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Links stehen Scheune und Schweinestall. Zwischen beiden führt ein enger Gang in den Pfarrgarten, dessen Bäume über den Schweinestall heraussehen. Rechts steht das Pfarrhaus, mit ein paar Stufen vor der Haustüre und einer Gartenlaube an der Seite des Hauses vorn an der Rampe; die Laube ist ganz offen, darin Tisch und Bank. Hinten schließt ein Zaun den Hof ab, doch ist aus demselben ein breites Feld in der Mitte ständig ausgehoben. Durch den Zaun hinaus getreten, steht man auf der Dorfstraße, die an der Kirchenmauer entlang führt. Durch die Kirchenmauer führt eine kleine Pforte. Die Kirche selbst steht inmitten der Ummauerung. Was hinten und seitlich noch offen ist, decken die Häuser des Dorfes. Es ist Sonntags vormittags vor der Kirchzeit. Der Pfarrer, im geschlossenen schwarzen Rock mit weißem Stehkragen, geht zwischen Schweinestall und Wohnhaus hin und her und lernt seine Predigt. Er hält ein weißes, kleines Manuskript in den auf dem Rücken gekreuzten Händen. ¿ ¿ Er bleibt stehen, nimmt die Predigt vor sich und liest laut. Pfarrer. Da ihr Kinder der Welt seid ¿ ¿ (Er hört allmählich auf und schielt nach dem Schweinestall, worin Mischa grunzt, geht dann wieder zwei Schritte, sieht in das Manuskript, wiederholt laut.) Da ihr Kinder der Welt seid, so verstrickt ihr euch in allerlei ungöttlich Werk und Wesen ¿ ¿ (Er sieht wieder nach dem Schweinestall und redet dem Schwein gemütlich zu.) Mischa! Sei stille! ¿ ¿ ¿ Da ihr Kinder der Welt seid, so verstrickt ihr euch ¿ Mischa! ¿ (Er ruft.) Hella!
Das nachstehende Gedicht schrieb ich im diesjährigen Monat Januar zu Paris, und die freie Luft des Ortes wehete in manche Strophe weit schärfer hinein, als mir eigentlich lieb war. Ich unterließ nicht, schon gleich zu mildern und auszuscheiden, was mit dem deutschen Klima unverträglich schien. Nichtsdestoweniger, als ich das Manuskript im Monat März an meinen Verleger nach Hamburg schickte, wurden mir noch mannigfache Bedenklichkeiten in Erwägung gestellt. Ich mußte mich dem fatalen Geschäfte des Umarbeitens nochmals unterziehen, und da mag es wohl geschehen sein, daß die ernsten Töne mehr als nötig abgedämpft oder von den Schellen des Humors gar zu heiter überklingelt wurden. Einigen nackten Gedanken habe ich im hastigen Unmut ihre Feigenblätter wieder abgerissen, und zimperlich spröde Ohren habe ich vielleicht verletzt. Es ist mir leid, aber ich tröste mich mit dem Bewußtsein, daß größere Autoren sich ähnliche Vergehen zuschulden kommen ließen. Des Aristophanes will ich zu solcher Beschönigung gar nicht erwähnen, denn der war ein blinder Heide, und sein Publikum zu Athen hatte zwar eine klassische Erziehung genossen, wußte aber wenig von Sittlichkeit. Auf Cervantes und Molière könnte ich mich schon viel besser berufen; und ersterer schrieb für den hohen Adel beider Kastilien, letzterer für den großen König und den großen Hof von Versailles! Ach, ich vergesse, daß wir in einer sehr bürgerlichen Zeit leben, und ich sehe leider voraus, daß viele Töchter gebildeter Stände an der Spree, wo nicht gar an der Alster, über mein armes Gedicht die mehr oder minder gebogenen Näschen rümpfen werden! Was ich aber mit noch größerem Leidwesen voraussehe, das ist das Zetern jener Pharisäer der Nationalität, die jetzt mit den Antipathien der Regierungen Hand in Hand gehen, auch die volle Liebe und Hochachtung der Zensur genießen und in der Tagespresse den Ton angeben können, wo es gilt, jene Gegner zu befehden, die auch zugleich die Gegner ihrer allerhöchsten Herrschaften sind. Wir sind im Herzen gewappnet gegen das Mißfallen dieser heldenmütigen Lakaien in schwarzrotgoldner Livree. Ich höre schon ihre Bierstimmen: »Du lästerst sogar unsere Farben, Verächter des Vaterlands, Freund der Franzosen, denen du den freien Rhein abtreten willst!« Beruhigt euch.
