le plus franc et le plus mystérieux, le regard le plus candide et les yeux les plus voluptueux, l'aspect le plus ingénu et l'air le plus inquiétant.» Raoul, alias Arsène Lupin, résoudra, bien sûr, le premier, cette ténébreuse affaire de meurtre.
Vieux garçon, Emilio vit en petit bourgeois avec sa soeur Amélie, ellemême vieille fille. Emilio rencontre la jeune et belle Angiolina, et malgré ses calculs, sa prudence égoïste, il ne tarde pas à éprouver tous les tourments de la passion. Passion d'autant plus douloureuse qu'elle ne cesse de s'analyser et qu'elle ne s'illusionne pas sur la coquetterie, les mensonges et la vénalité d'Angiolina. Au drame d'Emilio s'ajoute, comme par une sorte de contrecoup, celui de la pauvre Amélie qui s'éprend chimériquement d'un ami de son frère, l'avantageux sculpteur Stefano. Amours tardives: les coeurs trop longtemps frustrés ou économes s'en affolent ou s'y épuisent. Double roman où, par la force de la lucidité, la pitié rejoint la cruauté.
L'intrigue se situe dans le monde paysan, fier, âpre et taciturne. Passionné par la possession de la terre, Mazureau exige de sa fille un mariage qui devrait lui permettre d'acquérir « la parcelle 32 » et ainsi de reconstituer le patrimoine familial. Son petitfils, Bernard, un garçon, plein d'arrogance et de méchanceté, suit les traces de son grandpère, ce qui comble de bonheur ce dernier...
L'auteur écrivit ce livre, qui devint un grand classique de la littérature amoureuse, pour sortir de prison. A cause de ce livre, il faillit y retourner... C'est ce que nous explique Guillaume Apollinaire, un amateur du genre, dans la longue introduction à ce livre, qui préface le roman luimême. Fanny Hill est une description assez «précise»... de la vie de plaisir à Londres en 1740. Cette édition est complétée par six gravures commentées d'Hogarth, pendant pictural de cet écrit.
Traduction par C. Sicard. Librairie Garnier, 1931. Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde de bibliothèques et fonds patrimoniaux anciens appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de livres à retrouver via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour optimiser le confort de lecture.
Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde et de valorisation de bibliothèques et de fonds patrimoniaux anciens, rares ou oubliés, appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de grands classiques, d¿écrits pour le théâtre, de poésie, mais aussi des livres d¿histoire, de philosophie ou d¿économie, de récits de voyage ou de livres pour la jeunesse à re-découvrir via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour favoriser le confort de lecture.
Texte intégral. Cet ouvrage comprend deux récits écrits par Paul Féval à la fin de sa vie, après sa conversion. Dans «La fille du juiferrant», l'auteur nous propose diverses réincarnations du juiferrant au travers de l'histoire d'une famille de bourgeois au moment de la révolution de 1848. «Le carnaval des enfants» est un texte écrit par Féval pour sa petitefille Jane, qui raconte le retour d'un homme dans son foyer après une longue séparation.
Maxime de Chalandrey, jeune homme fortuné, fait la connaissance d'une mystérieuse jeune femme. Il assiste ainsi involontairement à l'éxécution d'un membre d'une association de malfaiteurs qui portent tous au doigt une bague appelée «l'Oeil de chat». De nombreuses péripéties l'amèneront à démanteler ce réseau. Un récit rocambolesque à souhait écrit par un auteur injustement oublié.
Cycle en 8 volumes. Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde et de valorisation de bibliothèques et fonds patrimoniaux anciens appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de grands classiques, d¿écrits pour le théâtre, de poésie, mais aussi des livres d¿histoire, de philosophie ou d¿économie, des récits de voyage ou des livres pour la jeunesse à retrouver via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour optimiser le confort de lecture.
Une expédition est organisée par le bavarois Karl Linden, son frère Gaspar et le Shikarri Ossaro dans la chaîne gigantesque des monts Himalaya. Nos trois amis, dont l'un est chasseur de plante, le second, chasseur et le troisième, un indigène plein de ressources, auront l'occasion de nous démontrer leur savoirfaire, leur sangfroid et leur ingéniosité pour faire face aux nombreux périls et dangers d'un tel voyage. Les péripéties sont multiples et le narrateur nous décrit avec force détails, les caractéristiques des animaux particuliers à cette région du globe, de même que leur habitat et leurs moeurs.