Fast alle bisherigen Schriften und Äußerungen des internationalen Sozialismus über die Frage des Massenstreiks datieren aus der Zeit vor der russischen Revolution, dem ersten geschichtlichen Experiment mit diesem Kampfmittel auf größter Skala. Daher erklärt sich auch, daß sie meistenteils antiquiert sind. In ihrer Auffassung stehen sie wesentlich auf demselben Standpunkt wie Friedrich Engels, der 1873 in seiner Kritik der Bakunistischen Revolutionsmacherei in Spanien schrieb:»Der allgemeine Streik ist im Bakunistischen Programm der Hebel, der zur Einleitung der sozialen Revolution angesetzt wird. Eines schönen Morgens legen alle Arbeiter aller Gewerke eines Landes oder gar der ganzen Welt die Arbeit nieder und zwingen dadurch in längstens vier Wochen die besitzenden Klassen, entweder zu Kreuze zu kriechen oder auf die Arbeiter loszuschlagen, so dß diese dann das Recht haben, sich zu verteidigen und bei dieser Gelegenheit die ganze alte Gesellschaft über den Haufen zu werfen. Der Vorschlag ist weit entfernt davon, neu zu sein; französische und nach ihnen belgische Sozialisten haben seit 1848 dies Paradepferd stark geritten, das aber ursprünglich englischer Rasse ist. Während der auf die Krise von 1837 folgenden raschen und heftigen Entwicklung des Chartismus unter den englischen Arbeitern war schon 1839 der »heilige Monat« gepredigt worden, die Arbeitseinstellung auf nationalem Mßstab (siehe Engels: »Lage der arbeitenden Klasse«, zweite Auflage, Seite 234), und hatte solchen Anklang gefunden, dass die Fabrikarbeiter von Nordengland im Juli 1842 die Sache auszuführen versuchten. ¿ Auch auf dem Genfer Allianzistenkongreß vom 1. September 1873 spielte der allgemeine Streik eine große Rolle, nur wurde allseitig zugegeben, dass dazu eine vollständige Organisation der Arbeiterklasse und eine gefüllte Kasse nötig sei. Und darin liegt eben der Haken. Einerseits werden die Regierungen, besonders wenn man sie durch politische Enthaltung ermutigt, weder die Organisation noch die Kasse der Arbeiter je soweit kommen lassen, und anderseits werden die politischen Ereignisse und die Übergriffe der herrschenden Klassen die Befreiung der Arbeiter zu Wege bringen, lange bevor das Proletariat dazu kommt, sich diese ideale Organisation und diesen kolossalen Reservefonds anzuschaffen. Hätte es sie aber, so brauchte es nicht den Umweg des allgemeinen Streiks, um zum Ziele zu gelangen.«
Aus den Schloten der »Vierlanderin«, eines jener prächtigen Dampfer der Hamburg-Amerikanischen-Paketfahrt Aktiengesellschaft, stiegen die dicken Rauchwolken zum klaren Morgenhimmel hinauf. Die Vierlanderin gehörte zu jener Klasse von Schiffen, die den Elbstrom hinaufdampfen und am Kai festmachen konnten, während die mächtigen Kolosse der neuesten Zeit bei Brunshausen zu Anker gehen müssen. Schon war das zweite Signal zur Abfahrt gegeben, und alle diejenigen, welche die Fahrt über den Ozean nicht mitzumachen beabsichtigten, beeilten sich, von Bord zu kommen ¿ nach einem letzten Scheidekusse unter Tränen, nach kräftigem Händedrucke mit dem Wunsche »gute Fahrt« oder auch ohne irgend welche Gefühlsäußerung mit ernster Geschäftsmiene. Die Abschiedsszenen waren beendet. Das Deck blieb dicht gefüllt mit Reisenden beider Geschlechter und jeglichen Alters. Lud doch der sonnige Märzmorgen ein, im Freien zu bleiben, während der herrlichen Elbfahrt. Schon standen die Matrosen bereit, auf ein Zeichen des ersten Offiziers die mächtigen Trossen, mit denen die Vierlanderin am Kai festgemacht war, loszuwerfen, schon war die deutsche Flagge vorgeheißt, und eben wollte Kapitän von Delden die Treppe zur Kommandobrücke betreten, um durch ein kurzes Befehlswort in das Sprachrohr zum Maschinenraum das mächtige Fahrzeug in Bewegung zu bringen, als noch zwei Männer das Deck betraten. Des Seemanns geübter Blick erkannte sogleich, daß er nicht etwa verspätet eintreffende Passagiere vor sich habe.
Le recueil se compose de deux récits, qui partagent deux traits communs. L'un est une même technique de narration: un narrateur non identifié rapporte les dires d'un autres narrateur, on a un récit dans le récit. L'autre est que le narrateur identifié est le même: un vieux marin, nommé Charles Marlowe, qui est plus ou moins un double de Conrad luimême. Dans le premier récit, Marlowe, jeune, vient de prendre son premier poste d'officier sur un cargo chargé de quelques centaines de tonnes de charbon à destination de Bangkok. Le navire connaît toutes les mésaventures possibles, voie d'eau, tempête épouvantable qui lui cause de graves avaries, et entraînent un retard de plusieurs mois de son départ. Enfin, après avoir appareillé pour de bon, on découvre au milieu de l'Océan Indien, que la cargaison a pris feu spontanément... Le deuxième récit, qui donne son titre au recueil, voit un Charles Marlowe, vieux commandant pratiquement à la retraite, s'ennuyer. Il accepte de commander un bateau de rivière, chargé de remonter un grand fleuve. Aucun nom n'est donné, mais il ne fait pas de doute qu'il s'agit du Congo, dans ce qui sera le Congo belge. Il est chargé d'aller chercher un personnage étrange, nommé Kurtz, qui commande un poste commercial qui lui sert à razzier de l'ivoire. D'autres européens sont passagers sur le bateau, dont le directeur local de l'entreprise. Tous reconnaissent à Kurtz un charisme hors du commun. Celuici, malade, doit être relevé mais refuse de l'accepter...
Le narrateur découvre les ruines de deux cabanes dans une plaine intérieure de l'Île de France. Un vieillard lui raconte l'histoire de ses habitants. Deux Françaises, une jeune veuve, Mme de La Tour, et une paysanne séduite et abandonnée, Marguerite, étaient venues y cacher ce que le monde considérait comme leur déshonneur. Elles y avaient accouché de Virginie et de Paul. Aidées par un couple de Noirs, elles y exploitent la terre et élèvent leurs enfants comme frère et soeur. Le bonheur semble devoir les dédommager des malheurs passés. La violence vient pourtant tout contrarier: violence naturelle sous la forme de la puberté de Virginie, puis d'un ouragan qui ravage l'exploitation, violence sociale sous les traits d'une pauvre esclave noire qui sollicite la pitié de la jeune fille. Enfin, Virginie part pour la France rejoindre une riche tante qui veut l'élever selon son rang et en faire son héritière...
Auf einer Uferhöhe der Ostsee liegt hart am Wasser hingelagert eine kleine Stadt, deren stumpfer Turm schon über ein Halbjahrtausend auf das Meer hinausschaut. Ein paar Kabellängen vom Lande streckt sich quervor ein schmales Eiland, das sie dort den »Warder« nennen, von wo aus im Frühling unablässiges Geschrei der Strand- und Wasservögel nach der Stadt herübertönt. Bei hellem Wetter tauchen auch wohl drüben auf der Insel, welche das jenseitige Ufer des Sundes bildet, rotbraune Dächer und die Spitze eines Turmes auf, und wenn die Abenddämmerung das Bild verlöscht hat, entzünden dort zwei Leuchttürme ihre Feuer und werfen über die dunkle See einen Schimmer nach dem diesseitigen Strand herüber. Gleichwohl, wer als Fremder durch die auf- und absteigenden Straßen der Stadt wandert, wo hie und da roh gepflasterte Stufen über die Vorstraße zu den kleinen Häusern führen, wird sich des Eindrucks abgeschlossener Einsamkeit wohl kaum erwehren können, zumal wenn er von der Landseite über die langgestreckte Hügelkette hier herabgekommen ist. In einem Balkengestelle auf dem Markte hing noch vor kurzem, wie seit Jahrhunderten, die sogenannte Bürgerglocke; um zehn Uhr abends, sobald es vom Kirchturme geschlagen hatte, wurde auch dort geläutet, und wehe dem Gesinde oder auch dem Haussohn, der diesem Ruf nicht Folge leistete; denn gleich danach konnte man straßab und auf sich alle Schlüssel in den Haustüren drehen hören.