L'oeuvre relate sur le mode de l'absurde et du grotesque les pérégrinations de Josef Chvéïk, brave Tchèque de Prague vivant à l'époque de la Grande Guerre, sous la domination austrohongroise. Chvéïk s'affirme à lui tout seul, comme le symbole de l'absurdité de la Première Guerre mondiale, et peutêtre de toutes les guerres en général. Autrefois réformé pour idiotie et faiblesse d'esprit, Chvéïk est le type même de l'ingénu voltairien: honnête, naïf et incompétent, il révèle parfois une ruse dont on ne l'aurait pas soupçonné. S'il réussit à ridiculiser le fait militaire, c'est moins en le critiquant qu'en le vénérant d'une façon totalement imbécile. À l'optimisme forcené de Chvéïk s'oppose la résignation désabusée des personnages qu'il rencontre, lesquels ne croient pas une seconde à l'utilité de la guerre ou à la possibilité qu'aurait l'AutricheHongrie et les autres empires centraux de la gagner. Cela donne lieu à de nombreuses scènes burlesques, comme par exemple lorsque Chvéïk se fait arrêter et emprisonner parce qu'il a publiquement manifesté son enthousiasme devant une affiche de mobilisation générale, son élan patriotique sincère ayant été pris pour de l'insolence. Le roman s'ouvre sur une scène de comptoir grotesque, dans le restaurant du Calice à Prague, tenu par Palivec, le 28 juin 1914. Le jour même, l'archiduc FrançoisFerdinand a été assassiné par Prinzip à Sarajevo, marquant le début de la Grande Guerre. Chvéïk et Palivec conversent avec un dénommé Bretschneider, un policier politique caricatural de la monarchie austrohongroise, qui fait tout pour les inciter à tenir des propos défaitistes et attentatoires à l'ordre établi. Palivec ayant eu le malheur de révéler qu'il avait ôté du mur le portrait de l'empereur FrançoisJoseph parce que «les mouches chiaient dessus», cette déclaration suffit à mettre Bretschneider de joyeuse humeur et à embarquer les deux compères au poste de police. Au centre de détention du poste de police, Chvéïk, avec une parfaite insouciance, interroge la dizaine de personnes incarcérées avec lui, toutes accusées d'Haute trahison mais enfermées pour des raisons absurdes. Une fois introduit dans la salle d'interrogatoire, et après avoir lancé un «Je vous souhaite bonsoir à tous, messieurs!» aux policiers stupéfaits, Chvéïk vient vite à bout de la résistance de ces derniers en raison de l'idiotie et de la parfaite candeur de ses réponses. Il finit par signer des aveux complets pour leur faire plaisir... (extrait de Wikipedia)
Voici ce que disait l'auteur de ce roman: « Je tiens un splendide sujet de roman. Je viens de passer trois jours à prendre des notes pour être sûr de bien le cerner. À présent, je l¿ai bien en main. Seulement trois personnages ¿ un trio exceptionnel dans une situation exceptionnelle. Chacun des trois est sympathique, chacun des trois a du caractère. Ce sera un livre gagnant à tous les coups. Il est entièrement dominé par le sexe, du début à la fin ¿ sans qüaucune aventure sexuelle soit en fait accomplie ou à un million de kilomètres de l¿être. Oh, mes trois personnages ne sont ni pleurnichards ni moralistes. Ils sont cultivés, modernes et en même temps profondément primitifs. Et quand l¿histoire sera finie, le lecteur tirera son chapeau à chacun des trois: « Bon Dieu ! C¿est un homme » ou « Bon Dieu ! C¿était une femme ! » À mesure que j¿avance dans ce roman, je suis de plus en plus porté à croire que c¿est l¿aboutissement de toute notre vie d¿écrivain que j¿ai là entre les mains. Si l¿on excepte mon punch habituel qüon retrouve du début à la fin, on ne croira pas que c¿est moi qui l¿ai écrit, tellement c¿est si nouveau et différent de tout ce que j¿ai fait jusqüici. » Vous l'aurez compris, ce roman, en rupture complète avec les thématiques habituelles de l'auteur, était très important pour lui, et il l'est également pour tous ceux qui apprécient Jack London.
Rimbaud disait de Musset: «...il a fermé les yeux». Les onze nouvelles et contes que nous publions ici peuvent déconcerter par leur diversité. Mais elles montrent que le Musset pillé par les amoureux en mal d'inspiration «Si je vous le disais, pourtant, que je vous aime, ...brune aux yeux bleus...» fait place parfois à un auteur qui montre, comme dans que son époque était bien éloignée des clichés véhiculés avec le Romantisme. Et puis, quelle malice quand Musset joue de la dérision et présente George Sand en «merlette lettrée»!