L¿Île du docteur Moreau (The Island of Dr. Moreau) est un roman de science-fiction écrit par H. G. Wells, publié en 1896.À travers une histoire racontée par un narrateur dépassé par les événements, le roman engage une réflexion sur des sujets comme la relation entre l'être humain et l'animal et la question de l'identité.Unique survivant d'un naufrage, Edward Prendick est recueilli sur une île des mers du sud par un personnage singulier: le docteur Moreau. Il découvre avec effroi que l'île est peuplée de créatures monstrueuses, mihommes mibêtes, vivant sous la domination de Moreau et de Montgomery, son assistant...
Chacune des nouvelles de ce recueil met en scène un monde, qu'il s'agisse de mondes parallèles au nôtre auxquels seul le héros du récit aura accès, ou de la découverte de civilisations sur la planète Mars, ou encore d'un monde imaginaire n'existant que dans la tête Mary.
«Les Moujiks», premier de ces onze récits donne le thème de l'ensemble: malade, Nicolaï, valet de chambre à Moscou, ne peut plus travailler et retourne au village avec sa femme et sa fille. Pleins d'effroi, ils «découvrent» la vie des paysans: la saleté, la bêtise et l'inculture, la boisson et les coups qui pleuvent sur les femmes et les enfants. Mais on bat aussi les enfants à Moscou, ainsi que le montre la bouleversante lettre de «Vânnka» à son grandpère. Comme toujours chez Tchekhov, le tragique côtoie le comique dans des scènes de la vie quotidienne. «Premiers soins» est exemplaire: on sauve un homme de la noyade mais on le secoue si fort... qu'il en meurt, c' est «dommage» mais cela n'empêchera pas d'aller «boire un coup». Les nobles, les riches tentent vainement d'aider ces paysans bornés («La Nouvelle Campagne»). Ils n'ont souvent aucune idée de leur misère («La Princesse», «Remords»). La fin du servage n'a telle apporté qu'une liberté illusoire? Tchekhov laisse le lecteur juger les transformations de la Russie. Paris, Librairie Plon, 1923. Traduction Denis Roche.
Ein kurzes Vorwort sei an diejenigen gerichtet, denen vielleicht schon der Titel dieser Broschüre Zweifel erweckt an ihrer Berechtigung. Ich hörte vor kurzer Zeit jemanden dies Thema, sowie alles, was mit Feminismus im Zusammenhang steht, als »ausgesungen« bezeichnen. Ausgesungen ¿ abgedroschen. Was wäre darüber noch zu sagen? Diese Ansicht muß umso verblüffender erscheinen, als zur Zeit häufiger denn je dickleibige Werke herauskommen, die ihr Thema, nämlich den Antifeminismus, der in seiner extremsten Form zum direkten Haß und zur Verachtung des weiblichen Geschlechtes führt, mit einer Gründlichkeit, Hartnäckigkeit, Unermüdlichkeit und Weitschweifigkeit behandeln, die besonders dadurch, daß sie meist auch bemüht ist, aus allen Disziplinen der Wissenschaft Beweise herbeizuholen und nicht selten die Resultate langwieriger Studien für ihren vorbestimmten Zweck mit großem Fleiße zur Stelle schafft, viel Beachtung und Anhängerschaft finden. Und so lange dies der Fall ist, ist auch jede Gegenbewegung berechtigt, besonders wenn das aufgehäufte Material auf der anderen Seite durch gewalttätige Deduktion zu der gewünschten Tendenz zusammengeschmiedet wurde und beinahe Zeile für Zeile nach Widerlegung schreit. Es hieße gewaltsam ersticken, was zur Aussprache drängt, wollte man unter solchen Umständen ein Thema als »ausgesungen« betrachten, besonders wenn ein Werk in den weitesten Kreisen Beachtung gefunden hat, wie das Werk Weiningers. Obwohl der Selbstmord des jungen Philosophen diese Beachtung wesentlich erhöhte, wäre sie ihm jedenfalls auch ohne diesen tragischen Anlaß in hohem Maße zuteil geworden, schon durch seine ebenso frappierende, als für viele vielleicht verlockende Tendenz einer kaum jemals in solch maßloser Weise geäußerten Weiberverachtung, die auf einem Unterbau schwerwissenschaftlicher Theorien postiert ist. Für solche, die das Werk nicht kennen, möge als Anhaltspunkt nur so viel von seinem Kern im Vorworte erwähnt werden, daß eines seiner Hauptresultate in dem folgenden schönen Ausspruch gipfelt, der noch dazu durch doppelten Fettdruck hervorgehoben ist: »Der tiefststehende Mann steht noch unendlich hoch über dem höchststehenden Weib!«
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig.Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als ¿Klassiker des deutschen Humors¿.[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel ¿Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr¿ oder ¿Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich¿.
La transformation de l'éther, un empoisonnement qui menace l'existence même de l'humanité, la fièvre qui s'empare des populations avec son cortège de violences, tout cela ne vous dit rien? Ce sont les thèmes principaux d'un roman de sir Arthur Conan Doyle, , que nous avons publié, il y a quelques temps. Et pourtant, ce sont les mêmes thèmes qui soustendent le présent récit. Oh, il y a de la copie dans l'air... Si vous lisez la préface écrite par Rosny Aîné, vous comprendrez que les ne sont pas toujours . Mais, cela nous donne ainsi l'occasion de voir comment deux grands écrivains traitent un même sujet. Et vos commentaires comparatifs sont bienvenus!
Christoph Martin Wieland erblickte in dem unfern der ehemaligen freien Reichsstadt Biberach gelegenen Dorfe Ober-Holzheim am 5. September 1733 das Licht der Welt. Sein Vater, Matthias, der dort eine Pfarrstelle bekleidete, doch bald nachher Prediger an der Marien-Magdalenenkirche zu Biberach ward, hatte die Jurisprudenz, der er sich anfangs gewidmet, später in Halle mit dem Studium der Theologie vertauscht. Er war ein eifriger Anhänger Spener's und des damals weit verbreiteten Pietismus geworden. Vorherrschend blieb in seinem Benehmen immer eine gewisse Abgemessenheit, ein feierlicher Ernst, den er von der priesterlichen Würde für unzertrennlich hielt. Seine Liebe zur Einsamkeit hatte zum Theil in seinen beschränkten Verhältnissen ihren Grund. Durch langwierige Processe seiner Mutter hatte er sein kleines Erbtheil fast ganz eingebüßt. Mit gleicher Resignation, wie er, ertrug seine Gattin, eine geborne Kieke, die mannigfachen Entbehrungen, die ihres Mannes Lage zu fordern schien. Sie war eine stille, anspruchslose Hausfrau, die jede überflüssige Ausgabe zu vermeiden suchte. Mit inniger Liebe hing sie an ihrem Sohne, und diese Liebe verminderte sich nicht, als ihm noch ein Bruder geboren ward, der schon früh an Engbrüstigkeit litt, und bereits im Jünglingsalter starb.
Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde et de valorisation de bibliothèques et de fonds patrimoniaux anciens, rares ou oubliés, appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de grands classiques, d¿écrits pour le théâtre, de poésie, mais aussi des livres d¿histoire, de philosophie ou d¿économie, de récits de voyage ou de livres pour la jeunesse à re-découvrir via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour favoriser le confort de lecture.