Voici la suite de l'histoire de Joseph Bertha. Guéri de sa terrible maladie, le «Conscrit de 1813» est en congé «dans ses foyers» après la chute de l'Empereur. Il attend avec impatience du ministre de la Guerre de Louis XVIII la permission de se marier, qui finit par arriver. Mais la royauté restaurée déçoit tellement l'opinion, avec les émigrés de retour qui réclament tous leurs anciens privilèges et qui se comportent comme si la Révolution n'avait jamais eu lieu, que Napoléon revient de son exil de l'île d'Elbe, entraînant dans son sillage tous ses anciens soldats mis au rebut par le nouveau pouvoir et tous les patriotes autour du drapeau tricolore, qui voient en lui le Jacobin adversaire des Bourbons et du cléricalisme. Joseph Bertha est rappelé à son régiment et doit partir pour la campagne de Belgique où la France affronte une coalition de toute l'Europe. Survivant aux terribles combats (victoire de Ligny, désastre de Waterloo), il suit l'armée impériale qui tente d'empêcher l'invasion de la patrie jusque sous Paris. La second'Abdication de l'empereur le pousse à déserter et, en compagnie de quelques camarades, à revenir à pied au pays ou il mènera une vie paisible avec sa femme.
Ce roman est la suite du . La fin du premier volume a fixé le sort du duc de Strelsau, du roi Rodolphe, de Rodolphe Rassendyll. Mais, qu'en estil de Rupert d'Hentzau, qu'est devenu Rodolphe Rassendyll après l'aventure qu'il a vécue? C'est ce que vous apprendrez en lisant ce passionnant second volume...
Anthologie en cinq volumes des contes et nouvelles de cet auteur Ces nouvelles sont caractéristiques de la période «morale chrétienne» de Tolstoï qui commence avant 1880. La radicalité des choix faits par Tolstoï est vraiment impressionnante. Il faut lire ces nouvelles pour mesurer cette radicalité. C'est ahurissant, et cela en devient drôle parfois tant c'est excessif. Il faut noter que la Russie toute entière est alors travaillée par diverses radicalités. Ainsi le tsar Alexandre II est tué dans un attentat en 1881. Et nous savons aujourd'hui que des révolutions se préparaient.
Maltraités par l'acariâtre Mme Jenkins, deux orphelins, Dick et Maisie, n'ont guère que leur tendresse comme lueur d'espoir et un rêve commun: devenir peintres. Dick y parvient, devenu célèbre par ses croquis de bataille lors de la guerre du Soudan. Le hasard le fait retrouver Maisie et, au nom de leur amour d'enfance, il lui demande de devenir sa femme. Maisie se dérobe, mais, peintre médiocre obsédée par une réussite artistique qui ne viendra probablement jamais, elle a besoin de Dick, et une étrange relation se noue entre eux. Puis, le drame survient: la lumière s'éteint à jamais pour le peintre qui aimait tant la couleur et le soleil... Premier roman de Kipling, pour lequel il gardera toujours une affection particulière, est une magnifique et tragique histoire, un texte émouvant que nous recommandons à tous.
Quatre nouvelles de Jules, et un récit vrai de Paul, son frère. Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde et de valorisation de bibliothèques et fonds patrimoniaux anciens appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de grands classiques, d¿écrits pour le théâtre, de poésie, mais aussi des livres d¿histoire, de philosophie ou d¿économie, des récits de voyage ou des livres pour la jeunesse à retrouver via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour optimiser le confort de lecture.
Eté 1922, la guerre et la famine déchirent la Crimée / Ukraine. L'auteur s'isole dans sa maison de vacances, au bord de la mer. La chaleur est accablante, le soleil éclatant, implacable. La contemplation de la mer lui permet de s'évader et de passer le temps. Il essaie d'oublier la faim qui le plonge dans un état second, qui réveille les jalousies des villageois, qui tue les voisins et les amis. Mêlant descriptions réalistes et écriture poétique, Ivan Chmeliov décrit l'engourdissement de l'esprit, l'accroissement de la perception causés par la faim et la désolation. Des lettres de Thomas Mann à l'auteur complètent ce récit.Dans ce chefd'oeuvre, il pleure et chante à la fois. Témoin de l'horreur, il se met en scène dans sa villa de Crimée, naguère doux lieu de villégiature, aujourd'hui synonyme de faim et de désolation.
Abonner på vårt nyhetsbrev og få rabatter og inspirasjon til din neste leseopplevelse.
Ved å abonnere godtar du vår personvernerklæring.