Qui mieux qu'un joueur pouvait décrire la descente dans l'enfer du jeu? Courant les grands casinos européens, Dostoïevski est criblé de dettes quand il écrit ce court roman. Dans une ville d'eau imaginaire, Alexis est employé dans la maison d'un général russe endetté auprès de son entourage. Paulina, pupille du général, demande à Alexis de jouer à la roulette pour elle, son rang lui interdisant les jeux d'Hasard. Elle a besoin d'argent mais ne dit pas pourquoi à Alexis, amoureux d'elle. Le général a également besoin d'argent, il attend la mort d'une tante et l'héritage, condition pour pouvoir épouser Blanche de Comminges, une femme beaucoup plus jeune que lui. Mais, voilà, la tante découvre le jeu de la roulette...Le Joueur (en russe : ¿¿¿¿¿) est un roman court de l'écrivain russe Fiodor Dostoïevski paru en 1866.Rédigé1 dans l'urgence, le roman a été dicté en vingt-sept jours2 à Anna Grigorievna Snitkina3. Pressé par son éditeur Stellovski, à qui il avait promis ce roman, contemporain de Crime et Châtiment, Dostoïevski en a néanmoins fait une ¿uvre marquante.Contexte d'écritureCe court roman composé de 17 chapitres est écrit entre les parties V et VI de Crime et Châtiment, en automne 1866. C¿est par ailleurs le premier roman qüil dicta. C¿est dans un état de grande anxiété qüil rédige Le Joueur du fait de sa collaboration avec l¿éditeur crapuleux Stellovski. En effet celui-ci lui ayant acheté les droits du futur roman pour peu, a fait signer à Dostoïevski un contrat léonin, comportant une clause qui engage le romancier à rendre le roman pour le 1er novembre 18664. Il ne lui reste donc plus que 27 jours pour écrire le roman, sinon « libre à lui, Stellovski, d¿éditer pendant 9 ans comme il le voudrait tout ce que j¿écrirai sans avoir à me verser de gratification ».Le 31 octobre de la même année, Dostoïevski se présenta chez l¿éditeur, respectant donc les engagements. L¿éditeur, avide du gain que lui procurerait le non-respect du contrat, indiqua à un de ses employés de l¿annoncer absent pour quelques jours. Dostoïevski ne pouvant se résoudre à accepter les conditions qui l¿engageaient, alla déposer son manuscrit dans un commissariat afin de dater le roman au 31 octobre 1866 aux yeux de l¿État.
Texte intégral. Cet ouvrage s¿inscrit dans un projet de sauvegarde et de valorisation de bibliothèques et de fonds patrimoniaux anciens, rares ou oubliés, appartenant à la littérature des 19e et 20e siècles. Une collection de grands classiques, d¿écrits pour le théâtre, de poésie, mais aussi des livres d¿histoire, de philosophie ou d¿économie, de récits de voyage ou de livres pour la jeunesse à re-découvrir via les librairies en ligne ou à lire sur papier avec une mise en page étudiée pour favoriser le confort de lecture.
Un alpage appartenant à un village, le plus élevé, nommé Sasseneire, est inutilisé depuis vingt ans. Des malheurs s'y sont produits, que les vieux du village ont attribués à des causes surnaturelles: à les en croire, la montagne n'y tolère pas l'intrusion des troupeaux ni des hommes. Selon certains, Satan luimême s'en est mêlé. Cet alpage est remis en service grâce aux votes du clan des jeunes qui opposent leur rationalisme aux certitudes des anciens, syncrétisme de catholicisme et de croyances magiques. Très vite, un malaise s'installe parmi les gardiens du troupeau, les malheurs se succèdent et la situation vire peu à peu au drame...Charles Ferdinand Ramuz, né à Lausanne le 24 septembre 1878 et mort à Pully le 23 mai 1947, est un écrivain et poète suisse. Son ¿uvre comprend des romans, des essais et des poèmes où figurent au premier plan les espoirs et les désirs de l'être humain.
Ce roman de la fascination pour les basfonds la racaille, diraiton aujourd'hui..., est la révolte d'un écrivain anticonformiste contre la bourgeoise société belge de la fin du XIXe siècle, qui lui préfère les voyous, les sousprolétaires en haillons et toute la société d'en bas. Laurent Paridael, jeune homme de bonne famille bourgeoise, est en rupture totale avec son milieu, et préfère fréquenter les voyous des quartiers populaires de Bruxelles avant d'en rencontrer d'autres, plus tard, en Flandre. Il est séduit par leur liberté, leur inculture. Mais aussi par le délié de leurs corps, leurs gestes naturellement gracieux, bref, un charme sauvage qui ne le laisse pas indifférent... Le goût de Georges Eeckoud pour les déshérités et ses propres penchants homosexuels se marient ici dans un roman sévèrement commenté de l'intérieur par un proche du héros, qui ne comprend pas ses pulsions.
Dans un village, l'arrivée d'un nouvel instituteur, un maître comme on disait antan, va bouleverser les habitudes des gens. Un livre empreint de social, avec en toile de fond romanesque, la substitution d'un enfant à la naissance. Comment il arriva Un voyageur, que le train venait de laisser à la station voisine, gravissait à pied la côte du sommet de laquelle on découvre tout à coup la vallée, le village. Il n'avait guère plus de vingt ans. Il n'était ni grand ni petit, ni beau ni laid. Rien d'un héros de roman
Dans une veine semiautobiographique, le romancier décrit les mois sombres de son narrateur, une sorte d'alter ego qui erre dans Christiania (ancien nom de la ville d'Oslo), avant d'embarquer sur un bateau. (...) Le héros du récit n'est en aucune manière un miséreux qui ne parvient pas à gagner suffisamment d'argent pour se nourrir et il n'est pas présenté comme un sujet pathologique, par avance victime du déterminisme social et d'une hérédité de classe. Cette «faim», il la provoque luimême, en décide seul et la chérit. Elle est sa muse, sa compagne d'écriture et, en un sens, son réconfort en dépit de la douleur, des visions et des délires qu'elle lui procure. L'argent que le narrateur parvient à recevoir des journaux à qui il propose ses articles est fort rapidement dilapidé, souvent de manière altruiste...La seule chose qui me gênât un peu, c'était, malgré mon dégoût de la nourriture, la faim quand même. Je commençais à me sentir de nouveau un appétit scandaleux, une profonde et féroce envie de manger qui croissait et croissait sans cesse. Elle me rongeait impitoyablement la poitrine ; un travail silencieux, étrange, se faisait là-dedans.Knut Hamsun.
Mon oncle et mon curé est un roman français de Jean de La Brète, pseudonyme d'Alice Cherbonnel, paru pour la première fois en 1889 chez Madame-Plon-Nourrit et Cie, Paris. Il a été couronné par l'Académie française en 1889 et a connu un succès de librairie d'ampleur exceptionnelle.Reine vit aux Buissons entre sa tante, Mme de Laval, vieille femme acariâtre qui lui fait la vie dure, et son curé qui est son précepteur et son conseiller. Le hasard veut qu'un accident d'auto fasse arrêter le cousin de Reine, Paul de Comprat, aux Buissons. Reine, enchantée, veut faire durer le séjour de Paul et démolit sa voiture à coups de pioche. Les deux jeunes gens se plaisent, mais ne se l'avouent qu'a moitié. Sur ces entrefaites, Paul repart chez son oncle, M. de Pavolles. Reine, de plus en plus malheureuse, s'enfuit des Buissons et se réfugie au château de Pavolles. Là, elle rencontre la fille de son oncle, Blanche, et apprend que celleci est fiancé à Paul. Grand désespoir... Ce joli roman «à l'eau de rose», qui a pour cadre la province profonde, a en réalité été écrit par une jeune femme, Jean de la Brète étant le pseudonyme d'Alice Cherbonnel. Portée à l'écran, cette histoire fut un des grands succès cinématographiques de l'entredeux guerres.
Croc-Blanc est un roman de l'écrivain américain Jack London publié aux États-Unis en 1906. Le roman, adapté plusieurs fois au cinéma, relate l'histoire d'un chien-loup né à l¿état sauvage d'une mère mi-chienne mi-louve et d'un père loup, se trouvant confronté au monde des hommes.Dans le Grand Nord sauvage et glacé, un jeune loup apprend à lutter pour la vie. Les premiers hommes qu'il rencontre, des Indiens, le baptisent Croc-Blanc. Auprès d'eux, il connaît la chaleur du feu de camp, mais aussi le goût du sang. Racheté par un Blanc cupide, il est dressé pour le combat et découvre la haine. Un homme pourtant le sauve de cet enfer. Croc-Blanc lui vouera un amour exclusif.
Au moment d'arriver au Japon, le narrateur explique à son fidèle «frère Yves» qu'il entend s'y marier «avec une petite femme à peau jaune», le temps de l'escale. À Nagasaki, dans une maison de thé, il rencontre M. Kangourou, l'entremetteur qui se charge de lui trouver une épouse. Mais lors de la solennelle présentation, Loti refuse Mlle Jasmin, trop jeune et surtout trop japonaise. Il se choisit une autre femme au physique moins typé, Chrysanthème. Il l'épouse donc, et s'installe dans un logement loué à un vieux couple pittoresque, M. Sucre et Mme Prune. Mme Chrysanthème attendrit parfois Loti, mais elle l'ennuie et l'exaspère plus souvent, comme tout ce qui est japonais. Ces sentiments mêlés se révèlent dans une série d'épisodes brefs, scènes de la vie quotidienne: toilettes, repas, promenades, fêtes. Rien ne séduit longtemps le narrateur, parfois submergé par des souvenirs d'enfance ou de sa vie à Istamboul. Pour tromper son ennui, il essaie d'imaginer une aventure entre Yves et Chrysanthème. Lorsque repart son navire, il n'a toujours compris ni le Japon ni Chrysanthème...
Apoukhtine était un grand poète russe. Nous publions ici ses trois seuls récits en prose: (1891). (1892). (1893). L'auteur y décrit la vie et les préoccupations de la noblesse russe au temps des Tsars.
Dans son désarroi, Olivier découvre la misère du peuple. Les deux amis se penchent alors sur le problème des injustices sociales. Mais l'activisme syndical et révolutionnaire les laisse sceptiques. Olivier, pris dans un mouvement de foule, meurt alors que JeanChristophe se bat sur une barricade. Il doit s'exiler en Suisse, où il se réfugie chez un certain Erich Braun. Accablé par la douleur, il renaît à la vie et se prend d'une folle passion pour Anna Braun, l'épouse d'Erich...
Ce livre regroupe une nouvelle et un court roman de l'auteur, regroupés en deux parties par l'éditeur (Librairie Plon): «Katia» correspond à «La Logeuse» (1847) et le titre original de «Lisa» est «Le Soussol» (1863), ce dernier roman étant également connu sous les titres suivants: «Mémoires écrits dans un souterrain», «Les Carnets du soussol», «Manuscrit du souterrain». «Je suis malade... Je suis méchant, trèsdésagréable.» Ainsi se décrit Ordinov dans ses carnets. Dès son enfance, il n'a pu nouer des relations normales avec ces semblables. On le découvre dans la première partie, vivotant sur un petit héritage et cherchant un nouveau logement. Il erre en ville, tout lui est étranger, bizarre. Rien d'étonnant, il vit retiré, devenu sauvage. Il réussit à souslouer une chambre à un couple étrange qu'il a croisé dans une église. Ordinov se lie avec la jeune femme... La deuxième partie est constituée du journal d'Ordinov. On le retrouve quelques années plus tard, ayant trouvé un emploi modeste. Il déteste ses collègues de travail. Subissant vexations et humiliations, il se venge sur une jeune prostituée. Cet homme estil vraiment dénué à ce point d'humanité? Livre d'introspection, ce roman méconnu est une des meilleures oeuvres de Dostoievski.
Tout premier livre signé du nom d'Octave Mirbeau, ce recueil est proposé ici dans son édition originale de 1886. Les vingt et une nouvelles qui le composent, sont assez disparates et la plupart ont été rééditées ensuite, après avoir été remaniées. Chaque nouvelle est dédiée à un ami de l'écrivain Zola, Maupassant, Huysmans... , la nouvelle ellemême étant parfois écrite «à la manière de...». On y voit déjà transparaître le pessimisme de Mirbeau et la férocité de ses descriptions, tant du monde paysan que de la bourgeoisie. Les sont le pendant des d'Alphonse Daudet, que Mirbeau avait beaucoup critiqué pour son côté édulcoré, et pour avoir plagié d'autres auteurs.
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